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Hysterische Ruhebewahrer

Mit Wilfried Lipp, dem österreichischen Präsidenten des Denkmalschutzvereins Icomos, hat die Bezirksvorsteherin der Wiener Innenstadt Ursula Stenzel endlich einen kongenialen Partner gefunden. Einen, der sie in ihrem unerbittlichen Kampf gegen jede Veränderung und jede Modernisierung in ihrem Bezirk unterstützt. Lipp seinerseits hat sich in seinem moralinsauren, mit Drohungen unterfütterten Bewahrungsdrang mit Stenzel eine Partnerin geangelt, die die Innenstadt ebenfalls am liebsten unter einen Glassturz stellen würden. Dass sich beide eine angeblich geplante Aufstockung des Wiener Künstlerhauses für ihren Kampf gegen Windmühlen ausgesucht haben, entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn man sich die permanent katastrophale wirtschaftliche Lage des Ausstellungshauses ansieht. Andererseits hat das Ganze auch eine Logik: Lipp muss sich für seine jüngst beim Dachausbau des Grazer Kaufhauses Kastner & öhler erlittene Schlappe revanchieren. Dort wurde er, nachdem er das Projekt jahrelang erfolgreich verhindert hat, ins Abseits gestellt, weil sich der Vorstand mit der Grazer Stadtplanung verständigt hat und statt zum Schmiedl Icomos gleich zum Schmied Unesco gegangen ist, wo man mehr Verständnis für moderne Architektur zu haben scheint. Und der schwarzen Ursula kommt sowieso jede Gelegenheit recht, wenn es darum geht, Unruhe in die Kaffeekränzchen der Hofratswitwen zu bringen.
Dass es sich beim Casus Belli lediglich um eine bestehende Flächenwidmung handelt, die eine Aufstockung des Künstlerhauses um zehn Meter erlauben würde, ein solcher Plan aber laut Betreiber gar nicht zur Debatte steht, sondern nur eine Dachsanierung, kann die beiden Kämpfer nicht wirklich aufhalten: Hauptsache, man facht die Diskussion an, hysterisiert die Stimmung und kann wieder einmal die Rute \"Aberkennung des Weltkulturerbes\
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11g im Visier

Mitte des Sommers wurde sie gelauncht. Mit Herbstbeginn ist die neueste Version \"11g\" aus Oracles Datenbankportfolio auch in österreich erhältlich. Martin Wunderli, Chef des Technologie Centers des IT-Dientsleisters Trivadis, sieht mit Oracle 11g ein neues Datenbankzeitalter eingeläutet. \"Zum einen werden klassische Gebiete wie die Hochverfügbarkeit um Skalierungsaspekte erweitert, zum anderen wird die Basis gelegt, um Releasewechsel in Zukunft schneller und problemloser zu absolvieren\", spricht der Berater und Oracle Solution Manager Themen wie \"Active Data Guard\" und \"Real Application Testing\" an.

Rund 200 Beratertage investierte Trivadis in die Analyse der Software Release, um Verbesserungen zu untersuchen und mögliche Schwachstellen aufzuspüren. \"Herstellerunabhängige Tests wie jene von Trivadis werden von Kunden besonders nachgefragt, da sie sich oft gravierend von den Tests der Hersteller selbst unterscheiden\", heißt es dort. In der Beurteilung, ob ein Softwareprodukt beziehungsweise Feature sinnvoll eingesetzt werden kann, gäbe es unterschiedliche Ansichten zwischen Hersteller und unabhängigen Testern. \"Nicht selten enthält eine neue Software Features, die aus Marketingsicht zwar sexy, aber technisch unausgereift sind\", meitn Wunderli.

Auch regulatorische Einflüsse auf das IT-Business haben ihre Auswirkungen auf den neuen Release gehabt: So ist es bei Version 11g nun möglich, Daten aus der Vergangenheit zu lesen, um vergangene Geschäftsprozesse nachvollziehen zu könne, \"Total Recall\" genannt.

