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Redaktion_Report

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Endlich: PC spricht mit Handy

Während Windows-User längst ihre Powerpoints mit den Lautstärketasten ihres Bluetooth-Handys an die Projektionswände steuern, haben sich SonyEricsson, der große US-Mobilfunker Cingular und Apple Computer zusammengetan, um so etwas wie Computer-Telephony-Integration fürs Handy auf den Markt zu bringen. Das funkioniert dann wie folgt: Ein Anruf klingelt mitten am Bildschirm, kann dort formal angenommen werden, in die Mailbox bugsiert werden oder aber was angeblich in Nordamerika für normal gehalten wird sitzungshalber in die Mailbox umgeleitet und im selben Moment lautlos per auf großer Tastatur getipptem SMS beantwortet werden. Formal angenommen bedeutet, dass man das Handy trotzdem ans Ohr halten muss, weil bei Kopplung mit dem Computer auf einmal leider das Bluetooth-Headset links liegen gelassen wird. (Unterm Strich also doch gar keine Verbesserung der Lebensqualität;-)

Die CTI-Anwendung ist freilich nur ein Abfallprodukt der seit dem Sommer angekündigten, bisher lediglich als Beta-Version vorliegenden Anwendung iSync. Dieses Programm soll endlich das Problem des verlässlichen Datentransfers zwischen Telefonbüchern und Kalendarien auf Handy und PC in den Griff kriegen, und zwar auf Basis der Industrieplattform SyncML, mit deren Initiierung Motorola, Nokia, Ericsson etc. ihre früher proprietären Bemühungen zu Grabe getragen haben. Apple und/oder SonyEricsson dürften dennoch gewisse Interpretationsschwierigkeiten haben: iSync synchronisiert die hier oder dort gemachten Eintragungen im Kern perfekt, ignoriert jedoch die Goodies wie Kategorisierungen, Logos oder Fotos.

POWERPOINT-STEUERUNG: www.christersson.org
ISYNC: www.apple.com/isync

Chaos Industrie Standard

Toshiba hat nun seine neueste Kreation am Speichermarkt demonstriert. Bereits Anfang des Jahres angekündigt, wurde die Advanced Optical Disc (AOD) nun auf der japanischen Fachmesse Ceatec 2002 in Aktion gezeigt. Die AOD arbeitet wie ihr Konkurrent Blu-ray-Disc mit blauen Lasern, belegt aber mit 20 GB pro Layer nur den zweiten Platz - das Baby des Blu-ray-Konsortiums schafft 27 GB. (Beide Formate sollen zukünftig in einer Zwei-Layer-Version wesentlich höhere Kapazität bieten.)

Im Februar noch hatten sich die meisten Hersteller auf den Blu-ray-Standard geeinigt. Nicht möglich war jedoch ein einheitliches Vorgehen mit dem Industrieverband DVD-Forum, da es sich nach Ansicht der Hersteller um eine völlig neue Technologie handelt.

Resümee: Toshiba erklärt seine AOD zum legitimen Nachfolger der Video-DVD und ordnet sich dem Verband unter. Das Forum darf als Institution DVD-Formate zum Standard erheben - gut für Toshiba.

österreich-Boss für Candle

Andreas Stejskal ist in seiner Funktion für die Betreuung und den weiteren Ausbau der österreich-Organisation von Candle sowie für das gesamte operative Geschäft in österreich und in Osteuropa verantwortlich. Ziel des 38-Jährigen ist der Ausbau der Marktposition und die Erweiterung der Vertriebskanäle in seinen Zuständigkeitsgebieten.

Andreas Stejskal hat mehr als 15 Jahre Erfahrung im IT-Geschäft. Als Geschäftsführer baute er die österreichische Niederlassung von BMC Software erfolgreich auf. Darüber hinaus war er als Area Manager Emerging Markets für den Aufbau der BMC-Aktivitäten in Osteuropa und dem Mittleren Osten verantwortlich. Zuletzt leitete er den gesamten Vertrieb des britischen Business Consulters Logica in österreich und der Schweiz.

Candle ist ein Anbieter von Lösungen, mit denen Unternehmen geschäftskritische Infrastrukturen, Systeme, Service Level und andere IT-Anlagen steuern und optimieren. Unternehmen überwachen damit Verfügbarkeit und Leistung ihrer IT-Systeme und Applikationen über verschiedene Plattformen hinweg. Das 1976 gegründete Unternehmen mit Sitz in El Segundo, Kalifornien, beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter in derzeit 45 Niederlassungen und ist mit mehr als 5000 Installationen in 60 Ländern eines der weltweit größten unabhängigen Software- und Service-Unternehmen.

Die deutsche Candle GmbH hat ihren Sitz in Ismaning bei München und betreut von dort aus seit 1980 den gesamten deutschsprachigen Raum sowie Osteuropa. In Deutschland, österreich und der Schweiz sind 100 Mitarbeiter beschäftigt. Zu den wichtigsten Kunden zählen T-Systems, IBM, Deutsche Bank, HUK Coburg, Zürich Versicherungen, Credit Suisse und IT Austria.

Ascom Transmission und Datentechnik fusionieren

Mit dem neuen Namen Keymile will das Unternehmen auf dem internationalen Accessmarkt als noch stärkerer Anbieter auftreten und vor allem die Zugangslösungen für Netzwerkbetreiber und Unternehmen vertreiben. Das neue Unternehmen beschäftigt rund 650 Mitarbeiter und wird 2002 laut eigenen Angaben mehr als 150 Mio. Euro umsetzen. Damit gehört es zu den führenden Anbietern von Netzzugangslösungen in Europa.

Die Datentechnik AG hatte im Januar dieses Jahres Ascom Transmission von der Ascom Holding übernommen. Sowohl Datentechnik als auch Ascom Transmission sind Anbieter von Breitbandnetz-Zugängen für Telekom-Netze im Bereich der Sprach- und Datenübertragung.

Keymile ist in Europa, Südamerika, Asien und Afrika tätig. In Neufeld im nördlichen Burgenland befindet sich auf einer Produktionsfläche von 5.500 Quadratmeter die Produktionsstätte der Keymile-Gruppe. Hier werden pro Jahr rund 100 Mio elektronische Bauteile in etwa 230.000 Geräten verbaut. Neben den Access-Lösungen bietet Keymile umfangreiche Manufacturing-Engineering-Leistungen wie Design der Leiterplatte, Materialbeschaffung, Bestückung, Prüfung, Gerätemontage bis hin zu einem Post-Sales-Service an. über 80 Prozent des Umsatzes werden aus dem Exportgeschäft generiert.

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