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Archiv (11315)

Zementindustrie mit neuer Führung

Rudolf Zrost, Geschäftsführer der Baustoffgruppe Leube-Ebenseer, ist seit 1. Februar neuer Präsident der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VöZ). Zrost übernimmt das Amt von Peter Orisich, der den Zementhersteller Lafarge österreich als Vorstandsvorsitzender verlassen hat. Zrost ist seit Oktober des Vorjahres auch Präsident der Industriellenvereinigung Salzburg. Er betonte anlässlich seiner Wahl die Verantwortung einer großtechnologisch orientierten Branche wie der Zementindustrie für ihr wirtschaftliches, soziales und ökologisches Umfeld. Der Weg der umwelt- und ressourcenschonenden Produktion werde auch in Zukunft weiter beschritten werden.
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Moeller baut neues Werk

Der internationale Elektrokonzern Moeller errichtet in Ziersdorf in der Nähe von Schrems sein zweites Key-Komponentenwerk. Produziert werden die Key-Komponenten für Leitungsschutzschalter. \"Wir sind stolz auf den Erfolg von Moeller und freuen uns, dass wir unsere Produktionskapazitäten in österreich erweitern können\", sagt Theo Kubat, CEO der Moeller Firmengruppe, der mit dem neuen Standort nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen sondern auch die österreichische Wirtschaft im Ganzen stärken will. Das freut auch Landeshauptmann Erwin Pröll, der im Wahlkampf jede positive Nachricht von der Wirtschaftsfront gut brauchen kann.

Die Anfangsinvestition in Ziersdorf beträgt zehn Millionen Euro. Weitere zehn Millionen folgen innerhalb der kommenden drei Jahre. \"österreich ist wichtig für die Moeller Firmengruppe. Hier finden wir das Know-how und die gut ausgebildeten Fachkräfte, die unsere Key-Komponentenproduktion möglich machen\", begründet Theo Kubat die Auswahl des Standorts. Entscheidend sei auch die Nähe zum ersten Werk in Schrems und zur Wirtschaftsmetropole Wien gewesen.

Erfolgsprodukt Leitungsschutzschalter
Die Nachfrage für Moeller Produkte ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. \"Seit 1990 haben wir die Produktion der Pole für Leitungsschutzschalter um das 15fache gesteigert. Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden wir das jetzige Produktionsvolumen verdoppeln\", erzählt Theo Kubat die Erfolgsgeschichte.Der neue Standort ist auf die Fortführung dieser Erfolgsgeschichte ausgelegt. Gestartet wird mit 60 MitarbeiterInnen und gemeinsam mit dem Geschäft wird auch der Produktionsstandort wachsen. \"Wir rechnen mit einer massiven Steigerung innerhalb der nächsten drei Jahre\", ist Theo Kubat zuversichtlich.

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Im Test: NOD32

Es müssen nicht immer nur die Großen sein: Neben den breit am Markt etablierten Security-Spezialisten wie Symantec (mit der Marke \"Norton“), McAfee oder F-Secure - um nur einige zu nennen - werkt auch eine Reihe kleinerer Antivirus-Softwareanbieter an sicheren Netzen und Computern. In österreich ist die in der Slowakei entwickelte AV-Software \"NOD32“ noch weitgehend unbekannt. Zu Unrecht, wie die Erfolgsgeschichte seines Herstellers ESET bislang zeigt.

Geschichte
1992 kam mit NOD, das im Jahr 1998 den Namen NOD32 erhielt, das Antivirenprogramm von ESET auf den Markt, das innerhalb kürzester Zeit für Furore in den Märkten in Osteuropa sorgte. NOD32 vom österreichischen Antiviren-Labor AV-Comparatives wiederholt als das beste Antivirenprogramm am Markt ausgezeichnet. Die Stückzahlen bei Installationen bei international tätigen Internetprovidern und Banken gehen mittlerweile in die Hunderttausende. NOD32 hat sich damit seinen Platz in der Branche längst erobert. NOD32 überzeugt durch eine hohe Erkennungsrate auch bei unbekannten Schädlingen, durch eine besonders niedrige Anzahl an Fehlalarmen und durch eine hohe Scan-Geschwindigkeit bei gleichzeitig geringem Ressourcenverbrauch. Besonders letzteres sorgte für ein eindrucksvolles Auftreten im Test.

