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Revoluzzer im Rampenlicht

Die Medien lieben ihn, viele aus der Branche würden ihn am liebsten wieder loswerden: Wenn Michael Krammer einmal auf Touren kommt, bleibt kein Stein auf dem anderen. Der frühere tele.ring-Chef, der in diesen Tagen seinen 47. Geburtstag feiert, wird wohl ab Herbst auch als CEO des Mobilfunkers One der Konkurrenz das Fürchten lehren. Als Vertrauensmann des neuen Großeigentümers France Telecom soll er mit der global erfolgreichen Marke Orange den drittgrößten Mobilfunkprovider wieder kräftig in die Gewinnzone bringen.

Dabei sind die Erwartungen, die in den neuen starken Mann gesteckt werden, wie immer auffallend groß. Krammer ist zweifelsohne ein Marketingprofi. Unter seiner ägide hatte der Slogan \"Weg mit dem Speck\" das Preisgefüge in österreich gehörig durcheinander gewirbelt. Ob er aber auch der begnadete Sparmeister ist, der dann nebenbei noch die Marktpositionierung von One straffen kann, wird sich zeigen. Nicht unwahrscheinlich, dass Krammer dazu wieder auf bewährte Gefolgsleute zurückgreift, die schon maßgeblich für die Struktur- und Personaldiät des Sanierungsfalles tele.ring verantwortlich gewesen waren.

Der ehemalige Bundesheeroffizier, der Anfang der Neunziger von Headhuntern vom OEAMTC in den Mobilfunk geholt worden ist, ist aufgrund seiner markigen Sprüche zu einem Liebkind der Gazetten geworden. \"Der Preiswettbewerb, wie er jetzt in österreich geführt wird, ist irrational\", sagt er Ende 2006, damals noch als Chef des deutschen Mobilfunkers E-Plus. \"Da geht es nicht um die Ausnutzung von Preiselastizitäten. Es ist ein Ausscheidungsrennen.\" Zu diesem Rennen hat freilich er selbst den Startschuss abgegeben. Das Feld ist nun nicht mehr aufzuhalten.

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Prima Prisma Phones

Es muss nicht immer alles gerade sein, dachten sich die Finnen und erfanden kurzerhand das Handy mit den Rauten: Die neue \"Nokia Prism Collection“ zeichnet sich durch ungewöhnliche Farben, Materialen und Muster aus. Durch geometrische Muster und lichtbrechende Farben sollen sich die beiden Modelle - sie sind ab Herbst 2007 erhältlich - deutlich von anderen Mobiltelefonen abheben.

Nokia 7900 Prism. Als Kontrast zu seiner schlanken, lakritzschwarz-glänzenden Front präsentiert sich die Rückseite des Nokia 7900 Prism in Aluminium. Darin per Laser eingeprägt ist das für die Nokia Prism Collection typische Rautenmuster. Ebenso bietet das Nokia 7900 Prism als eines der ersten Geräte ein OLED-Display mit 16,7 Millionen Farben. (\"OLED“ bedeutet \"Organic light-emitting diode“, der lichterzeugende Mechanismus ist hier hauptsächlich Fluoreszenz.) Ein \"lebendiger“ Displayhintergrund, der sich abhängig von der Tageszeit sowie vom Akkustatus und der Signalstärke dezent verändert, soll dem Nokia 7900 Prism ein zu jeder Zeit einzigartiges Aussehen verleihen.

Zur individuellen Gestaltung des Mobiltelefons bietet das 7900 eine Auswahl von 49 Beleuchtungsfarben. Sobald eine Farbe ausgewählt ist, erstrahlt diese unter der grafisch gestalteten Tastatur sowie auf dem OLED-Display. Auf der Oberseite des Gerätes ist ein Lichtsignal integriert, das entgangene Anrufe und den Eingang von Mitteilungen anzeigt.

Das 7900 Prism unterstützt im UMTS-Netz schnelle Downloads im mobilen Internet. Die Unterstützung für Quadband-Betrieb in GSM-Netzen sorgt für uneingeschränkte Mobilität fast rund um den Globus. Darüber hinaus bietet das Nokia 7900 Prism eine 2-Megapixel-Kamera und einen fetten 1 GByte großen, internen Speicherplatz für Fotos, Videos, Adressen und andere Nutzerdaten.

