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Handelsgericht: Telekom Austria verurteilt

Der Telekom Austria wurde mittels einstweiliger Verfügung des Handelsgerichts Wien untersagt, Konsumenten ohne deren vorherige Zustimmung zu Werbezwecken anzurufen, um sie zum Wechsel in Tarifmodelle der TA aufzufordern. Zusätzlich wurde der Telekom verboten Konsumenten unter Einsatz von bereits vorbereiteten Kündigungsschreiben zur Vertragskündigung bei alternativen Anbietern zu bewegen“, so ein glücklicher Tele2-Boss Norbert Wieser, der ergänzt: "Wir legen wir Wert auf faire Wettbewerbsbedingungen, denen sich auch der Marktbeherrscher Telekom Austria unterwerfen muss."
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Neuer Philips-Chef

Philips Austria wurde in der ära Starrenburg strategisch neu ausgerichtet: sechs Kompetenz- und Entwicklungszentren sowie hochautomatisierte Produktionsstätten von Hightech-Produkten lösten die Massenherstellung von Konsumentenprodukten ab. Vaartjes werde diesen Weg fortsetzen. Die Kehrseite der Medaille: hunderte Philips-Beschäftigte verloren dadurch ihren Job.

Vaartjes ist bereits seit 17 Jahren für Philips tätig. Seine derzeitige Funktion als CEO der Business Unit Sound Solutions, mit Headquarter in Wien, werde Vaartjes auch weiterhin ausüben. Seine berufliche Karriere begann er in einer Management-Beratungsfirma in Rotterdam. 1985 kam er zu Philips und übernahm 1989 die Leitung einer Philips-Fabrik in Belgien. Nach seinem Belgien-Aufenthalt übersiedelte Vaartjes mit seiner Familie nach Malaysien, wo er seine derzeitige Funktion als CEO der Business Unit Sound Solutions ausübte. Im Zuge dieser Tätigkeit verlagerte er im Vorjahr das Headquarter dieser Geschäftssparte nach Wien.

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Neuer IXOS Sales Manager EMEA

Nach einem später abgebrochenen WU-Studium führte Kurt Dornheim seine berufliche Laufbahn 1969 zur Firma TGV, wo er unter anderem als Assistant der Inhaber tätig war. Im Oktober 1983 trat er als Softwarespezialist für Kommerzielle Software bei der Digital Equipment Corporation ein. Im Frühjahr 1988 war er am erfolgreichen Aufbau der Software Technology Group im Technologiezentrum beteiligt, absolvierte erfolgreich das Management Review Board und wurde im Juli 1988 zum Abteilungsleiter Software Technology Group im Technologiezentrum.

Nach zahlreichen Karrieresprüngen in Marketing und Verkauf bis zum Verkaufsleiter Distribution kam Dornheim 1998 als Territory Manager Middle&Eastern Europe zur Firma NeoMedia EDV.

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Glasfaser fürs Heim

Nach Italien und Schweden ist österreich nun das dritte europäische Land, das auch für Privatkunden Internet via Glasfasernetz anbietet. Heute fiel der offizielle Startschuss für die Verlegung der Glasfaserkabel bis in die einzelnen Haushalte. "In Wien haben wir ein Grundnetz wie in kaum einer anderen Stadt", betont Karl Skyba, Generaldirektor der Wiener Stadtwerke. Die Engmaschigkeit des bestehenden Glasfasernetzes und die hohe Bevölkerungsdichte seien geradezu ideale Voraussetzungen, um günstig anbieten zu können. Preislich sollen sich die Gebühren je nach übertragungsleistung zwischen 69 und 229 Euro monatlich bewegen. 200.000 Haushalte könnten problemlos und ohne Grabungsarbeiten angeschlossen werden, so Skyba. Ziel des sogenannten "Wiener Zukunftsnetzes", von der Wienstrom auch "blizznet" genannt: Letztlich soll ein Breitbandinternetanschluss neben Strom, Gas und Wasser zur Basisversorgung in jedem Haushalt gehören. Das Energieversorgungsunternehmen will jedoch bei seiner Kernkompetenz, nämlich der Sicherung der Netzinfrastrukur bleiben, Vermarktung und Services soll die Minderheitstochter UTA abwickeln.

