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Strabag kauft Kurz

Kurz vor dem Jahreswechsel geht ganz österreich einkaufen. So auch die Strabag des Bauindustriellen Hans Peter Haselsteiner. Sie kauft sich die Bauaktivitäten der Firma Josef Kurz & Co mit Hauptsitz in Walchsee, wie der Strabag-Hochbau-Chef Franz Urban dem Report exkluisiv bestätigt. \"Wir sind uns handelseins, der Aufsichtsrat hat das Okay gegeben\", sagt er.

Die Baufirma Kurz wurde 1958 gegründet und ist eine große Nummer in Westösterreich, beschäftigt etwa 450 Mitarbeiter, die im Jahr einen Umsatz von rund 45 Millionen Euro machen. Schwerpunktmäßig ist Kurz im Hochbau tätig, daneben erzeugt die Gruppe Betonfertigteile und Transportbeton. Wenn die Kartellbehörde nichts einzuwenden hat übernimmt die Strabag sämtliche zum Baugeschäft gehörenden Sparten von Kurz . Die Bereiche Tourismus und Seilbahnen bleiben ausgeklammert.

Des weiteren verstärkt die Strabag österreich ihre Aktivitäten im Fassadenbau. Zu den bereits zur Strabag gehörenden Fassadenbau-Firmen Pagits und Bug Alutechnik werden Anfang 2007 51 Prozent der Firma Metallbau Stoppacher GmbH, hinzukommen. Stoppacher gehört im Moment zur Almland-Landring-Gruppe (Raiffeisen) und macht in etwa 18 Millionen Euro Umsatz. Die Firma hat etwa 60 Beschäftigte am Standort Weiz und 40 in Ungarn. Dort, im Ort Monostorapati im Tal der Künste, soll künftig auch der Großteil der Fassadenfertigung der Strabag erledigt werden. Das ungarische Betriebsgelände umfasst ein Fläche von 50.000 m². Platz genug um auch die bislang in Kennelbach angesiedelte Produktion von Bug-AluTechnic aufzunehmen.

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Näher ran an den Kunden

Der Dachflächenfensterhersteller Velux österreich müsse die Kundenorientierung stärker betonen, meint der neue Geschäftsführer Michael Walter. Weil ohnehin jeder die Marke kennt, habe man in den vergangenen Jahren oft vergessen, zu fragen, ob die Kunden bestimmte Produkte tatsächlich brauchen, übt der seit Anfang September im Amte befindliche Manager leise Kritik an seinen Vorgängern. Deshalb lautete eine seiner ersten Anordnungen an die Marketingabteilung, einmal pro Monat Handwerksbetriebe und Architekten zu besuchen.
Auch sonst hat der aus der Reinigungsbranche kommende neue Velux-Chef einige Neuerungen eingeführt. So wird der Dachflächenhersteller ein Designservice für die Fertighaushersteller Vario und Hartl aufziehen und im März mit Hartl gemeinsam ein Musterhaus errichten. Auch ein speziell für die Fertighausbranche entwickeltes CAD-Programm soll die nahe liegende Kooperation mit den Einfamilienhäusern stärken. 2007 wird Velux in österreich neben dem Architektenwettbewerb zum ersten Mal einen Studentenwettbewerb ausschreiben. Dass der vor knapp zwei Jahren in den Markt eingeführte Tageslichtspot zu den Produkten gehört, die die Kunden brauchen, davon ist Walter überzeugt: \"In diese Richtung werden wir noch mehr tun“, kündigt er an und weist damit auf Innovationen hin, die Velux für das Jahr 2008 im Flachdach- und im Sonnenschutzbereich plant.
Ein Thema für die Zukunft seien auch Solarkollektoren, die wie ein Dachflächenfenster flächeneben montiert werden, so Walter. Das Thema Photovoltaik hingegen, die Stromerzeugung über Silizium-Module, sei tot, weil zu teuer, glaubt der neue Velux-Geschäftsführer.
Wirtschaftlich rechnet Walter in österreich mit einem Zuwachs von drei Prozent für das Jahr 2007, nachdem 2006 schwach begonnen, aber schlussendlich mit einem Plus von 1,5 im Vergleich zu 2005 aufgehört habe.
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WKO gegen Raubritter

