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Komplette ­IT-Lösungen

Auf der Ende Jänner stattgefundenden Fachmesse ITnT setzte Direktanbieter Dell seinen Fokus auf IT-Lösungen aus einer Hand: »Vereinfachen«, »Wachsen« und »Optimieren« waren die zentralen Punkte von Dell. Mit der Vereinfachung von komplexen IT-Systemen und der optimalen Auslastung der Ressourcen hilft Dell Unternehmen, die eigene IT-Infrastruktur optimal zu nutzen. Dabei ist die Virtualisierung eine der Schlüsseltechnologien: Bei diesem Prozess wird die Hardware von der Software entkoppelt, eine Virtualisierungssoftware unterteilt den physikalischen Server in »virtuelle« Server. Durch Virtualisierung können mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf derselben Hardware ausgeführt werden, was eine bessere Ausnutzung der Hardware, eine effizientere Administration und somit erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht. »Virtualisierung ist eine ganzheitliche Lösungsstrategie, mit der auf einfache Art und Weise Effizienzgewinne erzielt werden können. Getreu unserem Motto: ›Easy as Dell‹«, erklärt Dell- österreich-Geschäftsführer Thomas Hillebrand.
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Farbe im Großformat

Egal, ob es sich um Preiskalkulationen, Umsatzlisten, Organigramme, Baupläne, Budgets oder Projektpläne handelt: Große Tabellen und Pläne im A3-Format sind übersichtlicher und leichter lesbar. Mit einem Farb-A3-Drucker lassen sich beispielsweise große Spreadsheets für die Firmenbuchhaltung oder übersichtspläne im Bannerformat fürs Projektmanagement drucken. Farbige Pos­ter und Banner sind mit einem Farb-A3-Drucker rasch einsatzbereit, was zum Beispiel bei der Vorbereitung von Messen hilfreich ist. Große Unternehmen wie Banken, Bauunternehmen oder Hotels setzen A3-Drucker im Businessalltag ein. Aber auch kleinere Firmen profitieren von professionellen A3-Druckern. Kompakte und kostengünstige Geräte wie beispielsweise die neue C8600-Serie von OKI Printing Solutions eignen sich sogar für den Einsatz im Home-Office. Zusätzlich bietet die OKI LED-Technologie Anwendern viele Vorteile. Neben gestochen scharfen Grafiken und Bildern überzeugt sie mit besonders hoher Druckgeschwindigkeit. Ein weiterer Pluspunkt: Die Geräte sind robust und zuverlässig.

Farben verstärken Botschaften. Farbe ist das Erste, worauf Menschen reagieren, wenn sie eine gedruckte Nachricht erhalten. Laut einer Studie der weltbekannten Farbpsychologin Angela Wright in Zusammenarbeit mit OKI Printing Solutions bewirken farbige Geschäftsunterlagen zwischen 60 und 70 Prozent mehr Aufmerksamkeit beim Betrachter. Der Einsatz von Farben verstärkt also die Unternehmenswerte und -botschaften und trägt damit maßgeblich zur Markenbildung bei. Für Unternehmen ist es daher wichtig, sich durch den Einsatz und die Wahl der Farben in Identität und Image vom Mitbewerb abzuheben. Ein Beispiel: Gut gedruckte Unternehmenspräsentationen und Angebote vermitteln potenziellen Kunden Seriosität und spielen daher bei der Kundenakquise eine wesentliche Rolle.

