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Archiv (11315)

Telekom Austria erhält Recht

Das Landesgericht Salzburg hat der Klage von Telekom Austria gegen unrichtige und irreführende Tarifvergleiche der
Firma MyPhone vollinhaltlich stattgegeben. MyPhone ist verpflichtet, die Behauptung, ihre Tarife seien nachweislich günstiger als die der Konkurrenz, ab sofort zu unterlassen.

Tatsächlich sind die von MyPhone beworbenen Festnetztarife \"Sissi 5.0\" und \"Franz 15.0\" abends, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowohl ins Festnetz als auch in Mobilfunknetze in Wahrheit teurer als der TikTak Privat Tarif von Telekom Austria. Die Werbeaussage \"Unsere Tarife sind nachweislich immer günstiger als jene der Konkurrenten, woraus sich nur Vorteile für den Kunden ergeben, niemals aber eine Schädigung!\" ist damit irreführend und verstößt gegen das Wettbewerbsrecht.
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Warm anziehen

Die russische Erdgaskrise wirft wieder einmal die Frage auf, wie sicher es um die Versorgung mit fossilen Energieträgern bestellt ist. Die Grenzen der Förderbarkeit von Erdöl und Erdgas sind bald ausgereizt, die Erschließung neuer Quellen ist noch unwirtschaftlich. Rückenwind spüren deshalb die erneuerbaren Energieträger, auf die auch Mineralölkonzerne setzen.

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Rückgang bei ITnT

Die Leitmesse ITnT ist am Ende Jänner mit dem erwarteten Rückgang an Ausstellern sowie Besuchern zu Ende gegangen. Mit knapp unter 14.000 Besuchern musste die Messe ein Minus von 20 Prozent hinnehmen. Somit kann
sich auch der Veranstalter Reed Messen nicht dem internationalen Messetrend entziehen. In Wien war die Stimmung
gespalten, als Hauptkritikpunkt wurde vonseiten vieler Aussteller die fehlende Laufkundschaft bemängelt. Vor allem am ersten Tag war viel Platz in den Messegängen.
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Xbox-Gamer im Visier

Gamer der Spielkonsole Xbox stehen derzeit im Visier von kriminellen Hackern. Das haben Spezialisten des auf Sicherheitssoftware spezialisierten Unternehmens ESET herausgefunden. Die Cyber-Kriminellen versuchen vermehrt, mit falschen Versprechungen an die Zugangsdaten der Accounts zu kommen oder mittels kostenloser Software gefährliche Trojaner auf die Computer der User zu schleusen.

Der Worst Case: Xbox-Account ist verloren
Die Cyber-Kriminellen haben es dabei auf die virtuellen Identitäten der Spieler - die \"Gametags\" - abgesehen. Mit Hilfe von Gametags werden Spieler bei Online-Games identifiziert. Punktestand, Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände der virtuellen Figuren werden damit verwaltet. Wenn Hacker einen Xbox-Account übernommen haben, kann der Spieler im schlimmsten Fall wieder bei Null anfangen. Ein Fremder hat die Online-Identität übernommen, die Gamerscores, die Microsoft Points, die Friends List und käuflich erworbenen Spiele können vollständig verloren sein. \"Der Handel mit virtuellen Spielcharakteren, Waffen, Punkten, etc. floriert. Hacker sind demnach oft finanziell motiviert. Sie können aber genauso einfach nur auf den Kick als bösartiger Outlaw aus sein\", sagt Martin Penzes, technischer Direktor des österreichischen ESET-Vertriebspartners Sicontact.
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