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Die Nominees in Salzburg

Am 14. September verlieh Staatssekretärin Heidrun Silhavy gemeinsam mit LAbg. Roland Meisl und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft in der Stadt Salzburg die Auszeichnung \"ebiz egovernment award 2007“ für die schlagkräftigsten und innovativsten Branchenlösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Der award zeichnete Unternehmen in Salzburg aus, die IT in der Wirtschaft und Verwaltung zu ihrem Vorteil gewinnbringend nutzen.

18 Projekte wurden für den \"ebiz egovernment award 2007\" in Salzburg nominiert:

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Die Nominees in Oberösterreich

Am 2. Oktober verlieh Staatssekretärin Heidrun Silhavy gemeinsam mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und prominenten Vertretern aus Wirtschaft und Politik die Auszeichnung \"ebiz egovernment award 2007“ für die schlagkräftigsten Branchenlösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Der ebiz egovernment award zeichnete Unternehmen in Oberösterreich aus, die IT und E-Business zu ihrem Vorteil gewinnbringend nutzen.

11 Projekte wurden für den \"ebiz egovernment award 2007\" in Oberösterreich nominiert:

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Sicher und stylish unterwegs

Immer mehr Menschen entscheiden sich für Notebooks und die Verkaufszahlen überschreiten bereits die der Desktop-PCs. Damit haben sich auch die Einsatzbereiche der Notebooks gewandelt, wodurch verschiedene Anwendertypen entstanden sind. \"Mittlerweile gibt es nicht nur eine Kategorie der Notebook-User wie den typischen \"Road Warrior\", der ständig auf Achse ist\", erklärt Christian Stranzl, Logitech Country Manager österreich. \"Das Bild des klassischen Notebook-Benutzers ist längst überholt.Jeder Notebook-User hat heute individuelle Anforderungen und Bedürfnisse.\" Bei einer von Logitech durchgeführten Umfrage unter mehr als 1.000 Notebook-Anwendern wurden vier User-Kategorien ermittelt: Die erste Kategorie sind Anwender, die das Notebook hauptsächlich zu Hause nutzen. Die Zweite stellen Young Professionals und Studenten dar, die ihre Notebooks sowohl zu Hause, im Büro als auch unterwegs verwenden. Die dritte Kategorie sind die Technologiebegeisterten, die den portablen Rechner praktisch überall mitnehmen. Als weitere Anwendergruppe sind diejenigen zu nennen, die überwiegend unterwegs arbeiten. Logitech entwickelt daher Produkte, die für die speziellen Bedürfnisse dieser Anwendergruppen konzipiert sind.

Zwei neue Modelle
Die beiden neuen Notebook-Taschen von Logitech - Logitech Kinetik 15.4 Backpack und Logitech Kinetik 15.4 Briefcase - bieten eine elegante Optik, hochwertiges und vor allem widerstandsfähiges Material und garantieren damit einen hohen Tragekomfort. Beide Taschen verfügen über ein verstärktes Außenmaterial und sollen somit idealen Schutz für das Notebook bieten. Der Rucksack offeriert überdies eine ergonomisch geformte Rückseite für ein angenehmes Tragegefühl. Das spezielle Innendesign bei beiden Modellen zeichnet sich durch geschickt angeordnete Taschen zum Verstauen der Geräte aus, sodass Notebook und Zubehör einfach und bequem herausgenommen werden können.
Preis: je 99,99 Euro

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Trauung reserviert

Wenn der künftige Bräutigam am Wochenende um die Hand seiner Geliebten anhält kann auch gleich ein Wunschtermin am Gemeindeamt in Kremsmünster gebucht werden. Möglich ist das rund um die Uhr unter www.kremsmuenster.at/standesamt. \"Was bisher nur in großen Städten wie Wien und Linz möglich war, hat Kremsmünster in einem Pilotprojekt mit dem Bundeskanzleramt und der Internet-Plattform www.help.gv.at realisiert\
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Und es hat Zoom gemacht

Konstruiert für die speziellen Anforderungen der Digitalfotografie, bietet dieses leistungsstarke Telezoomobjektiv mit 4,28fach-Zoom eine Brennweite von 70 bis 300 Millimeter (entspricht einem Brennweitenbereich von 140 bis 600 Millimeter bei einer 35-mm-Kamera). Dieses Olympus Objektiv basiert auf dem ebenfalls auf dem Four Thirds Standard, der ein von Olympus und Kodak entwickelter, speziell auf digitale Spiegelreflexkameras abgestimmter Standard ist. Dabei erfolgte von Anfang an keine Rücksichtnahme auf herkömmliche Objektive, Kameras oder Sensorgrößen. Dadurch konnten sowohl Kompatibilitätsprobleme mit alten Komponenten als auch Kompromisse bei der Auslegung der neuen Komponenten umgangen werden. Namensgebend für den Standard ist das Längenverhältnis der Seiten des Bildsensors von 4 zu 3.