Inhouse A3 drucken. Gerade für kleine Unternehmen ist es praktisch, spart Zeit und Kosten, wenn Unternehmensbroschüren, Poster, Visitenkarten oder Banner sowie Fotoausdrucke ganz einfach »inhouse« erstellt und gedruckt werden können, ohne auf externe Druckereien und Fotolabore zugreifen zu müssen. Der Inhouse-Printing-Spezialist OKI Printing Solutions bietet Anwendern mit dem Template Manager 2006 zahlreiche definierte Vorlagen, um professionelle Druckunterlagen unkompliziert selbst im Büro zu erstellen. Professioneller Farbdruck im A3-Format bringt Unternehmen aller Größen Vorteile. Kostengünstige Geräte ermöglichen den Einsatz von A3-Druckern in kleinen Firmen. OKI Printing Solutions spricht mit seiner neuen C8600 A3-Farbseitendruckerserie insbesondere Anwenderkreise im Small-Office Umfeld an, die sich bisher sowohl aus Kosten- als auch Platzgründen noch nicht für professionellen Farbdruck entscheiden konnten. Die Geräte liegen preislich circa 50 Prozent unter dem Anschaffungswert anderer A3-Farblaser und kommen mit einer einem Viertel geringeren Stellfläche aus.

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Gesteigerte ­Performance

Ab sofort ist mit netfence 3.6 die neueste Version der führenden europäischen Security- und Connectivity-Lösung verfügbar. Darüber hinaus steht mit VPN Connector R7 eine Weiterentwicklung der phion VPN-Client-Software bereit. Zu den herausragenden Highlights von netfence 3.6 gehören drastisch gesteigerte Firewall-Performance und nochmals verbesserte WAN-Optimierung für netfence BOBs. Mit der neuen netfence industrial Appliance bietet phion zudem eine Lösung für die Maschinensicherheit in rauen Umgebungen.

Nachdem mit der Vorgängerversion netfence 3.4 bereits erhebliche Steigerungen der VPN-Perfomance erzielt wurden, hat phion jetzt auch die Firewall-Engine entscheidend optimiert: phion netfence 3.6 unterstützt ab sofort den Aufbau von mehreren Zehntausend Sessions pro Sekunde. Herkömmliche Firewalls gelangen hier üblicherweise schon bei wenigen Tausend Sessions pro Sekunde an ihre Leistungsgrenzen. Damit übertrifft phion die heutigen Anforderungen der meisten Unternehmen um ein Vielfaches - eine bewusste Strategie, denn durch diesen enormen Leistungsüberschuss ist gewährleistet, dass phion netfence 3.6 für alle kommenden Aufgaben gerüstet ist.

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Wie guter Wein

Bei den großen Winzern ist es durchaus üblich, einen Optionskauf auf den kommenden Jahrgang zu machen - man kauft den Wein zu einem attraktiven Preis, bevor dieser abgefüllt ist. Dabei gilt: Je früher, umso attraktiver ist der Preis. DDS bietet vor dem offiziellen Erscheinen der Version 6.4 für das Update einen ähnlichen Optionskauf an. Das heißt für Kurzentschlossene, dass es bei Bestellung bis 28. Februar minus 40 Prozent, bei Bestellung bis 14. März minus 30 Prozent, und bei Bestellung bis 15. April minus 20 Prozent auf das Update 6.4 in Verbindung mit abgeschlossenem Softwarepflegevertrag bzw. minus 20 Prozent, minus 15 Prozent, minus 10 Prozent ohne Softwarepflegevertrag gibt.

Wer also vor den ersten offiziellen Präsentationen im Zuge der PowerDays und der HausTec Messe das Update bestellt, hat den größten Preisvorteil, und auch die meis­ten Auswahlmöglichkeiten bei den Updateschulungsterminen. Wer während den besagten Messen bestellt, hat immer noch 20 Prozent bzw. 10 Prozent Preisvorteil.

In Anlehnung an diese Aktion für Bestandskunden gibt es für Neukunden, die sich beim Kauf von DDS-CAD Systemen gleich für die Version 6.4 entscheiden, auch eine ähnliche Staffelung der Einführungsrabatte.

