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Redaktion_Report

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Mobile Gaming für den GBA

Durch die Verbindung eines Handys mit Nintendos GBA sollen drahtlose Multiplayer-Spiele und Downloads aus dem Internet für das Unterhaltungsgerät verfügbar werden. Nach Aussagen des Entwicklers ist die "Aurora Engine" mit Nokia, Ericsson, Siemens und einigen anderen Mobiltelefonmarken kompatibel.

Kernstück der Entwicklung ist eine vom Mobiltelefon unabhängige Software-Schicht, die der Nutzer einfach in die eigene Game-Engine integrieren können soll. Mit dem momentanen Entwicklungsstand arbeitet die Aurora Engine nur mit SMS-Technologie, Unterstützung von MMS, GPRS, Bluetooth und anderen Wireless-Standards soll aber in näherer Zukunft realisiert werden. über das Mobiltelefon soll der Nutzer auch auf das Internet zugreifen können, um auf diese Weise Spielstände und Highscores abzuspeichern oder Inhalte herunterzuladen.

Die Tastatur des Mobiltelefons kann als zusätzlicher Controller für den GBA verwendet werden, beispielsweise zur Eingabe von Level- oder Cheatcodes. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung der Tastatur als "extra keys" für komplexe Spiele. Umgekehrt soll auch der Output des GBA am Handy-Display dargestellt werden können.

Die technischen Details und weitere Informationen zur Aurora Engine will Peter Moraliyski in Kürze hier bekannt geben.

MobilCom: Rückzug von France Telecom

Pünktlich zur Präsentation der Halbjahresergebnisse des französichen Telekomkonzerns gab Michel Bon seinen Rücktritt bekannt. Die französische Regierung hätte seinem Antrag stattgegeben. Verabschiedet werden weitere vier Verwaltungsratsmitglieder, die aus Solidarität mit Bon ebenfalls ihren Hut nehmen.

Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 12,2 Milliarden. Euro eingefahren. Wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte, belief sich der Schuldenstand zu Ende Juni auf 69,7 Milliarden Euro.

Für die Mobilcom gäbe es laut Verwaltungsrat keine positive Lösung. O-Ton: "sie werden Bankrott gehen." Die französischen Regierung hätte geschlossen für den Rückzug aus MobilCom gestimmt.

Hitachi: Reduktion auf Break-Even

Der japanische Elektronikkonzern Hitachi hat seine Wachstumsprognosen für das Geschäftshalbjahr 2002/03 zurücknehmen müssen. Statt mit einem erwarteten Nettogewinn von umgerechnet 42,7 Millionen Euro wird nur noch mit dem Erreichen des Break-Even gerechnet.

Diese trüben Aussichten werden mit der starken Aufwertung des Yens und den damit verbundenen Mehrkosten für die Niederlassungen in übersee noch verschärft. Das Betriebsergebnis wird nun mit 52 Milliarden Yen (444 Millionen Euro) statt zuvor prognostizierten 597 Millionen Euro angesetzt. Die erwarteten Umsatzzahlen seien laut Hitachi jedoch nicht gefährdet.

Philips: Umsatzwarnung

Trotz Zuwächse zwischen 12 und 14 Prozent im dritten Quartal (im Vergleich zum Vorjahr) musste Philips eine Umsatzwarnung abgeben. Grund: im Vergleich mit dem Vorquartal entspricht dies eigentlich einem Minus von 13 bis 15 Prozent. Entgegen Analystenerwartungen konnte der niederländische Konzern seine Vorjahrsumsätze nicht halten.

Noch im Juli war Philips davon ausgegangen, dass die Umsatzentwicklung sich zwischen unverändert bis möglicherweise minus fünf Prozent gegenüber dem Vorquartal bewegen werde.

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