ED-Linsenelemente sollen für perfekte Ergebnisse über den gesamten Brennweitenbereich sorgen. Chromatische Aberrationen - ein typisches Phänomen bei langen Brennweiten - werden minimiert. Darunter versteht man Abbildungsfehler optischer Linsen, die von der Wellenlänge bzw. Farbe des Lichts abhängen. Zusätzlich verfügt das Objektiv über mehrfach beschichtete Linsen. Sie verhindern Geisterbilder und Gegenlichtreflexe, während die kreisrunde Iris für eine optimale Bildqualität sorgt. Tele-Makro-Aufnahmen bei einer minimalen Aufnahmeentfernung von 96 Zentimeter im manuellen Modus und 1,2 m bei Nutzung des Autofokus sind über den gesamten Brennweitenbereich möglich. So steht dem Fotografen bei ungewöhnlichen Motiven genug Spielraum zur Verfügung. Auch Makroaufnahmen mit einer maximal 0,5fachen Vergrößerung (entspricht der einfachen Vergrößerung bei einer 35-mm-Kamera) werden unterstützt. Dank des Brennweitenbereichs kann der Fotograf den Ausschnitt frei wählen, ohne dabei seine Position verändern zu müssen.

Features:
- Telezoomobjektiv von 70 - 300 mm (140 - 600 mm)
- Ultrakompakt (127 mm) und leicht (620 g)
- Basiert auf dem Four Thirds Standard
- 14 Linsenelemente in 10 Gruppen, davon 3 ED-Linsenelemente
- Hervorragende Tele-Makro-Leistung
- Kompatibel mit allen Four Thirds Standard Kameras
- Preis: 449 Euro (ab Ende Oktober 07)

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Service statt Technik

Damals wollten Kunden Technologien, heute wollen sie Lösungen, ist eine Erkenntnis der IT-Branche, die seit mehreren Jahren den Zugang zu Kundenprojekten bestimmt. Ein weiteres verändertes Verständnis betrifft die Homogenisierung in den Softwarelandschaften bei den Unternehmen: sie ist nicht überall gefragt. Während die großen Hersteller auf die Ablöse der Silosysteme in den Datenbank- und Business-Software-Architekturen pochen, wenden sie sich gleichzeitig aber auch dem Zusammenflicken der bunten Investments der Vergangenheit zu. Dies muss nicht einmal eine Notlösung sein, \"kaum jemand ist daran interessiert, bereits durchgeführte Installationen über Nacht wieder über Bord zu werfen“, weiß Karl Werner, Software Country Manager HP. Der Ansatz bei HP (und der Softwarebranche generell): IT-Effizienz durch zentralisieren, konsolidieren und optimieren war immer schon im Fokus. Nun kommt dem IT-Leiter die Aufgabe hinzu, die Geschäftwelt, ihre Anforderungen und Prozesse in der IT realistisch abzubilden. Die IT-Abteilung wird damit zwangsläufig zur Serviceorganisation in den Unternehmen. Frei nach dem Motto: Weg von der Kostenstelle. Hin zur Dienstleistung. \"Ziel ist es, eine IT-Strategie nicht mehr losgelöst von der Strategie des Unternehmens zu sehen, sondern eine Sprache, einen Kreislauf für alle Bereiche zu finden“, ortet Werner vergangene Rückschläge in Firmen im \"Problem der Teilbereiche“: Diese entwickelten sich völlig losgelöst von der zentralen Geschäftsidee. Das effiziente Schreiten des Unternehmens in eine einzige Richtung war damit zum Scheitern verurteilt.