Mehrwert für den Kunden. Der eigenen Angaben zufolge größte unabhängige Oracle-Schulungsanbieter im deutschsprachigen Raum setzt dabei auf hohe technische Standards. Dadurch, dass die Tests herstellerunabhängig sind, haben zukünftige Anwender die Gewähr, dass sie bei der Auswahl von Software und Hardware objektiv beraten werden. Hinzu kommt, dass die Tests nicht im Elfenbeinturm von Wissenschaftlern durchgeführt werden, sondern von Beratern, die in der Praxis stehen und wissen, worauf es bei neuen Softwarereleases ankommt. Sie können natürlich auch den Reifegrad einer Software bewerten - und damit vor dem Risiko eines möglicherweise verfrühten Einsatzes warnen.

Durch den Know-how Vorsprung von Trivadis spart sich der Kunde nicht zuletzt Zeit und Kosten. Kundeneigene Tests können dadurch deutlich rascher und effizienter abgewickelt werden - und Projekte damit schneller online gehen.

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Neues Messsystem für Großrechner

Damit wird erstmals der Vergleich von Mainframes gegenüber x86-Servern und anderen Computing-Plattformen möglich. IBM wird auch damit beginnen, den durchschnittlichen Energieverbrauch für IBM System z9-Großrechner zu veröffentlichen. Die Daten dazu werden von echten Feldmessungen von annähernd eintausend Kundensystemen gewonnen. Damit können durchschnittliche Watt/Stunde-Verbrauchswerte gewonnen werden, die sich dazu verwenden lassen, Wattverbrauch pro Einheit zu berechnen.\"Die hohe Auslastungsrate und extreme Virtualisierung von Großrechnern können diese zu einer energieeffizienten Wahl für große Unternehmen machen\", sagt David Anderson, IBM Green Consultant. \"Ein Mainframe, der mit Linux läuft, kann eine ähnliche Arbeitslast erbringen wie bis zu 250 x86-Prozessoren, und verbraucht dabei nur zwischen zwei bis zehn Prozent der alternativ benötigten Energie. Kunden können jetzt die Energievorteile des IBM System messen.\"
Ebenfalls in Planung ist ein Energieverbrauchs-Hochrechnungstool für die Zukunft. Es soll berechnen, wie Veränderungen in der Systemkonfiguration oder bei Workloads den gesamten Energie-\"Envelope\" beeinflussen können - inklusive der Energie, die für den Betrieb und die Kühlung der Maschinen benötigt wird.
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Neues von Sennheiser

Das neue \"Bluetooth-Headset VMX 100\" ist das ideale Geschenk für vielbeschäftigte Manager. Die erstmals eingesetzte \"VoiceMax\"-Dualmikrofontechnologie bringt zwei Mikrofonegleichzeitig zum Einsatz: Das erste Mikrofon sorgt für eineperfekte Sprachübertragung - ein weiteres filtert simultanHintergrundgeräusche heraus. Störender Wind, Verkehrs- undMaschinenlärm, sowie das Gemurmel einer Menschenmengewerden wirksam beseitigt. Mobiles Telefonieren in völlig neuerQualität. Kostenpunkt: 129 Euro.
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Lernzentrum der Zukunft

Als weithin sichtbares Zeichen steht der Wissensturm im Linzer Bahnhofsviertel und stellt ein klares Bekenntnis der Stadt zur Bildung dar. Auf 63 Metern Höhe in 16 Geschoßen beherbergt der Turm Volkshochschule, städtische Hauptbibliothek und Medienwerkstatt Das architektonische Grundkonzept des Wissensturms stammt von den Linzer Architekten Dipl.-Ing. Franz Kneidinger und Dipl.-Ing. Heinz Stögmüller. Für die Weiterentwicklung sorgte das Gebäudemanagement der Stadt Linz unter der Leitung von Ing. Egon Wurzinger.
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Profitieren vom Modulkonzept

