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Logistik mit Würze

Ein Investitionsvolumen von 37 Millionen Euro ermöglichte die Modernisierung von 21.000 m² Fläche: Ende April wurde die neue Produktionsstätte des Gewürzherstellers Wiberg eröffnet. Investiert wurde in neue Technologien entlang der gesamten Produktionskette des Salzburger Familienunternehmens sowie in ein modernes Logistikzentrum. Dabei setzt Wiberg erneut auf das Know-how der Firma Metasyst Informatik.

Für die Lagerung der Produkte wurden 8.500 Palettenstellplätze geschaffen. Das Werk Freilassing ist Wibergs zentrale Drehscheibe für die Anlieferung von Verpackung und Rohgewürzen, für Veredelung, Labor, Produktion, Lager und Versand. Metasysts \"Metalag MFR\" steuert den Materialfluss und agiert als Integrationsfaktor zwischen dem SAP-TRM, dem automatischen Hochregallager sowie der Fördertechnik.

Ausgeklügelt. Das ERP-System übermittelt die Aufträge an Metalag, die zeitgerecht und mit Rücksicht auf Platzbelegung und Auslastung der Staustrecken ausgeführt werden. Für einen neuen Fahrauftrag wird vom System zunächst ein Transportauftrag angelegt, der eingeplant wird. Dazu wird die Wegematrix nach dem Weg mit höchster Priorität durchsucht. Ist dieser gesperrt oder belegt wird die nächst niedrigere Priorität herangezogen.

Auf dem Weg vom Quell- zum Zielknoten sind Meldeknoten angesiedelt, an diesen Punkten meldet Metalag an die unterlagerte Steuerung Positionen und Informationen. An Meldepunkten mit Konturenkontrolle werden die per Lichtschranke gemessenen tatsächlichen Abmessungen einer Lagereinheit an den MFR gemeldet. über die Visualisierung ist es möglich, den aktuellen Ist-Stand des Lagers respektive der Fördertechnik zu überblicken und gegebenenfalls auch manuell einzugreifen (Sperrmöglichkeit).

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»Ich stehe für Offenheit«

Andreas Stavik, seit einem halben Jahr Vorstandsvorsitzender, und Günter Baca, Marketingdirektor des Aufzugherstellers Kone österreich, sprechen im Interview über Kartelle, über Einsparpotenziale bei Produktion, Errichtung und Wartung von Aufzugsanlagen und über die dadurch mögliche Senkung der Wohn- und Betriebskosten.

Report: Die Wettbewerbsbehörde hat gegen Kone 22,5 Millionen Euro Kartellstrafe verhängt. Wird Einspruch erhoben?
Stavik: Wir haben wegen Unklarheiten über die rechtliche Beurteilung den Obersten Gerichtshof angerufen. Mehr kann ich dazu nicht sagen, es ist ein laufendes Verfahren.

Immofinanz und Conwert wollen Schadenersatz für die zu hohen Preise. Die Bundesimmobiliengesellschaft hat 2006 1,8 Millionen für Liftwartungen ausgegeben. Erwarten Sie noch Forderungen?
Stavik: Wir haben natürlich unsere Verträge geprüft. Alle stehen im Einklang zwischen Preis und Leistung.

Laut Immofinanz erhöhen sich die Betriebskosten einer Wohnung durch überteuerte Wartungsverträge um 40 bis 70 Euro. Werden Sie Wartungskosten senken?
Stavik: Diese Zahlen entbehren aus unserer Sicht jeder Grundlage. Der Aufzugsanteil an den Betriebskosten liegt bei 3,38 Prozent. Das ergibt für eine Wohnungsgröße von 70 m² statistische Durchschnittskosten von unter 50 Euro. Wie soll man da 40 Euro zu viel zahlen? Eine Senkung der Preise ist für uns nur bei gleichzeitiger Reduktion der Leistung vorstellbar.
Baca: Im Wartungsbereich haben wir fast 60 Anbieter mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen in österreich. Da wird häufig die unterschiedliche Leistung übersehen.

Der Aufzug macht nur vier Prozent der Errichtungskosten eines Gebäudes aus. Kann die Aufzugsindustrie trotzdem zur Senkung der Wohnkosten beitragen?
Stavik: Der Anteil der Betriebskosten an den Wohnkosten ist in den letzten zehn Jahren um 25 Prozent gesunken. Das wird ermöglicht durch die Industrialisierung in der Fertigung und Montage. Nicht zu reden von energieeffizienten Produkten.