Ob ein Geschäft erfolgreich abgeschlossen werden kann, hängt zunehmend von der zugrunde liegenden IT ab. Studien zufolge werden 80 bis 90 Prozent der Geschäftsabwicklung heute erst durch IT ermöglicht. Die Branchen Handel und besonders der Bankenbereich sind Extrembeispiele, dass ohne IT der Laden sofort stehen würde. Also sollten die gesamten IT-Investitionen in einem Unternehmen so optimiert werden, dass eine maximale Wertschöpfung im Sinne der Geschäftsziele erreicht wird. Mit der übernahme von Mercury, der nach Compaq zweitgrößten Akquisition von HP, lautet die Strategie bei HP nun Business Technology Optimization (BTO). Die IT in einem Unternehmen muss darin in ihren Bestandteilen so koordiniert und strategisch eingesetzt werden, dass sie die für Geschäftsprozesse wichtigen Funktionen unterstützt. Gleichzeitig lässt sich damit analysieren, in welchem Ausmaß sie zum Erfolg dieses Prozesses beträgt. Voraussetzung, dass dieses IT-Konzept umgesetzt werden kann, ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise. Nicht einzelne Anwendungen, sondern Geschäftsprozesse in ihrem Zeitablauf müssen im Brennpunkt stehen. Benötigt werden also Lösungen, welche die gesamte Prozesskette eines bestimmten Geschäftsvorfalls abdecken. HPs Antwort auf diese Herausforderung ist ein Software-Lifecycle-Ansatz. Er umfasst den ganzen Lebenszyklus von Applikationen, Projekten und Services und schlägt eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Schlüsselfunktionen der IT: der IT-Strategie und -Planung, der IT Software-Verteilung und dem IT-Betrieb. CIOs von Unternehmen bietet eine solche auch proaktiv aufgestellte Analyse eine Grundlage für Investitionsentscheidungen und soll gleichzeitig ermöglichen, Applikationen und Services schneller als bisher bereitzustellen.

Karl Werner, der seit Mai das Softwaregeschäft des Konzerns in österreich verantwortet, sieht sich mit den jüngsten Zukäufen - innerhalb der vergangenen 24 Monate wurden die Softwarehäuser Talking Blocks, Baltimore Technologies, TroLogica, Novadigm, Bristol Technologies, Peregrine Systems, Mercury und zuletzt SGI Dynamics akquiriert - in einer strategisch wichtigen Rolle. Obwohl der Softwarebereich derzeit lediglich zwei Prozent des Gesamtumsatzes im Konzern ausmacht, sind die Bits and Bytes von Mark Hurd zur Chefsache erklärt worden. Werner erwartet mit dem mit den Mercury-Tools abgerundeten Plattformportfolio nun auch in österreich \"massiv zu wachsen“. \"Die IT wird heute an ihrer Fähigkeit zur Serviceleistung gemessen. Unsere Werkzeugpalette schafft diese Möglichkeiten.“

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Die Nominees in Tirol

Am 13. September verlieh Staatssekretärin Heidrun Silhavy in Innsbruck die Auszeichnung \"ebiz egovernment award 2007“ für die schlagkräftigsten Branchenlösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie in Tirol. Der ebiz egovernment award zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, die IT und E-Business zu ihrem Vorteil gewinnbringend nutzen.

20 Projekte wurden für den \"ebiz egovernment award 2007\" in Tirol nominiert:

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Huhn oder Ei

Gibt es Identitätsmanagement aufgrund des natürlichen und notwendigen, wenn nicht sogar geschäftskritischen Bedürfnisses nach Sicherheit oder schafft das Vorhandensein von Identitäten überhaupt erst dieses Bedürfnis? Was war zuerst da? Bedingen sich die beiden Themen oder sind es gleichwertige Bereiche mit einer gewissen Schnittmenge?

Wenn von IT-Sicherheit die Rede ist, sind oftmals die klassischen Bemühungen gemeint, etwas Schützenswertes, seien es nun Daten, Dinge oder Menschen, vor dem Zugriff Dritter zu bewahren. Meist wird zu diesem Zwecke eine Mauer, neudeutsch Firewall, gebaut, mit mehr oder weniger großem Erfolg, wie die Statistiken der Virenangriffe belegen. Aber: In den seltensten Fällen ist es ein Schutz um seiner selbst willen - meist will man das geschützte Gut auch weiter verwenden, vorzeigen oder ähnliches. Wobei “man\" in diesem Fall die Personenzahl beschreibt, die das auch tatsächlich darf. Es muss also in dieser Mauer irgendwo eine Tür geben, die sich mit Passwörtern, den modernen “Sesam-öffne-Dich\"-Lösungen, aufschließen lässt. Und damit wären wir schon bei Identitätsmanagement. Denn genau darum geht es: Den richtigen Personen zur richtigen Zeit den Zugriff auf die richtigen Systeme, Ressourcen und Daten zu ermöglichen.