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Nachgerückt

Als kaufmännischer Geschäftsführer wird Lux für Verkauf, Marketing, Vertriebslogistik sowie für das Finanz- & Rechnungswesen und Controlling zuständig sein. Er folgt in dieser Funktion Guntram Bock, der in den Vorstand der Poloplast Muttergesellschaft - der Wietersdorfer Gruppe - berufen wurde. Poloplast hat sich als Pionier für Polypropylen-Mehrschichtrohre vom österreichischen Nischenplayer zum internationalen Anbieter von Kunststoffrohrsystemen entwickelt und erzielte mit den beiden Standorten Leonding/Oberösterreich und Ebenhofen/Bayern 2006 einen Umsatz von 75 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von zwanzig Prozent. Das Betriebsergebnis beträgt laut Poloplast mehr als zehn Prozent vom Umsatz. Für 2007 wird wegen des kontinuierlichen Ausbaus der Aktivitäten ein deutlicher Umsatzanstieg erwartet. »Wir sind für die Herausforderungen der kommenden Jahre bestens vorbereitet. Durch starke Marken, Innovation und weitere Internationalisierung sowie nachhaltigen Fokus auf unsere Mitarbeiter werden wir unsere ambitionierten Ziele für die kommenden Jahre erreichen«, sagt Wolfgang Lux, der seit 32 Jahren bei Poloplast beschäftigt ist und zuletzt als Vertriebsleiter österreich tätig war.
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Kernproblem

Dass Christian Kern, derzeitiger Vorstand der Verbund Austrian Power Trading AG, in den Verbund-Vorstand einzieht, gilt als ausgemachte Sache. Er ist durch seine Vergangenheit politisch eindeutig der SPö zuordenbar und entspricht damit dem Wesen der großen Koalition. Noch bevor diese angelobt war, wurde mit der Ex-öVP-Abgeordneten Ulrike Baumgartner-Gabitzer eine Schwarze in den Verbund-Vorstand nominiert.
Die öffentlichen Spekulationen, was in den kommenden Wochen beim größten Stromversorger österreichs noch alles passieren wird, gehen aber weit über die ausgemachten Postenbesetzungen hinaus. Die Rede ist da zum Beispiel davon, dass gleich mehrere Aufsichtsräte ihren Hut nehmen werden. Hansjörg Tengg und Siegfried Wolf stehen genauso auf der Abschussliste der Medien wie die Stellvertreter des Aufsichtsratschefs Gilbert Frizberg und Alfred Heinzel. Selbst der Sitz von Aufsichtsratschef Erhard Schaschl soll wackelige Beine haben, so die geschulten Beobachter.
Man kann davon ausgehen, dass die Rochade so wild nicht werden wird. Schaschl hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er einen guten Draht zu allen hat. Auch fehlt es ihm nicht am notwendigen Gespür, was reingeht oder nicht. So trat der ehemalige Wienerberger-Chef für die Verlängerung des Vorstandsmandats von Noch-Generaldirektor Hans Haider gerade so lange ein wie nötig und erkannte rechtzeitig, dass der politische Zug abgefahren ist. Schaschl fügte sich still dem Eigentümerwunsch - mit welcher Begründung sollte er also jetzt abgelöst werden?
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Schusters Pleite

Mit 24. Jänner endete die Anmeldefrist für Gläubiger des Baumeisterbetriebes Ing. Manfred Schuster GesmbH in Hollabrunn. Dieser musste zwei Tage vor Weihnachten mit einer überschuldung von rund 560.000 Euro Konkurs anmelden. Ein Fall wie viele andere auch, könnte man meinen. Der Baumeister Manfred Schuster ist nicht irgendwer. Er stand zwischen 1986 und 2005 als Innungsmeister der niederösterreichischen Bauinnung vor und gilt als Prototyp des Landbaumeisters: wortgewaltig, ein bisschen schrullig, selbstbewusst und weitgehend immun gegen Kritik. Ausgestattet mit einer ansehnlichen Leibesfülle und einem gut funktionierenden Netzwerk legte er sein ganzes Gewicht für die Interessen des Baugewerbes in die Waagschale. Wie aus der Firmenchronik hervorgeht beschäftigte sich sein Unternehmen vorwiegend als Generalunternehmer im Hochbau. Damals waren 35 Mitarbeiter für Schuster tätig. Zuletzt beschäftigte der Stadtbaumeister, der den Titel Technischer Rat trägt, 22 Mitarbeiter. Ob das Unternehmen fortgeführt wird steht derzeit nicht fest. Die Forderungen der etwa 40 Gläubiger belaufen sich laut KSV auf etwa 1,6 Millionen Euro. Auch die Liegenschaft der Firma sei bereits mit einem Pfandrecht über 1,4 Millionen Euro belastet, berichtete die NöN. Der Zeitung gegenüber erklärt der Rechtsanwalt Schusters die Ursachen für den Konkurses: Auftragsrückgange vor allem bei großvolumigen Bauvorhaben, erhöhter Preisdruck durch die Konkurrenz großer Bauunternehmen und entstandene Forderungsausfälle.
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Neu im Team

