Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Geodaten durch Laserscanning

Die Partnerschaft besteht aus der zu Diamond Aircraft Industries gehörenden IT-Service Provider Diamond Systems GmbH in Trebur nahe Frankfurt am Main, Diamond Airborne Sensing GmbH für die Bereitstellung von Fernerkundungsdaten und Tiltans TLiD Verarbeitungssoftware.
Mit der Partnerschaft soll zunächst der europäische Markt angesprochen werden, wo allen Kunden, die Laserdaten ermitteln und denjenigen, die daraus Informationen für Geoinformationssysteme (GIS) extrahieren, die Verarbeitung angeboten werden soll. Geo-referenzierte Punktwolken in GIS-Ebenen zu transformieren ist in einer bisher nicht erreichten Schnelligkeit möglich.
Zusätzlich zu den reinen Verarbeitungsdienstleistungen kann Diamond Aircraft und Tiltan auch die Gesamtlösung bestehend aus der Aufnahme von LiDAR-Daten mit den eigenen Flugzeugen und der Weiterbearbeitung bis zur vollständigen GIS-Lösung anbieten.
Read more...

Das fünfte Mautsystem in Chile

\"Südamerika ist in den letzten Jahren immer stärker zu einem unserer Wachstumsmärkte geworden. Nach bereits vier Aufträgen in Chile, erfolgreichen Projekten in Brasilien und Mexiko können wir nun erneut in Chile punkten“, freut sich Erwin Toplak, Vorstand Kapsch TrafficCom AG. \"Durch die Akquisition der DPS Automation S.A. im vorigen Jahr haben wir unsere Vertriebsaktivitäten auf dem südamerikanischen Markt erweitert und unsere Position zusätzlich gestärkt.“

Beim aktuellen Projekt hat Kapsch von der Sociedad Concesionaria Túnel San Cristóbal S.A. (ein Joint-Venture der Unternehmen Hochtief und Dragados) den Zuschlag für die Entwicklung, Montage und schlüsselfertige übergabe eines vollelektronischen Mautsystems in Chile erhalten. Der Auftrag zur Implementierung, Instandhaltung und Betreuung des Mautsystems mit zwei Stationen umfasst ein Auftragsvolumen von 1,4 Millionen Euro. Die Errichtung wird bis Ende Februar 2008 abgeschlossen sein.

Read more...

Wünsche der Bauträger

Die Bauträgerinsolvenzen der letzten Zeit wären zur Katastrophe geworden, wenn es nicht das Bauträgervertragsgesetz gäbe!« Als »Vater« dieses zehn Jahre alten Gesetzes lässt Winfried Kallinger, Bauträgervertreter in der Wirtschaftskammer, nichts über sein Kind kommen. Auch wenn Konkursfälle wie die SEG oder aktuell Panda »höchst unangenehm« für die Konsumenten seien - im Fall des Wiener Bauträgers SEG musste die Stadt Wien noch Wohnbaufördergelder zuschießen, damit sich die Baufirmen zum Weiterbauen überreden ließen -, so seien durch das Instrument Ratenplan und den Härtefonds, den die Kammer installiert hat, Härtefälle abgewendet worden.
Der von einer Arbeitsgruppe im Justizministerium ausgearbeitete Entwurf zur Novelle des zuletzt in die Kritik geratenen BTVG bringe nun Verschärfungen, die zwar ein »gangbarer Kompromiss« seien, einige Wünsche der Branche bleiben dennoch offen, meint Kallinger:Zentrales Problem ist der Haftrücklass von drei Prozent der Baukosten auf drei Jahre. Dadurch werde die Garantie über die Bauphase erstreckt, wodurch Kallinger die Gefahr sieht, dass Einzelinteressen von Wohnungseigentümern vor dem Gesamtinteresse kommen. Sprich, der Topf des Haftrücklasses wird eher für Reparaturen von gerissenen Estrichen ausgeräumt als für ein undichtes Dach. Kallingers Vorschlag: die Abtretung der Rechte aus Garantie- und Haftrücklass der beteiligten Firmen und Errichtung eines Sonderkontos, das als Sondervermögen des Bauträgers von einer Insolvenz nicht betroffen wäre.
Die geplante Verschlechterung des Ratenplans, wonach bei Rohbaufertigstellung statt 58 nur mehr 50 Prozent der Auftragssumme in Rechnung gestellt werden dürfen, nagt ebenfalls an den gewerblichen Bauträgern. Denn die bis zur Fertigstellung notwendige Zwischenfinanzierung sei, gerade in Zeiten von Basel II, teuer. Würde mit der Bezahlung von zwölf Prozent eine Stufe zwischengeschaltet, könnten die Bauträger mit dem Bauträgervertragsgesetz leben, so Kallinger. Die Begutachtungsfrist endete am 8. Oktober, spätestens Anfang 2008 soll das novellierte Gesetz in Kraft treten.
Read more...

