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Archiv (11315)

Sager des Monats

“Die virtuelle 3D-Welt ist Bestandteil unserer Zukunft. Es wäre sehr kurzsichtig, wenn wir die Chance zum Sammeln von Erfahrungen jetzt nicht nutzen würden“
,fürchtet Wolfgang Horak, Managing Director Fujitsu Siemens Computers.

\"Ein Hauptgrund für diesen Einbruch war die Fehleinschätzung gegenüber dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows Vista als Plattform für das B2B-Segment\",
hatte sich Toshiba-Europachef Dirk Thomaere für das erste Quartal 2007 eigentlich 18 Prozent Marktanteil bei Businessnotebooks als Zielmarke gesetzt. Laut IDCverlor das Unternehmen jedoch sieben Prozent.

\"Die Liste der Sicherheitsthemen in Unternehmen ist lang und kostenintensiv\",
weiß nur zu gut Ewald Glöckl, Country Manager Austria, Network Appliance.

\"überall dort, wo die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht hundertprozentig definiert sind, bilden sich Krisenherde\",
erklärt Oskar Obereder, Geschäftsführer Silver Server, das schlechte Abschneiden österreichs im EU-Vergleich im Bereich Breitband und Kommunalnetze.

\"Im Kabelbereich durchbrechen wir mit chello plus erstmals die Schallmauer von 25.000 kbit/s und stellen damit unter Beweis, dass wir für die Geschwindigkeitsanforderungen der Zukunft bestens gerüstet sind\",
so Niuscha Vakil-Adli, Director Business Unit Internet & Telephony UPC.

\"Als konstruierte Aufregung“,
bezeichnet FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier eine Warnung der ärztekammer vor Handystrahlung.
\"Die Forderungen der ärztekammer bringen uns in der Mobilfunkdiskussion nicht weiter, weil sie nicht auf wissenschaftlichen Fakten fußen.“

\"Vor 10 Jahren schien mir, im Mobilfunk ließe sich einiges bewegen. Damit hatte ich recht\",
Florian Pollak, Head of Strategy & Communications, verlässt nach dem Eigentümerwechsel den Mobilfunker One.

\"Für mich ist das eine Irreführung\",
urteilt Thomas Hintze, Geschäftsführer UPC Austria, über einen Internettarif der Telekom. Potenzielle Kunden würden über die tatsächlichen Kosten - inklusive Grundgebühren - im Unklaren gelassen.

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Großes Baggern

Konjunkturbelebung in Westeuropa, enormes Wachstum in Osteuropa, im arabischen Raum, in Indien, Brasilien und China. überall dort wo die Wirtschaft wächst wird gebaut. Und wo gebaut wird werden Baumaschinen gebraucht. An der Bilanz des Jahres 2006 der Liebherr-Gruppe lässt sich dieses Wachstum eindrucksvoll nachvollziehen. Allein der mit Baumaschinen erzielte Umsatz wuchs im Vorjahr um 23 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz der Gruppe stieg um 22 Prozent auf 6,73 Milliarden Euro. Aufgrund der Auftragsbestände, die sich auf Rekordniveau befinden, ist eine weitere Steigerung absehbar: \"Für das gesamte Jahr 2007 rechnen wir in der Firmengruppe mit einer Umsatzsteigerung von rund 950 Millionen Euro oder fast 15 Prozent auf etwa 7,4 Milliarden Euro. Beim operativen Ergebnis gehen wir ebenfalls von einer positiven Entwicklung aus\
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Die Sieger in Wien

\"Der ebiz egovernment award ist für mich ein wesentliches Signal dafür, dass IKT Wachstum und Beschäftigung in österreich sichern kann\". Staatssekretärin Heidrun Silhavy verlieh am 16. Oktober im Rahmen des Finales des \"ebiz government award 2007\", die Preise im Bundesland Wien und zeichnete die österreichweiten Siegerprojekte aller Bundesländer aus. \"Im E-Government sind wir Weltmeister, weil wir eine Plattform aller wesentlichen Persönlichkeiten geschaffen haben, die eine gemeinsame Ausrichtung hat\", erläuterte die Staatssekretärin österreichs Erfolgsrezept. E-Government habe dadurch, so Silhavy, einen großen Stellenwert für den Wirtschaftsstandort österreich erlangt, was durch eine hohe Rechtssicherheit garantiert werde.