Hannes Neubauer ist seit September 2001 als Leiter Vertrieb im Unternehmen. Mit 1. Januar 2007 verantwortet er als \"Geschäftsführer Vertrieb“ den Bereich Vertrieb der gesamten Unternehmensgruppe. Gerald Klampfl ist seit Juni 2004 als kaufmännischer Leiter dem Unternehmen verbunden. In seiner Funktion als \"Geschäftsführer Finanzen“ verantwortet er alle finanztechnischen Belange der Salomon-Automation Gruppe.

Persönlicher Werdegang
Hannes Neubauer absolvierte 1999 das Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Graz. Von 1999-2001 arbeitete er als Key Account Manager bei der ai informatics, Wien, in den Bereichen SAP, CRM und Outsourcing und verantwortete den Vertriebsbereich SAP-Systemlösungen in österreich.
2001 wechselte Hannes Neubauer zu Salomon Automation. Als Vertriebsleiter übernahm er die operative Ausrichtung und Steuerung des Verkaufs in der Unternehmensgruppe. Nach wie vor betreut und unterstützt er als Key Account Manager und zentraler Ansprechpartner Schlüsselkunden.

Gerald Klampfl schloss das Betriebswirtschaftsstudium 1994 ab. Er arbeitete als Controller bei der Siemens Verkehrstechnik und übernahm 1997 die kaufmännische Werksleitung am Standort in Graz. 1998 führte er als kaufmännischer Leiter und Geschäftsführer das slowenische Tochterunternehmen der Siemens Verkehrstechnik, TVT Nova. Mit Mitte 2000 wechselte Gerald Klampfl als Leiter Controlling zur AVL List GmbH in Graz. Seit Juni 2004 ist er dem Unternehmen Salomon Automation als kaufmännischer Leiter verbunden.

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Wohliger Wohn(t)raum

österreichs führende Wohnbauträger sind ziemlich vorsichtig, was die Expansion ins umliegende Ausland betrifft. Während die Büro-Projektentwickler ihren Aktionsradius weit in den Osten und Südosten Europas ausgedehnt haben, begnügen sich die Wohnbauträger mit ein bisschen Nascherei unweit der Grenzbalken. »Vielen reicht es, die ihnen turnusmäßig zustehenden Wettbewerbsprojekte zu bauen«, ätzt ein Brancheninsider. Es ist freilich auch nicht ganz leicht, in Osteuropa Wohnungen zu bauen. Die heimischen Banken schicken lieber die eigenen Tochterfirmen ins Gefecht, als unabhängigen Bauträgern Geld zu leihen. Dazu kommen Grundstücksunsicherheiten, Spekulantentum und behördliche Hürden.Die Zahlen einer aktuellen Marktanalyse von Kreutzer Fischer & Partner zeigen jedoch klar, dass in CEE Chancen für Bauträger gegeben sind. »Das schnellste Wachstum erwarten wir für die Slowakei. Bis 2009 wächst das Wohnbauvolumen jährlich real um mehr als sechs Prozent. Während sich der private Wohnbau verhalten entwickelt, ist im mehrgeschoßigen Wohnbau mit nahezu zweistelligen Wachstumsraten zu rechnen«, so die Studie. In den neuen EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und Bulgarien sollte sich der erwartete Aufholprozess mit einem jährlichen Wachstum von real rund fünf Prozent bemerkbar machen. Treiber der Entwicklung ist dort vor allem der Neubau. Für österreich prognostiziert die| Marktanalyse bis 2009 ein jährliches Wachstum von nominal 6,2 Prozent. Bei den Baupreisen geht KF & P im Prognosezeitraum von jährlichen Erhöhungen von durchschnittlich 2,9 Prozent aus. Real dürfte demnach das Bauvolumen im Durchschnitt jährlich um 3,3 Prozent wachsen. »Sowohl bei Ein- und Zweifamilienhäusern als auch im mehrgeschoßigen Wohnbau erwarten wir wieder ansteigende Wohnbaubewilligungen«, heißt es. Darüber hinaus geht man in der Renovierung von einer deutlichen Belebung der Nachfrage aus.