Der Logistikspezialist der Deutschen Post World Net und der Premium-Hersteller von Sitzsystemen für die Automobilindustrie wollen zukünftig gemeinsam die Entwicklung, Beschaffung, Montage, Lagerung und den Transport von Sitzen der Premiumklasse vorantreiben.
Mit dieser Partnerschaft betreten beide Unternehmen einen neuen Weg im Bereich der kombinierten Modulproduktion und Logistik. Bei dem neuen Geschäftsmodell bringt RECARO seine Kernkompetenzen auf den Gebieten Entwicklung, Marketing und Vertrieb von Autositzen ein, während DHL neben allen logistischen Leistungen auch die Montage der Sitzsysteme sowie die internationale Abdeckung mit Modulcenter-Standorten in der Nähe der Automobilhersteller und Zulieferer anbietet. Zukünftige Kunden profitieren von reduzierten Lieferzeiten trotz hoher Produktvielfalt und dies bei günstigen Kostenstrukturen.
Später sollen in den DHL Modulcentern weitere Komponenten und Systeme für den Automobilbau bereitgestellt werden, um dadurch den Gesamtnutzen für die Automobilhersteller zu erhöhen.
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Jenseits von Gut und Böse

Von Angela Heissenberger

Der Papst hat seinen Segen gegeben, auch mit Mohammeds Regeln ist Geldverdienen durchaus vereinbar. Dass an den Börsen keine Melonen oder Feigen, sondern Aktien gehandelt werden, ist dem Lauf der Zeit zuzurechnen. Denn Kirchen jedweden Glaubens galten seit jeher als immens geschäftstüchtig und verstanden es auch, ihre Machtposition zum eigenen Vorteil zu festigen. Warum also nicht auf den Finanzmärkten mitmischen?
Tatsächlich hat 9/11 weltweit eine Welle der Religiosität in Gang gesetzt, die nicht nur das private Leben, sondern längst auch Wirtschaft und Politik erfasst. Die von George W. Bush­ demonstrativ zur Schau gestellte Betonung christlicher Werte ist zwar auch eine Trotzreaktion auf die islamistische Bedrohung, trägt aber in den USA inzwischen Früchte. Wie jeder Trend hat auch diese religiöse Welle bereits ihre Spuren auf den Aktienbörsen hinterlassen. Denn die - einer Bloomberg-Schätzung zufolge - rund 600.000 gläubigen Katholiken allein in den USA beflügeln zunehmend die Instinkte der Bankmanager. Tief religiösen und wertkonservativen Anlegern bieten Ethikfonds, die das Aktienportfolio nach religiösen Kriterien gewichten, eine entsprechende Nische. Nach Daten der Fondsgesellschaft Morningstar wuchs das Volumen von christlichen Glaubensfonds in den USA in den letzten zehn Jahren um beachtliche 3.500 Prozent von 370 Millionen auf 17 Milliarden Dollar.
Europa springt erst zögerlich auf diesen Zug auf. Allen Weltanschauungen offen zeigt sich dabei die Crédit Suisse. Im April legte die Schweizer Großbank den Scharia-konformen Aktienfonds »Equity Al-Buraq« auf. Wenig später folgte der Mischfonds »Christian Values«, abgesegnet von der päpstlichen Universität Regina Apostolorum und somit hochoffiziell mit christlichen Werten vereinbar.