Spanischer Luxus

Villa ideal für Familie und Beruf: Golfplätze und Strand in der Nähe, dazu ein mediterranes Ambiente: Englische u. Französische Schulen befinden sich nur wenige Minuten entfernt.

Individuelles Haus, mediterraner Stil, (Neubau, sofort verfügbar). 263 m2 auf drei Geschossen, mit Garten und gemeinschaftlich genutztem Pool.Palmen, überjähriger Olivenbaum, Zitronenbaum, befinden sich im 253 m2 Eigengarten. .Direkten Zugang zum Gemeinschaftlichen Swimmingpool und Gemeinschaftsgarten in der Größe von 780m2.

Read more...

Servicedilemma

Wenn Sie sich in jüngster Zeit gefragt haben warum Ihre Mobilfunkgespräche immer wieder abbrechen oder der Versuch, jemanden anzurufen, mit einem stummen Handydisplay quittiert wird - der Gesprächsaufbau wurde wieder abgebrochen - es könnte sein, dass Sie selbst schuld daran sind. Sie könnten nämlich Kunde jenes Mobilfunkers sein, der derzeit zunehmend mehr Budget in Produktkampagnen und Werbung steckt, als ins Mobilfunknetz. Welcher der Betreiber dies ist? Jeder! Bei manchem Mobilfunker und einer vom Standpunkt her zufällig ungeschickt liegenden Mobilfunkzelle werden Sie das tagtäglich zu spüren bekommen. Andere Provider und Locations sind wieder leistungsfähiger - Notbremsen in der Netzkapazität gibt es dann nur, wenn direkt neben Ihnen zehn Poweruser mit ihren Breitbandkarten mobil Filme aus dem Internet saugen.

Mehrere Faktoren bestimmen die spürbare Qualität zwischen Angebot und Nachfrage. Zum einen explodiert derzeit die Zahl der Breitbandnutzer in den Mobilnetzen förmlich. 3G hat endlich abgehoben - die Branche hat ja auch lange genug drauf gewartet. Das frisst die Netzkapazitäten, im Extremfall sinken dadurch sogar die reservierten Bandbreiten für die normale Sprachtelefonie. Dann heißt es Sparen, Sparen, Sparen in der Branche: Die Roamingtarife wurden runtergeschraubt, die Tarife sind seit Jahren im Keller und der Wettbewerb ist dauerhaft am Glühen. Da heißt es bei den Providern beinhart: Finanz- gegen Technikvorstand. Je nachdem, wer gerade die überhand hat, bestimmt, ob und wie viel investiert oder eben für die Kundschaft bereit gestellt wird. Das führt uns wieder zu Ihnen zurück. Sie wollten ja nicht mehr so viel bezahlen! Sie wollen ja so billig wie nur möglich telefonieren!

Und schließlich passt hier noch ein dritter Faktor ins Bild: Die Wachstumsphase in den Mobilfunknetzen ist vorbei, die überkapazitäten der ersten zehn Jahre sind den Kalkulationen in der Gegenwart gewichen. Inverstiert wird in den Netzen nun nicht mehr in Riesenschritten wie zu Anfang. Dies wäre auch sinnlos, da der Netzaufbau weitgehend abgeschlossen ist. Die Provider überlegen sich nun eine Kapazitätsaufstockung eher dreimal, bevor sie passiert. Das ist dann einfach Ihr Pech, wenn Sie in einer schlecht abgedeckten Gegend wohnen müssen.

Read more...

