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Redaktion_Report

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Technologie im Aufwind

Demnach gaben 82 Prozent der befragten Unternehmen an, ihre IT-Ausgaben momentan mindestens auf gleichem Niveau wie im Vorjahr zu halten wobei sich die Hälfte davon auch steigende Ausgaben vorstellen kann.

IT wird mittlerweile verstärkt als Mittel gesehen, die Unternehmensziele zu erreichen - und nicht als Selbstzweck. Immerhin gaben 59 Prozent an, Effizienz-Steigerungen und Prozess-Optimierungen in erster Linie durch Lösungen für die bessere Zusammenarbeit von Mitarbeitern und Integration bestehender Infrastrukturen erreichen zu wollen.

87 Prozent der Befragten sehen IT weiterhin als einen zentralen Impulsgeber für das Wirtschaftswachstum. Im Vorjahr glaubten dies nur 78 Prozent.

Erfolgsbilanz von Inode

Das Unternehmen ist seit 1996 auf dem heimischen Internetmarkt tätig und betreut nach Eigenangaben mit über 70 Mitarbeitern mehr als 16.000 Kunden. Im Jahre 2001 wurden 5,2 Millionen Euro Umsatz bei einem EBIDTA von 1,1 Millionen erwirtschaftet.

Der Gewinn nach Steuern betrug in etwa die Hälfte, versichert Geschäftsführer Peter Augustin. Und weiter: "Insbesondere das EBITDA-Ergebnis sowie der ebenfalls deutlich positive operative Cash-Flow unterstreichen nachdrücklich, wie hervorragend das operative Geschäft läuft.“

GWG 2 und ökostrom: Entscheidung vertagt

Am kommenden Mittwoch berät der Wirtschaftsausschuss des Nationalrates neuerlich über die Novelle zum Gaswirtschaftsgesetz (GWG 2) sowie über die ökostromförderung. Zwar gilt das GWG 2 seit Wochen als ausverhandelt. Auch hinsichtlich des ökostromgesetzes hatten sich Bund und Länder in der Nacht vom 26. auf 27. Juni auf ein Modell geeinigt. Jedoch soll den Fraktionen im Wirtschaftsausschuss Zeit gegeben werden, dieses zu prüfen, sagte Ausschussvorsitzender Reinhard Mitterlehner.

Vorgesehen ist, die ökoenergien durch bundesweit einheitliche Einspeisetarife zu fördern. Diese bestimmt der Wirtschaftsminister im Einvernehmen mit den Landeshauptleuten. Kommt binnen sechs Monaten nach Vorlage seiner Tarifvorschläge keine Einigung zu stande, kann der Minister die Tarife ohne Zustimmung der Länder erlassen. In einem Antrag der Abgeordneten Karlheinz Kopf (öVP) und Maximilian Hoffmann (FPö) werden die Tarife mit maximal 0,22 Cent pro Kilowattstunde für ökostrom aus Wind, Biomasse und Solaranlagen sowie 0,16 Cent für Strom aus Kleinwasserkraftwerken mit weniger als zehn Megawatt Leistung beziffert. Diese Grenzen gelten bis 31. Dezember 2004, danach erfolgt eine Neubestimmung.
Bundesweit einheitlich gefördert werden sollen auch Kraft-Wärme-Kopplungen (KWK). Die Unterstützung beträgt für KWK, die mehr als zehn Prozent des Heizwerts des eingesetzten Brennstoffs für die Fernwärmeversorgung aufwenden, 1,5 Cent pro Kilowattstunde. Bestehende Anlagen werden bis 31. Dezember 2008 gefördert, Anlagen, die zu mindestens 50 Prozent renoviert wurden, bis 31. Dezember 2010.

Stimmt der Wirtschaftsausschuss diesem Vorschlag zu, bedeutet das das Ende für den Handel mit Kleinwasserkraftzertifikaten. Dieser war gleichzeitig mit der Vollliberalisierung des Strommarktes am 1. Oktober 2001 eingeführt worden. Stromhändler sollten bis Ende September 2002 nachweisen müssen, dass mindestens acht Prozent des von ihnen an Endkunden verkauften Stroms aus Kleinwasserkraftwerken stammen. Dies sollte durch den Erwerb ensprechender bundesweit handelbarer Zertifikate geschehen. Im Falle der Zielverfehlung sollten die Händler eine Ausgleichsabgabe bezahlen müssen, deren Höhe von den einzelnen Bundesländern fest zu legen war. Da in den östlichen Bundesländern deutlich weniger Strom aus Kleinwasserkraft erzeugt wird als in den westlichen, legten diese niedrige Ausgleichszahlungen fest. Der Handel floppte. Wie die Wiener Zeitung berichtete, bedeutet das Aus für den Handel mit Kleinwasserkraftzertifikaten auch einen Rückschlag für die Grazer Strombörse EXAA. Diese hatte erst von kurzem beschlossen, sich auch als Handelsplattform für die Zertifikate anzubieten.

Unterdessen gibt es Gerüchte, das Verschieben der Entscheidung über GWG 2 und ökostromgesetz stehe mit den Verhandlungen über die Zusammenarbeit von Verbund und EnergieAllianz ("österreichische Stromlösung") in Zusammenhang. Am kommenden Dienstag hätten erste Details dieser Lösung präsentiert werden sollen. Der Termin wurde jedoch auf Freitag kommender Woche, den 5. Juli, verschoben.

österreich könnte Stockerlplatz gewinnen.

österreich benötige einen eigenen Infrastrukturplan für Breitband, um den Rückstand gegenüber den USA und Skandinavien aufzuholen. Diese Ansicht vertritt das Beratungsunternehmen Ernst " Young. "österreich liegt auf einem guten Platz. Um aber zu den Besten wie den USA und Skandinavien aufzuschließen, bedarf es erstens eines klaren Bekenntnisses zum Ausbau einer modernen flächendeckenden Infrastruktur und zweitens gezielter staatlicher Eingriffe", erklärte Rolf von Rössing, Telekommunikationsexperte bei Ernst " Young, bei einer Pressekonferenz in Wien.

Während die USA auf ein Technologie-Budget von 53 Milliarden Dollar zurückgreifen können, ist in österreich nur jeder zehnte Haushalt an einem Breitbandnetz angeschlossen. Spitzenreiter in Europa ist Schweden 18 Prozent Breitband-versorgten Haushalten. Für den Aufbau der landesweiten Infrastruktur werden dort 580 Millionen Euro bereitgestellt, was zehn bis fünfzehn Prozent der Gesamtkosten entspricht.

Als zweites Erfolgsgeheimnis für eine weite Verbreitung von Breitbandanschlüssen gilt für Ernst " Young eine liberale Regulierungspolitik. So unterliegen in den USA Breitbandanschlüsse nicht der Carrier-Regulierung. Wenn österreich mit ähnlichen Instrumenten steuernd eingreifen würde, könnte es nach Rössing zu einem der Top drei der Technologie-Boomer Europas werden.

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