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Sicherung für IP-Dienste

Der Tiroler Internetprovider citynet@hall hat sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Unternehmen und Privatpersonen in zuverlässiger Weise und in erster Linie schnell mit dem Internet oder untereinander zu verbinden. Das Allot NetEnforcer-System bietet dazu eine detaillierte übersicht und eine dynamische Kontrolle, die Netzwerkbetreiber zur Optimierung der Bereitstellung, Performance und Rentabilität von WAN- und Breitband-Diensten benötigen.

citynet@hall hält im Versorgungsgebiet einen Marktanteil von 40 Prozent und verzeichnet jährlich 100 Prozent Kundenzuwachs. Erst im vergangenen Jahr wurde aufgrund neuer Anforderungen das Bandbreitenmanagement ausgebaut, der Web- und Mailserver auf Clustertechnologie mit virtuellen Servern umgestellt und PPPoE zur Authentifizierung eingeführt. Um die Zufriedenheit der Kunden durch einen optimalen Qualitätslevel garantieren zu können, hat man sich nun bei citynet@hall dazu entschieden, den DPI-basierten Allot NetEnforcer einzusetzen.

Internetupstream-Bandbreite ist sehr kostenintensiv. Mit Hilfe des NetEnforcers von Allot werden die Bedarfspitzen durch intelligentes Bandbreitenmanagement abgeflacht und interaktive Dienste priorisiert. Der NetEnforcer ermöglicht die Einführung qualifizierter Dienste (wie garantierte Bandbreite, QoS oder Traffic-Analyse) und führt eine Optimierung der Bandbreitenmanagement-Regeln durch. citynet@hall kann dank der Allot IP-Service-Optimierungslösung nun zunehmend Dienste wie Webapplikationen, Terminaldienste, Fernwartungen etc. nutzen, die ebenfalls durch den NetEnforcer priorisiert werden. Eine weitere Schwierigkeit stellt der Peer-to-Peer-Traffic dar, der die Ports dynamisch wechselt. Dieses Problem lösen die Netenforcer-Updates durch Inspektion bis in Layer 7.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bietet der Allot NetEnforcer entscheidende Vorteile. Er gewährleistet eine bessere Nutzung kostenintensiver Leitungen (IP-Upstream-Bursts oder etwa Standleitungen). Die Erzielung sowohl zusätzlicher Erlöse als auch die Sicherung von Erlösen durch qualifizierte, gesicherte und dadurch bessere Dienste wird ermöglicht. Unternehmen mit Anforderungen wie citynet@hall können Trends wie VoIP, eLearning, IPTV, Terminaldienste, Peer-to-Peer usw. erkennen, damit den Kundenwünschen gerecht werden und neue bzw. verbesserte Produkte einführen. Die Allot NetEnforcer-Geräte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die den Anforderungen beliebiger Breitband- oder WAN-Netzwerke entsprechen.

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4K - Kinotechnologie in Wien

Juwal Grauss, Head of Professional Solutions Europe bei Sony österreich, glaubt, dass 2K und High Definition für das digitale Kino der Zukunft nicht mehr gut genug sein werden. Der Grund: 2K hat 2.048 mal 1.080 Bildpunkte oder 2,2 Millionen Pixel und entspricht in der Qualität in etwa dem analogen 35-mm-Format. Dieses wiederum ist gleichzusetzen mit den neuen HD-Formaten, die gerade Einzug in die heimischen Wohnzimmer halten - zu wenig, wenn dem Filmerlebnis im Kino auch in Zukunft die Vorreiterrolle zukommen soll. Hingegen hat die 4K-Projektion 4.096 mal 2.160 Bildpunkte - mit knapp neuen Millionen Bildpunkten viermal so viele wie 2K. Von der Qualität her ist sie mit der klassischen 65-mm- oder 70-mm-Film-Qualität vergleichbar, allerdings mit allen Vorteilen der digitalen Technik. Da die mechanische Abnutzung und Verschmutzung der Filmkopie bei jeder Vorstellung wegfällt, wird bei allen Kinovorführungen Premierenqualität geboten.Die Installation des ersten 4K-Projektors der neuen 200er-Serie auf dem europäischen Festland in einem Cineplexx-Kino habe laut Grauss nicht nur für Sony österreich Bedeutung, sondern \"zur Erprobung von 4K-Technologie haben wir ein Leitprojekt mit einem innovativen österreichischen Kinobetreiber aufgesetzt. Das ist ein Fallbeispiel für Sony Europa.\"