Ausgezeichnet aus einem Pool 20 hervorragender Nominierungen wurden exemplarisch drei Projekte. Das Rennen um Platz eins machte das Joint Venture Archivium Dokumentenarchiv GmbH von Siemens IT Solutions and Services und des österreichischen Rechtsanwaltskammertags. Mit Archivium wird eine elektronische Archivlösung der österreichischen Rechtsanwälte geschaffen, mit der sämtliche in einer Anwaltskanzlei anfallenden Dokumente dauerhaft gespeichert werden können. Damit sollen sowohl für die Gerichte als auch für das Publikum wesentliche Einsparungspotentiale realisiert werden.

Den zweiten Platz gewann die MA48 gemeinsam mit T-Systems für Umsetzung des die Bürgerservice \"PROSA\". Der Informationsdienst setzt auf Web-, E-Mail und SMS-Unterstützung, um mobile LKW-Abfallsammelstellen zum Bürger zu bringen - und umgekehrt. Dritter Sieger wurde der IKT-Spezialist mobil data mit dem Projekt \"Mobile TEGA\", der elektronischen Erfassung von Wohnungs- und Nutzflächenvermessungen für Mitarbeiter der MA25 im Außendienst.

Zum dritten Mal lobte der Report Verlag mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes, Plattform Digitales österreich, den \"ebiz egovernment award“ aus. Der Award richtet sich an Unternehmen in allen Bundesländern, die erkannt haben, mit Hilfe von IT und Web-Lösungen ihr \"Business“ effizient und gewinnbringend fördern zu können. \"Wenn wir in dieser Branche weiterhin so weit vorne bleiben wollen, dann müssen sich alle gemeinsam anstrengen, auch für die Zukunft eine Strategie zu entwickeln\", fand die Staatssekretärin motivierende Schlussworte. Die weiteren Unterstützer und Laudatoren: Gernot Schieszler, Finanzvorstand Telekom Austria Festnetz; Christian Rupp, Sprecher Plattform Digitales österreich, Bundeskanzleramt; Obersenatsrat Johann Mittheisz, Stadt Wien; Roland Jabkowski, Geschäftsführer Bundesrechenzentrum, sowie BA-CA.

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Kleben statt Nähen

Nadel und Faden der Chirurgen sollen dank eines neu entwickelten medizinischen Klebstoffs bald der Vergangenheit angehören, darauf setzt das Bremer Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM.
Das Vorhaben klingt verwegen: Ein Klebstoff soll Implantate - vom Zahnersatz bis zur Herzklappe - mit körpereigenen Gewebe verschweißen, ohne Naht und in 30 Sekunden. Bisher hat man in der Kieferorthopädie auf Klebstoffe verzichtet. Denn wo es feucht ist, hält nichts auf Dauer. Das Problem bis dato ist jedoch: Hohlräume zwischen Kiefer und Implantat als wahres Eldorado für Bakterien. Der Kleber macht es jetzt dicht.
Anregungen für die Inhaltsstoffe haben sich die Experten von IFAM bei den Miesmuscheln geholt. Mit ihrem evolutionären Klebstoff haften die Meeresbewohner an allen erdenklichen Oberflächen - auch unter Wasser. Grund dafür ist ein Protein, das bereits synthetisch hergestellt werden kann.
Der Kleber ist in der bemannten Raumfahrt auch schon im Einsatz. Laut IFAM Chemiker Robert Rischka wird der Einsatz in der Humanmedizin in fünf bis zehn Jahren alltäglich sein. Eine Zutat fehlt dem Kitt nämlich noch, um den Durchbruch zu schaffen: ein Wachstumsprotein. Synthetisch hergestellt soll es das Wachstum des körpereigenen Gewebes fördern, damit es besonders eng an das Implantat anwachsen kann.
Dieses Projekt, das Stiftzähne und Brücken alt aussehen lässt, wurde beim Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 300.000 Euro prämiert.
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Unternehmer des Jahres

