Industrielles Flaggschiff

Im Zuge des Baus der Siemens City Vienna ist Mitte April die Grundsteinlegung des neuen Rechenzentrums in Wien-Floridsdorf erfolgt.

Mit einer Investitionssumme von 15 Mio. Euro wird Siemens IT Solutions and Services nach Fertigstellung Mitte 2010 eines der modernsten Rechenzentren weltweit für rund 230 Kunden betreiben. Das neue Rechenzentrum ist eines von fünf globalen Rechenzentren von Siemens.

„Die Errichtung des neuen Rechenzentrums ist ein klares Statement zum Fortbestand und weiteren Ausbau des IT-Bereichs bei Siemens", sprach Siemens-Österreichchefin Brigitte Eder anlässlich des Spatenstichs von einer Investition als  "Zeichen des Optimismus" in der Wirtschaftskrise. Michael Häupl sieht Siemens als "industrielles Flaggschiff der Stadt". "Wir stehen nicht in Konkurrenz zu St. Pölten, sondern zu Berlin, Mailand oder London", so der Bürgermeister.

Bei Siemens Österreich und CEE sind derzeit 1.455 Mitarbeiter im Bereich Global Operations, der unter anderem die Betreuung von Rechenzentren umfasst, beschäftigt. „Auch in den CEE-Ländern ist durch die wachsende Komplexität der IT-Systeme eine zunehmende Nachfrage der Auslagerung von IT-Prozessen feststellbar und lässt zukünftig einiges für diesen Bereich erwarten“, so Albert Felbauer, Bereichsleiter Siemens IT Solutions and Services.

Siemens betreibt in seinen Rechenzentren in Österreich aufwendige IT-Projekte. So laufen alle notwendigen Programme der mobilen Parkscheinlösung m-parking zentral auf einem Server im Siemens-Rechenzentrum in Wien. Der zentrale Server des digitalen Urkundenarchivs Archivium für Rechtsanwälte wird ebenfalls von Siemens Österreich betrieben.
Last modified onMontag, 20 April 2009 01:47
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