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Redaktion_Report

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Hotelgäste surfen mit Metronet

Rund 150 sogenannte "Hot Spots" betreibt österreichs derzeit einziger wireless Internet Service Provider (WISP) namens Metronet. Ab heute sind es 170, denn die Hotelkette Accor, zu denen Hotels der Marke Mercure, Ibis oder Novotel zählen, sind ab heute mit drahtlosem Internetuzgang (WLAN) ausgerüstet. Damit bedient das acht Monate alte Start Up Unternehmen Metronet nach Cafehäusern, Flughäfen und Bahnhöfen nun endlich den wichtigsten Teil der mobilen Internetbenutzer - nämlich die Seminarteilnehmer, die sich in Konferenz- und Tagungsräumen der Accor-Hotels tummeln und am liebsten drahtlos arbeiten möchten.

"Was uns auszeichnet, ist der unkomplizierte, mobile Internetzugang", sagt Geschäftsführer Mike McGinn. Alles, was der Hotelgast für drahtloses Surfen im Internet braucht, ist ein Notebook, das mit einer Funknetzkarte, egal von welchem Hersteller, ausgestattet ist. Das einzige, was der Benutzer tun muss, ist, sich zu registrieren. Die Zahlung erfolgt über Kreditkarte oder per Prepaidkarte.

US-Mütter führend in Internetnutzung

Eigentlich sind ja Teenager als Kommunikationsgenies im High-Tech-Bereich bekannt, bislang hatte man aber deren Mütter stark unterschätzt. Zumindest in den USA, denn nach einer Studie des Online-Marktforschungsunternehmens Digital Marketing Services verbringen dort Mütter mehr Zeit im Internet als ihre Kinder.

Während die Mums durchschnittlich knapp siebzehn Stunden die Woche Surfen und Onlineshoppen, können die Teenager nur zwölfeinhalb Stunden Webaktivität vorweisen. Darüber hinaus geben laut Studie 70 Prozent der Mütter an, sich im Internet besser auszukennen als der Rest der Familie. 58 Prozent kommunizieren täglich über E-Mail oder Instant Messaging, nahezu jede Mutter informiert sich im Web auf News-, Produkt- und Gesundheits-Seiten.

"Gar nicht kompetent genug"

Harte Bandagen in der Telekombranche: Der Geschäftsführer eines Big Players im Netzwerkgeschäft bemängelt öffentlich die Auftragsvergabe der TA, was diese wiederum ziemlich ungewöhnlich gleich mit einer Klage beantwortet wissen möchte.

Bernhard Isemann, Geschäftsführer der österreich-Niederlassung von Lucent Technologies, hatte zuvor folgende Behauptung aufgestellt: Er habe den Eindruck gewonnen, dass Offerte von Lucent und auch anderen alternativen Anbietern nicht ausreichend geprüft würden. Und das, obwohl Lucent bei einigen Angeboten ganz sicher sei, der günstigere und lieferfähigere Anbieter gewesen zu sein.

Er kritisierte dabei, dass die wichtigsten Auftragnehmer der TA Siemens und Alcatel wären, die wiederum über ihre gemeinsame Tochter AOSA jahrelang die Infrastrukturpreise mitbestimmt hätten.

Elektro- und Elektronik Industrie auf Talfahrt

Das geht aus dem Branchenbericht der BA-CA-Konzernvolkswirtschaft hervor. In der Nachrichten- und Kommunikationsbranche gab es die größten Rückgänge, Hardwareerzeuger konnten dagegen deutlich zulegen. Auch für das laufende Jahr sind die Prognosen eher düster. Fehlende Wachstumsimpulse aus dem Inland und von wichtigen Auslandsmärkten werden den Branchenumsatz auch heuer wieder um zwei bis drei Prozent sinken lassen. Erst 2003 soll es zu einer Erholung kommen.

Trotz teilweise massiver Preiseinbußen hat die Elektro- und Elektronikindustrie ihre Erträge in den letzten Jahren gesteigert und die Cash Flow-Umsatz-Relation von 6,7 Prozent 1999 auf 8,3 Prozent 2001 verbessert. "Die österreichische Elektroindustrie ist im Spartendurchschnitt konkurrenzfähig und sollte die aktuellen Turbulenzen ohne nachhaltige wirtschaftliche Schäden überstehen", so BA-CA Branchenexperte Günter Wolf. Insgesamt war jedoch das Wachstum der Branchenexporte in den 90er-Jahren durchwegs höher als das der Importe. Das Handelsbilanzminus mit Produkten der Elektro- und Elektronikindustrie konnte sukzessive auf 870 Mio. Euro 2001 verbessert werden. Ein Trend, der Q1 2002 fortgesetzt werden konnte.

Die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Sparten verteilte sich recht unterschiedlich. Der Spartenumsatz in der größten Teilbranche der Elektroindustrie, der Produktion von Nachrichten- und Kommunikationsgeräten wie Telefone oder TV-Geräte, ist im Vorjahr um 8,6 Prozent auf 6,2 Mrd Euro gesunken. Produkte zur Stromverteilung, wie zum Beispiel Elektrokabel und Leitungen, unterlagen 2001 ebenfalls diesem Trend. Positive Aussichten sehen die BA/CA-Analysten für Computer- und Büromaschinenhersteller.

Nach einem sechs-prozentigen Rückgang im Vorjahr wird heuer wieder mit Zuwachs gerechnet. Die großen Sieger des Vorjahres waren die Hardwareproduzenten, die ihren Umsatz 2001 um mehr als 30 Prozent auf 560 Mio. Euro erhöhen konnten. "Ein wesentlicher Teil davon dürfte auf den Erfolg kleiner Produzenten in Nischenbereichen der Sparte zurückzuführen sein", so Wolf. Ebenfalls Zuwächse gab es in den Sparten "Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik" sowie "Optik".

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