Totlachen

Von Heinz Van Saanen

Die Zahl Sieben war immer schon für Zahlenmystik gut, manchmal lassen sich damit auch historische Entwicklungen einfangen. 1907 wurde Erich Mielke geboren. 1937 verteidigte er als Spanienkämpfer die Freiheit gegen das Franco-Regime. 1947 retteten ihn die SED-Genossen vor einem Mordprozess. 1957 findet er schließlich seine Lebensaufgabe als DDR-Minister für Staatssicherheit. Am 7. November tritt er im Revolutionsjahr 1989 zurück. Als »Stasi-Mielke« war der aufrechte KP-Recke aber schon lang davor eine Legende. Als Schnüffel-Dinosaurier schrieb er Geschichte: Seine Spione verplombten Kopierer, von Schreibmaschinen wurden typografische Profile erstellt, von Staatsfeinden Geruchsproben archiviert. Alles überwachungsmaßnahmen im noblen Dienst der DDR-Staatssicherheit. Im aufgeklärten Westen wurde der gute Erich dafür jahrzehntelang mit Hass, Spott und Häme überschüttet. Und 2007 tritt die EU in seine Fußstapfen. Mit technischen Mitteln, von denen »Stasi-Mielke« nicht einmal geträumt hätte. Am 15. September soll EU-weit die Richtlinie 2006/24/EG umgesetzt sein (siehe Kasten).

Das trockene Kürzel steht für eine umfassende Vorratsdatenspeicherung im gesamten Kommunikationsbereich. Aufgezeichnet wird beispielsweise, wer mit wem wann telefoniert, wer wem wann ein E-Mail schickt, wer sich wann welche Daten im Internet ansieht oder auch herunterlädt. Bei Handy-Kunden wird auch noch der Standort zum Zeitpunkt des Gespräches archiviert. »Stasi-Miel­ke« hätte bei solchen Aussichten wohl feuchte Augen bekommen. Dabei ist die jetzt geltende Richtlinie bereits ein abgeschwächter Kompromiss. Im ersten Furor nach den Terroranschlägen 2005 in London präsentierte der EU-Rat Vorschläge, die direkt aus einem stalinistischen Politbüro stammen könnten - und vom EU-Parlament dankenswerterweise abgelehnt wurden. Aber schon der letztendlich gefundene Kompromiss ist europaweit umstritten. Beim EU-Gerichtshof sind Verfahren anhängig. Datenschützer, Bürgerrechtler und Grüne proben sowieso den Aufstand. Eher neu ist, dass die Ablehnungsfront quer durch alle Schichten der sogenannten gesellschaftlichen Repräsentanten geht.

Breite Ablehnung. Grüne oder Bürgerrechtler könnte man noch als Berufsquerulanten abstempeln. Aber Anwaltsvereinigungen, ärzte, Journalisten und die Telko-Branche? Selbst die Wirtschaftskammer gibt sich kritisch. Hans-Jürgen Pollirer, Bundesspartenobmann der IT-ler und Consulter, beurteilt Forderungen nach einer Fristverlängerung der Datenspeicherung beispielsweise als »wirtschaftsfeindlich«, die positive Entwicklung des Telko-Sektors dürfe durch solche Maßnahmen nicht gefährdet werden. Auch die Telekombranche selbst ist nicht gerade angetan. Nicht nur, dass sie quasi im Auftrag des Staates ihre Kunden präventiv bespitzeln soll, auch die Frage, wie hoch die Kosten sind und wer sie überhaupt tragen soll, ist ungeklärt. Der Entwurf für eine EU-konforme Novelle des Telekomgesetzes liegt zwar seit April dieses Jahres am Tisch, wirklich Klarheit bringt er nicht. »Der Entwurf ist zu wenig bestimmt, um auch nur annähernd eine Kostenabschätzung abzugeben«, äußert sich Telekom-Mann Alexander Kleedorfer. Die Telekom Austria-Group hat auch gleich zwei kritische Stellungnahmen zum laufenden Begutachtungsprozess abgegeben. Der Festnetzbereich wie auch die Mobilkom deponierten ihre Vorbehalte im Infrastrukturministerium. Aber das sind nur zwei Stellungnahmen von insgesamt rund 100 - eine Zahl, die fast rekordverdächtig ist.