Dabei ist Identitätsmanagement noch weit mehr als die Tür in der Mauer. Es geht nicht nur um Sicherheitsaspekte, sondern auch darum, Kosten und Komplexität zu reduzieren, Compliance-Richtlinien einzuhalten und vieles mehr: um Management und Verwaltung von Systemen und die Automatisierung von Prozessen, beispielsweise für die überwachung und Protokollierung von Events. Abgesehen davon, dass die Verwaltung von Identitäten oder der Wunsch danach schon uralt ist, befinden wir uns nach der IT-Zeitrechnung derzeit in der dritten Generation von Identitätsmanagement. Die erste Generation stand ganz im Zeichen einer einfachen Zugangskontrolle zu Systemen und Ressourcen. Die zweite Generation konzentrierte sich auf Sicherheits-Tokens und Single-Sign-On für Rechenzentren, auf das Management von Verzeichnisdiensten sowie auf Metaverzeichnisdienste für die Daten-Synchronisation. In der aktuellen, dritten Generation, geht es vorwiegend um Rollen und Rechte sowie um Genehmigungsprozesse und deren Dokumentation - also um das Management von Prozessen und gleichzeitig auch wieder um die Lösung von Sicherheitsherausforderungen durch definierte Rollen und Rechte. Jeder kann gemäß seiner Rolle auf Unterlagen und Systeme zugreifen. Die nicht zu unterschätzenden Gefahren, die den Unternehmen von Seiten der eigenen Mitarbeiter drohen, werden damit minimiert.

Die Nachfrage nach IT-Sicherheit entstand traditionell aus dem Bedürfnis heraus, die internen Daten vor Zugriff bzw. Angriffen von außen zu schützen - zu diesem Zweck wurden Virenschutz und Firewalls entwickelt. Hinter einer Firewall fühlte man sich in der Vergangenheit sicher vor Angriffen. Das hat sich mit der öffnung der Systeme für Telearbeiter sowie für externe Nutzer drastisch geändert. Aber das ist nicht die einzige Gefahr. Ein Großteil der Angriffe geht von eigenen Mitarbeiten aus. Identitätsmanagement entwickelte sich aus der Anforderung heraus, die Nutzer interner Systeme effizient zu verwalten. Durch die Flexibilisierung der IT erkennt man heute, dass Identitätsmanagement einige der neuen Sicherheits-Herausforderungen lösen kann, unter anderem Compliance-Anforderungen. Den Sesam-öffne-Dich-Schlüssel braucht man trotzdem noch, aber zusätzlich wird nun genau darauf geachtet, wer eine Kopie von was zu welchem Zweck erhält.

Unabhängig davon, ob nun das Huhn oder das Ei, also Identitätsmanagment oder IT-Sicherheit zuerst da waren: IT-Sicherheit ist eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit und Identitätsmanagement ein essentieller Teil der Lösung.

Gibt es Identitätsmanagement aufgrund des natürlichen und notwendigen, wenn nicht sogar geschäftskritischen Bedürfnisses nach Sicherheit oder schafft das Vorhandensein von Identitäten überhaupt erst dieses Bedürfnis? Was war zuerst da? Bedingen sich die beiden Themen oder sind es gleichwertige Bereiche mit einer gewissen Schnittmenge?

Wenn von IT-Sicherheit die Rede ist, sind oftmals die klassischen Bemühungen gemeint, etwas Schützenswertes, seien es nun Daten, Dinge oder Menschen, vor dem Zugriff Dritter zu bewahren. Meist wird zu diesem Zwecke eine Mauer, neudeutsch Firewall, gebaut, mit mehr oder weniger großem Erfolg, wie die Statistiken der Virenangriffe belegen. Aber: In den seltensten Fällen ist es ein Schutz um seiner selbst willen - meist will man das geschützte Gut auch weiter verwenden, vorzeigen oder ähnliches. Wobei “man\" in diesem Fall die Personenzahl beschreibt, die das auch tatsächlich darf. Es muss also in dieser Mauer irgendwo eine Tür geben, die sich mit Passwörtern, den modernen “Sesam-öffne-Dich\"-Lösungen, aufschließen lässt. Und damit wären wir schon bei Identitätsmanagement. Denn genau darum geht es: Den richtigen Personen zur richtigen Zeit den Zugriff auf die richtigen Systeme, Ressourcen und Daten zu ermöglichen.