Die Effekte der Strommarktliberalisierung sind verpufft, stellt Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl zerknirscht fest. Die Strompreise für mittlere und große industrielle Verbraucher lagen Anfang 2006 bereits über dem Preisniveau vor der vor fünf Jahren eingeleiteten Liberalisierung, in die ursprünglich große Erwartungen gesetzt worden waren, so der WKO-Präsident. Gemeinsam mit dem Chef der E-Control Walter Boltz präsentierte Leitl eine Beratungs- und Unterstützungsinitiative, die Unternehmen aller Branchen in Energiefragen und über die Wahlmöglichkeit beim Stromlieferanten aufklären soll. »Die Strompreise klettern mit affenartiger Geschwindigkeit in die Höhe. Das ist Raubrittertum. Das passt nicht nach österreich und nicht in die Philosophie dieses Landes«, kritisierte Leitl mit Nachdruck. Genau der fehlt im Segment der Endkonsumenten. Sie sind zwar auch mit enormen Preissteigerungen bei Strom, Gas und öl konfrontiert, kriegen aber keine Energieabgabe rückvergütet und zahlen nicht nur bei der Energie mehr. Auch die Preise für Mohnflesserln und andere Güter des täglichen Bedarfs sind zum Teil extrem gestiegen. Dass dahinter die Philosophie der Gewinnmaximierung von Unternehmern stecken könnte, ist bloß ein böses Gerücht.
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Guter Jahrgang

Seit Jahren treffen sich die gut vierzig niederösterreichischen und Wiener Baumeister der »bau 1 - die meistergruppe« in den trüben Novembertagen zum Erfahrungsaustausch. Mit dabei ist der Unternehmensberater Karl Fröstl, der zuvor die wirtschaftlichen Kenndaten einem Vergleich unterzieht. Die Bilanz des Jahres 2005 ist durchwegs positiv: »In Summe erzielte die Gruppe die besten Ergebnisse seit vielen Jahren«, erklärt Fröstl. Der Spitzenbetrieb weise sogar »exzellente Werte« auf. Das Geschäft der Baumeister floriert, besonders als Spezialanbieter. Der »Ich mache alles!«-Baumeister kommt hingegen kosten- und ertragsmäßig zunehmend unter Druck. Mitentscheidend für das gute Abschneiden von Betrieben sei auch die Verweildauer der Mitarbeiter, so eine weitere Erkenntnis des Benchmarkings. In mehr als vierzig Prozent der Betriebe bleiben die produktiven Mitarbeiter der Firma mehr als zehn Jahre erhalten. »Kontinuität bei den Arbeitskräften geht meist mit guten Ergebnissen einher«, betont Fröstl. Erfreulich aus der Sicht der Baumeister ist auch, dass es zunehmend gelingt, die Fixkosten in ihren Unternehmen zu senken. Nicht unerheblich für den Erfolg eines Bauunternehmens sind die Bankkonditionen. Fröstls Resümee: Die Kreditzinsen der bau1-Mitglieder sind relativ gut. Einige Betriebe arbeiten mit Kreditgesamtkosten von 4, 5 Prozent, andere jedoch liegen mit mehr als sechs Prozent etwas zu hoch. Eine aktive Bankeninformationspolitik sei von entscheidender Bedeutung für das Entgegenkommen der Institute, so der Unico-Chef Fröstl. Die gute Nachricht zum Schluss: »Soweit erkennbar, wird auch 2006 ein sehr gutes Jahr.«
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Der Reisebegleiter

Als mittlerweile in einem Wifi-Lehrgang zertifizierte Reisebegleiter stehen dafür die »SEPPn« zur Verfügung. Diese geben Tipps zu Aktivitäten rund um Sport, Natur, Kultur und Kulinarik, ihre Spezialität sind eigens nach den Wünschen der Gäste zusammengestellte Entdeckungsreisen. Als fachkundige Betreuer, die aktuelle Veranstaltungen in ihre Programme einbeziehen und ausgetretene Pfade verlassen, ermöglichen sie dem Mostviertelbesucher individuelle und qualitative Erlebnisse. Erkennbar sind die »SEPPn« an ihrem tiefschwarzen Hut und an dem umfassenden Wissen über die kleinen und großen Geheimnisse sowie die Geschichten und Geschichterln des Mostviertels.

