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Mensch und Maschine im Einklang

Industrieroboter sind enorm präzise, aber wenig flexibel. Der Mensch ist deutlich anpassungsfähiger, dafür spießt es sich mit der Wiederholungsgenauigkeit, also der Präzision. Die höchste Effizienz verspricht die Interaktion Mensch - Maschine. Das Problem: Unzählige Sensoren und Scanner umgeben die Roboter und verhindern das Eindringen menschlicher Arbeitskräfte in das unmittelbare Arbeitsfeld der Roboter. Damit ist der Kooperation ein effektiver Riegel vorgeschoben.
Vom Automatisierungsspezialisten Pilz kommt jetzt ein Kamerasystem, das diese Hürde überwinden soll. SafetyEye wurde in enger Zusammenarbeit mit DaimlerChrysler entwickelt und verspricht eine dreidimensionale Raumüberwachung. An die Stelle störender Metallzäune tritt ein Schutzkokon aus Bits und Bytes. Drei Kameras liefern die Bilddaten des zu überwachenden Raumes, ein Rechner als Auswerteeinheit empfängt die Bilddaten und errechnet ein räumliches Bild. Damit ist es möglich, Objekte räumlich wahrzunehmen und ihre Position exakt zu bestimmen. Diese Informationen werden dann mit den im System konfigurierten Schutzräumen überlagert, um festzustellen, ob eine Verletzung des Schutzraumes vorliegt. Der Vorteil zu herkömmlichen Systemen: Eine Schutzraumverletzung führt nicht automatisch zum Not-Stopp. Das System unterscheidet zwischen zwei Gefahrenzonen. Betritt der Werker die Zone gelb, bewegt sich der Roboter mit extrem reduzierter Geschwindigkeit weiter, erst in Zone rot erfolgt der komplette Stillstand.
Die einzelnen Schutzzonen lassen sich zu komplexen Raumordnungen zusammenfassen, die am PC konfiguriert werden. Sind für verschiedene Betriebsarten einer Maschine unterschiedliche Raumordnungen notwendig, können diese während des Arbeitszyklus der Maschine umgeschaltet werden. Die Installation soll relativ einfach sein und samt Schutzraumkonfiguration nur wenige Stunden in Anspruch nehmen.

Factory und Non-Factory.
Fünf Jahre wurde an SafetyEye gearbeitet, 20 Millionen Euro hat Pilz in das Projekt investiert und sogar ein eigenes Team zur Entwicklung abgestellt.
Dementsprechend hoch sind die Erwartungen. Verhandlungen mit Kunden sind bereits im Laufen, Inte­ressenten gibt’s aus der Stahl- und Tabak­industrie, aus der Nahrungsmittel- und Automobilindustrie. Auch im Non-Factory-Bereich sieht Pilz Anwendungsmöglichkeiten, etwa in Museen und Vergnügungsparks. »Die kamerabasierte Bildverarbeitung wird die optische Sensorik nicht nur im industriellen Bereich revolutionieren. Wir sind sicher, dass SafetyEye eine große Zukunft auch im Bereich Security bevorsteht«, ist die geschäftsführende Gesellschafterin Renate Pilz überzeugt.

Mögliche Kooperationen
ähnliche Konzepte werden auch von anderen Unternehmen verfolgt. Am Forschungszentrum in Ladenburg arbeitet ABB gemeinsam mit der Universität Bayreuth seit rund zwei Jahren an dem Projekt »Robot Safety« zur besseren Interaktion von Mensch und Maschine. Im Unterschied zu Pilz nähert sich ABB der Thematik von der Roboterseite. Ein Bilderfassungssystem wie das von Pilz ist in der industriellen Anwendung ohne einem Aktor, dem die Daten übermittelt werden, relativ zahnlos. In Ladenburg wird an einem Sicherheitskonzept diese bewegenden Aktoren gearbeitet. »Wir von der Roboterseite brauchen auf jeden Fall einen Sensor«, sagt Martina Heß von ABB. »Die Lösung von Pilz ist sicher interessant. Zum einen ist sie wie unsere Lösung 3D-fähig, zum anderen braucht auch Pilz einen ergänzenden Aktor für sein System.« Eine Kooperation mit Pilz würde sich demnach anbieten. Schritte in diese Richtung wurden aber noch nicht gesetzt. »Dafür ist es einfach noch zu früh«, sagt Heß.