Dabei ist Identitätsmanagement noch weit mehr als die Tür in der Mauer. Es geht nicht nur um Sicherheitsaspekte, sondern auch darum, Kosten und Komplexität zu reduzieren, Compliance-Richtlinien einzuhalten und vieles mehr: um Management und Verwaltung von Systemen und die Automatisierung von Prozessen, beispielsweise für die überwachung und Protokollierung von Events. Abgesehen davon, dass die Verwaltung von Identitäten oder der Wunsch danach schon uralt ist, befinden wir uns nach der IT-Zeitrechnung derzeit in der dritten Generation von Identitätsmanagement. Die erste Generation stand ganz im Zeichen einer einfachen Zugangskontrolle zu Systemen und Ressourcen. Die zweite Generation konzentrierte sich auf Sicherheits-Tokens und Single-Sign-On für Rechenzentren, auf das Management von Verzeichnisdiensten sowie auf Metaverzeichnisdienste für die Daten-Synchronisation. In der aktuellen, dritten Generation, geht es vorwiegend um Rollen und Rechte sowie um Genehmigungsprozesse und deren Dokumentation - also um das Management von Prozessen und gleichzeitig auch wieder um die Lösung von Sicherheitsherausforderungen durch definierte Rollen und Rechte. Jeder kann gemäß seiner Rolle auf Unterlagen und Systeme zugreifen. Die nicht zu unterschätzenden Gefahren, die den Unternehmen von Seiten der eigenen Mitarbeiter drohen, werden damit minimiert.

Die Nachfrage nach IT-Sicherheit entstand traditionell aus dem Bedürfnis heraus, die internen Daten vor Zugriff bzw. Angriffen von außen zu schützen - zu diesem Zweck wurden Virenschutz und Firewalls entwickelt. Hinter einer Firewall fühlte man sich in der Vergangenheit sicher vor Angriffen. Das hat sich mit der öffnung der Systeme für Telearbeiter sowie für externe Nutzer drastisch geändert. Aber das ist nicht die einzige Gefahr. Ein Großteil der Angriffe geht von eigenen Mitarbeiten aus. Identitätsmanagement entwickelte sich aus der Anforderung heraus, die Nutzer interner Systeme effizient zu verwalten. Durch die Flexibilisierung der IT erkennt man heute, dass Identitätsmanagement einige der neuen Sicherheits-Herausforderungen lösen kann, unter anderem Compliance-Anforderungen. Den Sesam-öffne-Dich-Schlüssel braucht man trotzdem noch, aber zusätzlich wird nun genau darauf geachtet, wer eine Kopie von was zu welchem Zweck erhält.

Unabhängig davon, ob nun das Huhn oder das Ei, also Identitätsmanagment oder IT-Sicherheit zuerst da waren: IT-Sicherheit ist eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit und Identitätsmanagement ein essentieller Teil der Lösung.

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Wettrüsten ums Austricksen

In den letzten Jahren wurden immer wieder Konzept-Viren entwickelt, die aktuelle Schutzlösungen umgehen. Die Konkurrenz zwischen Cyberkriminellen und der Antivirus-Industrie hat so mittlerweile zu einem Wettrüsten geführt, dessen Ende nicht abzusehen ist: Eine neue Entwicklung der einen Seite provoziert unweigerlich eine Aktivität der Gegenseite, warnt der Antivirensoftwarehersteller Kaspersky Lab in einer Untersuchung.

Durch die immer stärker werdenden Antivirusprogramme entwickeln sich Selbstschutztechnologien rasant weiter. Von Code-Modifikationstechniken wie Polymorphismus und Metamorphismus über Methoden zur Erschwerung der Code-Analyse wie Verschlüsselung und Obfuskation bis hin zu Angriffen auf Antivirus-Programme und modernen Rootkit-Technologien gibt es heute vielfältige Möglichkeiten, mit denen Virusautoren versuchen, ihre Malware zu schützen.