Der Energieverbrauch ist ein immer wichtigeres Thema. Was kann die Industrie dazu tun, um die Energiekosten und auch Kosten bei der Produktion zu senken?
Baca: Seit den Siebzigerjahren liegt der Fokus auf Verbesserungen bei den Antriebssystemen. Früher wurden die hohen Drehzahlen der Elektromotoren mit Getrieben reduziert. Das bedeutet Energievernichtung. Der 1996 eingeführte Synchronmotor mit Permanentmagnet, der nur mehr einen einzigen bewegten Teil hat, hat zu Energieeinsparungen im Ausmaß von 50 Prozent bis zu zwei Dritteln geführt. Einsparungen gab es auch, weil man keine Maschinenräume aus Beton herstellen muss. Und in Altgebäuden, die keinen Aufzug haben, haben wir mit dem ersten gegengewichtslosen Aufzug versucht, Platz einzusparen. Darüber hinaus ist durch Standby-Schaltungen mehr Sparpotenzial vorhanden als beim Fahrstrom, nämlich bis zu 74 Prozent.

Generell ist eher in der Errichtung als in der Wartung Einsparpotenzial gegeben?
Baca: Natürlich muss auch an langfristig günstigeren Wartungskonzepten gearbeitet werden. Der Kostendruck ist ja auch beim Kunden gewaltig. Da geht es auch um Zeit und Verfügbarkeit der Fachleute vor Ort.

Gibt es in der Produktion Potenzial?
Stavik: Früher wurden Aufzüge traditionell gebaut, Kone hat als einer der ersten begonnen, industrialisierte Fertigungs- und Wartungsmethoden zu entwickeln, um günstiger zu werden.
Baca: Ein Aufzug besteht aus sehr vielen Komponenten, die bis vor kurzem, auch bei Kone, handwerklich eingebaut wurden. Gleichzeitig mit dem Monospace-Konzept hat Kone auch diesen Prozess industrialisiert. Auf der Baustelle herrscht oft das pure Chaos, dort kann man sehr viel Geld verlieren. Mit frühzeitiger Baustellenüberwachung schaffen wir die Voraussetzung für eine industrielle Endfertigung an der Baustelle.

Sie erzeugen auch Rolltreppen. Gibt es da Innovationen?
ähnlich wie bei den Aufzügen erreichen wir Raumeinsparungen bis zu 30 Prozent. Beim ölfreien Antrieb werden Werkstoffe verwendet, die in Reibung miteinander einen Schmierungseffekt erzeugen. Für die Rollsteige, die üblicherweise eine Grube brauchen, haben wir mit Kone Innotrack Module entwickelt, die neu aufgelegt werden können, wenn sich die Verkehrsströme ändern.

Wie war die wirtschaftliche Entwicklung von Kone 2007?
Stavik: Unsere Produktinnovationen und Dienstleistungen werden vom Markt sehr gut angenommen, weshalb 2007 ein positives Jahr für Kone war. Eine positive Entwicklung, deren Fortsetzung ich auch für 2008 erwarte.

Welche Marktstrategie verfolgen Sie in Zukunft? Werden Sie versuchen, über den Preis zu mehr Marktanteilen zu kommen?
Selbstverständlich über das Produkt, Qualität und das Leistungsspektrum. Ein freier Wettbewerb ist ja im ureigensten Interesse von Kone, jedes Kartell würde dem widersprechen.

Wo liegt Kone in den Marktanteilen, wo wollen Sie noch hin?
Baca: Uns erscheint weniger der Anteil wichtig, sondern mehr die Frage, wie nahe wir bei den Kunden sind. Wer versucht, über den Preis Marktanteile zu gewinnen, denkt zu wenig weit. Unsere Aufstellung ist langfristig. Wir wollen mit den Partnern, die wir gewonnen haben, nachhaltig arbeiten.

Wo sehen Sie die meisten Zuwachspotenziale - gewerblich, öffentlich oder im Wohnbau?
Baca: Gute Chancen bestehen in allen Bereichen. In Europa rechnet man mit einer weiteren Zunahme der Urbanisierung. Auch in Wien haben wir ein Bevölkerungswachstum. Gleichzeitig wird die Bevölkerung immer älter, der nachträgliche Einbau ist deshalb ein Thema. Es gibt auch noch sehr viel Potenzial, Büroraum zu errichten. österreich ist bei den Leerständen sehr weit unten, da ist noch viel Spielraum.

