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Intelligenz bolzen

Viren, Würmer und Trojaner stören heutzutage mehr denn je die Geschäftsabläufe und können zu einem großen wirtschaftlichen Schaden führen. In der Regel reagieren die installierten Schutzkomponenten erst auf eine Bedrohung oder gar Angriff mit dem Update aktueller Patches und Signaturen. Doch ist dies eigentlich zu spät: Der Schädling kann sich bereits im gesamten Firmennetz oder sogar bis zu angebundenen Kunden verbreitet haben. »Network Access Control« (NAC) tritt hier nun als Lösung zur proaktiven Absicherung der Netzwerke auf. NAC sorgt für die Einhaltung definierter Sicherheitsrichtlinien im gesamten Netzwerk bis hin zum Endgerät - und will dadurch die Intelligenz im Netzwerk steigern können. Durch den Einsatz von NAC im Unternehmen wird der Netzwerkzugriff von Endgeräten wie etwa PCs, Laptops oder Servern auf Einhaltung der unternehmensweiten Sicherheitsrichtlinien überprüft. NAC identifiziert nichtkonforme Endgeräte und verweigert den weiteren Netzwerkzugriff. Diese werden dann wahlweise in ein Quarantänenetz umgeleitet oder erhalten nur eingeschränkten Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk.

Markus Nispel, Director Solution Architecture Enterasys Networks, rechnet mit dem breiten Einsatz von NAC in zwei bis fünf Jahren. »Mit Network Access Control steht wieder einmal eine Technologie am Anfang des Gartner Hype Cycle«, weiß Nispel. Sowohl aus Sicht der Hersteller als auch der Kunden biete NAC eine Reihe von Vorteilen und Möglichkeiten. »Sie stellt aber auch eine Herausforderung insbesondere an die Struktur und Organisation der Unternehmen dar, die eine entsprechende NAC-Lösung einsetzen möchten.«

Aktuell tummeln sich über 35 Hersteller in diesem Markt und die Zahl wächst fast täglich. Darunter sind einige der etablierten Player aus dem Netzwerk- und auch aus dem Securitymarkt. Laut einer Umfrage von Network Computing im Juni 2006 vertrauen bereits 37 Prozent der Unternehmen darauf, dass ein Netzwerkhersteller eine entsprechende Lösung bietet und 25 Prozent setzen auf einen respektive ihren etablierten Securityhersteller. »NAC-Lösungen werden aus Komponenten beider Lager bestehen«, sieht Nispel. In einer anderen Studie, diesmal von Infonetics, wird ein weltweites Umsatzwachstum von 323 Millionen Dollar in 2005 auf 3,9 Milliarden Dollar im Jahr 2008 erwartet. Ein Gros des Wachstums wird dabei im Switchbereich passieren.

User-centric. NAC ist eine benutzerfokussierte Technologie, die ein genutztes Endgerät autorisiert und Zugriff auf Ressourcen gewährt - auf der Basis der Authentisierung der Identität des entsprechenden Benutzers sowie auf dem Status des Gerätes. Diese Parameter werden im sogenannten »Pre-Connect Assessment« ermittelt - also vor Anschluss an die Infrastruktur. Es sollte aber auch dann im laufenden Betrieb eine überprüfung erfolgen, welche als »Post-Connect Assessment« bezeichnet wird. Teilweise wird auf den einen oder anderen Baustein im Rahmen einer Implementierung auch verzichtet - je nach Kundenanforderung. Die Parameter gelten für alle Endgeräte und Nutzer am Netz: eigene Mitarbeiter, Partner, Gäste, Kunden und sonstige Geräte wie Drucker oder Videokameras. NAC ist aber auch nicht das Allheilmittel gegen beliebige Sicherheitsprobleme. Insbesondere falsches Nutzerverhalten und Angriffe auf Applikationsebene können mittels NAC kaum erkannt werden, es sei denn, man setzt intensiv auch Post-Connect-Assessment-Techniken ein.