Nokia 7500 Prism. Das Nokia 7500 Prism ist der unkonventionelle Bruder des 7900. Hell leuchtende, austauschbare Farbakzente sollen hier den Kontrast zu seinem schwarzen äußeren geben. Das Mobiltelefon ist mit einer 2-Megapixel-Kamera ausgestattet und unterstützt die Aufzeichnung von Videos. Das Nokia 7500 Prism ermöglicht mit einer Akkuladung bis zu neun Stunden Musikgenuss und bietet auf einer optional erhältlichen 2 GByte großen Speicherkarte (das Format ist \"microSD“) Platz für hunderte Songs.

Das Nokia 7900 Prism wird ungestützt - also ohne Mobilfunkvertrag - voraussichtlich 400 Euro (ohne Steuern), das Nokia 7500 Prism voraussichtlich 210 Euro kosten.

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Freihändig gesprochen

Wer heute unter der Kollegenschar noch etwas auf sich hält, entsorgt sein Schreibtischtelefon und setzt sich Horcherln der Extraklasse auf: Mit einer unglaublichen Varianz an Headsets im Low-, Middle- und Highend-Segment wollen die Hersteller in nahezu jeder Lebenssituation des Nutzers punkten können. Was den Komfort betrifft, haben die schmucken Headsets ihren Vorgängern aus der Telefonieklassik Signifikantes voraus: Sie garantieren die Freiheit beider Arme. Auch in Verbindung mit einem Mobiltelefon erfreut sich deshalb das Headset zunehmender Beliebtheit (meist mit Bluetooth-Verbindung). Im Anschlusskabel befindet sich meistens ein Regler für die Lautstärke. Bei nahezu allen Lösungen kann zusätzlich das Mikrofon auf Knopfdruck stumm geschaltet werden. Ein einfaches Headset wird über zwei Klinkenstecker, jeweils einen für Lautsprecher und Mikrofon, angeschlossen. Am Computer kann es dadurch mit der Soundkarte verbunden werden. Bei Handys ist oft ein entsprechender Adapter notwendig. Eine aufwändigere Variante des Headsets besitzt einen USB-Stecker zum Anschluss an einen Computer. Diese Headsets verfügen über eine eingebaute Digitalisierung, die die Sprachqualität verbessert. Durch die Verwendung von USB werden Probleme mit nichtkompatibler Hardware vermieden, da die Soundkarte überbrückt wird. Da Störgeräusche durch Wechselwirkungen dann zwischen PC und Karte nicht auftreten, ist eine hohe Signalqualität und Erkennungsgenauigkeit garantiert.
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österreich gewinnt

Ende Juni verliehen die Vereinten Nationen im Rahmen des Global Forum an die Republik österreich den \"United Nations Public Service Award 2007\" in der Rubrik \"Electronic Law Making Process (eLaw)\" für seine hervorragenden Leistungen auf dem Sektor E-Government mit der Applikation E-Recht.

Das Grundkonzept des Projekts E-Recht liegt darin, dass Rechtstexte von der ersten Entwurfsformulierung über die Begutachtung bis zur Behandlung im Parlament und der authentischen Kundmachung im Internet (im Rahmen des Rechtsinformationssystems RIS) einen durchgehenden elektronischen Produktionsweg durchlaufen. Der Prozess der Textgestaltung ist durch den Einsatz der Technik zur Gänze nachvollziehbar und damit elektronisch abfragbar, er funktioniert rasch und reduziert Redaktionsfehler. Eine Unterstützung der Benutzer in den Bundesministerien bei der Dokumentenerstellung erfolgt mithilfe von Formatvorlagen. Durch den Einsatz von MOA (Module für Online-Applikationen) ist es möglich, die Bundesgesetzblätter elektronisch zu signieren, um die Authentizität zu gewährleisten.