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<b>Personal gesucht</b>

Was Sie mitbringen sollten: Fleiß, Ausdauer, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Beharrlichkeit und Offenheit. Es gibt 101 Ausreden, warum man Ziele nicht erreicht. Uns interessiert keine einzige. Wir wollen Ergebnisse!Verkaufserfahrung in den Bereichen Telekom & IT, Energie, Innovation von Vorteil.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Dr. Alfons Flatscher, flatscher(et)report.at
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Zwischen Passau und Venedig

Eine 700 Kilometer lange transalpine Schiffspassage soll Passau mit Venedig verbinden. Vom Inn über Etsch, Gardasee, Mincio und Po bis zur Adria soll die Wasserstraßen führen. Herzstück und Knackpunkt des Projekts ist ein rund 78 Kilometer langer Kanaltunnel, der die Alpen zwischen Innsbruck und dem Südtiroler Gargazon durchqueren soll. Zwei Tunnelröhren mit einem Durchmesser von rund 15 Metern sollen östlich von Innsbruck auf der Höhe des Inns schnurgerade und waagerecht durch den Alpenhauptkamm geführt werden. Bei Gargazon tauchen die Tunnel wieder auf und münden knapp 550 Meter über dem Meeresspiegel in die Etsch. So aufsehenerregend dieser Plan klingt, ganz neu ist er nicht: Schon Ende des 19. Jahrhunderts wuchsen erste Pläne von einer schiffbaren Verbindung zwischen Ostsee und Adria. Ein baureifes Projekt wurde von Ernest von Körber, Ministerpräsident der österreichischen Reichshälfte der Donaumonarchie, am 11.6.1901 vorgelegt. Der folgende langjährige Variantenkrieg lähmte das Projekt, der Ausbruch des Ersten Weltkriegs brachte es gänzlich zum Erliegen. Auch in der Zwischenkriegszeit blieb das Projekt in der Schublade. Die Nazis kramten das Projekt hervor und traten in die erste Bauphase, bevor der Zweite Weltkrieg das Projekt wieder auf Eis legte. Nach der darauffolgenden Teilung Europas und den offensichtlichen Interessenskonflikten zwischen Ost und West dauerte es bis zum Ende der Achtzigerjahre, ehe das Projekt wieder auflebte. Im Jahr 1994 tauchte der Ostsee-Adria-Kanal unter der Rubrik »Andere Projekte« im Amtsblatt der EU auf. Heute ist die bevorzugte Variante eine Verbindung zwischen Donau und Save in Kroatien. Der geplante Kanal von Vukovar an der Donau nach Samac an der Save soll rund 61 Kilometer lang werden und insgesamt rund 600 Millionen Euro verschlingen. Dafür müssten laut Umweltstiftung Euronatur 3.417 Hektar Ackerland, Wälder und Flüsse und 185 Gebäude verschwinden. Zudem gefährde der Kanal Eichenwälder, deren Holzvorrat nach Schätzungen von Euronatur rund eine Milliarde Euro wert ist, und die Hochwasserschutzfunktion für das Donaueinzugsgebiet. Hier kommt Albert Mairhofer ins Spiel, der mit seiner Donau-Tirol-Adria-Passage eine Alternative bereithält.
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Flexible Schulung

Freudenberg Simrit, Spezialist für industrielle dichtungs- und schwingungstechnische Lösungen, hat gemeinsam mit LearnChamp Consulting eine web-basierte Trainingslösung für das Simrit Händlernetzwerk realisiert. Simrit macht damit eLearning zumwesentlichen Bestandteil der fachlichen Qualifizierung seiner Partner im Handel und investiert gezielt in den Ausbau dieses Vertriebskanals.

\"Für uns ist eine Differenzierung im Vertrieb durch flexible Qualifizierung und Zertifizierung der Händler ebenso wichtig wie ein einheitlich hoher Ausbildungsstandard in unserem international vertretenen Händlernetz“, sagt José Caro, Leiter Handel Europa bei Simrit.

E-Learning-Module in mehreren Sprachen ergänzen nun die bereits bestehenden Seminare der Simrit Akademie. Im ersten Schritt wurde die Grundausbildung für die Händler, das so genannte Standard Level, umgesetzt. Die Themenschwerpunkte sind Werkstoffkunde, die Vermittlung von Produktwissen aus der Anwendungstechnik sowieder Einsatz von hilfreichen Tools im Verkaufsalltag. Die Einführung von eLearning in weiteren Levels ist bereits in Planung.