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Sicherheit für St. Gotthard

Jüngste Errungenschaft des Gotthardtunnels ist eine Straßenkontroll­installation, die die Fahrzeuge den geeigneten Fahrspuren der Tunneleinfahrt zuordnet. Damit soll ein besserer Verkehrsfluss gewährleistet werden. Der Verkehr muss so geleitet werden, dass höchstens 150 LKWs und 1000 PKWs pro Richtung und Stunde den Tunnel durchfahren.
Damit diese Zahlen nicht überschritten werden, werden die Fahrzeuge systematisch gemessen und gezählt. Durch eine sogenannte »drop control« können außerdem die Lkws voneinander abgesondert werden, um so eine Konvoibildung in der Tunnelröhre zu verhindern. Bei Unfällen oder im Brandfall garantiert das verantwortliche Unternehmen Weiss-Electronic eine Tunnelschließung innerhalb von nur zehn Sekunden.
Das gesamte Datenmanagementnetzwerk basiert auf re­dundanten Ringen. So soll das System auch bei einem defekten Kabel oder einer Gerätestörung weiterhin steuerbar sein. Die von den Signalleuchten oder Geschwindigkeitsanzeigetafeln kommenden Daten werden über ein Glasfasermodem von Wes­termo an das Kontrollsystem weitergeleitet. Im Tunnel befinden sich 68 Stationen und zehn Server-Einheiten. Jede dieser Stationen besitzt vier Signalleuchten und eine Anzeige für Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Notfälle.
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Mehr als eine Konsole

Die Playstation3 ist da. Endlich. Myriaden von Spielefreaks haben sehnsüchtig auf den 23. März gewartet. Zumindest in Europa, in Asien und Nordamerika ist der Spielekasten schon deutlich länger zu haben. Getrübt wurde die kindliche Vorfreude lediglich durch den Preis. 600 Euro will Sony für seinen Zauberkasten. Das ist ein Batzen Geld für eine Konsole, schließlich will ich doch nur spielen. Wie soll ich vor mir selbst - von meiner besseren Hälfte ganz zu schweigen - jemals glaubwürdig argumentieren können, dass diese Anschaffung unbedingt nötig und sein Geld wert ist. Sony sei Dank, wird die Playstation aber mit einem ungemein überzeugenden zusätzlichen Verkaufsargument ausgeliefert - einem integrierten Blu-Ray-Laufwerk. Also wirklich, wenn das kein Kaufanreiz ist. Nur gut, dass in meinem Selbstverständnis neben dem Spielefreak auch noch Platz für den kulturbeflissenen Cineasten ist. In dieser Eigenschaft sehe ich es als meine Pflicht, mich am neuesten Stand der Technik zu halten. Und schon wird die Playstation vom finanziellen Fiasko zum Schnäppchen, denn unter 1000 Euro sind eigenständige Blu-Ray-Abspielgeräte kaum zu bekommen.
Um mich selbst zu überzeugen und mein schlechtes Gewissen im Zaum zu halten, gilt ab sofort folgende Diktion: Ich nutze die Gunst der Stunde für ein preislich wirklich sehr attraktives Blu-Ray-Abspielgerät mit integrierter Spielkonsole. Das kann ich auch meiner besseren Hälfte beibringen.
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Neue Wege

P ragmatisch, aber kritisch: So sieht Georg Pendl, seit Oktober Präsident der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, die EU-Richtlinie aus dem Jahr 2004, die die Honorarleitlinien als wettbewerbsverzerrend bezeichnet. Seit Ende 2006 sind diese Leitlinien Geschichte. Ganz wird die Standesvertretung ihre Mitglieder deswegen aber nicht im Regen stehen lassen: Stattdessen werden die Inhalte der Planungsleistungen von Architekten und Ingenieurkonsulenten mithilfe eines Modells aus vier Bausteinen überarbeitet und neu definiert. Damit werde den Planern die Berechnung des Honorars erleichtert, kündigt Pendl im Report-Gespräch an.
Darauf aufbauend sollen noch im Frühjahr Kalkulationsgrundlagen zur Stundenermittlung online gehen, die auch Bauherren Einblick in das Entstehen einer Honorarberechnung bieten. Als Basis dafür dient eine Studie, die anhand konkreter Projekte den durchschnittlichen Zeitaufwand in Abhängigkeit von Größe und Themenstellung einer Bauaufgabe erfasst. »Die Honorare müssen von den Baukosten abgekoppelt werden«, spricht Pendl das seit Urzeiten bestehende Paradoxon an, dass sich Architekten mit einer optimierten Planung selbst das prozentuell berechnete Honorar kürzen. Dass billigeres Bauen schwieriger ist, wurde mit dem bisherigen Modell sicher nicht gewürdigt, das Zeiterfassungsmodell, das neben Musterverträgen auf der Webseite der Kammer abrufbar sein wird, soll da einen anderen, moderneren Zugang bieten.
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Börsenstars im Visier der Finanzhaie

