Poloplast feiert 50
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- Written by Redaktion_Report
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\"VoIP, also Sprachkommunikation über IP-basierte Netze, hat sich in den vergangenen Jahren sowohl technisch als auch hinsichtlich der Nutzerzahlen deutlich weiterentwickelt und stellt - wie eine wachsende Zahl von Kunden berichten - zunehmend eine Alternative zur herkömmlichen Sprachtelefonie dar\", so Serentschy. Die Richtlinien der RTR seien \"in erster Linie an Kommunikationsdienst- bzw. netzbetreiber\" gerichtet. Die Behörde unterscheidet zwischen öffentlich angebotenen VoIP-Diensten, die auch den übergang ins klassische Telefonnetz ermöglichen (Klasse A), und \"Internet Only\"-Anbietern, mit deren Software nur von PC zu PC telefoniert werden kann. Klasse A ist verplichtet, auch den Zugang zu Notrufen anzubieten.
Bei den Rufnummern für VoIP sieht die RTR keinen änderungsbedarf. Für geografische Rufnummern müssen schlicht die spezifischen Nutzungsbedingungen erfüllt sein, nämlich ein konkreter ortsgebundener Netzabschlusspunkt. Die Rufnummern 0720 und 0780 stehen spezielle für \"nomadische Dienste\" zur Verfügung: also Dienste, die vom Standort des Internetzugangs abhängen. Die 0780-Nummern werden via ENUM einer Internet-Adresse (E-Mail, Website, IP-Adresse, etc.) zugeordnet.
Kritik von VoIP-Betreiber. über einen Fehlentscheid der RTR spricht der internationale Internettelefonieanbieter sipgate. \"Verwirrung statt Klarheit\" würde die Regulierung der VoIP-Dienste bringen, sagt Wilhelm Fuchs, Sprecher des sipgate-Betreibers indigo networks. Mit der Notruf-Richtlinie schlage österreich einen Sonderweg ein, der die Marktpraxis nicht widerspiegle. Die RTR würde mit der Notruf-Regelung auch VoIP-Anbieter, die ihren Sitz im Ausland haben, verpflichten, Notrufe in österreich bereitzustellen. \"Vergleichbar wäre der Fall, dass eine France Télécom oder Telecom Italia, aus deren Netzen Telefonate nach österreich geführt werden, auch die Notrufe in österreich bereitstellen müssen\", so Fuchs.
Chatbetreiber achten drauf
Die meisten Chatbetreiber achten meist auf diese Punkte und ahnden bei schlimmen Verstößen auch, zum Beispiel mit dem Entfernen aus dem Chat. Manche Chats haben auch einen eigenen Raum, in dem man \"mal so richtig die Sau raus lassen kann\". Schaut Euch einfach in den Chats nach der \"chatiquette\" um. Manche Chats nennen die \"chatiquette\" auch AGBs oder Hausordnung. Dabei können sich die Versionen unterscheiden.
Chats sind unterschiedlich
Als es im Internet die ersten Chats gab, nutzten viele Menschen diese Plattform, um sich eine andere (virtuelle) Identität zuzulegen. Aus Männern wurden Frauen, aus Weicheiern wurden Harteier, aus schüchternen Menschen Machos und aus Gebäudereinigern Netzwerkadministratoren. Man war in der Regel so weit voneinander entfernt, dass die wahre Identität nie bekanntgegeben werden musste. In dieser Hinsicht hat sich viel verändert. Heute gibt es so viele Chatter, dass die Chance groß ist, dass Du Leute in Deiner direkten Umgebung im Chat kennenlernst. Aus diesem Grund ist es ratsam, schon vorher zu überlegen, ob Du einen RealLive-Chat betrittst, also einen Chat, mit Menschen wie Du und ich, die sich nicht hinter einer künstlichen Fassade verstecken - oder ob du lieber einen Fantasy-Chat suchst, wo Du Dir virtuelle Fähigkeiten geben kannst.
Benimmregeln im Chat
- Begegne anderen Chattern mit Respekt und Höflichkeit. Dann werden auch sie Dich respektieren und höflich behandeln.
- Mache nichts, was Du im realen Leben auch nicht tun würdest.
- Man fragt nicht sofort jeden aus, auch wenn man viel über ihn wissen möchte. Man wartet, bis sich das von selbst ergibt. ... In eine Kneipe rennst Du ja auch nicht hinein, springst auf einen Tisch und brüllst: \"Hey Leute, da bin ich - unterhaltet mich!\"
- Schimpfwörter solltest Du im Chat ganz vermeiden. Damit ziehst Du nur den ärger der anderen auf Dich, die in Ruhe chatten wollen. Bedenke: Gewalt- und Drogenverherrlichung, pornographische Darstellungen und rassistische äußerungen werden strafrechtlich geahndet.