In Onlinetests wird das erlernte Wissen überprüft, die Ergebnisse fließen in Zertifizierungen ein. Ob ein Handelspartner die Stufe \"Approved Distributor“ oder \"Preferred Distributor“ erreicht, beeinflusst die Geschäftsbeziehung. Im \"Preferred Distributor`s Club“ profitiert der Handels-Partner von exklusiven Konditionen und Vorteilen in der Zusammenarbeit mit Simrit. Die fachlichen Themen wurden mehrsprachig so aufbereitet, dass sie auch für interne Trainingszwecke bei Simrit verfügbar sind. Die web-basierte Simrit Trainingslösungerstreckt sich über ganz Europa, der gesamte amerikanische Kontinent soll folgen.

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Erdgas-Jubiläum

Auf Basis der langfristigen Lieferverträge mit der russischen Gazprom wurden seit 1968 insgesamt mehr als 150 Mrd m³ Erdgas nach österreich importiert. Mit der Verlängerung der Lieferverträge bis zum Jahr 2027 wurden im Herbst 2006 weitere 150 Mrd m³ Erdgas für österreich gesichert. Ein 50/50 Joint Venture zwischen OMV und Gazprom, das im Jänner dieses Jahres fixiert wurde, soll den Ausbau des Central European Gas Hub, eine virtuelle Handelsplattform, zum führenden seiner Art in Kontinentaleuropa ermöglichen und durch den verstärkten Handel liquider Mengen einen weiteren Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. OMV Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer: \"OMV und Gazprom können auf eine erfolgreiche Partnerschaft im Dienste der Versorgungssicherheit mit Erdgas zurückblicken.“ Laut Einschätzung von Energieexperten etwa von der International Energy Agency (IEA) wird der Gasverbrauch in Europa von derzeit ca. 500 Mrd m³ jährlich in den nächsten 20 Jahren auf fast 800 Mrd m³ steigen. Russland wird dabei als verlässlicher Partner Europas auch weiterhin eine bedeutende Rolle spielen.\"1968 war die OMV das erste westeuropäische Unternehmen, das einen Vertrag über die Lieferung von Gas aus der UdSSR abschloss. Seit diesem Zeitpunkt entwickelte sich unsere Zusammenarbeit erfolgreich weiter und umfasst neue Bereiche. Heute beinhaltet diese Kooperation neben der Lieferung und dem Transport von Erdgas, auch den gemeinsamen Ausbau der Handelsplattform in Baumgarten, sowie die Durchführung von gemeinsamen Speicherprojekten. Indem wir genau mit diesem Tempo voranschreiten, stärken \"Gazprom“ und OMV nicht nur ihre eigenen Positionen auf den globalen Märkten, sondern leisten auch einen unschätzbaren Beitrag in der Gewährleistung der Energieversorgungssicherheit Europas.“ - erklärte der Vorstandsvorsitzende der OAO \"Gazprom“, Alexej Miller anlässlich des 40 jährigen Jubiläums der ersten Erdgasverträge.Der Vertragsabschluss von 1968 hatte Vorbildwirkung für europäische Konzerne, Unternehmen wie Ruhrgas oder Gaz de France folgten nach. Die ca 5.000 km lange Pipeline-Route führt von Westsibirien über die Ukraine und die Slowakei nach Baumgarten an der slowakisch-österreichischen Grenze. Bis zu den österreichischen Haushalten und Großabnehmern ist das Erdgas etwa fünf Tage unterwegs. Die OMV-Tochter OMV Gas GmbH verfügt über ein rund 2.000 km langes heimisches Erdgas-Leitungsnetz sowie drei Erdgasspeicher und verkaufte im Vorjahr ca. 13 Mrd m³ Erdgas. Russland ist dabei mit rund 60 Prozent des in österreich verbrauchten Erdgases der bedeutendste Lieferant.
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Gefährdung

Verträge im Internet sollen nach der Vorstellung der Regierungsfraktionen im Nationalrat nur noch dann geschlossen werden können, wenn der User ein zusätzliches Bestätigungs-E-Mail versendet. Die Experten des europäischen zentrums für e-commerce und internetrecht (e-center) warnen vor den Konsequenzen einer solchen Regelung.