Erkennung von Rootkits
Im Mittelpunkt der Software steht eine Ressourcen schonende Scan-Engine, die anders als herkömmliche AV-Suiten integriert auch Rootkits erkennen und schadhafte Teile neutralisieren kann. Auch der unrühmliche Sony Rootkit, der vor zwei Jahren die Datenschützer und PC-User auf den Plan rief (Der Kopierschutz versteckte Registry-Schlüssel und Dateien vor dem Anwender - aber auch Computerschädlinge) wurde damals von den NOD-Systemen erkannt. Ein solch effektiver Schutz des Computers bringt gewöhnlich einen spürbaren Leistungsabfall mit sich. Da bei NOD32 die Systemressourcen optimal eingesetzt verlangsamen sich laufende Programme nicht.

Installation
NOD32 führt mehrmals pro Woche automatische Updates durch, die Anbindung an den Server zum Download erfolgt in der maximal möglichen Geschwindigkeit des Benutzers. Zumindest die 10-Mbit-Leitung der Teststellung wurde voll ausgereizt - bereits auch zu Beginn des Downloads der Applikation. Positiv: Das Installationsfile ist lediglich 12 MB groß. Die Installation und Einrichtung erfordert rund eine Minute und ist entsprechend einfach gestaltet. Fachkenntnisse sind nicht erforderlich. Lediglich ein Neustart ist nötig, um die Softwarekonfiguration richtig abzuschließen.

Performance
Laut den Innsbrucker Security-Spezialisten von AV-Comparatives ist NOD32 in zwei Dingen derzeit absolut on top: in der proaktiven, fehlerfreien Erkennung von Schadsoftware, heuristische Erkennung genannt. Dabei werden auch völlig neue, böse Codes aus dem Verkehr gezogen, die noch nicht in den großen Virendatenbanken der Hersteller gespeichert liegen. Zweitens: die Geschwindigkeit. üblicherweise bremst ein aktivierter Virenscan des Rechners das System merklich aus. Nicht so bei NOD32. Dieser Scanner werkt ohne merkbaren Performanceverlust. Nach jahrelangen Ausprobieren von AV-Suiten unterschiedlicher Hersteller, scheinen wir dort angekommen zu sein, was wir lange Zeit suchten: eine wirklich ressourcenschonender Virenschutz. NOD32 belegt auf unserem Testrechner mit Windows XP lediglich rund 27 MB Hauptspeicher und hatte keine signifikanten Auswirkungen auf die Systemperformance im Browsing oder im E-Mail-Verkehr. Ein Extra-Plugin für den Mail-Client (Microsoft Outlook bzw. Outlook Express) ist nicht notwendig. NOD32 übernimmt die Prüfung und Freigabe eingehender und zu verschickender Mails kurzerhand selbst.

Fazit
Das größte Plus der NOD32-Software ist die Schonung der Rechnerressourcen. Damit eignet sich der Scanner besonders für ältere Rechner mit einem begrenzten Vorrat an Hauptspeicher und Prozessorleistung. Doch warum sollte man auch auf schnelleren Systemen Performance unnötig verschenken? Die laut Virenlabors außerordentliche Fehlersicherheit in der Erkennung von Schadsoftware rundet die AV-Suite zu einem absolut empfehlenswerten Produkt ab.

Plus/Minus
+ Geschwindigkeit
+ Schonung der PC-Ressourcen
+ \"Advanced+“-Ergebnis bei AV-Comparatives-Test im Nov. 2007 (nur \"Kaspersky AV“ schaffte das gleiche Resultat)
+ Nutzerfreundlichkeit
+ einfache Integration in E-Mail-Client

- nicht für Mac-Plattform erhältlich

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Im Test: Tower Defense 2

Die einfachsten Spiele sind oft die besten - siehe Klassiker wie Pong, Minesweeper oder Tetris. Nicht selten sind nach stundenlangen Gaming-Sessions die Bälle, Minen oder Bausteine noch beim abendlichen Einschlafen vor den Augen des Spielers vorbeigezogen - das Game hatte seine Pfade sichtlich in die Gehirnwindungen getrampelt. Ein browserbasiertes Computerspiel mit Suchtpotenzial kommt aus einer illustren Runde einfacher Strategie- und Ballergames - oder, besser gesagt, einer Mischung davon. Denn in dem Flash-Spiel \"Tower Defense“ geht es zwar um den simplen Beschuss kleiner, übler Kreaturen - allerdings ist dabei Köpfchen gefragt. Denn Waffen kosten Geld, und das muss erst einmal verdient werden.

