Aktien: Durchwachsender April
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Nicht dramatisch, aber doch großteils mit Verlusten ging der Monat April für die Titel der Bau- und Immobilienwirtschaft zu Ende.
Nicht dramatisch, aber doch großteils mit Verlusten ging der Monat April für die Titel der Bau- und Immobilienwirtschaft zu Ende.
Die Jahresbilanz der heimischen Zementindustrie zeichnet ein durchwachsenes Bild. Zwar konnten Umsatz und Produktion leicht erhöht werden, Investitionen werden aber hintangestellt. Schuld daran ist laut Vereinigung der österreichischen Zementindustrie ein überbordender Bürokratismus und der anhaltende Reformstau.
Sonne und Licht sind essentiell für das Leben. Sie können aber auch zu viel werden. Dafür gibt es bauliche Lösungen – Sonnenschutz. Einige Technologien bestehen bereits seit Jahren erfolgreich, es gibt aber auch Innovationen.
Die Bauarbeiten an der Tunnelkette Granitztal schreiten zügig voran.
Erstmals sind die Anforderungen an die Rohstoffe, die Produktion von Trockenbetonen, ihre Verarbeitung und die Baustellenkontrolle klar geregelt. Baumit Wopfinger hat als einziger Trockenbetonhersteller bereits jetzt alle Trockenbetone zertifiziert.
Das Internationale Fensternetzwerk IFN-Holding AG verzeichnete im Geschäftsjahr 2014 dank der Integration des Fassadenspezialisten GIG ein Umsatzplus von 7,2 Prozent. Alle anderen wesentlichen Kennzahlen entwickelten sich negativ. Die Performance der fünf Einzelunternehmen war sehr unterschiedlich.
Laut aktuellem Branchenradar von Kreutzer Fischer und Partner ist der Herstellerumsatz mit Bauteilheizungen in Österreich im Jahr 2014 um knapp zwei Prozent gesunken. Nach der temporären Absatzdelle im Jahr 2013 wuchs die Nachfrage nach Bauteilheizungen im vergangenen Jahr wieder moderat um knapp ein Prozent. Verantwortlich für diese Entwicklung war laut Andreas Kreutzer eine signifikante Ausweitung des bauwirksamen Neubauvolumens, durch die der erwartete Rückgang im Bestandsgeschäft kompensiert wurde. Trotzdem schrumpften die Herstellererlöse um 1,7 Prozent auf 69,3 Millionen Euro. Schuld daran war ein vom mengenmäßigen Marktführer ausgelöster Preiswettbewerb, in dessen Folge der Durchschnittspreis um 2,5 Prozent nachgab.
Die dynamischste Entwicklung zeigten einmal mehr elektrische Systeme. Der Umsatz wuchs um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Zuwachs erfolgte primär zulasten von Trockensystemen, die zunehmend an Marktanteil verlieren. Mittlerweile halten sich die beiden Produktgruppen wertmäßig annähernd die Waage. Dominiert wird der Markt aber weiterhin von Nasssystemen, mit einem Marktanteil von mehr als 90 Prozent.
Strabag und Porr blicken zufrieden auf das erste Quartal 2015 zurück.
Die Strabag konnte den typischen Winterverlust im ersten Quartal 2015 verringern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBITDA) und das Ergebnis vor Zinsen (EBIT) verbesserten sich um 5 % bzw. 3 %; das Konzernergebnis war mit Euro-116,47 Mio. um 12 % weniger tief im negativen Bereich. Die Gesamtleistung lag bei 2,47 Milliarden Euro, das ist ein Plus von 5 %. Der Auftragbestand erhöhte sich um 4 % auf 13,13 Milliarden Euro. Die Produktionsleistung der Porr lag mit 592 Millionen Euro im ersten Quartal fast exakt auf dem Vorjahresniveau. Das Periodenergebnis lag im ersten Quartal 2015 mit einem Minus von 11,6 Millionen Euro um 36,4 % über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Auftragsbestand lag per Ende März 2015 mit 4,39 Milliarden Euro nur leicht unter dem des Vorjahres. Der Auftragseingang stieg um 36,0 % auf 925 Millionen Euro.
Mit mehreren Studien wollen die Vertreter des Massivbaus die Vorzüge von Ziegel und Beton untermauern und hoffen auf eine Berücksichtigung in der Wohnbauförderung. Einige Länder zeigen sich gesprächsbereit. Währenddessen unterzeichnen Regierungsmitglieder die »Charta für Holzbau« – und bringen die Massivbauer damit ordentlich in Rage.
Der Wertewandel zugunsten der Erhaltung des Kastenfensters ist unleugbar da. Immer öfter wird versucht, die alten Fenster »hinüberzuretten« – als Fenstersanierung oder im Fenstertausch.
Nach Jahren der Vorsicht nimmt die S Immo in Bukarest wieder Fahrt auf und endlich das Großprojekt The Mark in Angriff. Das wirtschaftliche Umfeld hat sich deutlich verbessert. Rumänien und vor allem Bukarest punkten mit hervorragenden Kennzahlen.
Im Interview mit dem Bau & Immobilien Report spricht der neue Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie VÖZ, Sebastian Spaun, über die dank HCB-Skandal schwierigen ersten Monate im Amt, die noch unbekannten Auswirkungen des Energieeffizienzgesetzes und sein Verhältnis zu den Kollegen der Holzfraktion.
Die Dywidag verzeichnete im Geschäftsjahr 2014 ein Umsatzplus von 18 Prozent. Mit einem Umsatz von 122,5 Millionen Euro erreichte das Bauunternehmen mit Schwerpunkt auf Industrie- und Großprojekten ein neues All-Time-High.
Der Tiefbau befand sich in den letzten Jahren auf Talfahrt, zahlreiche Projekte wurden aufgrund der Krise aufgeschoben. Nun wird wieder vermehrt in Infrastruktur investiert. Forschung und Weiterentwicklung tragen ebenfalls zur Besserung bei.