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Weg von der Glühlampe

Bei einem Energieeffizienz-Forum in Brüssel hat Philips eine europäische Initiative angekündigt, die dazu führen soll, bis zum Jahr 2020 rund zwanzig Prozent der in Europa benötigten Energie einzusparen. Der Ersatz der klassischen Glühlampe durch energiesparende Lösungen würde einen signifikanten Beitrag zur Erfüllung des Kyotoprotokolls liefern und dazu beitragen, das Problem der weltweiten Klimaerwärmung zu bewältigen. Die Debatte soll im Rahmen der Beratungen über die neue EU-Richtlinie für ökodesign (EUP) geführt werden. Bisher werden jährlich noch rund zwei Milliarden Glühlampen in der EU verkauft, achtzig Prozent der Beleuchtung in privaten Haushalten bestehen immer noch aus Glühlampen. Bei einem Wechsel zu energiesparenden Lösungen könnten europäischen Verbraucher rund fünf bis acht Milliarden Euro pro Jahr sparen, meint Theo van Deursen, CEO von Philips Lighting. Dies würde außerdem zu Einsparungen von rund zwanzig Millionen Tonnen CO2 pro Jahr führen. Glühlampen seien eigentlich nicht viel mehr als Heizkörper, denn 95 Prozent der Energie werden als Wärme abgegeben.
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Wachstum und Wandel

Das operative Ergebnis (EBIT) des niederösterreichischen Energiekonzerns ist um 40,7 Prozent auf 184,4 Millionen gewachsen, der Umsatz stieg von 28,7 Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro, berichtet das Unternehmen. Ausschlaggebend dafür war die übernahme des Stromversorgers ESM AD, der das gesamte Staatsgebiet der Republik Mazedonien versorgt. Diese sowie die Anfang 2005 erfolgte mehrheitliche übernahme zweier bulgarischer Stromversorger hat auch dazu geführt, dass die EVN erstmals in ihrer Geschichte mehr als drei Millionen Kunden ihr Eigen nennen kann. Der Anteil am Umsatz, den die EVN Gruppe in Mittel-, Ost- und Südosteuropa macht, liegt damit mittlerweile bei 33,5 Prozent. Hohe Primärenergie- und Strombezugspreise sorgen allerdings für hohen Kostendruck und belasten ebenso das Betriebsergebnis wie die Aufwendungen für den notwendig gewordenen Zukauf von CO2-Emissionszertifikaten. Knapp über eine Milliarde Euro musste die EVN für Fremdstrom und andere Energieträger aufwenden. Mit der Inbetriebnahme Ende November wurde eine Trinkwasserversorgungsanlage für Moskau abgeschlossen, ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von 190 Millionen Euro. Auch der Auftrag für ein mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk in Moskau konnte im abgelaufenen Jahr an Land geholt werden. Für ein gemeinsam mit der Steag geplantes Kohlekraftwerk in Duisburg fand Ende November außerdem der Spatenstich statt. Die Inbetriebnahme für das 820 Millionen teure Projekt ist für 2010 geplant.
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Luxusmeile Riemergasse

