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Archiv (11315)

überflieger des Monats

Heinz Gerstbach, Bezirksvorsteher von Wien-Hietzing, ist ein wichtiger Mann. Damit ihm nicht entgeht, was sich in seinem Reich tut, musste er sich »ein Bild von österreichs größter Baustelle im Gesundheitssektor«, dem Orthopädischen Spital Speising, machen. Um dem Fußvolk, das zur Huldigung Gerstbachs in unüberschaubaren Massen angetreten war, die Gelegenheit zu geben, ihren Bezirkskaiser zu bewundern, ließ sich Gerstbach von einem Kran sechzig Meter in die Höhe heben. Keine Frage: So ein Blick von oben ist atemberaubend. Warum allerdings die Steuerzahler für das Amüsement des Bezirksvorstehers geradestehen müssen, bleibt ein Geheimnis.
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ORF: Entscheidung vertagt

Für Februar geplant, hat die Programmreform eine Entscheidung weiter verzögert, wie die ORF-Pressestelle mitteilt. Die soll nun im April fallen. In der Zwischenzeit wird am Roland-Rainer-Bau weiter probegebohrt. Eine Fassade des wie alle öffentlichen Gebäude unter Denkmalschutz stehenden Objekts wurde bereits vor einiger Zeit mit Vollwärmeschutz ausgestattet, was zu Protesten einiger Architekten geführt hat, die Rainers Bau unangetastet wissen wollen. Auch das Denkmalamt steht einer Veränderung skeptisch gegenüber. Als neuer Standort für den ORF ist der geplante Hauptbahnhof im Gespräch, am Küniglberg soll es Hochhauspläne geben, geht das Gerücht.
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Internationaler Branchentreff

Ein Schwerpunkt werden die neuesten Produktionstechnologien bei der Herstellung von Bauelementen aus verschiedenen Rohstoffen sein. Auch in dieser Branche ist der Trend zu automatisierten Fertigungsabläufen unübersehbar. Die Systemlieferanten nutzen diesen Trend und bieten eine breite Palette für die halb- oder vollautomatische stationäre Produktion.
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Ausbaufähige Radleroase

Die »Bike City« am Wiener Nordbahnhofgelände, für die es mehr Interessenten als Wohnungen gibt, sollte erweitert werden, meint Christoph Chorherr, grüner Initiator des Wohnbauprojekts, das von der Wohnbaugenossenschaft Gesiba 2008 fertig gestellt wird. Die Stadt Wien stehe der Idee grundsätzlich positiv gegenüber, die für das Projekt notwendige Ausnahmeregelung von der 1:1-Stellplatzverpflichtung könne es aber nur geben, wenn ein Bauträger ein entsprechendes Projekt bringe, meint dazu Klaus Vatter, Leiter der Stadtteilplanung. Auch die Gesiba ist an einer Erweiterung interessiert. Einen konkreten Vorschlag für eine Erweiterung habe Vatter aber abgelehnt, weil ihm das 200 Meter entfernte Grundstück zu weit von der U-Bahn entfernt gewesen sei, erzählt Gesiba-Prokurist Werner Windisch.
über ein Grundstück am Nordbahnhofgelände habe es mit dem Grundstückseigentümer öBB auch schon Gespräche - laut öBB keine Verhandlungen - gegeben, allerdings seien die Preisvorstellungen um 100 Prozent über den für ein gefördertes Wohnbauprojekt als förderwürdig eingestuften Preisen gelegen, so Windisch.
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Saniertes Weinfassl

Alt-Urfahr lebt wie ein Dorf in Linz. 1986 hatte die Stadt den Entschluss zur Revitalisierung des Altstadt-Ensembles gefasst. Einer der »Pioniere« ist Josef Hofer, Bauunternehmer aus St. Peter am Wimberg. Zusammen mit Geschäftspartner Hubert Wagner hatte er 2004 das ehemalige, von Grund auf sanierungsbedürftige Gasthaus Weinfassl in der Kirchengasse 6 erworben. Besondere Anerkennung verdient die Ausführung der Fassade. Hinter dem traditionellen äußeren steckt nämlich ein topmoderner Vollwärmeschutz. Beim Putz war allerdings Feingefühl angebracht. Denn eine gewöhnliche WDVS-Beschichtung eignete sich nicht für ein historisches Objekt wie dieses. Hier war eine denkmalgerechte, traditionelle Putzstruktur gefragt. Capatect bietet mit dem »Capatect MK-Schlämmputz« den idealen Werkstoff für diesen Zweck. Der dickschichtige, mineralische Edelputz lässt sich ausgesprochen gut modellieren und entspricht mit seiner wellig verschlämmten Rindenstruktur dem historischen Ambiente einer Altstadt wesentlich besser als übliche Beschichtungen.
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Steirische Gefahr