Herausforderungen. NAC ist insbesonders eine organisatorische Herausforderung für größere Unternehmen. Um die gewünschten Effekte zu erzielen, müssen in Großunternehmen die Netzwerk-, die Security- und die Desktopmanagement-Abteilung eng verzahnt miteinander arbeiten. In der Konzeptionsphase und insbesonders im Betrieb muss die Netzwerkabteilung eine entsprechende Authentifizierung der Endgeräte und Nutzer durchführen. Dazu muss Zugriff auf die Directory Services erfolgen. Die Sicherheitsabteilung wiederum hat die Compliance-Vorgaben zu kommunizieren. Und die Desktopmanagementabteilung muss die Vorgaben prüfen und in geeigneter Form der Netzwerkabteilung als zusätzlichen Parameter bei der Authentifizierungsphase mitteilen. Die Securityabteilung hat zusammen mit der Netzwerkabteilung zu definieren, was bei einem »non-compliant« Endsystem zu tun ist, welche Zugriffe noch möglich sein sollen und in welchen Schritten das Problem zu beheben ist. Hinzu kommt die entscheidende Frage zur Auswahl der adäquaten Technik. Da sich der Markt noch am Anfang befindet, konkurrieren viele unterschiedliche Ansätze miteinander - wobei sich am Horizont aber schon auch eine Standardlösung abzeichnet. Je nach Unternehmen kann auf diese gewartet werden oder es müssen sinnvolle Zwischenschritte unternommen werden, die zum gewünschten Ziel führen. Folgende Lösungen werden in den nächsten zwei bis fünf Jahren wohl die dominierende Position einnehmen, schätzt der Enterasys-Experte:

Microsoft NAP … Die »Microsoft NAP Network Access Protection«-Lösung, die mit MS Vista und Longhorn-Server Einzug hält, wird wohl erst ab Anfang 2008 allgemein bereitstehen. Die Beta-Tests und Early-Adaptor-Implementierungen sind für 2007 geplant und teilweise schon am Laufen. Es wird auch einen NAP-Client für Windows XP geben. Da der Endgerätemarkt nicht nur aus Microsoft-Produkten besteht, ist insbesondere hier ein Standard notwendig, der sich mit der »Trusted Computing Group« und deren Sub-Group »TNC-SG Trusted Network Connect« abzeichnet. Vereinzelt sind auch schon Produkte zu finden, die diese Spezifikation unterstützen. Ein großer Durchbruch ist aber in 2007 zumindest für TNC noch nicht zu sehen obwohl schon mehr als 160 Unternehmen dort Mitglied sind.

… vs. Cisco CNAC. Cisco setzt im CNAC-Programm auf die Integration von Partnern mittels proprietärer Protokolle. Nachdem die Entwicklung bei Ciscos NAC-Lösung auf sich warten ließ, um alle Geräte unterstützen zu können, hat Cisco nun erkennen müssen, dass die Kundenbasis mit ihren Infrastrukturupgrades noch nicht für CNAC bereit ist. Und schnell wurde ein Unternehmen gekauft - Perfigo -, um dessen Produkt »CleanAccess« in das CNAC einzubauen.

Fazit. Auf der Desktopebene wird Microsoft mit seinem NAP-Agent wohl eine maßgebliche Rolle spielen - in Bezug auf Sicherheit zieht Microsoft hier die Daumenschrauben stark an. Die Akzeptanz der TNC-Implementierungen wird in der Non-Microsoft-Welt groß sein, für Microsoft-basierte Endsysteme bleibt dies abzuwarten, schätzt Nispel, »der NAC-Markt ist noch sehr volatil«. Generell ist darauf zu achten, dass der Hersteller eine flexible Architektur besitzt - mit offenen Schnittstellen, um sich den Marktgegebenheiten anpassen zu können.

