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Archiv (11315)

Drei Dimensionen aus Graz

Mit zwei Lösungen des F&E Standorts Microsoft-Photogrammetry soll die Internet-Mapping-Plattform Virtual Earth auf Schiene gebracht werden und im Gegensatz zu Konkurrent Google auch 3D-Bilder liefern. Eine hoch auflösende Kamera mit 216 Megapixel, die UltraCamX zum Stückpreis von 600.000 Euro, macht pro überflug knapp 5000 Aufnahmen. In Verbindung mit der ebenfalls in Graz entwickelten Software entstehen aus diesen Bildern 3D-Darstellungen von ganzen Städten. Otto Normalverbraucher findet das Ergebnis bei Virtual Earth. Interessierte Geschäftspartner können die 3D-Visualisierung für eigene Geschäftsmodelle nutzen und entsprechend weiter entwickeln. Etwa für Tourismus-Portale, die einen lebendigen und vor allem realistischen Eindruck eines Urlaubsortes vermitteln wollen oder für Immobilien-Makler, die ihren Kunden die Umgebung eines interessanten Objekts zeigen wollen.
Microsoft plant in den nächsten fünf Jahren mehr als 5000 Städte dreidimensional in Virtual Earth zu integrieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den USA, Großbritannien und Japan. Mitteleuropäische Städte, darunter auch Wien, Linz und Graz, sind zwar zum Teil schon abfotografiert und berechnet, müssen auf ihre Einspeisung in Virtual Earth aber noch warten.
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Comnet baut aus

Herbert Weiss, 50, stellt sein umfassendes Telekommunikations- und Vertriebs-Know-how ab sofort in den Dienst von Comnet. Der Top-Vertriebsmann, der über jahrzehntelange Siemens-Erfahrung verfügt und zuletzt als Unternehmer im Bereich Systemlösungen tätig war, verstärkt nunmehr die Sales-Mannschaft des niederösterreichischen IT-Netzwerkexperten. Als Key Account Manager wird Herbert Weiss seine Expertise speziell im Bereich Telekommunikation einbringen, aber auch alle anderen Kundensegmente für Comnet weiter ausbauen und vorantreiben.

Der gelernte Fernmeldemonteur begann seine berufliche Laufbahn 1976 bei der Siemens AG österreich. Er stieg die Karriereleiter vom Feld- und dann Systemspezialisten in den Anfängen der modernen Telekommunikation über den Teamleiter und Gruppenleiter bis zum Account Manager im Bereich Information Communications and Networks empor. In seiner Siemens-Zeit sammelte er auch Auslandserfahrung beim Aufbau der Serviceorganisation für Telekommunikations-Anlagen in Ungarn sowie im Stammhaus in München, wo er im Bereich weltweiter Service an der Entwicklung neuer TK-Systeme insbesondere der Erstellung des technischen Anforderungskataloges und des Servicekonzeptes weltweit mitarbeitete. Vor seiner Selbständigkeit war er als Vertriebsleiter bei der RCT GmbH tätig.

\"Mit Herbert Weiss konnten wir einen Spitzenmann für uns gewinnen. Mit seiner Erfahrung, seinem Know-how und seiner Einsatzbereitschaft passt er sehr gut ins Team und ergänzt die Stärken unserer Vertriebsmannschaft hervorragend“, freut sich Andreas Bergler, Gründer und Geschäftsführer von Comnet, über die Teamerweiterung.

In seiner Freizeit widmet sich Herbert Weiss seiner Familie und sofern es die Zeit erlaubt dem Laufen und Tauchen.

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Zug zur Größe

Neben der eigenen Standortkonzentration sind Hauptbahnhof und Westbahnhof Wien zentrale Themen. öBB-Holding-Boss Huber erklärte unterdessen, warum die Bahn keine Schulden hat.

