Im Zeichen des Saturn
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- Written by Redaktion_Report
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üblicherweise registrieren Phisher Webadressen, die denen einer echten Bank täuschend ähnlich sind. Deren Kunden werden per E-Mail auf diese Seite gelockt und dort zur Eingabe ihrer Codes aufgefordert. Bei Erste Bank und Sparkasse können sich Phisher die Domaingebühr sparen und gleich einen Original sparkasse.at-Link verwenden.
Durch einen (der Report-Redaktion bekannten) Zusatz zu einer echten sparkasse.at-Adresse wird der Webserver von Erste Bank und Sparkassen dazu veranlasst, auf einen ganz anderen Server umzuleiten. Die Adresse sieht dann so ähnlich aus wie https://www.sparkasse.at/xyservice/blabla.htm?target=http://www.report.at - das genaue Format wird aus Sicherheitsgründen hier nicht veröffentlicht.
In diesem Beispiel würde der echte Sparkassen-Server ohne Zwischenwarnung zur Website des Report Verlages umleiten. Von einem Angreifer kann jedes beliebige Ziel definiert werden - also auch ein Server mit einer täuschend ähnlichen Kopie der Netbanking-Applikation. Kunden könnten der ursprünglich aufgerufenen sparkasse.at-Adresse vertrauen und gutgläubig ihre PIN- und TAN-Codes eingeben, in der Annahme, eine überweisung zu tätigen. Mit diesen Daten könnten die Phisher dann das Bankkonto leer räumen.
Bisher sind auf dieses Sicherheitsproblem zurückzuführende Fälle nicht bekannt. Sie könnten aber jeden Tag auftreten. Die Report-Redaktion warnte die Bank noch vor Weihnachten vor dieser und einer weiteren, kleineren Schwachstelle, bei der durch einen bestimmten Adressaufruf das Ziel eines Links auf der Website der Bank verändert werden konnte. Die Pressestelle antwortete mit einem knappen \"Herzlichen Dank für den Hinweis.\" Das kleine Problem wurde in der Folge behoben, doch die beliebig definierbare Umleitung funktioniert nach wie vor.
Schon im Dezember war das Netbanking bedauerliches Thema auf Report.at. Das erst kurz zuvor neu gestaltete Online-Banking war nicht gegen Cross Site Scripting gefeit; Angreifer konnten beliebigen Text und Eingabefelder in die Originalseiten einschleusen. Ein Kunde hatte versucht, die Bank zu warnen, doch zehn Tage geschah nichts. Erst als sich der Report einschaltete, kam Bewegung in die Sache.
Gegenüber dem Report hatte die Bank damals angekündigt, dem Kunden eine kulinarische Aufmerksamkeit für seinen Einsatz zukommen zu lassen. Aus den beim Relaunch erhöhten Online-Trading-Gebühren hätte sich das leicht finanzieren lassen. Doch bis heute hat der User nicht einmal eine Antwort auf seinen ursprünglichen Sicherheitshinweis erhalten. Sein Konto bei der Sparkassen-Gruppe hat er inzwischen aufgelöst.
Die umstrittene Richtlinie 6 ist ein Bestandteil des vom österreichischen Institut für Bautechnik ausgearbeiteten Leitfadens zur Harmonisierung der technischen Bauvorschriften aller neun Bundesländer und regelt das Thema Energieeinsparung und Wärmeschutz. Ob die Einigung auf länderweise unterschiedliche Energieausweise tatsächlich im Sinne dieser geplanten Harmonisierung ist, darf bezweifelt werden. Denn dann ist auch fraglich, ob es gelingen wird, das Zertifikat zu dem marktwirtschaftlichen Instrument zu machen, das sich die Bau- und Immobilienwirtschaft wünscht. Dennoch ist diese Einigung, trotz Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bundesländern und den verschiedenen Baustofflobbys, für Zraunig ein \"großer Fortschritt“, habe man sich doch damit auf einen Stand der Technik geeinigt. Und das ist nach fast fünf Jahrzehnten Ringens um eine Harmonisierung der Bauordnungen doch schon was.
Fast schien es, als hätte Frau Holle den Winterbeginn verschlafen. Im Dezember verschoben die großen Fremdenverkehrsorte erst reihenweise ihre Schi-Openings, den traditionellen Auftakt zur neuen Saison, Woche für Woche. Einige wenige kalte Tage ermöglichten wenigstens die künstliche Beschneiung und ersparten den Hoteliers verärgerte Gäste in den Weihnachtsferien. Mit den ersten Schneeflocken, für Ende Jänner reichlich spät, und den zeitgleich gelieferten Tourismusdaten kam dann das große Aufatmen: 5,5 Prozent plus gegenüber dem Vorjahr allein in den Monaten November und Dezember, auch die Buchungslage für die Semesterferien im Februar war gut.
Doch was weder Wirtschaftsminister Martin Bartenstein noch Tourismusmanager aussprachen, ist die Tatsache, dass viele Urlauber bereits 2005/06, in einem der schneereichsten Winter des letzten Jahrzehnts, für heuer gebucht hatten - in der Hoffnung und vielleicht auch der Annahme, er werde so traumhaft wie der vorige. Wenn also die Touristen ihrem kollektiven Gedächtnis in ähnlicher Weise folgen, können sich die Wintersportorte nächstes Jahr auf ein bitteres Ergebnis gefasst machen. Und: Nur 18 Prozent des Geschäfts entfallen laut Statistik Austria auf die ersten beiden Wintermonate. Richtig los geht’s erst nach Weihnachten.
