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Politisch gestoppt

"Wenn man will, kann man etwas gegen Korruption machen. Die Politik hat aber wenig Interesse daran!“ Der Präsident des österreichischen Rechnungshofes Franz Fiedler kämpft seit Jahren für effizientere Instrumente im Kampf gegen den "Missbrauch öffentlicher Macht zu privaten Zwecken“, wie das Institut für Konfliktforschung die Korruption definiert. Ein Papier zur Bekämpfung von Korruption bei öffentlichen Auftragsvergaben, das eine Kommission unter seinem Vorsitz 1998 ausgearbeitet hatte, wurde nach der Wahl 1999 "schubladisiert“, wie Franz Pachner, Leiter der Vergabeabteilung im Wirtschaftsministerium und Mitglied der Korruptions-Kommission, erzählt. "Es gab den Auftrag der Politik, das nicht umzusetzen“, so Pachner.

Dass das mit Widerstand der Bauwirtschaft zu tun haben könnte, wie rechnungshofintern kolportiert wird, könne er sich vorstellen, formuliert Rechnungshofpräsident Fiedler vorsichtig. Es klingt plausibel: Immerhin werden in dieser Branche übers Jahr verteilt die größten Geldmengen bewegt. Was die Anfälligkeit für Korruption betrifft, liegt einer aktuellen Studie zufolge die Bauwirtschaft in österreich noch mit einigem Abstand vor der Rüstungsindustrie. Auch dort ortet Pachner aktuelle politische Fehler: Ein System der Verknüpfung des Abfangjägerkaufs mit sachfremden Gegengeschäften, wie es die Bundesregierung getan hat, würde der Korruption Tür und Tor öffnen.

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Home SMS

Mit dem Schnurlos-Telefon können SMS mit bis zu 640 Zeichen an Handys aller Hersteller und Festnetzapparate, die ebenfalls über SMS-Funktionalität verfügen, versendet und empfangen werden - sogar an Mail-Adressen. Das SMS Silver Edition bringt damit Handykomfort ins Festnetz.

Zusätzliche Funktionen: Freisprecheinrichtung, fünfzeiliges Grafikdisplay und Speichermöglichkeit für 200 Telefonnummern. Die Bedienung erfolgt über einen handyähnlichen Navigationskey.

Im Walkie-Talkie-Modus können zwei Mobilteile kostenlos auch ohne Basisstation miteinander kommunizieren. Ebenso kann der Mobilteil als Babyphone verwendet werden: wird das Schreien des Babys vernommen, ergeht eine Alarmmeldung an eine zuvor gespeicherte Rufnummer.

Der Lieferumfang umfasst eine Basisstation, einen Mobilteil, ein NiMH-Akkupack und einen Gürtelclip. Die Reichweite des Geräts beträgt bis zu 300 Meter (bis zu 50 Meter im Haus). Mit einem Gigaset-Repeater von Siemens kann die Reichweite verdoppelt werden. An einer Basisstation können bis zu 3 Mobilteile gleichzeitig betrieben und unterschiedlich benannt werden. Das SMS Silver Edition ist zum Preis von 149,95 Euro erhältlich.

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Netzwerkfähige Gelbe Seiten

Gesucht werden kann auf der SuperPages CD professional sowohl nach den rund 4,7 Mio Rufnummern des alphabetischen Teilnehmerverzeichnisses als auch nach allen Einträgen und Informationen über die mehr als 335.000 heimischen Unternehmen der Gelben Seiten.

Eine neu entwickelte Suchmaschine ermöglicht mit einem Klick das Umschalten zwischen Telefonbuch und Gelben Seiten. Als Suchkriterien stehen auf der zweisprachigen (Deutsch/Engl.) CD im Telefonbuch-Teil Vor- bzw. Nachname, Straße, PLZ, Ort, Vorwahl, Telefonnummer sowie Zusatzinformation zur Verfügung, im Gelbe Seiten-Teil Firmenname, Branche, Stichwort und Firmen-Logo.

über Karten- und Routingfunktionen kann sich der Anwender die genaue Lage und den kürzesten Weg zu allen Unternehmen und auch zu sämtlichen im klassischen Telefonbuch aufgeführten Privatpersonen anzeigen lassen. Bei der Routenplanung kann man zwischen schnellster und kürzester Route bzw. der Wegbeschreibung für Fußgänger wählen.

Die zentral installierbare SuperPages CD professional ist für Netzwerke mit bis zu fünf Usern geeignet. Lizenzen für mehr als fünf User können ebenso wie Abonnements mit zwei bzw. vier Updates pro Jahr direkt über Herold Business Data bezogen werden.

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GPS am Handy

Das anschliessbare Nokia GPS-Modul LAM-1, das als Zubehör erhältlich ist, verwandelt die Geräte der Nokia 9200 Communicator-Serie zu elektronischen Wegweisern, mit denen Reisende sicher und zuverlässig ans gewünschte Ziel gelangen.