Mitte Dezember wurde der Umbau des ehemaligen Wiener Handelsgerichts zu einem Luxushotel eingereicht, März oder April 2007 soll Baubeginn sein, berichtet Walter Staininger, Projektverantwortlicher für die holländische Van-Herk-Gruppe. An der Fassade wird, mit Ausnahme zweier ebenerdiger Eingangszonen links und rechts vom denkmalgeschützten Portal, nichts geändert. Statt der ursprünglich 200 geplanten Zimmer wird das Hotel rund 180 erhalten. Ein Dachaufbau ist nicht vorgesehen, das Dachgeschoß wird als Wellnesscenter ausgebaut. Bewilligt hat das Denkmalamt ein zusätzliches Kellergeschoß als Garage. Ein Betreiber für das 5-Sterne-plus-Hotel steht noch nicht fest, Staininger spricht von Hotelgruppen wie Four Seasons, Kempinski, Meridien, Marriott, Hyatt und Raffles-Vermont. Die Van-Herk-Gruppe entwickelt das Projekt nach den Plänen des Architekten Georg Driendl gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), von der sie das Gebäude gekauft hat.
Die gegenüberliegenden Häuser Riemergasse 4 und Schulerstraße 22 mit 4200 Quadratmetern Nutzfläche, in denen Teile des Handelsgerichts und das Bezirkgericht untergebracht waren, hat die BIG nach langen Verhandlungen im September an den Perchtoldsdorfer Investor Gernot Schwayer verkauft. Der hohe Kaufpreis von 11,2 Millionen Euro oder 2700 Euro pro Quadratmeter hat sogar die BIG überrascht. Schwayer führt derzeit Gespräche mit dem Bundesdenkmalamt und plant zwölf Wohnungen mit Nutzflächen zwischen 250 und 400 Quadratmeter. Planer und Partner ist der Wiener Alexander Serda, der schon als Architekt für das ehemalige Handelsgericht im Gespräch war. Schwayer erwartet sich mindestens 9000 Euro pro Quadratmeter. Die bekäme die Van Herk-Gruppe auch beim Umbau Riemergasse 2, so Schwayer.
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Mini-Tresor für unterwegs

Mittlerweile braucht man schon fast überall ein Passwort, um vor unliebsamen überraschungen geschützt zu sein. Sei es beim Online-Banking oder bei Email-Abfragen. Doch um Hackern und Crackern keine Chance zu geben sollten diese Passwörter nicht nur aus Wörtern bestehen. Relativ sichere Codes bestehen aus gemischten Buchstaben- und Zahlenfolgen mit einer Kombination aus Groß - und Kleinschreibung (z.B. ThdnBuwm2843). Aber bei solchen Zeichenkompositionen ist es schon schwierig sich eine zu merken, geschweige denn mehrere. Praktische Hilfe bietet der Mini-Passwortsaver von ARP Datacon.

Hohe Datensicherheit
Entwickelt nach den neuesten Kenntnissen der Verschlüsselungstechnik (AES 128) und der Datensicherheit, soll der Passwortsaver die ideale und zugleich sicherste Lösung sein, persönliche Daten nachhaltig zu schützen. AES wird u.a. auch vom Verschlüsselungsstandard 802.11i für Wireless LAN genutzt.

Der nierenförmige USB-Stick verfügt über ein Display und sechs Tasten. Die Daten können aber bequem über einen PC eingegeben werden. Hierzu wird die entsprechende Software auf CD mitgeliefert. Besonders praktisch: Der Mini-Tresor speichert bis zu 1000 Datensätze und man kann ihn bequem am Schlüsselbund verstauen - so ist er (und sämtliche Passwörter) immer mit dabei.

Jeder Datensatz besteht aus einem 32 Zeichen langen Beschreibungsfeld, das unverschlüsselt gespeichert wird, einem 32 Zeichen und zwei 16 Zeichen langen Feldern, die verschlüsselt gespeichert werden. Das Beschreibungsfeld dient zum Auffinden eines Datensatzes, in die anderen Felder können Passwörter und weitere vertrauliche Daten eingetragen werden. Nun braucht sich der Anwender nur noch ein einziges Passwort zu merken, um auf den Passwortsaver zugreifen zu können.
Preis: 37 Euro (inkl. Software und Batterie)

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Therme Oberlaa wird neu

Gebaut wird die Therme in Kooperation mit der Vamed nach dem Entwurf des deutschen Teams 4a Architekten, das Thermenhotel, das vom Investor Mirko Kovats errichtet wird, hat der Wiener Architekt Rüdiger Lainer entworfen. Der dritte Teil des Projekts, ein Erlebnisbereich, soll im kommenden Jahr geplant werden.
Zur Kritik, dass der als Grundlage des Gestaltungswettbewerbs dienende Masterplan der Architektin Laura Spinadel direkt vergeben wurde, meint Wien Holding-Chefin Brigitte Jilka lediglich, dass es sich dabei um ein unter dem Schwellenwert liegendes Konzept gehandelt habe.
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