Mit 200.000 Beschäftigten ist der Tourismus, vor allem in Westösterreich, der wichtigste Wirtschaftsfaktor. 35 Prozent der Winterumsätze der Hoteliers entfallen allein auf den Februar. Als Faustregel gilt: Fällt vor den Semesterferien kein Schnee, kann die gesamte Saison abgehakt werden. Auch den Sportartikelhändlern stehen die Schweißperlen auf der Stirn: Abverkauf aller Schisportartikel schon Anfang Jänner zu Schleuderpreisen - und dennoch blieben die Kunden aus.
(+) plus: Welche Inhalte befinden sich auf Ihrer persönlichen E-Government-Roadmap für 2007?
Silhavy: Bei aller Technologie steht der Mensch noch immer im Mittelpunkt. Darum ist es mir ein ganz besonderes Anliegen, dass alle Menschen Zugang zu unseren Leistungen haben, egal, wo sie sich befinden oder wann sie diese in Anspruch nehmen möchten. Wir brauchen daher ein flächendeckendes Angebot, durchgängige elektronische Verfahren und sichere elektronische Anlaufstellen. Für die Umsetzung von E-Government ist es wichtig, dass die elektronische Zustellung forciert wird. Sie kann den Behörden und damit den Steuerzahlern enorme Einsparungen und den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen große Erleichterungen und gesteigerten Komfort bringen. Dazu ist es essenziell, dass möglichst alle Behörden auch die elektronische Zustellung einsetzen und andererseits die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen dieses Angebot verstärkt nutzen.
(+) plus: Ist das Engagement in der elektronischen Verwaltung auf Länder- und Gemeindeebene aus Ihrer Sicht verbesserungswürdig beziehungsweise noch mit großem Potenzial behaftet? Welche Maßnahmen sind notwendig, um die stark heterogene Verwaltungslandschaft in österreich auf einen Nenner zu bringen?
Silhavy: Effizienz, Kundenorientierung und hohes Tempo bei Wahrung der Rechtssicherheit sind die wichtigsten Kriterien einer modernen Verwaltung. Verwaltungsvereinfachung ist dabei ein immerwährender Prozess, da moderne Technologien unser Leben und Arbeiten unentwegt verändern. Jede Behörde hat Standards für Erledigungen festzulegen, wobei die Raschheit und Reduktion der Verfahrensdauer sowie die Qualität der Leistungserbringung prioritär sind.
(+) plus: Für den Erfolg und die Nutzung von elektronischen Verwaltungsservices scheint ein Zusammenschluss zwischen Behörden und Wirtschaft unumgänglich. Wie sehen Sie die bisher geleisteten Aufbauarbeiten?
Silhavy: Die Wirtschaft ist ebenfalls ein wichtiger Partner in der Plattform Digitales österreich. Nur in einer gemeinsamen Vorgehensweise werden wir einen Mehrwert für jeden Einzelnen erzielen. Darüber hinaus spielt der IKT-Sektor für unseren Wirtschaftsstandort eine beträchtliche Rolle und im E-Government belegt österreich im europäischen Ranking derzeit den ersten Platz. Dadurch ergeben sich Chancen für den Technologie- und Know-How-Transfer.
(+) plus: Zum Export von elektronischen Verwaltungslösungen ins Ausland: Welche Maßnahmen werden hier gesetzt, um österreichische Softwarehäuser oder Lösungsanbieter im Ausland zu unterstützen?
Silhavy: Die österreichische Verwaltung genießt international ein hohes Ansehen und wir haben viele E-Government Best Practices, die wir nun in einem deutschen/englischen Katalog zusammengefasst haben. Wir sind damit ein Türöffner für die heimische Wirtschaft und transportieren das auch bei internationalen Kongressen und Delegationsbesuchen. Darüber hinaus haben wir mit der Wirtschaftskammer österreich vereinbart, ein »Austria Export« zum Thema E-Government aufzulegen.
(+) plus: Welche Kosteneinsparungen sind durch eine effizientere Verwaltung, wie sie im E-Government dargestellt wird, möglich? Welche Erfahrungen hat man dazu in österreich?
Silhavy: Der elektronische Akt ermöglicht allein im Bundeskanzleramt eine Papiereinsparung von über dreißig Prozent und eine Reduktion der Durchlaufzeit von durchschnittlich 15 Prozent. Die elektronische Zustellung bedeutet einige Millionen weniger Postgebühren und einen durchgängigen elektronischen Prozess, der auch einen Zeitgewinn für den Kunden darstellt.
Im Tank gibt es für das Gehirn keine Außenreize mehr, d.h. man kann nichts sehen, nichts hören, nichts riechen, nichts schmecken und nichts fühlen. Das Gespür für die Schwerkraft der Erde wird neutralisiert, da das eigene Gewicht durch das schwerelose Schweben im Salzwasser aufgehoben wird.