Hauseigentümer und Mieter im Raum Graz sind verunsichert: Aushänge in den Stiegenaufgängen erklären, dass ihr Leben durch das Wärmedämm-Verbundsystem ihres Hauses gefährdet sei. »Hier versucht jemand, mit der Angst der Menschen Geschäfte zu machen«, weist Alfons Eichberger, Vorstand der Qualitätsgruppe Wärmedämm-Verbundsysteme, die unhaltbaren Vorwürfe vehement zurück. »Seit den Fünfzigerjahren wurden in österreich 100 Mio. m2 Fassadenflächen auf diese Weise gedämmt, jährlich kommen rund acht Millionen dazu. Es wird doch niemand ernsthaft behaupten, dass dieses System zugelassen wäre, wenn hier auch nur der Verdacht auf Gefährdung bestünde«, so Eichberger. Der Sicherheit des Systems im Brandfall widmen sich Hersteller und Behörden wie die Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien, die bautechnische Zulassungen erteilt und klare Richtlinien für die Verarbeitung definiert. So hat sie schon 1980 gefordert, dass die allseitige Umschließung des Dämmstoffs sichergestellt sein muss, um die Gefahr der Brandausbreitung zu minimieren. »Plötzlich fordert nun die Stadt Graz im Jahr 2007 die Randwulst-Punktverklebung, die seit 15 Jahren Stand der Technik in der österreichischen Normung ist«, so Eichberger.

Eine der zentralen Aufgaben des baulichen Brandschutzes sei es, die Ausbreitung eines Brandes zu verhindern. Gleichzeitig muss der Schutz Flüchtender sowie der Rettungsmannschaften gewährleistet sein. In österreich wurde dazu 2002 die öNORM B 3806 veröffentlicht. Darin wird detailliert festgestellt, wie ein Wärmedämm-Verbundsystem sicher auszuführen ist. »Wir gehen davon aus, dass den Grazer Magistratsbehörden die öNORM B 3806 bekannt ist und sie ihre Kritik an Wärmedämm-Verbundsystemen wieder zurücknehmen werden«, betont Eichberger.

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Dynamik in Biogas

R und 30.000 Tonnen Gülle und landwirtschaftliche Abfälle fallen im Ort Domsöd pro Jahr an, die künftig vergast werden sollen. Zum Einsatz kommen zwei Deutz-Aggregate mit je 800 kW Leistung, die mehr als zehn Millionen kWh Strom und rund zwölf Millionen kWh Wärme liefern. Die Investitionssumme beträgt 5,8 Millionen Euro. Für etaone- Geschäftsführer Nick Huter ist die derzeitige Entwicklung in Ungarn und anderen Ländern richtungweisend. »Wenn wir den Klimawandel in den Griff bekommen wollen, dann ist die Nutzung der Biomasse eine Schlüsseltechnologie. Ich wünsche mir daher den gleichen Schwung auch in österreich, den wir derzeit in einigen Ländern Osteuropas spüren«, so Huter. Das Unternehmen, an dem auch der Verbund-Aufsichtsrat Hansjörg Tengg beteiligt ist, installierte 2006 Anlagen, die in Summe den Jahresstrombedarf für 170.000 Haushalte liefern. Derzeit steht auch ein Projekt an der österreichisch-ungarischen Grenze in Heiligenkreuz an. Der Strom geht ins österreichische Netz, die Wärme in den grenzüberschreitenden Industriepark Heiligenkreuz-Szent Gotthard. Weitere große Aufträge erhielt etaone in Italien, Slowenien und Rumänien. Die Anlage in Heiligenkreuz wird 8700 Stunden im Jahr Strom und Wärme liefern. Das ist nur möglich, weil einer der zwei voneinander unabhängigen Deutz-Biogasmotoren mit je einer Leistung von über 1500 PS immer einsatzbereit ist. etaone Geschäftsführer Nick Huter: »Wir setzen damit neue Maßstäbe in der Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen.«
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Biosprit-Bolzen

Die FIA Tourenwagen WM wird ab 2009 Biosprit für die Rennfahrzeuge einsetzen. »Mit der engen Verbindung der Tourenwagen und der vergleichbaren Straßenversionen glauben wir, dass die WTCC die logische und beste Plattform ist, um das öffentliche Bewusstsein für Biotreibstoff zu schärfen«, erklärt J. Behar, Präsident und Veranstalter.
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Optimierung auf Knopfdruck

Kaum ein Produktionsbetrieb ist auf Basis herkömmlicher Automatisierungslösungen in der Lage flexibel in den Produktionsablauf einzugreifen, um auf Veränderungen der Marktsituation schnell und kostengünstig zu reagieren. Die auf der Produktionsebene anfallenden Daten (Belegzeiten von Aggregaten, Verbrauchsmengen von Rohstoffen etc.) sind häufig nicht mit den übergeordneten IT-Systemen verbunden und der Blick aufs Ganze, der in Entscheidungssituationen notwendig ist, wird verstellt. Die Aggregation von Informationen und Daten aus Systemen der Produktionsebene (z.B.: dem Prozessleitsystem) für übergeordnete IT-Anwendungen (z.B: betriebliche ERP Systeme) ist jedoch entscheidend um eine lückenlose Dokumentation der Produktionsdaten, eine exakte Nachvollziehbarkeit der Auftragsbearbeitung oder aussagekräftige KPIs (Key Performance Indicators) zu erhalten.