Die Pilotphase für "Blizznet" läuft derzeit im 11. Wiener Gemeindebezirk, demnächst soll die Region um den Wienerberg folgen.

FTTH (Fiber to the home) nutzt Lichtwellenleiterkabel als lokale Netzwerkinfrastruktur, um Datensignale zu senden und zu empfangen. Die übertragungsgeschwindigkeit beträgt bis zu 100 Mbit pro Sekunde, damit ist die neue Technologie 200 Mal schneller als die Einwählverbindung über Kupfer und 50 Mal schneller als Internet via Kabel-TV-Anschluss.

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Basel II-Expertin bei IBM

Pfeifer verfügt über langjährige Management- und Beratungserfahrung als selbständige Unternehmensberaterin und in internationalen Beratungsunternehmen wie Coopers & Lybrand, AC Nielsen und Plaut. "IBM Global Services ist weltweit das führende Business- und IT-Beratungsunternehmen und als einziges tatsächlich in der Lage, echte End-to-End-Lösungen umzusetzen," freut sich Pfeifer über ihre neue Aufgabe.

"Insbesondere für die heimischen KMUs gewinnt das Thema Performance Measurement & Management angesichts der neuen Rating-Kriterien der Banken im Zuge von Basel II an besonderer Aktualität und Brisanz", sieht Astrid Pfeifer konkreten Handelsbedarf.

Denn für die Beurteilung laut Basel II haben die Zukunftserwartungen des Unternehmens, das Vorhandensein von strategischem Controlling und Risikomanagement höchste Priorität. Die immateriellen Werte eines Unternehmens (Organisation, Innovation, Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern, Brands... ), die bereits etwa drei Viertel eines durchschnittlichen Unternehmenswertes ausmachen, "müssen heute gemessen und gemanagt werden, um Gewinne, Liquidität und Wettbewerbsfähigkeit für morgen zu sichern", ist Pfeifer überzeugt.

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Analytic Applications für SAP

Die Applikationen können individuell oder multifunktional eingesetzt werden, um der Unternehmensführung eine komplette und detaillierte Sicht auf Kunden, Finanzen oder die Wertschöpfungsleistung zu ermöglichen. Jede analytische Anwendung für SAP R/3 und mySAP trägt zum effektiven Corporate Performance Management (CPM) bei. Dabei erhalten die Firmen Transparenz über ihre gesamten Unternehmensdaten.

Die komplette Plattform an Analytic Applications beantwortet mehr als 2.900 Geschäftsfragen und enthält 500 Leistungsindikatoren sowie 200 vorkonfigurierte Reports. Sie ermöglichen eine einfache und schnelle Umwandlung von SAP-Daten in analytische Informationen, ohne dass komplexe Skripte, wie bei ABAP, erforderlich sind. Darüber hinaus besitzen sie Funktionen, um Trends analysieren zu können, eine intuitive grafische Benutzeroberfläche und die Möglichkeit, selbstständig und flexibel Reports und Analysen durchzuführen.

Des Weiteren sind Rückblicke auf historische Daten sowie funktionsübergreifende Analysen und Reporting möglich. Vorgefertigte Berichte berücksichtigen dabei mögliche ERP-Modifikationen der Kunden.

Das Angebot an analytischen Applikationen für SAP R/3 und mySAP ist nun auch für Kunden von J.D. Edwards OneWorld und Oracle eBusiness Suite erweitert.

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Brand Management

Als eine Art Online Service Center ermöglicht der 1010 Brand Manager die Koordination des Marketing-Teams eines Unternehmens sowie die Zusammenarbeit mit externen Agenturen und Partnern.

In sogenannten Online Style Guides können alle wichtigen Informationen über die Marke, CI- und CD-Regeln, aber auch Beispiele für korrektes Corporate Wording und Informationen zur Markenpositionierung gespeichert werden. Das gesamte Branding-Team kann sich somit rund um die Uhr die jeweils aktuellsten Daten und Informationen in Datenbanken oder als einfache Downloads mit einem einfachen Internet- oder Intranet-Zugang selbst beschaffen.