Der Griff des britischen CVC-Fonds nach dem Edelstahlkonzern Böhler-Uddeholm legte die verwundbare Flanke der Privatisierung der einstigen verstaatlichten Industrie und der Industriefirmen der früheren Staatsbanken offen. Hervorgegangen sind nämlich Unternehmen, deren Aktien mehrheitlich oder jedenfalls wesentlich im (unbekannten) Streubesitz verteilt sind und damit über die Börse aufgekauft und vom Ausland aus beherrscht werden können. Dazu gehören Andritz (72 % Streubesitz), Austrian Airlines (48 %), OMV (ca. 50 %), Post (49 %) und Wienerberger (100 % Streubesitz). Semperit (zu 54 %), Porr Bau (45 % der Stammaktien), Imperial Hotels (52,1 %) und Lenzing (87,9 %) befinden sich zwar (noch) im überwiegend mehrheitlichen Besitz der B&C-Holding der B&C Privatstiftung, in die sie vom einstigen Mehrheitseigentümer BA-CA ausgelagert wurden. Doch halten sich die Gerüchte an der Börse, dass die Stiftung einige Beteiligungen abstoßen will.
Bei RHI beträgt der Streubesitz 95 % und bei Zumtobel 65,9 %. Auch der Voestalpine-Stahlkonzern »neu« mit einem Umsatz von 10-11 Mrd. EUR und 40.000 Beschäftigten ist keineswegs gegen übernahmeversuche gefeit, da sich 59 % der Aktien im Streubesitz befinden. Außerdem ist er jetzt erst recht in eine für internationale Fonds interessante Dimension hineingewachsen, in der kein österreichischer Investor mehr mitspielen kann. Die Kurse aller genannten Aktien steigen derzeit mehr oder weniger stark. Wesentliche Beteiligungen weiterer einschlägiger ausländischer Fonds wurden aber vorerst nicht öffentlich bekannt. Doch seit dem Auftreten von CVC sehen sich die Vorstände der österreichischen börsennotierten Top-Unternehmen einer neuen Macht gegenüber, die ihnen das Leben schwer machen könnte. Anschauungsunterricht über die dabei angewandten Praktiken erteilen die Fonds täglich in Deutschland.
Dort haben Banken und Versicherungen ihre Industriebeteiligungen zum Großteil verkauft. Nur noch wenige Konzerne sind durch starke Familienaktionäre oder Stiftungskonstruktionen geschützt. Unternehmen wie DaimlerChrysler oder Adidas sind zu 90 % und mehr in Streubesitz.
Eines der Opfer ist im Moment das deutsche Fotoentwicklungsunternehmen CeWe Color. Wie Blutegel haben schon vier Hedgefonds insgesamt 25 % des Aktienkapitals über die Börse aufgesaugt. Darunter die drei US-Investoren Guy Wyser-Pratte/New York, Marcap Inves­tors/New York (10,5 %; früher M2 Capital Management) und K Capital Partners/Boston. Die Hedgefonds haben die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung erzwungen, auf der am 26. April ein Machtkampf stattfinden wird. Davor ging es Schlag auf Schlag. Obwohl der Aufsichtsrat mit 1,20 Euro je Aktie trotz schmälerer Gewinne eine aktionärsfreundliche Dividende auf Vorjahresniveau beschlossen hatte, forderten die Finanzhaie mit Blick auf die vergleichsweise üppige Eigenkapitalquote von 41,5 % eine kreditfinanzierte Sonderausschüttung von bis zu 120 Mio. Euro. Weil sich Firmenchef Hollander wegen des hohen Investitionsbedarfs dagegen wehrte, wurde ihm umgehend öffentlich Misswirtschaft vorgeworfen und seine Ablösung verlangt.