Für die Zukunft ist zu erwarten, dass sich einige Techniken des Selbstschutzes intensiv weiterentwickeln werden:

  • Rootkits: Die Unsichtbarkeit im System ist ein wesentlicher Vorteil, selbst wenn dadurch kein Schutz vor Entdeckung mehr gewährleistet ist.
  • Die wahrscheinlichste Neuerung auf diesem Gebiet geht in Richtung Einsatz von Virtualisierungstechnologien.
  • Obfuskation und Verschlüsselung: Das Erschweren der Code-Analyse bleibt auch weiterhin aktuell.
  • Widerstand gegen Schutzlösungen, die auf Grundlage von Verhaltensanalysen funktionieren: In diesem Bereich ist mit dem Erscheinen neuer Technologien zu rechnen, da die derzeit angewendeten (zielgerichtete Angriffe auf Antivirusprogramme) nicht effektiv genug sind. Möglicherweise wird es sich hierbei um Methoden zum Erkennen virtueller Umgebungen oder das Verschlüsseln von Verhaltensmustern handeln.
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Täter- und Opferhilfe unter einem Dach

\"Die ministerielle Aussage ‚Täter- und Opferhilfe können nicht unter dem Dach einer Organisation durchgeführt werden polarisiert und entspricht nicht unseren Erfahrungen und dem Selbstverständnis von Neustart. Unsere Sozialarbeit mit Tatverdächtigen, Opfern und Tätern hat sich in der Praxis ausgezeichnet bewährt. Die Zufriedenheit - ob im Außergerichtlichen Tatausgleich oder der Prozessbegleitung für Opfer - ist sehr groß\", sagt Karin Waidhofer.
Täterarbeit ist laut Waidhofer immer auch Opferarbeit - wenn verhindert wird, dass ein Täter rückfällig wird, gibt es keine neuerlichen Opfer mehr. Das ist für Neustart nach 50-jähriger Erfahrung mit Tätern klar. Der Erfahrungsvorsprung aus 21 Jahren Außergerichtlicher Tatausgleich, wo mehr als 100.000 Opfer unterstützt wurden hatte ja auch den Ausschlag dafür gegeben, dass Neustart in die Arbeit mit Verbrechensopfern einsteigen konnte. Deshalb schlägt Waidhofer vor, Qualitätsstandards festzulegen, die von allen Organisationen, die Täter- und Opferarbeit leisten, zu berücksichtigen sind. Die Einhaltung dieser Standards soll in Form einer externen wissenschaftlichen Begleituntersuchung evaluiert werden. Das würde den bisherigen positiven Erfahrungen mit dem Auftraggeber Justizministerium bei Einführung von Leistungen wie aktuell der Vermittlung gemeinnütziger Arbeit oder der neu konzipierten Entlassungsbegleitung entsprechen.

Karin Waidhofer löste mit Anfang Juni den bisherigen Geschäftsführer Marko Rosenberg ab und ist nun gemeinsam mit Wolfgang Hermann (Geschäftsführer für die wirtschaftlichen Angelegenheiten) für die Geschicke des Vereins verantwortlich, der im Jahr rund 40.000 Menschen betreut.

über Neustart:
Im Jahr 2006 wurden insgesamt 9.258 Opfer von NEUSTART mit Konfliktregelung, Verbrechensopferhilfe und Prozessbegleitung betreut.20.788 Tatverdächtige und Opfer nahmen einen Außergerichtlichen Tatausgleich in Anspruch. 8.395-mal haben Staatsanwalt oder Richter den Außergerichtlichen Tatausgleich angeregt. Die Ausgleichsgespräche unter Obhut der Konfliktregler führten in 83,6 Prozent der Fälle bei Jugendlichen zu einer Einigung, bei den Erwachsenen in 70 Prozent der Fälle. Für 8.738 Opfer konnte eine Wiedergutmachung, die ihrem Bedürfnis und ihrer Zufriedenheit entsprach, erzielt werden. 3.498 Menschen erbrachten gemeinnützige Leistungen und gemeinnützige Arbeit; statt gerichtlich verurteilt und inhaftiert zu werden, haben Tatverdächtige Arbeiten im Dienste der öffentlichkeit verrichtet.

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