Was ist Network Access Control?
Ein neues Werkzeug für die Netzwerksicherheit: Dank Network Access Control (NAC) kann rasch entscheiden werden, welche Nutzer oder Geräte Zugriff auf ein Netzwerk haben dürfen. Böse Computer können dadurch leicht blockiert, gute Gastcomputer effizient begleitet werden. So wird sichergestellt, dass alle Geräte im Netzwerk mit den Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens übereinstimmen. Eine NAC-Lösung sorgt dafür, dass nur geschützte Computer Zugriff auf das Netzwerk haben.
Desktops, Laptops, verdrahtete oder drahtlose Computer, die sich mit dem Netzwerk verbinden, werden über NAC erkannt und verwaltet. Dabei geht es bis ins kleinste Detail: Verfügen Betriebssysteme nicht über die neuesten Patches, sind Firewalls ausgeschaltet oder werden nicht erlaubte Anwendungen verwendet, kann der Netzwerkzugriff verweigert werden.Die Folge: Das Netzwerk wird proaktiv geschützt und Kosten, die entstehen, wenn Systeme nicht mit den Richtlinien übereinstimmen, sinken. In der Regel sinken mit der Implementierung einer NAC-Lösung die Security-Events dramatisch. Angewendet wird das Konzept bereits in Netzwerkprotokollen aller Art: auch in Drahtlosennetzwerken (WLAN) und Weitverkehrsnetzen (WAN).
NAC in neuer Version
Die Netzwerkhersteller haben es, die Securityspezialisten haben es. Network Access Control (NAC) ist bereits in allen gängigen Systemen integriert - so auch in den Sicherheitskonzepten von Marktplayern wie McAfee, Sophos oder Symantec. Letztere haben zuletzt ihre NAC-Lösung mit neuen Funktionen erweitert, die die Zugangskontrolle und Sicherheitsbewertungen von verwalteten und fremden Endgeräten gewährleisten. Die neue Symantec-Software vereint drei Sicherheitsbewertungsmodelle: konstante Agenten, temporäre Agenten und die Fernanalyse des Gefahrenpotenzials. Das Resultat ist eine vollständige Lösung zur Auswertung sämtlicher Endgeräte am Netzwerk. Mit der agentenlosen Scanfunktion lässt sich das Gefahrenpotenzial von Endgeräten, die sich an das Unternehmensnetzwerk anbinden, präzise überprüfen. Diese Funktion ist besonders dann interessant, wenn Gastrechner im Unternehmen eingesetzt werden oder von Windows abweichende Betriebssysteme. Auch Peripheriegeräte, wie beispielsweise Drucker, können damit ausgewertet werden. Mit der Integration eines MacOSX-Agenten und der integrierten 802.1X Supplicant-Schnittstelle möchte »Symantec Network Access Control 5.1.5« eine der flexibelsten und umfassendsten Lösungen in diesem Produktsegment sein.
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Leicht massiv

Leichtbau ist Massivbau«, erklärt Professor Karsten Tichelmann vom Institut für Trocken- und Leichtbau Darmstadt anlässlich der Präsentation einer Studie, die im Auftrag der Interessensgemeinschaft Bau Genial erstellt wurde. »Wir wollen dem Leichtbau ein Profil geben und Vorurteile aus der Welt schaffen«, betont Peter Leditznig, Sprecher von Bau Genial und Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb bei Rigips Austria. Gut zwanzig Seiten umfasst die Kurzfassung der mehr als 200-seitigen Analyse, an der neben Tichelmann auch die TU-Experten Wolfgang Winter, Adolf Merl und Margit Pfeiffer-Rudy mitgewirkt haben. »Ziel ist es, Unwissenheit aus der Welt zu schaffen«, meint Winter. Etwa die Hälfte der Analyse widmet sich den bauphysikalischen Eigenschaften von Leichtbauweisen. »Das Leichtbauimage ist aus technischer Sicht nicht zutreffend, der Leichtbau verfügt über einen sehr guten Wärmeschutz, eine überdurchschnittliche Luftdichtheit und guten bis sehr guten Schallschutz«, betont er und begründet diese Ansage mehrfach.
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Disastertrends

Der Datenrettungsspezialist Kroll Ontrack beobachtet permanent die Ursachen von Datenverlust. Die nun aktuell vorgelegten Werte für das Jahr 2006 offenbaren im Langzeitvergleich mit dem Jahr 2002 einige signifikante Veränderungen: Nahezu 60 Prozent aller Fälle von Datenverlust gehen mittlerweile auf Hardware-bedingte Probleme zurück. Im Jahr 2002 lag dieser Wert noch bei 44 Prozent. Ein möglicher Grund hierfür ist der oft aus falscher Sparsamkeit unterlassene Austausch alter Sys­teme und zu langer Einsatz in der Backupstruktur. Mehr als ein Viertel aller Schadensfälle beruht auf Bedienungsfehlern. Mit deutlichem Abstand folgen korrupte Software mit neun Prozent sowie höhere Gewalt und sonstige Ursachen mit jeweils zwei Prozent. Der Prozentanteil von Schäden durch Computerviren ist von sieben auf zwei Prozent eingebrochen. Die Zahlen aus dem Jahr 2006 beziehen sich auf weltweit über 50.000 Datenrettungen, die in Reinraum, Labor oder online durchgeführt wurden.