>> übernahmeboom <<

Hunderte meist amerikanische und britische Hedge- und Private Equity-Fonds tummeln sich auf den internationalen Kapitalmärkten, um schnelles Geld zu machen. Private-Equity-Firmen, also die vom früheren deutschen Bundesarbeitsminister Franz Müntefering beschworenen »Heuschrecken« wie Blackstone oder Bain Capital, müssen den gewaltigen Mittelzufluss - allein in den USA und in Europa dürften es 2006 mehr als 200 Milliarden Dollar gewesen sein - Gewinn bringend platzieren. Die Gelder stammen nicht nur aus Europa und den USA, sondern zunehmend auch aus Brasilien, Indien, China und dem Nahen Osten. Bei kreditfinanzierten übernahmen (Leveraged Buyouts) ist ein Private-Equity-Investor in der Regel lediglich mit 20 und 30 Prozent Eigenkapital dabei. Die übrigen 70 bis 80, in Einzelfällen auch 90 % des Kaufpreises sammelt der Investor bei Kreditgebern ein und brummt die Schulden anschließend dem übernommenen Unternehmen auf.

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Haustankstelle

Erdgasbetriebene Autos sind umweltfreundlicher als Benzin- und Dieselfahrzeuge. Das Problem ist, dass die Tankstellen noch eher weit verstreut liegen und viele Autoverkäufer und -lenker dieselverliebt sind. Derzeit sind rund 500 Erdgasautos in österreich unterwegs. Für Neueinsteiger, die sich nicht darauf verlassen wollen, dass irgendwann eine Zapfsäule um die Ecke etabliert wird, bietet die Linz AG nun eine Alternative: die Mobilgas-Tankbox. Das Gerät kann an vorhandene Gasanschlüsse in Eigenheimen, Garagen und Werkstätten angedockt werden, muss jedoch im Freien aufgestellt werden. Die Linz AG bietet die Box ab Herbst zur Miete an. Die monatlichen Kosten betragen 25 bis 30 Euro. Mit den kommenden Preiserhöhungen bei Benzin und Diesel wird das Fahren mit Gas noch eine Spur attraktiver. Besonders für jene, die zu Hause auftanken, da der Haushaltstarif etwa rund 15 Prozent unter jenem an öffentlichen CNG-Tankstellen liegt.
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Rasantes Wachstum

Claudia Bräuer

Unsere einzigen negativen Zahlen sind die Abnahme der Bankschulden«, freut sich Martin Bergler, CFO bei S&T, gleich zu Beginn der Bilanzpressekonferenz. Und die Zahlen der Unternehmensgruppe können sich wirklich sehen lassen: Der Umsatz stieg 2006 um 30 Prozent auf 461,3 Millionen Euro, das EBIT erhöhte sich sogar um 402 Prozent auf 12,1 Millionen Euro, und auch das EBITDA ging in die Höhe, um 24 Prozent auf glatte 18 Millionen Euro. »Wir haben versucht das EBITDA-Ergebnis ›falsch‹ zu runden, damit die Zahl nicht so glatt aussieht«, scherzt Bergler. Der Nettogewinn stieg um 39 Prozent auf 6,8 Millionen Euro. Der Großteil des beachtlichen Umsatz- und EBIT-Wachstums ist auf organisches Wachstum zurückzuführen. Außerdem hat das Unternehmen mit vier Akquisitionen (BEELC in Polen, Grall in Tschechien, UNITIS in Ungarn, SAP-Division von T-Systems in der Türkei) seinen Aktionsradius gezielt weiter verstärkt. »Wir haben das Glück, in einem Markt tätig zu sein, in dem es noch immer Wachstum gibt«, so S&T-CEO Christian Rosner. »Die Rahmenbedingungen am Markt sind heuer sehr gut, auch für Osteuropa werden wieder hohe Wachstumsraten vorausgesagt. Wir werden diese positive Stimmung am Markt für uns nutzen und unsere Position weiter ausbauen«, sagt Rosner.

Nach dem Closing der IMG-übernahme Anfang April ist die S&T Unternehmensgruppe in 23 Ländern mit mehr als 80 Niederlassungen - vornehmlich in der D-A-CH-Region sowie in Mittel- und Osteuropa - präsent und beschäftigt 3000 Mitarbeiter, davon 1200 Berater. Die in drei Phasen (Vorbereitung - Integration - Transformation) geplante Integration des mehr als 600 Mitarbeiter starken internationalen Unternehmens wird zu einer Neuausrichtung des Bereiches Business Solutions der S&T führen. Der Abschluss der Integration ist bis Ende 2007 geplant. »Heuer schaffen wir sicher die 500-Millionen-Grenze, sonst wäre ich sehr überrascht«, zeigt sich Bergler optimistisch.

