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Das sagen die Interessensvertreter

Wie war 2012, wie wird 2013 und was sind aktuell die größten Herausforderungen? Wenn man wissen will, wie es der heimischen Bau- und Immobilienwirtschaft wirklich geht und mit welchen Gefühlen in die Zukunft geblickt wird, fragt man am besten bei denjenigen nach, die das Ohr ganz nah an der Branche haben. Der Bau & Immobilien Report hat sich aufgemacht in die Wirtschaftskammer und den bauaffinen Innungen und Verbänden die drei entscheidenden Fragen gestellt.

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Ein Blick hinter die Kulissen

Die Bauwirtschaft macht aktuell mit einigen gelungenen TV-Spots auf sich aufmerksam. Die Bundesinnung Bau hat für die Baumeister-Kampagne Soko-Kitzbühel Darstellerin Kristina Sprenger als Testimonial gewonnen. Für das Beton Marketing Österreich wirft sich Karl Merkatz in das Werbegetümmel. Doch oftmals spannender als die finalen, perfekten Spots ist der Blick hinter die Kulissen. 

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Wenn Wohnen zum Wahlkampfthema wird

Ein Vorstoß von ÖVP-Obmann Michael Spindelegger hat das Thema »leistbares Wohnen« in den Fokus der Politik gerückt.  Das ist auch dringend nötig, wie die aktuellen Bilanzzahlen des Verbands gemeinnütziger Bauvereinigungen zeigen. Denn dem Wohnungsmarkt droht eine gefährliche Schieflage.

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Dywidag: Umsatz-Zuwachs um 9,5 Prozent

Dywidag liegt mit seinen Umsatzahlen deutlich über dem Markt-Niveau. Der Umsatz des Unternehmens stieg um 9,5 Prozent von 94 auf 103 Millionen Euro.

Das Jahr 2012 lief für die Baubranche deutlich besser als angenommen. Beim gesamten österreichischen Bauvolumen wurde ein Plus von zwei Prozent erwartet, tatsächlich waren es schließlich fünf Prozent. Somit stieg das Bauvolumen im Hoch- und Tiefbau auf fast 15 Milliarden Euro.

Auch Dywidag Dyckerhoff & Widmann liegt mit seinen Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2012 klar über dem Markt-Level und überschritt die 100-Millionen-Euro-Grenze. Der Umsatz des auf Industriebauten und Großprojekte spezialisierte Unternehmen stieg um 9,5 Prozent von 94 auf 103 Millionen Euro. Grund für den Aufschwung ist die Investitionsbereitschaft sowohl von öffentlicher als auch privater Seite.

"Trotz beachtlichem Preiskampf und Verdrängungswettbewerb ist es uns gelungen, den Umsatz deutlich zu heben. Wir sehen unseren Kurs, der auf den Eckpfeilern Sicherheit und organischem Wachstum basiert, ein weiteres Mal bestätigt. Egal, wie sich der Markt bewegt,“ erklärt Herbert Berger, Geschäftsführer von Dywidag Dyckerhoff & Widmann.

Beim Ausblick auf das angelaufene Geschäftsjahr verweist Herbert Berger auf Bewährtes: "Wir haben inzwischen bewiesen, dass wir mit unterschiedlichen Szenarien gut umgehen können. Wir setzen weiter auf das heimische Marktpotenzial und reihen immer Ergebnis vor Umsatz.“ Vor diesem Hintergrund ist auch der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 zu sehen: Dywidag will den Umsatz halten oder geringfügig steigern.

Ein Auszug der Projekte, die im Jahr 2012 von Dywidag in Angriff genommen wurden (teilweise in Arbeitsgemeinschaft): Neubau PM2 Papiermaschinenhalle und Rollenlager Zellstoff Pöls AG, Fachmarktzentrum FRUNPARK (Asten/OÖ.), EKZ Stadtoase Tulln, Neubau Landesklinikum Mödling mit Tiefgarage, Wohnhausanlage wohnART Leopoldstadt (Wien), ÖBB-Bildungscampus Hauptbahnhof Wien sowie Metro-Großmarkt Simmering.

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