Wandel. Die proportionale Verteilung der Datenverluste auf verschiedene Datenträger belegt die immer noch ungebrochene Bedeutung der Festplatte mit 89 Prozent. Nur einen geringen Teil machen Medien wie etwa Flash-Speicher aus. »Offenbar fehlt hier bei den Anwendern das Bewusstsein für den Wert der Daten und für die Möglichkeit ihrer Rettung«, folgert man bei dem Datenretter. »Bei diesen immer größeren Medien zur Abspeicherung von digitalen Fotos oder von wichtigen Kontaktdaten und Informationen auf PDA oder Smartphone können aber ebenfalls verlorene Daten rekonstruiert werden«, so österreichgeschäftsführerin Johanna Scheichl-Brantner. Aus eben diesen Gründen sieht sie starkes Wachstum für die Datenretterszene. »Vielen Unternehmen, aber auch Privaten ist erst in den letzten Jahren bewusst geworden, dass es diese Anbieter überhaupt gibt«, arbeitet Kroll Ontrack kontinuierlich an der Marktaufbereitung. Sind die Möglichkeiten der Datenrettung aber erst einmal bekannt, sind die Labors ein Selbstläufer. »Die Datenrettung wächst, weil das Datenvolumen wächst«, ist die einfache Rechnung.

Eine wichtige Rolle spielt auch der zunehmende Notebookanteil am Rechnermarkt. Notebooks sind durch den Einsatz in mobilen Arbeitssituationen einem größeren Schadensrisiko ausgesetzt. Konkret: Ein Notebook fällt leichter vom Tisch, Spritzwasser auf den Tastaturen kommt besonders im gemütlichen Zuhause des Nutzers vor.

Im Vorjahr eröffnete Kroll Ontrack ein Labor in München, das auch die Bedürfnisse der Kunden aus österreich­ abdeckt. Scheichl-Brantners Ziel für dieses Jahr ist ein »klares Wachstum«. Zielgruppe sind Nutzer jeder Größe: vom Großunternehmen, für das 24/7-Service geboten wird, bis hin zum Kleinkunden, der über Partner wie etwa Osiatis erreicht wird. Im Vertriebsprogramm befindet sich weiters eine »angenehme Anzahl großer IT-Dienstleister«, sieht Scheichl-Brantner: Actebis, T-Systems, EDS oder SBS. Gerettet wird alles, was denkbar ist. »Wir hatten auch schon Hochzeits- und Kinderfotos, die für den Kunden so wertvoll waren, wie es manch Datenbestand in einer Firma ist.«

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ENV holt EPCON

Mit dem Projekt »Fernwärmespeicher Kraftwerk Theiß«, einer Lösung aus dem Bereich Technische Innovation, hat die EVN AG das Rennen um den EPCON Award 2007 für sich entschieden. Bereits zum siebenten Mal würdigt IIR österreich die Innovationskraft der Branche. Der Fernwärmespeicher Theiß ist Europas größter Fernwärmespeicher in Kombination mit dem Ladebetrieb eines Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes. Damit wird eine Erhöhung der Versorgungssicherheit sowie eine CO2-Reduktion erreicht.Die EVN versorgt in der Region Krems über 5000 Haushalte mit Fernwärme aus dem Wärmekraftwerk. Da das Kraftwerk jedoch nicht rund um die Uhr in Betrieb ist, wird künftig Wärme in einem umgebauten wasserbefüllten öltank auf dem Kraftwerksareal zwischengespeichert. Das Wärmespeichervermögen beträgt zwei Mio. kWh und deckt bei einer einzigen Entladung den jährlichen Wärmebedarf von 300 Haushalten ab. Durch die Zwischenspeicherung bislang nicht genutzter Restwärme können über 4000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Auch der elektrische Wirkungsgrad des Kraftwerks Theiß steigt.
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USV nach Maß