Mit dem Projekt E-Recht hat österreich auf europäischer Ebene eine Vorreiterrolle im Bereich der authentischen elektronischen Publikation von Rechtsnormen sowie im Bereich des Erzeugungsprozesses.

Das 7th Global Forum zur Weiterentwicklung von E-Government fand Ende Juni erstmals in Wien statt. Das Global Forum, veranstaltet von den Vereinten Nationen, ist eine der wichtigsten internationalen Veranstaltungen im Bereich der Verwaltungsreform. Auf der dazugehörigen Public Sector Exhibition waren unter der Dachmarke \"Digitales österreich\" das Bundeskanzleramt, das Bundesministerium für Finanzen, das Bundesministerium für Inneres und das Bundesministerium für Justiz vertreten. Damit war österreich der Treffpunkt von internationaler Politik und Experten auf der Ausstellung, bei der sich nationale und internationale Verwaltungsinstitutionen und Organisationen mit ihren zukunftsweisenden Lösungen Produkte und Ideen im E-Government präsentierten.

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Die Geburt von Sizzy Winkler

österreich liegt im europaweiten Vergleich auf Platz eins in Sachen E-Government. Es sind Paradebeispiele wie der digitale Amtshelfer help.gv.at oder das Rechtsinformationssystem ris.bka.gv.at, die das digitale österreich zum Vorreiter in der Verwaltung bugsiert haben. Dabei sind die beiden Initiativen noch gar nicht so alt: Dieser Tage feierten die Webportale ihren zehnten Geburtstag. »Die Amtshelfer sind jung geblieben«, weiß Staatssekretärin Heidrun Silhavy um die unermüdliche Innovationskraft der IT-Fachleute in der Verwaltung. Heute zählen fast 200 Lebenslagen zum Themenkatalog von help.gv.at. Die zehn Lebenssituationen, zu denen am häufigsten Informationen von den Nutzern abgerufen werden: Reisepass, Arbeitnehmerveranlagung, Führerschein, Kfz, Beihilfen und Förderungen, Aufenthalt und Visum, An- und Abmeldung, Geburt, Wohnen und grundlegende Informationen zum Thema Heirat. Help.gv.at wurde 1997 offiziell das erste Bürgerportal in Europa, dadurch ist es zum Vorbild für viele Plattformen in anderen Ländern geworden. In Deutschland wurde die Plattform Vorbild für Bürgerportale in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Saarland. In österreich wiederum besuchen monatlich 165.000 Menschen den digitalen Amtshelfer - Tendenz weiter steigend.
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Holzbau- Prüfstand

Während landauf landab Holzbaupreise ausgelobt werden, liefert die Sektion V für Wohnbauforschung des Wirtschaftsministerium eine aktuelle Studie, bei der mindestens dregeschossige Bauten mit zumindest 12 Wohneinheiten untersucht wurden. Als klarer Favorit geht der Holzbau in der Kategorie ökologie hervor. Leichtbauvarianten können das Treibhauspotential erheblich senken“, so das Ergebnis. So sparte man bei einem Objekt in Wolfurt im Mittel 59 Prozent der Umweltbelastungen für die Errichtung gegenüber einer Massivbauvariante ein. Bauphysikalisch betrachtet schneiden die Leichtbauten weniger gut ab. Eine Berechnungdes Heizenergiebedarfs für ein Projekt in Krems ergab einen zehn Prozent niedrigeren Heizwärmebedarf für die Massivbauvariante.
Die entsprechenden Sommertauglichkeits-Berechnungen ergaben, dass beim Leichtbau zwingend ein außenliegender Sonnenschutz notwendig ist, beim Massivbau eine weniger anfälligere und kostengünstigere inneliegende Beschattung ausreichen würde. Durch den mehrschaligen Wandaufbau im Leichtbau ergeben sich laut Studie höhere Kosten. Dies aus mehreren Gründen, wie der Kurzfassung der Studie zu entnehmen ist. Als ein Kostentreiber gilt der Schallschutz, weitere Faktoren ergeben sich durch den Brandschutz, wo nach Ansicht der Autoren keine Gleichstellung der Materialien gegeben ist. \"Würde die Gleichstellung der Materialien verankert, so würde dies ein sehr wesentliches Hemmnis für den großvolumigen Holzbau eliminieren“, heißt es dazu.
Des weiteren sei im Osten auch die Anbietersituation eine Ursache für höhere Preise. Als Hemmnis auf Seiten der Bauträger werden unsichere Wartungskosten von Fassaden bei Holzbauten und die fehlende Tradition im Holzbau in Ostösterreich angeführt. Auch die Womöglich geringere Kundenakzeptanz wird als Verhinderungsgrund genannt. Als Forschungsträger fungierte das österreichisches Institut für Baubiologie und ökologie GmbH. Es empfiehlt: Aufklärungsarbeit, die Darstellung der dauerhaften Qualität durch Messungen und Wartungskostendokumentation.
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Totgesagte leben länger

