Runder Geburtstag
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Der Voith-Konzern hat im Geschäftsjahr 2011 (zum 30. September) seine Marktposition in allen Geschäftsbereichen ausgebaut und neue Höchstwerte bei Auftragseingang und Umsatz erzielt. Der Auftragseingang des weltweit agierenden Familienunternehmens verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 20 % auf 6,4 Milliarden Euro; er übertraf damit auch die bisherige Bestmarke des Boomjahres 2007/2008. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 5,6 Milliarden Euro und lag damit nochmals 8 % über dem Rekordwert des Vorjahres. Auch das bereits sehr gute Ergebnis des Vorjahres konnte Voith nochmals steigern: Das betriebliche Ergebnis vor Sondereinflüssen stieg auf 416 Millionen Euro, nach Steuern verdiente der Konzern 200 Millionen Euro.
Voith Hydro, einer der weltweit führenden Komplettanbieter für die Ausrüstung von Wasserkraftwerken, steigerte den Umsatz um 6 % auf 1,2 Milliarden Euro. Der besonders in den Kernmärkten Südamerika, NAFTA und China erfolgreiche Bereich konnte einen Zuwachs von 81 % beim Auftragseingang auf 1,8 Milliarden Euro verzeichnen.
Info: www.voith.com
Die Bildungsinitiative Haustechnik wurde von den Technikunternehmen Eder und Honeywell ins Leben gerufen, um die Branche und Bildungsstätten neutral über Markterfordernisse wie beispielsweise Regelwerke zu informieren. Aufgrund des großen Interesses und der positiven Resonanz auf die Premierenveranstaltung im Vorjahr wird die Reihe heuer fortgesetzt. »Unser Bestreben ist, möglichst viele Betroffene zu den beiden im Dezember 2010 veröffentlichten nationalen Regelwerken zu informieren«, erklärt Joachim Galler von der Bildungsinitiative Haustechnik. Der Fokus soll diesmal auf die Ausführenden gelegt werden. Dazu wurden heuer die Wiener Innung der Installateure ebenso wie die niederösterreichische Landesinnung als Partner gewonnen. Die Informationsveranstaltung »HKLS – Fachseminar – Önorm« am 13. März 2012 ist für Installateure kostenlos.
Info: www.eder-heizung.at und www.honeywell.com
Denkstatt und enertec, zwei österreichische Experten im Bereich Energietechnik und nachhaltige Entwicklung, haben in einem Joint Venture ein gemeinsames Beratungsunternehmen gegründet. d&e begleitet seine Kunden als Consultant von der ersten Feasibility-Study über die Planung bis zur tatsächlichen Umsetzung innovativer Energielösungen. Die Kunden profitieren durch geringen Aufwand bei der Planung, Kostensicherheit und bestes Know-how und langjährige Erfahrung der Expertinnen und Experten.
»Vor allem im ost- und südosteuropäischen Raum, aber auch in Österreich gibt es einen enormen Bedarf an ökologischen und kosteneffizienten Energielösungen. Wir haben als d&e das Ziel, diese Chance zu nutzen und in den nächsten Jahren im zweistelligen Bereichzu wachsen«, so Geschäftsführer Christian Plas. »Wir sind in Österreich als Consultant größer, leistungsfähiger und kompetenter als unser Wettbewerb.« d&e hilft Unternehmen, Kosten im Energiebereich zu sparen. Die Zielmärkte von d&e sind Projektentwicklung, Bestandsoptimierung und Umsetzungsbegleitung für Industrie, Handel, Gewerbe- und Bürogebäude, Krankenhäuser, Banken, Versicherungen etc. im In- und Ausland.
Info: denkstatt-enertec.at
Für ertex solar, den Anbieter von architektonisch hochwertigen Photovoltaik-Sondermodulen, fällt der Absatz am Heimmarkt Österreich in der Statistik erstmals auf Platz zwei hinter Deutschland zurück. Somit liegt der Umsatzanteil des niederösterreichischen Produzenten für Großflächen-Photovoltaik in Österreich unter 30 %. Ausschlaggebend für den Rückgang dürfte die zögerliche Entwicklung hinsichtlich der Festlegung der Einspeistarife sein.
Dennoch konnten am Heimmarkt einige schöne Referenzprojekte wie die Therme Bad Schallerbach, das Welios in Wels oder das Hauptquartier der Firma Saubermacher in Graz mit Photovoltaikmodulen aus dem Hause ertex solar realisiert werden. Neben Lieferungen in die Hauptmärkte Deutschland und Frankreich konnten zwei exotische Projekte verwirklicht werden. Neben einem Auftrag in Abu Dhabi war dies vor allem ein außergewöhnliches Projekt in Turkmenistan: die Realisierung des neuen 212 Meter hohen Fernsehturms in Ashgabat, der Hauptstadt des Landes. Ertex solar hatte den Auftrag für die Lieferung von 144 Modulen mit einer Gesamtleistungvon 22,4 kW erhalten. Auf der Fläche von 281 m² werden nun für den Standort Ashgabat pro Jahr rund 20.000 kWh Strom generiert.
Info: www.ertex-solar.at
Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner nahm am Dienstag in Brüssel am Rat der EU-Energieminister teil, bei dem es insbesondere um den Ausbau der transeuropäischen Energienetze ging. »Durch eine bessere Infrastruktur erhöhen wir die Versorgungssicherheit, sparen Energie und erleichtern den Ausbau der Ökostrom-Kapazitäten«, betonte Mitterlehner. Neben einer Auswahl von prioritären transeuropäischen Projekten und der Schaffung von entsprechenden Investitionsanreizen hat die EU-Kommission eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren durch ein One-Stop-Shop-Prinzip vorgesehen. »Trotz der angestrebten strafferen Verfahren müssen auch in Zukunft die Umwelt- und Bürgerinteressen gewahrt werden«, erläuterte Mitterlehner die Position Österreichs. Für die Versorgungssicherheit ist zudem eine Diversifizierung der Lieferquellen von entscheidender Bedeutung. Eine wichtige Rolle im Gasbereich spielt der so genannte südliche Korridor, zu dessen potenziellen Projekten auch die Gaspipeline Nabucco gehört.