Eine besonders gute Wohnbaukonjunktur wird auch für Polen mit 4,6 Prozent real und Tschechien mit 4,1 Prozent real erwartet. Tendenziell gebremst bleibt der deutsche Markt. Durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent wurde in Deutschland bereits 2006 ein nicht unerheblicher Teil des künftigen Wachstums vorgezogen. Weshalb für 2007 sogar mit einem leichten Rückgang der Wohnbaukonjunktur im Ausmaß von 0,9 Prozent ausgegangen wird. Zwischen 2007 und 2009 sollte sich dann reales Wachstum um etwa ein Prozent einstellen.

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Herausgeputzt

Bis 2011 werden wir in österreich Marktführer im Bereich Renovieren und Sanieren von Fassaden sein«, sagt Rüdiger Vogel, seit September Geschäftsführer bei Saint-Gobain Weber Terranova österreich. Marktführerschaft definiert der Manager, der auch Chef von Weber-Terranova Deutschland ist, mit »Kenntnisreichtum«. »Wir sind unter den ersten drei, wir haben aber nicht das Profil, das wir anstreben«, erklärt Marketingleiter Christian Poprawa. Das Unternehmen habe in den letzten Monaten eine Durchleuchtung hinter sich gebracht. »Wir kamen dabei sehr schnell zu dem Punkt, dass unsere größte Kompetenz im Bereich Renovieren und Sanieren von Fassaden steckt. Kein anderes Unternehmen deckt diesen Sektor in einer Breite ab wie Saint-Gobain Weber Terranova«, meint Poprawa. Er sieht in diesem Segment einen großen Markt, da die energetische Sanierung durch die gestiegenen Energiekosten zunehmend an Bedeutung gewinnt. »Wir haben mit einem Bestand von rund zwei Millionen Wohngebäuden erhebliche Wachstumsmöglichkeiten«, betont auch Vogel. Um bei den Verarbeitern zu punkten, stellt das Unternehmen Sanierungsberater und Anwendungstechniker zur Verfügung. Bis Jahresmitte sollen auch Experten hinzukommen, die das hierzulande vielfältige Förder-Einmaleins beherrschen. Langfristig ist geplant, Schulungen nur mehr gegen Kostenersatz anzubieten. »Wer zahlt, ist auch bereit, etwas mitzunehmen«, erklärt Marketingmann Poprawa den Zugang. Klarer Fokus sei es, Qualität zu bieten. Mit dem Verlauf des Jahres 2006 ist man bei Weber Terranova »recht zufrieden« betont Vogel, ohne Zahlen zu nennen. Das milde Wetter bis Jahresende und die Nachfrage brachten jedenfalls eine spürbare Umsatzsteigerung. Trotz der Preiskämpfe sei auch der Deckungsbeitrag gestiegen. Dass Terranova österreich im Zuge der Umstrukturierung jetzt eine Vertriebsniederlassung der deutschen Schwester geworden ist, lässt er nicht gelten. Anerkennung findet er für die Arbeit der Vergangenheit. Weber Terranova österreich sei Deutschland in vielen Bereichen überlegen. Nicht wegzuleugnen ist allerdings, dass Saint-Gobain hierzulande neu strukturiert. Dazu gehört auch, dass Weber-Terranova den Vertrieb von Rigips-Putzen in die Hand nimmt. »Die Entscheidung ist zum Vorteil unserer Kunden«, meint Rigips-Geschäftsführer Peter Leditznig.
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