Neue Fernsehkanäle wie Mobile TV, IPTV oder Video-on-Demand (VoD) werden das klassische Fernsehen nicht verdrängen, sondern bieten die Chance das klassische Fernsehen zu stärken. Dieser überzeugung ist Walter Zinggl, Geschäftsführer des TV-Vermarkters ORF Enterprise, der im Rahmen des vom Wiener Publizistikinstitut erstmals abgehaltenen Symposium TVienna die Wertschöpfungsmöglichkeiten des \"neuen Fernsehens\" in einem Referat diskutierte. Damit die klassischen Fernsehbetreiber aber von diesen neuen Distributionskanälen in Zukunft auch profitieren können, ist erfolgreicher Content notwendig.

Mit der seit dem Buchdruck gültigen Weisheit - ein neues Medium hat noch nie ein altes verdrängt - argumentiert Zinggl, dass das klassische Fernsehen von den neuen Distributionskanälen profitieren kann. Zwar seien Mobile TV, IPTV oder VoD keine neuen Medien im strengen Sinn, dennoch werde in der öffentlichen Diskussion das klassische Fernsehen bereits totgesagt, so Zinggl. Dabei sehe die Zukunft des Fernsehens recht gut aus, wenn man die Prognosen für die Fernsehnutzung betrachte. Bis 2010 soll diese laut einer Untersuchung eines Marktforschungsunternehmens um sechs Prozent wachsen. Dennoch sei eine Reihe an Fragen zu klären, bevor auch die klassischen TV-Anstalten von den neuen Kanälen profitieren können.

\"Content ist und bleibt König\", so das Fazit Zinggls. Allerdings seien hier noch Antworten auf einige Herausforderungen offen. Eine sehr große Rolle spiele die Rechtesicherung. \"Vor einem gravierenden Problem stehen alle, die ins Content-Geschäft einsteigen wollen. Das wichtigste bei Content ist die umfassende Rechtesicherung, um massenmedialen Erfolg zielgruppenspezifisch nutzen zu können\", betont Zinggl. An den neuen Distributionskanälen, die von Web 2.0 bis zum interaktiven Fernsehen reichen, würden derzeit jedoch Rechtsanwälte und Veranstalter von Großevents wie Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen am meisten verdienen. Die Klärung der Rechte sei der Schlüssel zum Erfolg, denn erst dann könne erfolgreicher Content das Zugpferd für erfolgreiche Werbung werden.

Zinggl vergleicht das klassische Fernsehen mit einem Flugzeugträger, der einerseits eine mächtige Waffe sei, die aber allein verwundbar ist. Erst in Begleitung von U-Booten und Schnellschiffen, also den neuen Vertriebskanälen, werde dieser Flugzeugträger zur mächtigsten Waffe. \"Solange jedoch die Strukturen für die Nutzung nicht vollflächig implementiert sind, solange wird auch die Ausschöpfung dieser neuen Möglichkeiten nicht funktionieren\", warnt Zinggl.

