Schlanke Leuchten
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Studien zufolge können Call-Center-Mitarbeiter das emotionale Befinden der Kunden sowie deren Interessen oft besser charakterisieren als die Kunden selbst. Während in Kundenbefragungen negatives Feedback zu Gesprächen und Servicequalität aus Höflichkeit teils unterdrückt bleibt, haben Agents diese Hemmschwelle nicht und gehen weitaus selbstkritischer ans Werk. \"Die Unternehmen sollten in Sachen Kundenzufriedenheit am besten ihren eigenen Mitarbeitern trauen\", rät Hüseyin Güngör, University of Amsterdam und Manager des Beraters Emotionalloyalty Consultancy.
Vor den 200 Gästen der von Competence Call Center veranstalteten \"Call Center Convention 2007\" sprach weiters Sebastian Fisar, Global Contact Center Manager Nokia, über die zunehmende Bedeutung globaler Flexibilität von Dienstleistern. Die Contact Center bei Nokia sind zu 100 Prozent ausgelagert, damit wird eine Reduktion von Standorten und Kosten erreicht. Nokia bringt weltweit zwei neue Produkte pro Woche auf den Markt, hierbei käme den Contact Centern eine bedeutsame Rolle zu. Angst vor Arbeitsplatzabbau und Auslagerungen nach Indien und übersee muss trotzdem niemand haben. Zu groß sei die emotionale Bindung der Kunden an Ansprechpersonen mit gleicher Herkunft. \"Deutsche werden im Servicebereich nicht von österreichern akzeptiert und umgekehrt\", meint Fisar.
Eröffnet wurde die Enquete vom Hausherrn, dem Wiener Innungsmeister Walter Ruck, sowie von Manfred Katzenschlager, Geschäftsführer der Bundesinnung Bau in Vertretung von Bundesinnungsmeister Johannes Lahofer. Katzenschlager wies darauf hin, dass sich, anders als 2001, als die schlechte Baukonjunktur den Report auf die Idee der »Chance Hochbau« brachte, die wirtschaftliche Lage erholt habe. »Jetzt ist es wichtig, dass man etwas daraus macht«, so Katzenschlager. Nicht vergessen werden sollte, dass jede Milliarde an Bauproduktionswert zwischen 10.000 und 15.000 zusätzliche Arbeitsplätze bedeutet, so der Innungsgeschäftsführer.
Ihre persönliche Stärken- und Schwächenanalyse Niederösterreichs?
Bei der Verkehrsinfrastruktur besteht noch Aufholbedarf, aber nicht mehr lange. Denn überall im Land wird gebaut, da geht was weiter. Bei der Kommunikationsinfrastruktur sind wir ja schon bestens aufgestellt - Breitbandverbindungen gibt es überall im Lande.Die Stärken? Heute redet keiner mehr von uns als »armer Nachbar im Osten«. Trotz aller Probleme, die mit der 414 km langen Grenze zu den Erweiterungsländern verbunden waren und zum Teil noch immer sind, haben die niederösterreichischen Betriebe ihre Chancen hervorragend genützt. Der Export in die osteuropäischen Nachbarländer boomt - er hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu vervierfacht.
Welchen Anteil haben aus Ihrer Sicht die Klein- und Mittelbetriebe am niederösterreichischen Erfolgsweg?
über 95 Prozent unserer Wirtschaftskammermitglieder sind diesem Sektor zuzuzählen, das beantwortet alles. Damit will ich aber keineswegs sagen, dass Großbetriebe bei uns bedeutungslos wären. Ganz im Gegenteil! Wir haben viele hervorragende Industriebetriebe, die in ihrem Marktsegment Weltmarktführer sind. Bei Groß- und Kleinbetrieben ist es wie bei kommunizierenden Gefäßen, sie müssen immer übereinstimmen. Der Großbetrieb braucht seine Zulieferer in der Region und umgekehrt könnten diese ohne ihren Leitbetrieb nicht existieren.
Damit Niederösterreichs Wirtschaftsmotor auf Hochtouren läuft, ist es auch wichtig, dass neue Unternehmen gegründet werden. Was macht da die Wirtschaftskammer Niederösterreich?
In Sachen Gründung sind wir die erste Adresse. Jeder, der in Niederösterreich ein Unternehmen gründet, tritt mit der Wirtschaftskammer in Kontakt. Neun von zehn Gründern nehmen unsere Beratung in Anspruch. In jedem Bezirk gibt es unser Gründerservice. Das Angebot reicht von der Erst- bis zur Spezialberatung, von der WIFI-Gründerakademie bis zu Plattformen fürs Networking.
Mit der sogenannten überlebensquote liegen wir in Niederösterreich weit über dem Bundesdurchschnitt. über zwei Drittel der Jungunternehmer sind nach fünf Jahren noch am Markt tätig. Was mich besonders freut: Wir haben auch den höchsten Frauenanteil bei den Gründern.
Was tut die WKNö sonst noch, um ihren Mitgliedern das Unternehmerleben zu erleichtern?
