Der Tiroler Maler Martin Juen macht vor, wie Autobahn-Lärmschutzwände auch künstlerisch genutzt werden können
Wegen ihrer Eintönigkeit sind die Schallschutzbauten entlang der österreichischen Autobahnen vielfach in Kritik geraten. Dass es auch abwechslungs
reichere Gestaltungsmöglichkeiten gibt, bewies der Tiroler Maler Martin Juen mit seinem Kunstprojekt in der Tiroler Gemeinde Rietz bei Telfs. Unter tatkräftiger Mitwirkung kunstinteressierter Gemeindebürger schuf er auf den ortszugewandten Schallschutzbauten entlang der Inntal-Autobahn A 12 einen Zyklus phantastischer „Lärmschutz-Gemälde“, der die kilometerlange Betonfront entlang der Sportanlagen des Orts wirkungsvoll auflockert.