Mit der Serie TRIMOD stellt RGE seinen Kunden eine neue Reihe von USV-Anlagen im Bereich 8-30 kVA zur Verfügung, die mit ihrer Zuverlässigkeit ebenso punkten wie mit ihrem modularen Aufbau, mit Redundanz, Vielseitigkeit und hohem Wirkungsgrad. Aufgrund der modularen n+x-Lösung können diese USV-Anlagen in Abhängigkeit von der Last redundant konfiguriert werden, so dass bei Ausfall eines Moduls die übrigen Module die unterbrechungsfreie Stromversorgung garantieren. Das erspart, mit zwei parallelen Systemen arbeiten zu müssen. Der modulare Aufbau führt auch zu sehr kurzen Reparaturzeiten bei uneingeschränktem Betrieb der Anlage, bzw. dazu, dass auftretende Probleme schon beim ersten Anruf gelöst werden können.info:
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Sonnenstrom statt Autoboom

In Deutschland werden im Jahr 2030 rund 800.000 Beschäftigte im Bereich Umwelttechnik beschäftigt sein. Damit überholt sie die Automobilindustrie, die bis zum Jahr 2030 rund 700.000 Beschäftigte zählen wird, weiß Gerhard Fallent, Geschäftsführer von Photovoltaic Austria. Er bezieht sich dabei auf den Energiebericht des deutschen Umweltressorts. Schrittmacher dieser erfreulichen Entwicklung sei in Deutschland eindeutig die Fotovoltaik. Bereits heute zählt die Branche rund 40.000 Beschäftigte. Im Jahr 2010 werden es deutlich mehr als 100.000 Beschäftigte sein. Aufgrund äußerst schlechter Rahmenbedingungen für Fotovoltaik gäbe es in österreich praktisch keinen Heimmarkt und nur etwa 1500 Beschäftigte. »Dabei könnten wir in österreich bis 2020 ein Viertel des österreichischen Gesamtstromverbrauches, durch gebäudeintegrierte Fotovoltaikanlagen, decken«, meint Fallent.

Einen ersten Lichtblick für die Branche sieht er in der Bereitschaft des Umweltministeriums, das ökostromgesetz erneut zu novellieren. »Wir haben neues Gehör gefunden, die ersten internen Gespräche haben bereits stattgefunden«, erklärt er und verweist auf das mit österreich gut vergleichbare Bayern. »Dort ist bereits ein Prozent Strom aus Fotovoltaik im Netz«, so Fallent. »Das Potenzial der Fotovoltaik ist riesengroß, der Markt wächst weltweit um 40 Prozent.«

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Sensoren

Die ELTROTEC Sensor GmbH bietet europaweit das größte Produktprogramm an Farberkennungssensoren an. Mit der neuen Broschüre »Innovationen 2007« werden sechs Farbsensorfamilien mit mehr als 15 verschiedenen Funktionstypen vorgestellt und beschrieben. Ob »True Color-, RGB- oder Lab-Auswertung« gefordert ist, ist in Abhängigkeit von der Prüfoberfläche zu entscheiden. Da heute die Mehrzahl der Aufgaben in der Unterscheidung der Helligkeit oder Farbintensität innerhalb einer bestimmter Farbe die Hauptaufgaben darstellen, hat man sich in den Auswertealgorithmen darauf spezialisiert. So sind schwarze, graue oder glänzende Oberflächen heute sicher detektierbar. Eltrotec entwickelt und realisiert sehr viele OEM-Farbsensoren, die speziell auf Kundeneinsatzfälle abgestimmt sind. Anwendungen in der Automobilindustrie, Elektro-, Kunststoff- oder Verpackungstechnik als auch für die Montage-, Codierungs- und Handlingstechnik werden abgedeckt.
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Gigawatt- Fabriken