Was der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) dem zuständigen Infrastrukturminister Werner Faymann mitgeteilt hat, ist im Detail bekannt. Nach einer kurzen Einleitung mit dem Hinweis, dass der VAT natürlich eine sinnvolle Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus unterstützt, geht der Verband auf sieben Seiten in die Vollen. So sei beispielsweise ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis im Auge zu behalten, das die Relation zwischen der Belastung der Unternehmen und dem erzielbaren Nutzen für die Allgemeinheit wahre. In diesem Zusammenhang wird nicht nur an die wirtschaftliche, sondern auch die technische Machbarkeit erinnert. Was der VAT in wohlgesetzten Worten formuliert, klingt unter der Hand schon ein bisschen anders. »Die Sinnhaftigkeit ist schwer zu verdauen«, redet sich ein Telko-Mann den Frust von der Seele.Die technische Umsetzung wird den Providern sowieso noch zu schaffen machen. Da derzeit nicht wirklich klar ist, wie die Gesetzesnovelle aussehen wird, lassen sich präventive Lösungen oder Schnittstellen nur schwer realisieren. Generell muss die EU-Regelung am 15. September umgesetzt sein. österreich zählt zu den Ländern, denen Brüssel eine verlängerte Galgenfrist bis zum Frühjahr nächsten Jahres eingeräumt hat, dennoch drängt die Zeit.

Die Flut von negativen Stellungnahmen macht es unwahrscheinlich, dass die Novelle im Schnellgang durchgepeitscht wird. Dazu kommt der zunehmende Druck durch die öffentlichkeit. Das ORF-Radio ist beispielsweise über seinen Schatten gesprungen und präsentierte den Hörern das abstrakte Thema in einem Feature. Selbst im tagesaktuellen »Mittagsjournal« waren bereits vereinzelt Sätze zu »Data Retention« und der staatlichen überwachungswut zu hören. Der Datenschützer Hans Zeger von der Arge Daten ist mit Podiumsdiskussionen und Interviews sowieso im Dauereinsatz. Dass eine Gesetzesnovelle auf einem Kunstevent wie der Ars Electronica zerpflückt wird, ist jedoch bemerkenswert. Anfang September beschäftigte sich in Linz die Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter in einem Workshop mit dem Verschwinden der Privatheit. »Goodbye Privacy« lautete das knackige Motto. Fast unnötig zu sagen, dass die RichterInnen den EU-Vorgaben wenig abgewinnen können. »Bislang war ein Grundrechtseingriff die Ausnahme. Jetzt wird er ohne Verdacht zur Regel«, sagte Susanne Reindl-Krauskopf. Die Staaten würden mit dem Ruf nach »totaler Sicherheit« ein im letzten Jahrhundert begrabenes Selbstverständnis aufleben lassen, meinte die Wiener Strafrechtsexpertin. Klaus Steinmaurer, Leiter der Rechtsabteilung von T-Mobile, erinnerte an das Missbrauchspotenzial: »Die sichersten Daten sind immer noch die gelöschten.« Auch welche ungeheuren Datenhalden sich in Zukunft auftürmen werden, lässt eine Zahl erahnen, die Steinmaurer genannt hat. Alleine in Wien speichert T-Mobile nach derzeit gültiger Rechtslage bereits fast 800 Millionen Datensätze im Monat. Derzeit, wohlgemerkt.

Musterknaben und Skeptiker. Weitere Bedenken gibt es im Dutzend. Die Auskunftsverpflichtung der Provider gegenüber Behörden und vor allem der Rechtsgrund dafür sind schwammig, überhaupt unklar ist, welche hoheitlichen Verpflichtungen man den Providern aufbürden kann. Neben der Kostenfrage liegt der Teufel auch im Detail. Wer wird beispielsweise für allfällige Schadenersatzansprüche aus ungerechtfertigter Bespitzelung geradestehen? Selbst dass sich die einflussreiche Lobby der US-Medienindustrie ein Hintertürchen schaffen könnte, um die Kundschaft zu bespitzeln und notfalls auch zu verfolgen, ist nicht gänzlich absurd. Das sind Bedenken, die nicht linke Spinner, sondern der VAT in seiner offiziellen Stellungnahme anklingen lässt. Dass es bei der Novelle hakt, ist auch Werner Faymann klar. Der Infrastrukturminister will für die EU nicht den »Musterknaben« spielen, notfalls lässt er es bei einer verzögerten Umsetzung auf ein Vertragsverletzungsverfahren ankommen. Im Gegensatz zu Faymann ist Minis­ter Günther Platter einer der wenigen Fans von Maßnahmen, die sogar weit über die Data Retention hinausgehen. »Ich lasse die Möglichkeit zur Online-Untersuchung der Computer von Terrorverdächtigen prüfen«, sagt der Innenminister und outet sich so als Fan des »Bundestrojaners«. Und ist damit ganz auf Linie mit seinem konservativen deutschen Ministerkollegen Wolfgang Schäuble. Dass Schäubles Ansichten zwischen Todesstrafe, Generalverdacht und präventiven Strafmaßnahmen zur Verhinderung noch nicht begangener Verbrechen pendeln, ficht Platter nicht an. Auch nicht, dass Schäubles höchst kontroversielle äußerungen Deutschland seit Monaten in Atem halten und Reaktionen auslösen, die überwiegend zwischen Entsetzen und Sprachlosigkeit pendeln.