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Die Sager Monats

»Unsere Branche ist mittlerweile derart gewachsen, dass es nicht verständlich ist, ohne eigenes Ministerium auskommen zu müssen«, fordert Alfred Harl, neuer WKO-Obmann Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie, einen eigenen IT-Minister.

»über das Telekommunikationsgesetz und seine Novellen braucht sich nun niemand mehr den Kopf zerbrechen«, befürchtet Silver-Server-Geschäftsführer Oskar Obereder die beginnende Remonopolisierung des Businessbereichs aufgrund fehlender signifikanter Auflagen für die TA im Rahmen des eTel-Kaufs.

\"Ein Papier mit Auflagen, die de facto keine Auflagen sind,\

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Mobile Sicherheit

Die im Unternehmen implementierten Sicherheits- und Datensicherungsstandards lassen sich mit »Mobile Security Suite 5.0« jetzt auch komfortabel auf Smartphones, PDAs und andere mobile Endgeräte, die auf Windows Mobile aufsetzen, übertragen. Die Symantec Mobile Security Suite beinhaltet Virenschutz, Firewall, Schutz vor SMS-Spam und Datenverschlüsselungstechnologien. Die Lösung dient auch der Einhaltung von unternehmens­internen Sicherheitsrichtlinien.

»Die globale Arbeitswelt wird stetig mobiler. Um Zugang zu Applikationen und Unternehmensdaten zu erlangen, setzen die Anwender eine Vielzahl von mobilen Endgeräten ein - allerdings über unsichere WLANs und private Netzwerke«, heißt es bei Analysten wie der Yankee Group. Experten erwarteten, dass die Anzahl der mobilen Arbeitnehmer auf mehr als 269 Millionen in 2010 ansteigt - was einem jährlichen Wachstum von 19,8 Prozent entspricht. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Viren für mobile Endgeräte rapide an. Im Zeitraum von 2004-2006 hat sich die Anzahl der mobilen Schädlinge alle sechs Monate verdoppelt.

Peter Geytenbeek, seit rund einem Jahr Symantec-Geschäftsführer in österreich, sieht auch aus diesem Grund eine Zunahme an Komplexität in Gesamtlösungen im Bereich Security. Vor allem das schnelle Update mit Patches sei eine enorme Aufgabe für die IT-Manager in den Unternehmen.

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Second Hand

Adjektive wie »alt« und »gebraucht« sind im Zusammenhang mit dem Handel von Softwarelizenzen eigentlich unsinnig, sagt Johann Stacherl. Der Vertriebsmann der deutschen usedSoft eröffnete letzten November eine österreichrepräsentanz für den alternativen Applikationshandel. usedSoft, das sich ebenso wie sein Münchner Marktbegleiter USC auf den An- und Wiederverkauf von Software aus Konkursen und Fusionen spezialisiert hat, fokussiert hauptsächlich auf Microsoft-, Adobe- und SAP-Produkte. Im Jänner erst hat der Second-Hand-Spezialist ein Vergabeverfahren der Stadt München gewonnen. Das Volumen: 2000 »Windows 2000 Professional«-Lizenzen. München könne damit im Vergleich zum theoretischen Neupreis eine Ersparnis von mehr als 50 Prozent erzielen.

Der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen hat sich in Deutschland seit einigen Jahren als feste Größe etabliert. Handel und Weiterverkauf von Softwarelizenzrechten sind in Deutschland grundsätzlich zulässig. Dies wurde jüngst in Gerichtsurteilen zum Urheberrecht wieder bestätigt. In österreich ist die Rechtslage ähnlich - Präzendenzurteile fehlen aber noch. Aus diesem Grund garantiert usedSoft seinen Kunden rechtsgeprüfte Gutachten und legt Wert auf Seriosität.

Heuer kratzt das Unternehmen bereits an der 10-Millionen-Euro-Umsatzgrenze. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre will Stacherl 50 bis 100 Kunden in österreich gewinnen können. Der Vertriebsfokus erfolgt top-down: »Größere Unternehmen haben eine Sogwirkung auf den Mittelstand.« Mit einigen Großen sei man schon in finalen Gesprächen. Nach außen darf aber noch nichts verlautbart werden.

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