Rasch folgte die Expansion in die USA, nach Deutschland und Frankreich. Im März 2007 wurde mit der Massenproduktion von organischen Computerchips begonnen.
Nanoident ist damit das weltweit führende Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von opto-elektronischen Sensoren auf der Basis gedruckter Halbleiter. Die neuesten Erkenntnisse der Nanotechnologie werden dabei mit modernen Drucktechniken verknüpft. Die flüssigen, elektrisch leitenden und halbleitenden Materialien - z.B. elektronische Schaltungen - können auf verschiedenste Oberflächen gedruckt werden. Diese Halbleiterkomponenten sind biegsam, leicht, extrem dünn und eignen sich auch für die Massenproduktion. Ideale Voraussetzungen also für Anwendungen in der Industrie, Biometrie oder Medizin.
Nebenbei räumen Schröder und Padinger Preise ab. Das kalifornische Tochterunternehmen Bioident erhielt im September den renommierten Technologieinnovationspreis des Wall Street Journal für die Entwicklung gedruckter Photosensoren, die rasche Diagnostik ermöglichen. Im Oktober folgte dann der Start-up-Preis »Entrepreneur Of The Year Award 2007« des Beratungsunternehmens Ernst \" Young.
Für die beiden Pioniere jedoch kein Grund, sich auf die faule Haut zu legen. Die US-Tochter Bioident arbeitet an einem Testgerät, das mit einem Tropfen Blut 150 Allergien erkennen kann. Großflächige Röntgendetektoren und gedruckte Solarzellen stehen auf der Liste von Nanoident. Immerhin hat Schröter kein geringeres Ziel, als »unsere Welt etwas freundlicher, gesünder und sicherer zu machen«. Gutes Gelingen!
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Qualität Made in Austria

Der Geschäftsbereich Sound Solutions des Halbleiterunternehmens NXP Semiconductors wurde am 2. Oktober 2007 beim EFQM Excellence Award in Athen als Finalist ausgezeichnet. Der EFQM Excellence Award zählt zu den weltweit prestigeträchtigsten Wettbewerben für unternehmensweites Qualitätsmanagement. Die EFQM setzt sich als gemeinnützige Organisation für die Verbreitung und Anwendung von Qualitätsmanagement-Systemen nach dem EFQM-Modell ein. Der EFQM Excellence Award wird von der EFQM jedes Jahr anlässlich des EFQM Forums, in den Kategorien Large Organizations & Business Units, Operational Units, Public Sector, Small and Medium-sized Organizations verliehen. in diesem Jahr war, dass auch Unternehmensstandorte außerhalb Europas in die Bewertung aufgenommen wurden. Die EFQM berücksichtigte neben dem NXP Headquarter in Wien auch das NXP Tochterwerk in Peking. NXP trat in der Kategorie \"Large Profit Organizations“ an, in der es heuer keine Preisträger gab.Der NXP Geschäftsbereich Sound Solutions mit Hauptsitz in Wien entwickelt und produziert mittels hoch-automatisierter Fertigung Lautsprecher und mobile Akustiklösungen für Handys und weitere Geräte der Telekommunikations-, Multimedia- und Automotive-Industrie.
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BEKO und MAN sorgen für saubere Umwelt