Ganz wie sein Pendant setzt der österreicher auf mirakulöse Prävention. »Es geht nicht nur darum, Verbrechen aufzuklären, sondern auch von vornherein zu verhindern«, sagte Platter erst Anfang September auf einem Innenministertreffen in Weimar. Wie es um das IT-Verständnis der deutschen Spitzenpolitiker bestellt ist, wurde übrigens kürzlich in der deutschen Variante von »Confetti-TiVi« geoutet. Kinderredakteure befragten Zypries & Co zu einfachen IT-Themen wie E-Mail - und diese blamierten sich bis auf die Knochen. Selbst dem Spiegel war das Spott und Häme wert. So erklärt sich vielleicht auch, warum die deutsche Jus­tizministerin Brigitte Zypries erst kürzlich einen »Hackerparagraphen« in Kraft gesetzt hat, der quasi den Einsatz von Sicherheitstools verbietet. Selbst ein kollektiver Aufschrei der IT-Branche konnte den legistischen Unfug nicht verhindern. Wie Terroristen via Datenspeicherung oder Bundestrojaner gefangen werden sollen, bleibt sowieso unklar. Selbst beim dümms­ten Terroristen oder Mafia-Paten dürfte mittlerweile angekommen sein, wie man solche Maßnahmen mit simplen Mitteln aushebelt. Die Hardcore-Sicherheitsfans haben freilich immer noch eine Chance: Vielleicht lachen sich die bösen Buben ja tot.

Read more...

Kleiner \"High-Tech\" Datenlogger

Passend für zahlreiche Messaufgaben erfüllt das Gerät die Erwartungen vielschichtiger Anwendungen im Bereich der Qualitätssicherung, in Forschung und Entwicklung, bei der Produktionsüberwachung und vielem mehr. Die Bedienung über ein menügeführtes Grafikdisplay verspricht auch bei komplexen Messaufgaben eine einfache Handhabung. Dabei bietet das Gerät eine Vielzahl von messtechnischen Funktionen und eine beinahe fehlerfreie Messung durch kalibierbare Sensoren. über 4 Messeingänge können beliebige Sensoren angeschlossen werden. Die Messdaten werden im 128 MB Messwertspecher abgelegt und können über eine übersichtliche und professionelle Software ausgewertet werden. ALMEMO Messgeräte von Ahlborn werden in Deutschland entwickelt und hergestellt. Sie bieten eine überaus lange Lebensdauer und eine große Flexibilität bei jeder Messaufgabe.
Read more...

Erfolgreiche übernahme

Die Firma Pol-Necks Sp.z.o.o. produziert so genannte Briden, das sind U-förmige Befestigungen zur Fixierung von Blattfedern auf LKW-Achsen, die als Sicherheitsbauteile hohen technischen Standards entsprechen müssen. Pol-Necks Sp.z.o.o. ist der führende Hersteller für Briden in Europa und verfügt am polnischen Standort Torun über modernste, hochautomatisierte Produktionseinrichtungen. Im Jahr 2006 wurde ein Umsatz von 8,5 Millionen Euro erzielt.
Im Zuge der übernahme wird das Unternehmen in die Frauenthal Automotive Components Division eingegliedert, die derzeit die Produktion von Blattfedern durch die Styria Federn Gruppe, von Druckbehältern durch Linnemann-Schnetzer und von SCR-Dieselkatalysatoren durch CERAM Catalysts umfasst. Dr. Winfried Braumann, der Vorstandsvorsitzende der Frauenthal Holding AG, meinte nach dem Closing: \"Pol-Necks ergänzt unsere LKW-Zulieferproduktpalette hervorragend. Wir können damit unseren Kunden zusätzliche Produkte und neuartige technische Lösungen für Federungssysteme anbieten.
Read more...