Gemeinsam mit dem Land haben wir ein dichtes Netz an Technologie- und Innovations-Beratungsstellenstellen aufgebaut. Diese Technologie- und Innovationspartner (TIPs) stehen vor allem Klein- und Mittelbetrieben mit Rat und Tat zur Seite. Unser WIFI, das mit Abstand größte Weiterbildungsinstitut des Landes, gibt es in jedem Viertel. Ebenso die Berufsinformationszentren, wo sich jeder Jugendliche auf seine beruflichen Fähigkeiten und Neigungen abtesten lassen kann. Dazu gibt es Serviceeinrichtungen für nahezu alle unternehmensrelevanten Belange. Und mit der Initiative NAFES fördern Land und Wirtschaftskammer gemeinsam den Einkauf in Ortszentren.
Was erwarten Sie für Ihr Bundesland für die Zukunft, wo sehen Sie die größten Herausforderungen?
Der Wirtschaftsstandort Niederösterreich gewinnt als »Tor zum Osten« ständig an Bedeutung. Viele Unternehmer und Manager schätzen es, hier zu leben und von ihrer Haustüre aus die neuen Märkte zu erschließen.
Aber: Wie sichern wir die Energieversorgung, wie bewältigen wir den Facharbeitermangel und wie lösen wir die anstehenden Bildungsfragen vor dem Hintergrund immer internationaler werdender Märkte? Das sind die Fragen, auf die wir nicht nur in Niederösterreich eine Antwort finden müssen.n
Basierend auf LoadBalancing Technologie wurde ein Servermodul geschaffen, das zusätzlich zu den MESONIC ERP-/CRM-Lösungen auf einem Server installiert wird. Auf der Workstation der Anwender erfolgt mit einem JavaClient der Zugriff auf alle MESONIC-Programme.
Selbstverständlich stehen sämtliche Funktionalitäten der ERP-/CRM-Lösungen von MESONIC auch in diesem System in vollem Umfang zur Verfügung: Ob Rechnungs- oder Buchungserfassung, Lagermengenkontrolle, Bilanzerstellung, Kundenkontaktpflege, Terminvereinbarungen oder Erstellung von Produktionsstücklisten - all dies ist mit Enterprise WINLine möglich, ohne dass die eigentlichen Programme auf der Workstation des Anwenders liegen. Mit weltweitemZugang: Ob im Internetcafe von Shanghai, im Hotelzimmer in New York, auf der Zugspitze oder im eigenen Garten. Sie benötigen lediglich einen Internetzugang, sonst nichts. Freiheit, die sich jeder Anwender wünscht.
Auch Krammer ist einer der erfahrensten Mobilfunkmanager des Landes. Der 47-jährige Niederösterreicher war zuletzt CEO des deutschen Mobilfunkbetreibers E-Plus und davor als Geschäftsführer maßgeblich für die Entwicklung von tele.ring verantwortlich. Neben seiner CEO-Funktion wird Krammer interimistisch auch für die Marketing- und Vertriebsagenden von One verantwortlich sein, die bisher Michael Fried unterstellt waren. Für die Position des CFO holte Krammer seinen langjährigen Kollegen Christian Fuchs. Der 43-jährige Wiener übernimmt die Position von seinem Vorgänger Holger Püchert. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Finanzwesen der Tengelmanngruppe in österreich begleitete auch Fuchs die tele.ring-Geschicke in leitenden Finanzpositionen. Nach einjähriger Tätigkeit als CFO von E-Plus kehrt er nun nach österreich zurück. Neben seiner Funktion als CFO wird Fuchs bis zur Bestellung eines neuen technischen Geschäftsführers die Agenden des bisherigen CTO Peter Pedersen übernehmen. Zu Redaktionsschluss ist Interna zufolge der künftige CTO Elmar Grasser. Der ehemalige Technikleiter tele.rings lässt sich eben von seinen Pflichten bei E-Plus entbinden.
Neben der Erneuerung der bestehenden Hardware war die Erhöhung der Mobilität ein wesentliches Kriterium, da viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in übergreifenden Projektteams arbeiten und Telearbeit möglich sein muss. Die Bedarfserhebung ergab 9.000 Notebooks für sämtliche Dienststellen des Bundesministeriums für Finanzen (Finanzämter, Zollämter, Großbetriebsprüfungen, Finanzprokuratur und die BMF-Zentrale).Das Verhältnis von PCs zu Notebooks betrug vor Projektbeginn 75 zu 25 Prozent und soll sich bei Projektende umgekehrt darstellen. Die Ausstattung mit Standardsoftware und Fachanwendungen erfolgt über das Netz. Das Projekt wurde, wie in der Bundesverwaltung üblich, von der Bundesbeschaffungs-GmbH ausgeschrieben, wobei besondere Anforderungen an die Bildschirmauflösung, die Mobilität der Geräte und die zeitgerechte Auslieferung gestellt wurden. PC-WARE bekam auf Grund des besten Preis-Leistungsverhältnisses den Zuschlag.
\"Die Abwicklung des Projektes erfordert von PC-WARE ein hohes Maß an Flexibilität. Selbstverständlich muss die Verfügbarkeit der Geräte einschließlich Zubehör gewährleistet sein. Darüber hinaus können sämtliche Geräte nur nach rechtzeitiger Ankündigung und nur genau zwischen 8 und 16 Uhr ausgeliefert werden. PC-WARE konnte diese Anforderung zur Zufriedenheit aller erfüllen\" freut sich Marcus Dekan, Managing Director PC-WARE Austria & SEE.