Ja, die österreichischen Bundesbahnen (öBB) betreiben auch ein Bahnnetz. Sie sind nicht nur ein Immobilienunternehmen. Auch wenn es den Anschein hat, dass ab dem Jahr 2004 mit dem Porr-Manager Martin Huber und mit der BIG-Managerin Michaela Steinacker zwei Immobilienprofis das Ruder übernommen haben, für die das Geschäft mit Projektentwicklungen Priorität hat. Huber, 2004 in den Vorstand der Bahn gebracht, holte Steinacker von der Bundesimmobiliengesellschaft als Geschäftsführerin für die neu gegründete öBB Immobilien Gmbh, um marktorientiertes Handeln in den mit einem entwicklungsfähigen Liegenschaftsportfolio von zehn Millionen Quadratmetern ausgestatteten Staatsbetrieb zu bringen. Zuallererst wurden allerdings die eigenen Liegenschaften einer strengen überprüfung unterzogen. Gemeinsam mit dem ebenfalls von der Porr geholten Prokuristen Claus Stadler machte sich Steinacker daran, die auf 20 Adressen über ganz Wien verteilten Standorte zu konzentrieren - nachdem vorerst gleich eine zusätzliche Adresse eröffnet wurde: 15.000 Quadratmeter in den Twintowers am Wienerberg als Sitz der Holding. Dass dieses Headquarter in fünf bis sechs Jahren an den Wiener Hauptbahnhof übersiedelt, ist eine Herausforderung für die Immofinanz als Eigentümer der Twintowers, erweitert sie doch zugleich den Vienna Business Park am Wienerberg um 50.000 Quadratmeter. Denn künftig wird es für die öBB nur mehr vier Standorte geben: Neben dem neuen Hauptbahnhof, wo der Sitz der Immobilien Gmbh, der Dienstleistungs GmbH und das neue Headquarter der öBB Holding entstehen soll, wird am Praterstern der Personenverkehr, die Infrastruktur Betriebs- und Infrastruktur Bau AG, am Westbahnhof die Traktion Gmbh und in Erdberg die bereits eröffnete Zentrale der Rail Cargo AG angesiedelt. Auch in den Bundesländern arbeite man an Konzepten für ein »Haus der öBB«, in zwei bis drei Jahren soll in jeder Landeshauptstadt eines stehen.

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Exklusive Enthüllungen

\"Wie Kommunen und politiknahe Wohnbaugesellschaften die Bürger schröpfen“ enthüllte vor kurzem der Marktforscher Andreas Kreutzer. Kreutzer, der auch sonst in seinen Studien über die Bauwirtschaft nicht durch zurückhaltende Wortwahl auffällt, machte für die explosionsartige Entwicklung der Wohnkosten, die stärker als die übrigen Haushaltskosten und stärker als die Inflation gestiegen sind, gleich mehrere Schuldige aus: Es sei zum einen das \"innovationsfeindliche“ Baugewerbe, das durch das Beharren auf nicht-industrieller, handwerklicher Bauweise und dem daraus resultierenden hohen Lohnkostenanteil die Baukosten in die Höhe treibe. Denn die steigenden Lohnkosten würden 1:1 in Form von Baukostenerhöhungen weitergegeben, während dieser Lohnanteil in der Industrie durch einen höheren Industrialisierungsgrad abgefedert werden könne. Würden sich die gemeinnützigen Wohnbauträger zur Speerspitze für industrielles Bauen machen, könnten die Errichtungskosten im mehrgeschossigen Wohnbau von derzeit 1550 Euro pro Quadratmeter auf 800 Euro reduziert werden, so Kreutzer.
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Zuwachs

Julia Krewenka, 23, hat mit Anfang Oktober als Service Analystin im Bereich Projekt- und Programmmanagement bei der Syserion Professional Services GmbH begonnen. Während ihres Studiums der Internationalen Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien hat sich die angehende Betriebswirtin auf die Bereiche Unternehmensführung - Controlling & Beratung, Betriebswirtschaftslehre des Außenhandels und Projektmanagement spezialisiert.

In ihrer Diplomarbeit behandelt die neue Mitarbeiterin die Anwendung unterschiedlicher Incentive-Tools im Projektmanagement. Ihre Fachkenntnisse konnte Krewenka in ihrer letzten Tätigkeit bei der MPC communications GmbH als Projektmanagement-Assistentin vertiefen. Das theoretische Know-how und ihre praktischen Erfahrungen kann Krewenka nun beim Aufbau des Geschäftsbereichs Projekt- und Programmmanagement in der Syserion Professional Services GmbH einbringen.

Die Syserion Professional Services GmbH ist ein neues Dienstleistungsunternehmen mit den Schwerpunkten IT-Service-, Prozess-, Projekt- und Innovations-Management.

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