Das Hauptaugenmerk der Automatisierungssysteme im Produktionsbereich gilt somit nicht mehr der Automatisierungstechnik im klassischen Sinne, sondern der Abbildung der Wertschöpfungskette in übergreifenden IT-Strukturen.
Das Unternehmen AutomationX GmbH mit Sitz in Grambach bei Graz hat sich mit den Produkten automationX (Prozessleitsystem), aXbatch (Batchsystem) sowie aXproduction (Management Execution System - MES) diesen Herausforderungen gestellt und sich als Spezialist für vertikale Integration etabliert. Die realisierten Systemlösungen bieten neben der gewünschten Flexibilität in der Produktion auch eine lückenlose Dokumentation und transparente Nachvollziehbarkeit vom Arbeitsschritt bis zur Verbuchung im ERP System.

Diese lückenlose Informationskette ist die Basis um Produktionsreihenfolgen zu optimieren oder eine ideale Transportlogistik zu planen. Um in diesem Punkt den Anwender zu entlasten und ihn mit hilfreichen Software -Werkzeugen zu unterstützen, ist die Integration dieser Module in eine übergreifende Systemlösung notwendig: Egal ob es um eine komplexe Versorgungslogistik in der Automobilindustrie mit einer Vielzahl von abzuwägenden Szenarien oder um den optimalen Betrieb von Prozessstufen in der Papier- und Zellstoffindustrie geht - in Zukunft werden Automatisierungssysteme diesen Anforderungen nachkommen müssen.

Bereits heute bietet die große Anzahl an Produktionsdaten die Möglichkeit modellbasierte Regelungen (Model Predictive Control - MPC) einzusetzen und somit weitere Kosteneinsparungen zu ermöglichen. Darüber hinaus agieren Echtzeit-Optimierungen (Real Time Optimization) bei geänderten Produktionsanforderungen (z.B: Durchsatzmengensteigerungen, Produktqualität- oder Rohmaterial-schwankungen) und stimmen auch eine Vielzahl von Prozessstufen ideal auf einander ab.
Die vollständige Integration dieser Softwarebausteine in eine umfassende Systemlösung ist das Ziel der AutomationX GmbH. Somit ist die optimale Ausnutzung von Energie-, Material- und Personalressourcen bei einem Minimum an zusätzlichem Aufwand zur Systempflege, Projektzeit und Risiko gewährleistet.

Dies ist die konsequente Fortsetzung des innovativen Weges und seit 2004 bietet das Unternehmen AutomationX gemeinsam mit der eposC GmbH einen umfangreichen Pool an Spezialisten aus den Bereichen Datenanalyse, Verfahrenstechnik und Advanced Process Control (APC: Softsensorik, Modellbasierte Regelungen und Operator Training Simulation) um rasche und reibungsfreie Realisierungen von komplexen Automatisierungsaufgaben in kurzer Zeit garantieren zu können.
Somit ist man der Vision - Optimierung von gesamten Produktionsanlagen auf Knopfdruck - eine großen Schritt näher gekommen.

Zum Autor: Johann Mauerhofer ist CTO bei AutomationX

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Nicht nur für Schumi

Handy im Ferrari-Look
Für alle die schon immer einen Ferrari besitzen wollten bringt Motorola, in Zusammenarbeit mit der italienischen Automarke ein exklusives Mobiltelefon auf den Markt. Inklusive Ferrari-Logos, Motorengeräusch und ferrari-roter Ledertasche. Allerdings gibt es das edle Teil nur in einer Auflage von 1000 Stück. Da heißt es schnell zugreifen für Fans der PS-Boliden.

Das Designhandy ist mit allen Funktionen des MOTORAZR maxx V6 ausgestattet: HSDPA, Bluetooth und USB, ein erweitererbarer Speicher, ein eingebauter MP3-Player, eine 2 Megapixel Kamera mit LED Kameralicht und eine zweite Kamera für Videotelefonie.
Damit aus dem normalen Motorazr maxx V6 eine Ferrari-Edition wird, weist das Klapphandy einmalige Features auf wie das Ferrari-Emblem auf der gläsernen Außenseite oder den Motorensound des Ferrari F1 als Audiofile, der \"aufheult“ wenn das Handy an- oder ausgeschaltet wird. Zudem sind 30 Bilder des Ferrari F430 und der Ferrari Challenge Trofeo Pirelli USA bereits vorinstalliert.

Produktinformation:
- Abmessungen: 104,5 x 53 15,5 Millimeter
- Gewicht: 105 Gramm
- Standbyzeit: bis zu 400 Stunden
- Gesprächszeit: bis zu 300 Minuten
- 2-Megapixel Kamera mit 8-fachem Zoom, Makromodus und Kameralicht (LED)
- zweite Kamera für Videotelefonie
- Band-Support: GSM, GPRS, EDGE, HSDPA
- Audioformate: AAC, AAC+, Enhanced AAC+, WAV, AMR NB, AMR WB, MP4, XMF, MP3, WMA, Real Audio, MIDI, iMelody
- Preis: 499 Euro

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