Ab Oktober 2009 tritt Euro 5 in Kraft, eine weitere Norm für die Grenzwerte von Abgasen und den Ausstoß von Partikeln. BEKO Engineering Wien unterstützte die MAN Nutzfahrzeuge AG am Standort Wien Liesing bei der Entwicklung einer Lösung für die Umstellung auf die neue Abgasnorm Euro 5 bei einem Spezialfahrzeug. Die Herausforderung bestand darin, für dieses Sonderfahrzeug eine Lösung zu entwickeln, die die für die Abgasreinigung benötigten Komponenten wie z.B. zusätzliche Tanks Platz sparend im Fahrzeug unterbringt.
Im Rahmen dieses Projekt-Engineering wurde von BEKO Engineering die Erstellung und Ausarbeitung eines Konzeptes, sowie der Konstruktion und dem Bau eines Prototypen für die weitere Erprobung erfolgreich umgesetzt. Zahlreiche Komponenten wie die Gestellverkleidungen, Zusatzkühler oder spezielle Kraftstoffbehälter mussten bei der Planung und Konstruktion berücksichtigt werden. Bei der Konstruktion war das CAD-Produkt Catia im Einsatz. Im Rahmen des Projektes wurden zahlreiche Vorarbeiten für die Serienproduktion geleistet. Das Projekt wurde über das BEKO interne Konstruktionsbüro Maschinenbau abgewickelt.
\"Durch die Bündelung unserer Fachkompetenzen in den Konstruktionsbüros erhalten unsere Kunden maßgeschneiderte, effiziente Engineering-Lösungen. Die Basis dafür sind über 40 Jahre Erfahrung im Projekt-Engineering und das Wissen über modernste Tools und Technologien, die wir unseren Mitbewerbern voraus haben\", sagt Andreas Schwarz, Leiter Geschäftsfeld BEKO Engineering.
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Verdichtete Visionen

Ricky Burdett, Professor für Architektur und Urbanismus an der London School of Economics, brachte die Problematik moderner Städte auf den Punkt: »Architekten haben Visionen. Und leider realisieren sie die auch manchmal!« Anlässlich der Verleihung des von der Immobilien Privatstiftung gestifteten Baupreises zeigte er sich selbstkritisch. Aber Burdett weiß, wovon er spricht: Von 2000 bis 2006 war der Architekt Berater des Bürgermeisters von London, einer Stadt, deren Zentrum sich in den letzten Jahren städtebaulich und architektonisch dramatisch verändert hat. Wobei Verdichtung das zentrale Thema ist, das derzeit auch in der britischen Hauptstadt intensiv diskutiert wird. Dass das ein brennendes Thema für Stadtplaner und Architekten ist, zeigen die Zuwanderungszahlen in Städten wie Mumbay oder Lagos, deren Zuwachs zwischen 42 und 58 Bewohner ausmacht - und zwar stündlich.
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Das war die Smart 2007

Auf der »Smart Automation« in Linz trifft sich, was Rang und Namen hat in der Automatisierungsbranche. Vom Veranstalter wird die Messe als »eindeutig tonangebende nationale Branchenleitmesse und interregionaler Branchentreffpunkt« gefeiert. Durchaus zu Recht. Während die Viennatec bei ihrer Premiere 2006 noch nicht so recht aus den Startlöchern kam und mit spärlich bevölkerten Gängen und kaum besuchten Messeständen zu kämpfen hatte, versprüht die Smart vom ersten Tag an die Aura geschäftigen Treibens. Die Räumlichkeiten sind nicht überdimensioniert, die Gänge sind eng. Man tritt sich buchstäblich auf die Füße. Das Gefühl, Teil eines wichtigen Ereignisses zu sein, ist unvermeidlich. Diese Einschätzung teilen auch die Aussteller. Für Andreas Fetz, Marketingleiter Lenze Antriebstechnik, ist die Smart ein regelmäßiger Fixpunkt und ein absolutes Muss. »Sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Gespräche war sehr zufriedenstellend.« Noch deutlicher wird Herbert Seydel, Geschäftsführer Phoenix Contact GmbH: »Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sich die Smart Automation auch heuer wieder als nationale Leitmesse für die Automatisation sowie als überregionaler Branchentreff im Alpen-Donau-Raum etabliert hat.« Besonders angetan zeigt sich Seydel von den »produktiven Fachgesprächen mit dem sehr interessierten Fachpublikum«. Die Qualität der Gespräche wird durch die Bank als sehr hoch eingestuft. Das liegt laut Johann Jungreithmair, CEO Reed Exhibitions, an der speziellen Besucherkonstellation der Smart: »Neun von zehn Fachbesuchern sind Entscheider. Die Aussteller treffen hier wirklich auf Persönlichkeiten, die in den Unternehmen bei Investitionen das Sagen haben.«
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Für die Volkszählung 2011

Eine Volkszählung stellte für die Statistik Austria stets einen ernormen Aufwand dar. Eine Unmenge an Papier und ein nachhaltiger Personaleinsatz waren nötig, um zum Ergebnis zu gelangen. Auch für die Auskunft gebenden Meldepflichtigen war eine Volkszählung, die zur so genannten Registerzählung zählt, allein mit dem Ausfüllen der einzelnen Fragebögen, ein hoher Aufwand.