Das GPS-Modul stellt innerhalb weniger Sekunden eine Verbindung zu den GPS-Sendern her und auf dem Farbdisplay des Nokia 9210/9210i Communicator steht der benötigte Stadtplan mit aktuellem Standort zur Verfügung. Nach Eingabe eines konkreten Zielpunktes wird die Fahrtrichtung angezeigt sowie die Distanz zur gewünschten Destination errechnet. über eine Zoom-Funktion lässt sich der Stadtplan auch in Detailansicht betrachten. Darüber hinaus kann der Besitzer via SMS jederzeit andere Personen über seinen Aufenthaltspunkt informieren.

Grösse: 56 x 35 x 19 mm, Gewicht: 40 g). Das GPS-Modul LAM-1 ist ein kompletter 12 Kanal Empfänger und beinhaltet ein Strassenverzeichnis sowie einen Reiseroutenführer für europäische Städte. Desweiteren unterstützt das Modul die offene Plattform MLS (Mobile Location Services). Damit stehen dem Besitzer jederzeit jene Landkarten oder Stadtpläne zur Verfügung, die er gerade benötigt. MLS erlaubt auch die Entwicklung zusätzlicher Anwendungen für ortsbezogene Dienste, welche die Einsatzmöglichkeiten von GPS erheblich erweitern. Richtpreis: 470 Euro.

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Da waren es nur noch 263

Die auf Finanzsoftware spezialisierte Unternehmen NSE Software AG wird in den Geregelten Markt wechseln. Der Handel am Neuen Markt soll Mitte Oktober eingestellt werden und die erstmalige Notierung am Geregelten Markt am 21. Oktober erfolgen.

Als Begründung für den als "freiwillig" bezeichneten Segmentwechsel führt NSE die allgemein schwache Entwicklung (die Aktie des Unternehmens ist seit geraumer Zeit deutlich unter einem Euro notiert) und das "belastete Image des Neuen Marktes" an. Man rechne durch den Wechsel mit einer jährlichen Kostenersparnis von rund 200.000 Euro - etwa bem Wegfall der hohen laufenden Notierungskosten.

Gleichzeitig mit der Ankündigung des Segmentwechsels hat NSE seine Umsatz- und Ertragsprognosen für das laufende Geschäftsjahr zurückgenommen. Demnach werde der Umsatz lediglich 16 Millionen statt prognostizierten 18,5 Millionen Euro betragen.

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Trübe Aussichten für ITK-Branche

Der Deutsche Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) erwartet heuer für den deutschen Markt erstmals ein Minus im Bereich Telekommunikation und Informationstechnik. Geht es nach Bitkom-Präsident Volker Jung, dann soll der Markt um 1,3 Prozent auf 136 Milliarden Euro zurück gehen.

Besonders betroffen sei der Bereich Mobilfunk-Infrastruktur, Gewinner mit 20 Prozent Zuwachs ist die Sparte Internet-Dienstanbieter. Insgesamt könne jedoch der Telekombereich weit eher als die IT auf Wachstum hoffen.

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Desktop-Ersatz

Das neue AMILO A Consumer-Notebook von Fujitsu Siemens verspricht Desktop-Qualität in einer mobilen Plattform. Eines seiner bestechendsten Features ist die Power Now!-Technologie von AMD, die die Stromaufnahme des Prozessors minimiert und dadurch die Laufzeit des Akkus verlängert. Der ATI RADEON IGP 320M Grafik-Chipsatz bietet leistungsstarke 3D-Grafik und Unterstützung für verbesserte Videoanwendungen wie DVD-Playback, verfügt über 128 MB speziellen Videospeicher und TV-Out-Support.

FireWire-Anschluss und drei USB-Anschlüsse bieten schnellen Zugang zu Peripheriegeräten. Kunden können zwischen zwei verschiedenen TFT-Flachbildschirmen wählen: 14,1 Zoll und 15 Zoll mit XGA-Auflösung. Der Bildschirminhalt kann durch den S-Video-Anschluss auch mit einem normalen Fernseher oder Datenprojektor wiedergegeben werden. Der AMILO A hat ein eingebautes Diskettenlaufwerk und ist mit integriertem DVD oder CD-RW/DVD-Combo-Laufwerk erhältlich.

Der AMILO A wird mit Windows XP Home, Works Suite 2002 sowie einer Multimedia-Enzyklopädie für den Privatanwender, Microsoft Word & Works und vielem mehr ausgeliefert. Adobe Elements als professionelle Photobearbeitungssoftware ist ebenfalls dabei. Das neue Notebook ist zu einem Preis ab Euro 1499 bei Cosmos, Niedermeyer sowie im Computer-Fachhandel erhältlich.