Strom aus Körperwärme

Fraunhofer-Forscher haben eine Methode entwickelt, um die natürliche Körperwärme zur Energiegewinnung zu nutzen. Grundlage sind so genannte TEGs - thermoelektrische Generatoren aus Halbleiterelementen. TEGs haben die angenehme Eigenschaft, elektrische Energie allein aus der Temperaturdifferenz zwischen heißer und kalter zu gewinnen. Das Problem: In der Regel sind Temperaturunterschiede von mehreren zehn Grad nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Der Unterschied zwischen Körpertemperatur und Außentemperatur ist zu gering. Mit solchen Differenzen lassen sich nur geringe Spannungen erzeugen«, erklärt Peter Spies, Teilprojektleiter am IIS. Etwa 200 Millivolt liefert ein gewöhnlicher TEG. Für die Versorgung von elektronischen Geräten sind jedoch mindestens ein bis zwei Volt erforderlich - das galt zumindest bislang. Jetzt haben die Fraunhofer-Ingenieure Schaltungen entwickelt, die mit 200 Millivolt auskommen sollen, indem verschiedene Bauteile neu kombiniert wurden. \"So konnten wir ganze elektronische Systeme bauen, die keine interne Batterie benötigen, sondern allein durch Körperwärme ihre Energie gewinnen“, sagt Peter Spies, Teilprojektleiter am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS. Derzeit wird an Systemen gearbeitet, die bereits bei 50 Millivolt \"anschwingen“, wie es in der Fachsprache heißt. Für die fernere zukunft hofft Spies auf Schaltsysteme, die bereits bei einem Temperaturunterschied von lediglich 0,5 Grad Strom erzeugen können.
Die Bandbreite für mögliche Anwendungsgebiete ist laut Spies groß: Die Stromerzeugung aus Wärme lasse sich überall dort nutzen, wo eine Temperaturdifferenz auftritt. \"Sei es am Körper, an Heizungen zur Kalkulation der Heizkosten, zur überwachung der Kühlkette beim Transport gekühlter Güter oder in Klimaanlagen.“
Read more...

Fehlende Konsequenzen

Die Energiesparziele der Regierung bis 2010 sind nicht ambitiös. Die Latte ist so niedrig, dass man nirgendwo darüberhüpfen kann«, sagt der WIFO-Chef Karl Aiginger. Er war kürzlich Gast am Podium der Grünen zum Thema Energiewende und hat sowohl das Regierungsprogramm als auch das als visionär und optimistisch geltende Energiewende-Programm der Grünen einem »Reality-Check« unterzogen. Und prompt eine Gemeinsamkeit entdeckt: »über die Konsequenzen der notwendigen Maßnahmen erfährt man sehr wenig.« Verständlich, geht es doch für die Bürger ziemlich zur Sache, wenn man den Energieverbrauch tatsächlich senken wollte. »Der Benzinpreis und die Mauten müssten jedes Jahr mehr als der Verbraucherpreisindex angehoben werden. Zusätzlich müssten Innenstädte und Stadtzufahrten bemautet werden und Fahrzeuge mit hohem Verbrauch deutlich höher besteuert werden«, meint Aiginger. Zugleich müsste jedoch die Lohnsteuer gesenkt werden, so der Wifo-Chef, der nicht vergisst, daran zu erinnern, dass große Teile der Steigerungen des Energieverbrauchs mit Komfortgewinn verbunden sind. »Wir haben das Paradoxon, dass 80 Prozent der Bevölkerung etwas gegen den Klimawandel tun wollen, zugleich sind 80 Prozent gegen eine Benzinpreiserhöhung«, erklärt er. Nicht nachvollziehen kann Aiginger das Zuwarten bei der ökologisierung der Wohnbauförderung, die seiner Meinung nach sofort realisiert werden sollte. Weiters müsste seiner Ansicht nach der Bereich Umwelttechnik und die Sanierung im Gebäudebestand forciert und der ölanteil bei Treibstoffen reduziert werden. Aiginger teilt auch nicht die Ansicht der Grünen, dass mit dem radikalen Umstieg auf Erneuerbare automatisch eine Win-win-Situation eintritt. So warnt er davor, in der ökologisierung der Wirtschaft eine Jobmaschine zu sehen. Wenn österreich zu strenge Umweltstandards anlegt und Energie drastisch verteuert, würden Nachbarländer mit geringeren Standards profitieren, weil energieintensive Betriebe das Weite suchen würden. Dennoch räumt Aiginger ein, dass die schlechteste Lösung für die Herausforderung Klimawandel das Nichtstun sei.
Read more...
Subscribe to this RSS feed