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Redaktion_Report

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PCs verursachen Müllberg

Allein in der Europäischen Union seien demnach 1998 sechs Millionen Tonnen Elektronikmüll angefallen. Dieser wachse nach Schätzungen um bis zu fünf Prozent im Jahr. Nicht besser schaut es laut Worldwatch-Institute in den Vereinigten Staaten aus. In den USA seien 1997 rund 2,9 Millionen Tonnen Elektronikmüll auf Abfallhalden gelandet. In den nächsten Jahren werde es voraussichtlich vier Mal so viel sein.

Harsche Kritik wird an der Chipindustrie geübt: die Halbleiterindustrie sei so chemikalienintensiv wie keine andere. In einer Fabrik kämen bis zu 1.000 verschiedene Chemikalien zum Einsatz, wodurch in Santa Clara im Silicon Valley bereits mehr Giftmülldeponien als in jeder anderen Region der USA entstanden seien.

UMTS: Plus 70 Euro pro Kunde

Geht es nach dem britischen Mobilfunker, dann wird der typische Handy-User der Zukunft bereit sein, künftig mehr als das Doppelte für seine Mobilfunkrechnung zu bezahlen. Diese Erfahrungen habe man mit dem UMTS-Testnetz "Manx“ auf der Isle of Man gemacht. So werde ein typischer Privatkunde künftig rund 70 Euro mehr berappen als heute.

Konzernchef Peter Erskine ist sich sicher: "Mobile Datendienste werden bis zum Ende dieses Jahrzehnts 50 Prozent aller Erlöse ausmachen.“ Bis 2005 soll das Daten-Geschäft bei MMO2 rund 25 Prozent der Erlöse bringen. Derzeit liege der Anteil noch bei knapp über zwölf Prozent.

Solarenergie weiterhin Pionierleistung

Innsbruck. Eine Photovoltaikanlage mit Doppelnutzen wurde dieser Tage von der Elektroinstallationsfirma Fiegl " Spielberger an ihrer Zentrale präsentiert. Die Shadow-Voltaik-Anlage mit 240 Quadratmeter Ertragsfläche, 300 Stück Solarmodulen und einem Jahresertrag von 7000 Kilowattstunden spiegelt Enthusiasmus und Pioniergeist der beteiligten Firmen wieder.

Architektonisch und wirtschaftlich betrachtet ist sie verbesserungsbedürftig. Während im Nachbarbundesland Vorarlberg die Einspeiseverordnung bei Anlagen bis zu 20 Kilowatt einen Tarif von 72,67 Cent pro Kilowattstunde vorsieht, wird die Förderung von Solarenergie in Tirol nicht ganz so groß geschrieben. Mit 35,88 Cent pro Kilowattstunde ist Tirol im Schlussfeld der österreichischen Förderungspolitik. Durch 50.000 Euro Investitionszuschuss für die Anlage wollen die Innsbrucker Kommunalbetriebe wenigstens aus der Landespolitik ausscheren.

Sun greift "Wintel-Server" an

Damit füllt Sun die Lücke zwischen dem Highend-Server Sun Fire V880, der mit bis zu acht Prozessoren ausgestattet werden kann, und dem Zweiprozessoren-System Sun Fire 280R.

Der Server basiert auf den UltraSparc III-Prozessoren von Sun mit einer Taktfrequenz von 900 MHz und verfügt über zwei integrierte Anschlüsse für Gigabit-Ethernet. Der Arbeitsspeicher des Sun Fire V480 kann bis auf 32 GB erweitert werden. Der Server ist mit zwei 36 GB Festplatten bestückt, die während des Betriebs getauscht werden können. Ein serieller, ein FC- und zwei weitere USB-Anschlüsse sowie ein DVD-ROM-Laufwerk sind bereits integriert. Das Netzteil ist redundant ausgelegt.

Intern soll das Sun Fireplane Crossbar Interconnect mit einem Datendurchsatz von 9,6 GB für einen reibungslosen Ablauf von rechenintensiven Aufgaben sorgen. Sun liefert den Sun Fire V 480 mit einer Remote System Control (RSC) aus, die eine Fernsteuerung des Systems ermöglicht. Der Server belegt im Rack fünf Höheneinheiten.

Sun greift mit dem Server vor allem den Bereich der billigen Wintel-Server an. Das Unternehmen bietet den Sun Fire V 480 in Konfigurationen mit zwei oder vier Prozessoren an. In der Basis-Konfiguration mit zwei Prozessoren kostet das System 22.995 Dollar. Mit vier UltraSparc III und einem eigenen Sun StorEdge T3 Array mit neun 36 GB-Festplatten kommt der Server auf 44.595 Dollar.

Um seine Präsenz im Bereich der Webservices zu verstärken, will Sun die Basisversion seines Sun ONE Application Server Version 7 für Solaris, Windows, Linux, HP-UX und AIX kostenlos abgeben. Sun hofft damit seine Java-Technologie gegenüber der .Net-Initiative von Microsoft zu stärken.

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