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Club of Rome gründet Forum für Nachhaltigkeit

Mit dem neuen European Forum for Sustainability (EFS) will der Club of Rome in Wien ein Zentrum für den Dialog über nachhaltige Entwicklung schaffen. Das erste Projekt ist ein Bericht an den Club of Rome mit dem Arbeitstitel "Die Bedeutung der Nachhaltigkeit - Sustainable Prosperity". Zu den Autoren gehören der ehemalige Landwirtschaftsminister und Vizekanzler Josef Riegler sowie der Leiter des Risk Institute, Orio Giarini. Giarini sagte bei der Präsentation des EFS, notwendig sei eine neue Definition des Wertbegriffs jenseits der ökonomie. In seinem Beitrag zu dem Bericht wolle er versuchen, die "Grenzen der Monetisierung" auszuloten. Riegler sagte, im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens könne die ökosoziale Marktwirtschaft zum "neuen europäischen Konsensmodell" und Europa zum Modell für die Lösung globaler Probleme werden.
Seitens der Bundesregierung sagte Umweltminister Wilhelm Molterer, Nachhaltigkeit heiße, "von den Zinsen zu leben, ohne das Kapital Erde anzugreifen." Er forderte eine umfassende "Repolitisierung" der Gesellschaft. Nachhaltigkeit müsse auch und vor allem zu Bürgersache werden.
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Ausgleich gefragt

"Nichts", antwortet Gerhard Langeder, bei PVM Oil Associates zuständig für den Gasmarkt, auf die Frage, was denn bei dessen vollständiger öffnung am 1. Oktober passieren werde. Die heimischen Versorger seien mit der Umsetzung des am 23. August nach langem Hauen und Würgen endlich veröffentlichten Gaswirtschaftsgesetzes befasst und hätten andere Sorgen, als einander Konkurrenz zu machen. Von ausländischen Anbietern wiederum sei weit und breit keine Spur: "Die Ruhrgas Austria ist zwar da, aber mehr auch nicht, die RWE ist mit der Kelag noch nicht wirklich aggressiv unterwegs, und was die Gaz de France mit ihrer Beteiligung an der EStAG macht, wird sich auch erst noch zeigen."

Träume vom Gasrohr

Wohl wahr. Denn bei den Verantwortlichen in der österreichischen Gaswirtschaft standen statt offensivem Marktbeackern in letzter Zeit zwei Fixpunkte auf der Tagesordnung: verhandeln und lesen. Am 15. April hatte es die erste Sitzung einer der gemeinsamen Arbeitsgruppen der Behörden und der Gasindustrie gegeben. Seither wurde praktisch in Permanenz getagt und, berichten Insider, bisweilen auch gestritten, dass die Fetzen flogen. Allein bis 30. Juli gab es um die 30 Sitzungen. Diesen folgen zwei Wochen zur internen Prüfung des Ausgehandelten. Seit Ende August gab"s für die Betroffenen immerhin 329 Seiten an Gesetzestext, Marktregeln und Verordnungen zur geneigten Kenntnisnahme und Internalisierung. "Ich bin mir vorgekommen wie beim Lenin. Der hat auch immer gesagt: Lernen, lernen, lernen", kommentiert ein in jungen Jahren einschlägig geschulter Gasexperte. Das Gesetz selbst machte vom ganzen Konvolut nur 53 Seiten aus. Auf 52 Seiten brachten es die Tarif-, Lastprofil und Wechselverordnung zusammen, wovon die Lastprofilverordnung mit nur zwei Seiten auskam. Die Allgemeinen Verteilnetzbedingungen schlugen mit 29 Seiten zu Buche, die Allgemeinen Bedingungen für Bilanzgruppenverantwortliche mit zwölf Seiten. Die AGB für die Bilanzgruppenkoordinatoren in den Regelzonen Ost, Tirol und Vorarlberg kamen inklusive vier Anhängen auf immerhin 67 Seiten. Den größten Brocken bildeten mit 116 Seiten die Sonstigen Marktregeln, davon allein 22 Seiten Begriffsbestimmungen. "Die nächsten acht Wochen träume ich von Gasrohren", stöhnt einer der Betroffenen.

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Manager zürnen Consultern

Dietmar Fink, Professor der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, hat sich die Zufriedenheit der deutschen Unternehmen mit den IT-Beratern angesehen und wenig erfreuliches zu Tage gebracht: Nur 59 Prozent der Firmen stufen die Consulter als "erfolgreich“ oder "sehr erfolgreich“ ein. Im vergangenen Jahr waren es noch 80 Prozent. Die besten Werte erzielte noch Cap Gemeni Ernst & Young, gefolgt von Accenture und IBM Global Services.

Grund für die schlechte Beurteilung sei in erster Linie das Auseinanderklaffen zwischen Kundenwünschen und der tatsächlichen Leistung. Oft würden Berater die Erwartungen ihrer Auftraggeber sogar ignorieren. Doch auch bei Kommunikation, Teamfähigkeit, Konfliktlösungsfähigkeit und Transparenz des Lösungsansatzes, werden Defizite von den Auftraggebern urgiert.

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