\"Um diese Situation nachhaltig zu optimieren und auch um für das Jahr 2011, in dem die neue Volkszählung stattfindet, haben wir unsere EDV nun state-of-the-art gerüstet“, betont Horst Kammerer, EDV-Leiter der Statistik Austria. Für den Großteil der Bevölkerung entfällt nun das Ausfüllen der Fragebögen für die Volkszählung, nur mehr ein kleiner Verlgeichssample wird herangezogen. Den Auftraggebern aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft verhilft die neue Lösung zu noch treffenderen und schnelleren Ergebnissen.

Die maßgeschneiderte Lösung wurde vom beauftragten Wiener IT-Unternehmen imposult, Spezialist für Datawarehouse und Business Intelligence, entwickelt und implementiert. Thomas Kindl, Geschäftsführer imposult, über das Resultat: \"Durch die Einführung des Datawarehouses hat die Statistik Austria erstmals eine zentrale Datenquelle für alle Registerabfragen. Damit ist der Grundstein für noch effizientere Analysen und optimierte Datenabfragen gelegt.“

Das Datawarehouse ist eine hochintelligente, zentral steuerbare Datenbank, deren Inhalt sich jedoch aus vielen Informationsquellen zusammensetzt, und diese permanent harmonisiert. \"Mithilfe des neu entwickelten, zentralen Datawarehouse können wir noch schneller und effizienter die Auswertung für die Registerzählung bereitstellen. Bereits jetzt in der ersten Phase konnten große Erleichterungen und Erfolge für die Fachbereichsmitarbeiter erzielt werden. Sie können durch die Zusammenführung der Register noch besser analysieren und Statistiken für die Volkszählung und andere Auswertungen erstellen,“ so Horst Kammerer. Für die Meldepflichtigen bedeutete dies auch eine große Entlastung: der Großteil der Bevölkerung muss keinen Fragebogen mehr ausfüllen.

\"Die unterschiedlichsten Daten aus den diversen Verwaltungsregistern, wie Zentrales Melderegister oder Gebäude- und Wohnungsregister, werden konsolidiert und mit dem Datawarehouse für die benötigten Auswertungen nutzbar gemacht“, fasst Kammerer zusammen. Damit ist die Statistik Austria zudem eine der Ersten, in ihrer Art vergleichbaren Institutionen in Europa, die über diese hochmoderne EDV-Lösung verfügt.

Für die Statistik Austria sollte eine zentral steuerbare Datawarehouseanwendung entwickelt werden, die mithilfe von bewährten Tools eine einfache Wartung, Bedienung und Weiterentwicklung gewährleisten sollte. Durch die große Anzahl an Registern als Datenquellen waren komplexe Ladeprozesse zu erwarten. Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt war die schlüssige Abbildung spezieller Registerdaten in einem zentralen Datenbestand als Basis für alle Auswertungen.

Die Lösung. \"Ein Ansatz mittels eines Datawarehouses war geradezu geschaffen für dieses Anforderungsprofil. Durch die Notwendigkeit auch immer die Originaldaten zur Verfügung zu haben, wurde die Integration in zwei Bereiche geteilt. Der erste Bereich, die sogenannte Staging Area, wird benutzt um die gelieferten Daten in ihrer ursprünglichen Form aufzubewahren. Von dort aus werden die Daten mittels verschiedenster Ladeprozesse in einem CDW (Central Datawarehouse) abgebildet“, erklärt Thomas Kindl. Durch diese Trennung ist gewährleistet, dass Daten analysiert und im CDW sogar verändert werden können. Dies ist notwendig, um die Analyseergebnisse zwecks Datenqualitätsverbesserung einarbeiten zu können, ohne jemals die Sicht auf die Originaldaten zu verlieren.

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