Erfolgreich implementiert wurde der 1010 Brand Manager bereits für das Finanz-Informations Portal von brokerjet, dem Online-Broker der Erste Bank Gruppe.

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Notruf! Bitte kommen!

Anfang Juli soll das erste Notruf-Handy österreichs einsatzbereit, und mit der Einsatzzentrale des Roten Kreuzes verbunden sein. Die Lösung stammt von der deutschen Firma Presentec, die hier ein intelligentes Notrufsystem für Menschen in Notsituationen geschaffen hat. Im Alltag ist das robuste Endgerät der Marke Benefon ein ganz normales Handy. Bei Aktivierung der Notruftaste jedoch, wird sofort eine Sprachverbindung zur Leitstelle des Roten Kreuzes aufgebaut und parallel dazu die GPS-Positionsdaten per SMS übertragen. Damit weiß die Zentrale sofort, wo sich der Patient befindet, und kann einen Einsatzwagen dahin los schicken. Zusätzlich verfügt das Benefon Track One über weitere lebensrettende Einstellungen, wie etwa die Verstärkung der Hintergeräusche. So können sich die Mitarbeiter der Leitstelle auch dann ein Bild über den Zustand des Patienten machen, wenn er selbst nicht mehr sprechen kann, oder ihm das Telefon aus der Hand fällt - schwere Atemgeräusche können beispielsweise auf Atemnot hinweisen.

Die Kooperation mit dem Roten Kreuz, die von TelCom, der Kommunikationseinheit des öRK, betreut wird steht bereits fest. Das Handy wird nach der Inbetriebnahme mit Benutzerdaten fernkonfiguriert und ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Neben der Notruffunktion soll es in allen Mobilnetzen anwendbar sein. Unklar ist derzeit noch, wo die Handies vertrieben werden sollen. Laut Auskunft der Firma Presentec stehen aber Vertriebsvereinbarungen mit dem österreichischen Fachhandel bereits kurz vor dem Abschluss. Der Preis für den Endkonsumenten wird etwa 650 Euro für die Anschaffung und 60 Euro jährlich für die Aufschaltung beim öRK betragen.

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KPNQwest: "Eunet-Spirit" und Vertriebsfokus

Die Fakten: Global Equity Partners werden 63,29 Prozent, die Volksbank Investment AG 36,71 Prozent der Anteile halten. über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein Gutteil der KPNQwest-Mitarbeiter wird übernommen.

Die Ziele: Die Umsätze sollen mittelfristig wieder ausgebaut werden. Langfristig sei es das Bestreben, einen "stabilen Internet-Service-Provider" aufzubauen.

Der Stand: Die neue alte EUnet verfügt in österreich nach eigenen Angaben immer noch über rund 15.000 Kunden. 62 Prozent der Top-100-Firmen und 40 Prozent aller Top-500-Unternehmen sollen zur Klientel des Internet-Providers gehören.

Die Personalia: EUnet-Gründer Herbert Herdlicka zieht in die Geschäftsführung des Unternehmens ein, doch rund die Hälfte der derzeit 91 Beschäftigten wird sich aus dem Unternehmen verabschieden müssen. Mit ihnen auch der bisherige Chef Franz Schiller.

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Hot Spot für öBB

In weniger als einer Woche haben Besitzer von Labtops oder PDAs, die mit einer Wireless-Card ausgestattet sind, am Wiener Westbahnhof Internetzugang. Es ist dies das erste Pilotprojekt der Wiener Firma funknetz.at in Koooperation mit den öBB (österreichische Bundesbahnen).

Die Vorgangsweise: Der User öffnet den Browser, identifiziert sich mit Benutzerkennung und Passwort und wird daraufhin freigeschalten. Der Probelauf am Westbahnhof soll zwei Monate lang gratis laufen. Danach plant die öBB weitere Bahnhöfe mittels Hot Spot Technologie aus dem Hause Funknetz.at auszustatten.

Neben dem Großkunden öBB bastelt Funknetz an Hot Spots für weitere Standorte wie etwa Golfplätze, Shopping Center und öffentliche Plätze. Die genauen Locations dieser Hot Spots können im Internet abgerufen werden.

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