In der siliziumbasierten Fotovoltaikproduktion wird es schon im Jahr 2009 erste Fabriken mit Kapazitäten jenseits der Gigawattgrenze geben.« Dies prognostizierte M+W Zander FE Geschäftsführer Robert Gattereder. Nach seiner Einschätzung wird eine solche »Fabrik der Zukunft« durch Aufbau von drei parallelen Fertigungsmodulen mit einer Kapazität von jeweils 350 bis 450 Megawatt realisierbar. Im Dünnschichtsektor sei dagegen erst ab 2011 eine Gigawattproduktion in einem Modul zu erwarten. Ein Ziel des drastischen Hochfahrens der Produktionskapazitäten für Solarzellen und -module ist es, durch geringere Herstellungskosten die Wettbewerbsfähigkeit von solar erzeugtem Strom gegenüber anderen Energiequellen zu erreichen. Experten schätzen, dass dies im Laufe des nächsten Jahrzehnts umgesetzt wird. Die Gigawatt-Fabrik ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer solchen Massenproduktion. M+W Zander hat dazu das »Smart-Farm«-Konzept für wafer-basierte Produktionsprozesse entwickelt. Es überträgt Erfahrungen aus der Automobil- auf die Fotovoltaikindustrie.
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Feldüberwachung

Eine herkömmliche SPS oder PLS kann nur mit großem technischem Aufwand an die Feldebene angeschlossen werden. Die Verarbeitung der gemessenen Daten, also die Verknüpfung der Feldebene mit der Steuerungsebene, stellt sich immer wieder als kompliziert heraus. Die konventionelle Technik der Leitebene schöpft das Potenzial der Sensoren und überwachungsrelais oft nicht aus.Abhilfe verspricht hier das überwachungssystems WatchDog pro von TELE. Die industrietaugliche überwachung direkt im Feld, die Weitergabe und Verarbeitung der Messwerte auf der Software-Ebene und wesentliche Steuerungsaufgaben einer SPS werden von WatchDog pro prozessnahe erledigt. So werden beispielsweise zur überwachung einer Pumpenanlage die elektrischen Größen wie Motorleistung, das Drehfeld und die Spannung des Netzes sowie die Motortemperatur direkt von WatchDog pro überwacht und für deren Ansteuerung herangezogen. Das modulare System schließt nicht nur sehr komfortabel eine offene Lücke der beiden unteren Ebenen der Automatisierungspyramide, sondern übernimmt auch noch zusätzliche Funktionalitäten beider Ebenen.Durch die universelle Vernetzbarkeit mit der Leitebene über die gängigsten Feldbusse erweist sich WatchDog pro als universeller, herstellerunabhängiger Partner für jede Steuerungshardware.info:
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Wachstumsmarkt FM

Auslagern und Optimieren ist weiterhin gefragt. österreichs Dienstleister im Segment Facility Management profitieren davon. Die Branche wächst pro Jahr um rund fünf Prozent. Klammert man den größten Anbieter Vamed KMB (Betreiber des Wiener AKH) aus, ergibt sich ein Wachstum von mehr als acht Prozent, wie aus einer aktuellen Anbieterstudie der Akademie für technische Gebäudeausrüstung (ATGA) hervorgeht. Die Studie beschränkt sich auf Unternehmen, die FM-Komplettleistungen am freien Markt anbieten. Die 35 Komplettanbieter beschäftigen rund 3350 Mitarbeiter, der durchschnittliche Umsatz pro Mitarbeiter und Jahr liegt bei rund 127.000 Euro. »Dieser Wert schwankt zwar deutlich, jedoch ist überraschenderweise kein Trend in Abhängigkeit der Aufteilung Management zu operativ erkennbar«, fügt der ATGA-Chef Markus Aschauer hinzu. Anders formuliert heißt das, dass ein sehr managementlastiges Unternehmen nicht zwingend ein größeres Verhältnis Umsatz pro Mitarbeiter aufweist.»überraschenderweise ist kein signifikanter Zusammenhang zwischen Anteil dieser Managementleistungen und dem Pro-Kopf-Umsatz festzustellen. Das bedeutet, dass ein sehr managementorientiertes Unternehmen nicht zwingend einen höheren Pro-Kopf-Umsatz aufweist«, so Aschauer.
Ab einem Umsatz von rund zehn Millionen Euro gehört man in österreich zu den Top zehn. Diese zehn größten FM-Unternehmen erzielen gemeinsam einen jährlichen Umsatz von rd. 280 Millionen Euro. Mit 183 Millionen Euro entfällt davon mehr als die Hälfte auf die zwei größten Unternehmen, Siemens und die VAMED-Gruppe (KMB, MS). Mitte Juni geht in Wien der Facility- Management-Kongress über die Bühne. Info:
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