Worum geht’s: sie kommen in Wellen, die kleinen Gemeinen. Und sie wollen nur eines: deinen Schatz. Dieser liegt in Form von bunten Steinen am Ende eines Weges im Sand - und wartet nur darauf von dir verteidigt zu werden. Du selbst kannst die Edelsteine nicht in Sicherheit bringen. Du darfst sie aber nachkaufen, sollte es ein Gegner schaffen, sie zu stehlen. Aber Achtung: am Ende jedes Angriffs deiner Gegner muss mindestens ein Stein (im Spiel \"Element“ genannt) auf dem Spielfeld liegen bleiben. Schafft es der lästige Zoo, dir alle Elements in einer Runde zu klauen, ist es für dich vorbei und das Spiel ist vorzeitig zu Ende.

Breites Arsenal
Achte immer darauf, genügend Steine zur Hand zu haben. Denn sie sind auch deine Eintrittskarte in ein kleines, aber feines Waffenarsenal. Genauer gesagt: Türme, die schießen, was das Zeug hält. Diese \"Tower“ darfst zu entlang des Pfades aufstellen, an den sich die Kreaturen halten müssen. Manche der Bauwerke geben einfache Schüsse ab, andere bearbeiten die Gegner mit Feuer, Frost oder bergen Scharfschützen. Die richtige Wahl deiner Kanonentürme und vor allem optimaler Standorte, an denen sie aufgestellt werden, sind des Rätsels Lösung. Denn nur bei einer klugen Aufstellung ist auch maximale Feuerkraft möglich.

Unangenehme Artenvielfalt
Abwechslungsreich sind die unterschiedlichen Tierarten, die deine bunten Steine stehlen wollen. Sind es zu Beginn noch gewöhnliche Vierbeiner, die im Kanonengewitter deiner Türme das Zeitliche segnen, machen dir wenige Runden später rote Kriecher in Schwarmform, gelbe Rennwürmer, selbstheilende Käfer und \"Shifters“, die ab und dann in die Unsichtbarkeit driften, das Leben schwer. Als besonders robust erweisen sich natürlich die Boss-Gegner, die alle paar Runden auftreten und ihre kleinen Freunde rächen wollen - ohne Erfolg, versteht sich. Mit jeder neuen Runde - sprich Angriffswelle - werden die Tiere zahlreicher und stärker. Also gilt es, die Kanonenbatterien ständig aufzurüsten. Ressourcen dafür bietet das Kopfgeld, das mit dem Abschuss des Weichtierzoos in die Kasse gespült wird.

Tipps und Tricks
Mit Hilfe von Tastenkombinationen lässt sich praktisch Einfluss auf die Spielgeschwindigkeit machen. Die Fast-Forward-Taste auf der Bedienungskonsole ist mit \"F“ belegt, die Space-Taste schickt vorzeitig die nächste Welle an Angreifern aufs Feld. Besonders praktisch: \"U“ gedrückt, aktiviertet den Upgrade eines angewählten Turms. Wenn während des Spiels kaum Zeit für lange Ausflüge des Mauszeigers über den Bildschirm ist, ist diese Taste Gold wert.Türme sollten an neuralgischen Stellen mit möglichst viel Sichtkontakt zu den Kreaturen gebaut werden. Ein einsames Türmchen im Hinterland wird auch im vollen Upgrade weniger Schaden anrichten, als ein Posten im Inneren einer Kurve mit maximalem Feindkontakt. An solchen Stellen werden auch Gegner mit der härtesten Panzerung zu Kanonenfutter. Bei Level 50 ist dann Schluss. Wer es bis dahin schafft, hat sichtlich Spaß bei der Sache. Anfangs sind sicherlich mehrere Anläufe dazu nötig.

Fazit
Wer schon den Bausteinklassiker Tetris liebte, wird auch \"Tower Defense 2“ mögen. Das kurzweilige Strategiespiel läuft auf jedem Rechner. Nötig dazu ist nur ein Internetbrowser mit Flash-Installation. TD 2 ist grafisch aufgefettet worden und bietet auf jedem Schreibtisch Platz für gerechte Feldzüge gegen die Welt der wirbellosen Diebe. Das Spiel ist selbsterklärend, ein kleines Tutorial führt auch den ahnungslosesten Anfänger in die Spielidee ein. Das Game hat Suchtpotenzial, aufgrund seiner Einfachheit kann es stundenlang fesseln. Ein weiterer, schwierigerer Parcours kann mit einer kostenfreien Registrierung freigeschaltet werden.

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Der Louis Vuitton des Essens

»Wegen des Essens fliegt niemand«, sagte Attila Dogudan einmal in einem Interview mit der Report-Redakteurin. Das mag schon stimmen, aber es kann den Flug recht angenehm untermalen. Nach Jahren der langweiligen Sandwiches, die auch noch extra bezahlt werden müssen, schlägt das Pendel langsam wieder in die andere Richtung aus: kleine, feine Essen, die das Auge ebenso wie den Gaumen erfreuen.
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