Investitionssicherheit
Christian Langhammer, geschäftsführender Gesellschafter der Constantin Film: \"Als Innovations- und Technologieführer in österreich wollen wir den Kinobesuchern nicht nur spannende Inhalte, sondern auch von der Technik nur das Beste und Neueste in den Cineplexx-Kinos bieten. Deshalb haben wir uns auch zur Installation der ersten neuen 4K-Projektorgeneration SRX-200 auf dem europäischen Festland entschieden. Wir werden den 4K-Projektor in den kommenden Monaten mit anderen Technologien vergleichen und den Einsatz evaluieren. Dabei geht es uns als Kinobetreiber unter anderem auch um die Investitionssicherheit.\" Installiert und integriert wurde der neue 4K-Projektor von der FTT Digital Cinema mit Sitz in Wels unter Geschäftsführer Thomas Rüttgers: \"Die erste 4K-Installation zu begleiten war für uns eine Herausforderung. Für uns ist das ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Wir freuen uns, hier dabei zu sein und diesen Schritt mit Cineplexx und Sony gemeinsam gehen zu dürfen.\"

Viermal besser als Full HD-LCD
Sony ist derzeit der einzige Hersteller von kommerziell verfügbaren CineAlta-4K-Projektoren für Kinos. Diese erfüllen den höchsten von den Hollywood-Studios beschriebenen Qualitäts-Standard: Das Format mit 4.096 mal 2.160 Pixel wird mit Sony \"X-Tal Reflective Displays\" (SXRD)-Projektionstechnik auf die Leinwand gebracht. 4.096 Pixel, eine solche horizontale Auflösung bietet bei 4K jedes einzelne Filmbild. Zur Veranschaulichung: Damit verfügt jedes einzelne Bild über mehr als viermal soviele Informationen wie die Bildauflösung eines hochwertigen Full HD-LCD-Bildschirms zu Hause - projiziert auf eine Fläche von bis zu 240 Quadratmetern. Es gibt bis zu 16,7 Millionen Farbnuancen pro Filmbild.Bei der Sony-SXRD-Technologie handelt es sich um reflektive LCD-Panels, die das auftreffende Licht reflektieren. \"Trotz der enormen Bildgrößen sind für den Betrachter keine einzelnen Bildpunkte mehr erkennbar, das Bild bietet digitale Brillanz in perfekter Homogenität\", sagt Oliver Pasch, Business Development Manager D-Cinema bei Sony Deutschland.

Farbwiedergabe wie beim analogen Film
Bei CineAlta-4K sind die Bildzellen auf drei Panels verteilt, messen winzige 8,5 Quadrat-Mikrometer und sind im Abstand von 0,35 Mikrometer auf einer Fläche von etwa 650 Quadratmillimetern angeordnet. Mit der SXRD-Technologie lässt sich laut Pasch, \"auf der Bildwand eine Farbwiedergabe erreichen, die etwa bei Hauttönen exakt dem analogen Film entspricht oder diesen gar übertrifft.\" Selbst bei der Zuspielung von 2K-Material und interner Hochskalierung auf 4K-Auflösung sind die Vorteile eines nativen 4K-Bildwerfers deutlich zu sehen: Einzelne Bildpunkte sind nicht mehr als solche zu erkennen.
4K-Wiedergabeauflösung macht in einem Kinosaal modernen Zuschnitts perfekten Sinn: Mehr kann das menschliche Auge gar nicht mehr wahrnehmen. Neben dem eigentlichen Projektor beinhaltet ein CineAlta-4K-System auch einen Sony-eigenen Ausspielserver, den sogenannten MediaBlock, der dezidiert entwickelt wurde, um die hohen Sicherheitsstandards der DCI in allen Punkten zu erfüllen und den wertvollen Filmcontent vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Dies schließt neben einem umfassenden digitalen Rechtemanagement auch die Generierung eines für das menschliche Auge unsichtbaren dynamischen Wasserzeichens ein, über das sich eventuelle Raubkopien zurückverfolgen lassen.