Im Nationalrat wurde mit den Stimmen von SPö und öVP ein Entschließungsantrag verabschiedet, wonach die österreichische Bundesregierung ersucht wird auf EU-Ebene dafür einzutreten, \"dass ein online abgeschlossener Vertrag nur dann gültig wird, wenn dieser Vertragsabschluss mit einem Extra-Mail durch den Internetuser bestätigt wird\

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Zucker im Tank

Die Agrana erwartet durch die Aufhebung der 10%-Flächenstilllegung durch die EU-Kommission für das Jahr 2008 sowie als Folge der rückläufigen Zuckerrübenproduktion in den kommenden Monaten zusätzliche Anbauflächen in Europa. Einen Stillstand muss auch der erfolgsverwöhnte Chef der Raiffeisen Landesbank Oö Ludwig Scharinger hinnehmen: Die Biodieselanlage in Enns steht derzeit still, der deutsche Haupteigentümer Global Alternative Gate schließt einen Konkurs nicht aus. Scharinger will die Anlage über die Privatstiftung der Landesbank übernehmen. Um künftig genug Raps für den Betrieb zu kriegen, kauft Scharingers Bank zudem Flächen in Rumänien. Für ein Vollauslastung wären 90.000 Hektar Fläche erforderlich.
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Neuer Partner für Kunststoff recycling

Der österreichische Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling (öAKR) konnte im vergangenen Jahr 825 Tonnen Kunststoffrohre sammeln, was einer beinahen Verdoppelung im Vergleich zu 2004 entspricht. Seit der Gründung des öAKR im Jahr 1991 wurden 7.600 Tonnen gesammelt. Der gesamte Markt für Kunststoffrohre macht in österreich jährlich etwa 40.000 Tonnen aus. Um das flächendeckende Sammel- und Verwertungssystem für Baustellenreste und gebrauchte Rohre zu verbessern, kooperiert der öAKR seit Jahresbeginn mit der in Henndorf/Wallersee angesiedelten Firma Reststofftechnik. Das im Besitz der Familie Ebner stehende Unternehmen verfügt über eine automatische Sortieranlage, die das Sammelgut selbst verwertet und damit das direkte Zusammenspiel von Sammlung und Verwertung ermöglicht.

Reststofftechnik sortiert das öAKR-Sammelgut nach Werkstoffarten. Den Großteil der verwerteten Mengen, 46 Prozent, macht PVC aus, 36 Prozent Polyethylen, der Rest Polypropylen und andere Kunststoffarten. Anschließend wird das Sammelgut zu Mahlgut aufbereitet. Das recyclierte Material bleibt im Eigentum der Firma Reststofftechnik, die es zu einem Marktpreis an die Hersteller verkauft, der in etwa der Hälfte des Preises für originären Kunststoff entspricht, so öAKR-Obmann-Stellvertreter Karl Aigner. Finanziert wird das Sammel- und Verwertungssystem des öAKR durch seine Mitgliedsunternehmen Agru, Dietzel Univolt, Geberit, Ke Kelit, Kontinentale, Glynwed, Martoni, Pipelife, Poloplast, Rehau und Uponor, die 95 Prozent des heimischen Marktes abdecken. Das Rücknahmesystem stehe aber allen kostenlos offen, auch Baumärkte können ihren Verschnitt bei den öAKR-Sammelstellen abgeben, so öAKR-Obfrau Gerda Aichinger.

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EconGas Release

EconGas, österreichs größter Erdgasanbieter für europäische Weiterverteiler und Businesskunden, versteigert zum sechsten Mal Erdgas via Internet. Heuer findet die Internetversteigerung - das so genannte Gas Release Programm (GRP) - am 25. Juni in Wien statt. Unter den Hammer kommen dabei wieder 250 Millionen Kubikmeter Erdgas. Durchgeführt wird die Auktion in einer Kooperation von EconGas und Central European Gas Hub (CEGH). Zuletzt versteigerte EconGas im Juli 2007 250 Millionen Kubikmeter Erdgas. 35 Bieter aus acht Ländern steigerten mit, den Zuschlag erhielten fünf Bieter aus Italien, UK und der Schweiz. Geliefert wurde das Erdgas der Versteigerung 2007 ab 1. Oktober 2007 über den OMV Erdgas-Knotenpunkt Baumgarten an der österreichisch-slowakischen Grenze. »Im vergangenen Jahr hatten wir bereits 60 Prozent mehr registrierte Teilnehmer als bei der Premiere im Jahr 2003«, so EconGas Geschäftsführer Luca Della Gatta, der im April 2008 Michael Peisser nachfolgte. Peisser wurde Senior Vice President der Business Unit Marketing & Trading der OMV Gas International.
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