- Hilf den Newbies! Wenn ein \"Neuling\" hereinkommt, erinnere Dich an Deinen ersten Chat. Hat Dir damals jemand geholfen? Dann tue es ihm gleich. Hat Dir keiner geholfen? Dann mach es besser als die anderen damals, die Dir hätten helfen sollen.
- Führe keine Gespräche in Fremdsprachen. Alle sollen verstehen, was Du sagst.
- Sexistische Beiträge werden nicht geduldet. Wahre auch beim Flirten die Grenzen des guten Geschmacks.
- Verwende keine anstößigen Chat-Namen (Nicks) und Chatter-Bilder.
- Vermeide provokative Aussagen und achte darauf, dass ironische Bemerkungen auch als solche erkennbar sind (z. B. durch Emoticons).
- Wenn Du Dich durch jemanden belästigt fühlst, dann setze ihn auf die Ignore-Liste.
- Nutze die Möglichkeit zum geschlossenen Dialog (Flüstern). Nicht jede Diskussion interessiert die gesamte Chatgemeinde. Gehe für private Unterhaltungen ins Separée.
- Schreibe nicht ständig in GROSSSCHRIFT, denn das bedeutet lautes Schreien.
- Belaste die Chatanzeige nicht durch das mehrfache Anklicken von Namen oder das Füllen ganzer Zeilen mit Smilies, damit andere auch Platz für Nachrichten haben.
- Du flirtest gerne? Aber vielleicht dein Gegenüber nicht. Wenn sich jemand abweisend verhält, dann lasse ihn / sie in Ruhe, anstatt weiter zu bohren. Manchen nervt schon die Frage: \"Bist Du m oder w?\"
- Jeder hat mal schlechte Laune. Aber lasse diese Gefühle nicht an den anderen Chattern aus!
- Nur Du allein bist für Deine Beiträge und Aussagen verantwortlich. Gib Dich nicht dem Irrglauben hin, Du seiest im Chat anonym. Das bist Du nicht. Jeder Nutzer kann in besonderen Fällen identifiziert werden, auch nachträglich.
- Werbe niemals Chatter für einen anderen Chat ab! Wenn Dir der Chat nicht gefällt, brauchst du das nicht ständig verkünden. Wenn Dir ein anderer Chat besser gefällt, dann geh in den anderen Chat. - Werbung für kommerzielle Angebote oder andere Internetangebote werden nicht geduldet.
Die Reaktion
Im Büro des Landeshauptmann zeigt man sich nicht nur von der Schärfe, sondern auch über den Inhalt der Kritik überrascht. \"Es ist nicht neu, dass die Wirtschaftskammer mit gespaltener Zunge spricht“, meint Pressesprecher Stefan Petzner, denn im Gespräch mit dem Landeshauptmann habe die Wirtschaftskammer auch in Person von Obernosterer die Sinnhaftigkeit des Maßnahmenpakets längst bestätigt.. Das Problem der Wirtschaftskammer sei vielmehr, dass sie sich nach außen hin anders darstellt als sie nach innen arbeitet. Und weiter: \"Die Wirtschaftskammer muss endlich aufhören, nur parteipolitisch zu denken und endlich beginnen, sich für die Interessen der Unternehmen einzusetzen.“
Die Gegenreaktion
\"Es ist schlicht und einfach nicht wahr, dass die Wirtschaftskammer die Sinnhaftigkeit des Maßnahmenpakets bestätigt habe“, antwortet Wolfgang Dörfler, Spartengeschäftsführer Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer. \"Sogar die Abgeordneten des BZö waren überrascht, als der Antrag für die Abgabenerhöhung plötzlich auf ihren Tischen lag. Die waren auch nicht informiert.“ Dörfler ortet einen Alleingang des Landeshauptmanns, der durch die prekäre finanzielle Lage des Landes nötig geworden sei. Schuld daran sei ein ordentliches Missmanagement: \"Nehmen Sie nur das Beispiel der Seebühne. Im Vorjahr hat Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Strutz hoch und heilig versprochen, für die Finanzierung der Seebühne keine Steuergelder mehr zu verwenden. Jetzt fließen wieder 600.000 Euro zum See hinaus. Dabei gibt es weder ein Programm, noch Zusagen noch ein Konzept für nächstes Jahr“, so Dörfler aufgebracht.
Zudem werde auch die Zweckbindung der Fremdenverkehrsabgabe aufgehoben. Mussten die durch die Fremdenverkehrsabgabe und Taxen eingenommen Gelder bislang in den Tourismus reinvestiert werden, seien sie nun laut Dörfler frei verfügbar. \"Angeblich aus verfassungsrechtlich Gründen“, ist Dörfler skeptisch, \"aber was das bedeutet kann man sich ja vorstellen.“
Im Büro des Landeshauptmanns zeigt man sich gelassen und strapaziert politische Stehsätze: \"Kritik halten wir aus, weil wir der festen überzeugung sind, dass wir den richtigen Weg gehen. Wenn man Reformen durchführt, wird es immer wieder Kritik geben.“