4K für die Gegenwart und die Zukunft
Die neuen Projektoren SRX-R220 und SRX-R210 haben eine gegenüber den bisher verfügbaren Modellen auf bis zu 18.000 ANSI-Lumen erhöhteLichtleistung und sind für Bildwände von mehr als 20 Meter Breite geeignet. Ein CineAlta-4K-System bietet heute die optimale Wiedergabe von 2K-Content, ist dabei aber gleichzeitig für die Wiedergabe von 4K-Material von morgen gerüstet. Der Kinobetreiber tätigt insofern eine ungleich sicherere Investition für die Zukunft als mit bisher verfügbaren Digitalprojektionssystemen.

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Expansion abgesegnet

\"Mit Investitionen von 6,7 Mrd. Euro baut der Verbund seine Position als führender Produzent von sauberem Strom in Europa konsequent aus\", skizziert der Vorstandsvorsitzende des Verbund, Generaldirektor Michael Pistauer, die Zukunftsstrategie des Unternehmens, die in der Aufsichtsratssitzung einhellig beschlossen wurde. Ein wesentlicher Eckpfeiler in der künftigen Unternehmensentwicklung ist die Gründung der Verbund International, in der die erfolgreichen Auslandsprojekte von österreichs führendem Elektrizitätsdienstleister gebündelt werden. Die Verbund International wird ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Verbund sein. Neben dem Ausbau der bestehenden chancenreichen Auslandsbeteiligungen wird das Augenmerk unter anderem auch auf den großen Wachstumsmarkt in der CEE/SEE-Region gelegt werden, wo neue Projekte umgesetzt werden sollen.
In Italien, wo der Verbund mit 38,2 % an der Sorgenia beteiligt ist, wird bis 2015 die Erzeugungskapazität von derzeit 1.800 MW auf 4.600 MW ausgebaut werden, der Umsatz soll von derzeit 1,8 Mrd. Euro auf 3,3 Mrd. Euro gesteigert werden. In Frankreich, wo der Verbund eine 30%-Beteiligung an der Poweo hält, sollen bis 2015 2.500 MW Erzeugungskapazitäten installiert und der Umsatz von 300 Mio. Euro auf 1,8 Mrd. Euro gesteigert werden. In der Türkei halten der Verbund und Sabanci je 49,9 % am gemeinsamen Joint Venture EnerjiSA. Bis 2015 werden 5.000 MW Erzeugungskapazitäten installiert sein (derzeit 450 MW). Die Investitionen des Verbund gliedern sich in den kommenden Jahren wie folgt: in österreich werden jedenfalls 2,8 Mrd. Euro, in die bestehenden Auslandsbeteiligungen (Italien, Frankreich, Türkei) 1,6 Mrd. Euro, im CEE/SEE-Raum 2 Mrd. Euro und in die Renewables 0,3 Mrd. Euro investiert.
Nur wenige Tage nach der Ankündigung folgten erste Taten. Sorgenia S.p.A, das italienische Joint-Venture, an dem der Verbund 38,5% hält, expandiert und übernimmt die Mehrheit an Frankreichs zweitgrößtem Windkrafterzeuger Société Francaise d´ Eoliennes (SFE). Um 198 Millionen Euro erwirbt Sorgenia zunächst 80 % der SFE. Für die restlichen 20 % der Anteile gibt es bis Jahresende eine Kaufoption zu gleichen Konditionen.Die SFE ist Frankreichs aufstrebendes Unternehmen am Windenergiesektor: zu 100 Megawatt installierter und 39 Megawatt vollständig genehmigter Windkraftleistung sind weitere 1.000 Megawatt Ausbau geplant. Zusätzlich werden Standorte für ca. 37 Megawatt Photovoltaikanlagen in Südfrankreich entwickelt.
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