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Geobrille für Energie

Was sind die wirklichen Potenziale und Möglichkeiten von erneuerbaren Energieträgern? Ist das Ziel, das sich die EU im Grünbuch selbst verordnet hat, erreichbar? Wo lohnen sich welche Investitionen in welche Technologie am ehesten? Macht ein Netzausbau für einen Gas- oder Fernwärmeversorger in einer bestimmten Region Sinn? Derlei komplexe Fragen können ohne räumliche Informationen kaum seriös beantwortet werden. Um den Konnex zwischen Geoinformatik und der Energiewirtschaft hervorzustreichen, widmete der österreichische Dachverband für Graphische Information (AGEO) die heurige Jahrestagung dem Thema »Raum und Energiepotenziale - Beitrag der Geoinformatik zur Nutzung erneuerbarer Energie«. »Selbst einigen unserer Mitglieder war nicht auf Anhieb bewusst, wie Erneuerbare und GIS zusammenhängen«, erklärte der AGEO-Präsident Manfred Eckharter einleitend. »Für mich gehören die Themen untrennbar zusammen«, legte Josef Strobl, Professor am Zentrum für Geoinformatik der Uni Salzburg, seine Sicht der Thematik dar. »Erneuerbare Energien sind räumlich, weil sie Fläche benötigen und aufgrund der geringeren Energiedichte der Transport über weite Distanzen erschwert ist«, meint er. Deshalb müssten Erneuerbare ein Raumordnungs- und Raumplanungsthema werden, was derzeit noch nicht der Fall sei, so Strobl. Ihn erinnert der Stand der Dinge an jenen der Abfallwirtschaft vor zwei Jahrzehnten.
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Treibstoff für Treibstoff

Fünf Punkte für ein neues Treibstoff-Halleluja: Unter diesem Motto trafen kürzlich eine ganze Riege von Managern und Umweltminister Josef Pröll in der OMV-Raffinerie Schwechat zusammen, um einen Pakt zu signieren. »Es erfüllt mich mit Freude, einen weiteren Mosaikstein für landwirtschaftliche Einkommen und Emissionsreduktionen im Verkehr zu präsentieren«, zeigte sich Pröll zufrieden. Der Mosaikstein heißt Bioethanol und wird ab dem Herbst in großen Mengen in der Agrana-Anlage Pischelsdorf (Nö) aus Mais, Rübensaft und Getreide gebraut. Rund 240.000 Kubikmeter des weitgehend CO2-neutralen Treibstoffes sollen pro Jahr erzeugt und teilweise an die Zapfsäulen gebracht werden. Um das zu bewerkstelligen, braucht es den erwähnten Pakt. Die OMV wird bereits ab Oktober an 15 ihrer Tankstellen E 85, ein Gemisch aus 85 Prozent Bioethanol und 15 Prozent Benzin, ausschenken. »österreich war immer vorne dabei, wenn es um Verbesserungen beim Treibstoff geht«, erklärt der OMV-Generaldirektor Wolfgang Ruttensdorfer. Fallweise sei es denkbar, dass die Zapfsäule für Normalbenzin zur E85-Pumpe umgewandelt wird, so Ruttensdorfer. Er sieht die OMV-Ausbaupläne für Erdgastankstellen (CNG) durch die nunmehrige Ethanol-Offensive nicht gefährdet. »Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen«, betont er.
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Holcim verdoppelt Gewinn

Der Schweizer Zementkonzern Holcim hat im ersten Quartal von der guten Konjunktur profitiert und den Gewinn auf 221 Mio. Euro verdoppelt. Der Umsatz stieg um 23,8 Prozent auf 3,45 Mrd. Euro. Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 44,2 Prozent auf 561 Mio. Euro zu. Der Zementabsatz stieg um 24,5 Prozent auf 34,6 Mio. Tonnen. Am kräftigsten war die Zunahme in Asien dank des Ausbaus der Präsenz in Indien. Die Verkäufe von Zuschlagstoffen nahmen um 4,9 Prozent auf 36,2 Mio. Tonnen zu, und beim Transportbeton erhöhten sich die Lieferungen um 3,3 Prozent auf 9,4 Mio. Kubikmeter. Für das Gesamtjahr 2007 sieht Holcim weiterhin ein Wachstum des internen betrieblichen EBITDA von fünf Prozent.
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