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Archiv (11315)

Unruhe bei Vermietern

Als nicht furchtbar aufregend qualifiziert Thomas Malloth, Obmann des Fachverbands der Immobilentreuhänder in der Wirtschaftskammer, das Urteil des Obersten Gerichtshofs zum Mietrecht. Dabei gehe es lediglich darum, einige Klauseln, die der in der heutigen Gesellschaft geforderten Transparenz nicht mehr entsprechen, zu verbessern. Dass der Vermieter prinzipiell die Verantwortung für eine Wohnung trägt, sei nicht neu und im ABGB schon seit Jahren verankert. Was die rückwirkende Einklagbarkeit von Reparaturmaßnahmen in einer Wohnung betrifft, so sei das die Meinung der Arbeiterkammer, die das Thema zu politisieren versuche, so Malloth. Im OGH-Urteil sei davon keine Rede. Auf die Frage, ob Vermieter aufgrund dieses Urteils ihre Mietvorschreibungen erhöhen werden, meint der Fachverbandsobmann: \"Selbstverständlich reagieren wir, wenn uns zusätzliche Pflichten auferlegt werden.“ Die Höhe einer Miete werde aber letztendlich vom Markt geregelt. Betroffen vom Urteilsspruch sind laut Malloth, im Gegensatz zur Meinung der Arbeiterkammer, alle Eigentümer von Zinshäusern, also auch private.

Brisanter und \"sensationell dämlich“ ist aus Sicht des Fachverbandsobmanns allerdings die von Sozialminister Buchinger und Finanzstaatssekretär Matznetter geplante Sozialversicherungspflicht für Mieteinnahmen: Der Effekt, den eine solche \"Maschinensteuer“ (Malloth) auf die Einnahmen des Finanzministers hätte, sei ungleich geringer als jene, die die Investitionsbereitschaft von Bauträgern auf die Bauwirtschaft, den Arbeitsmarkt und daraus folgend auf die Steuereinnahmen hätten, meint Malloth. Diese Maßnahme, deren Ankündigung zu Unruhe bei Vermietern geführt hat, würde tatsächlich eine Erhöhung der Mieten bedeuten, ist sich der Verbandsobmann sicher.

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Makler präsidentin

Sie folgt Andre Groot (Holland), der seit 2003 CEI-Präsident war. Margret Funk ist Maklerin und Sachverständige in Wien und Professorin an der Wiener Neustädter Fachhochschule für Wirtschaftsberatung, wo sie auch den Fachbereich Immobilienmanagement leitet. Seit über 10 Jahren ist sie im österreichischen Verband der Immobilientreuhänder öVI mit den Agenden Ausbildung und Internationale Beziehungen betraut. Ein wichtiges Anliegen ist ihr angesichts der EU-Dienstleistungsrichtlinie die Schaffung eines einheitlichen Marktes für Makler-Dienstleistungen in Europa und die Steigerung der Kundenzufriedenheit. In der CEI sind über 50.000 Immobilienmakler als Mitglieder vereint, die sich einem einheitlichen Ehren- und Verhaltenskodex verpflichten.
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Die Luft im ATX wird merklich dünner

Vor dem Beginn der Reporting-Saison Mitte Februar wurde die Luft im österreichischen Leitindex ATX merklich dünner. Der Leitindex konnte den Widerstand bei 4550 Punkten vorerst nicht überwinden und oszillierte in ein charttechnisches Dreieck hinein, von dem ein Ausbruch nach unten wahrscheinlicher schien als nach oben. Die Korrektur dürfte dann aber nur von kurzer Dauer sein. Dennoch sind selektive Gewinnmitnahmen in einer derartigen Situation ratsam, zumal einige Aktien bereits durchaus stattliche Bewertungsniveaus erreicht haben. Andererseits zeigen einzelne Werte nach wie vor ein hohes Momentum im dynamischen Kursanstieg, wozu u. a. die Airline-Aktien gehören.
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Kies ohne Ende

Dass der Baukonzern Strabag SE sich intensiv nach Rohstoffen sehnt ist bekannt. überall dort wo zuletzt Kiesgruben und Steinbrüche offeriert wurden waren Haselsteiners Abgesandte zur Stelle. Nun ist der Strabag ein Megadeal geglückt. Sie übernimmt um 310 Millionen Euro Cemex Austria und Cemex Hungaria, die bis 2005 als Teil der RMC Group als Readymix Kies Union AG firmierte. \"Das bedeutet für uns einen Quantensprung in unserer Strategie der Sicherung eigener Rohstoffreserven. Nunmehr operieren wir in österreich und Ungarn völlig autark und können unseren gesamten Betonbedarf aus eigenen Ressourcen bereit stellen“, erklärt dazu der Kapitän des mächtigen Bautankers Hans Peter Haselsteiner stolz. In österreich betreibt Cemex Austria 45 Betonmischanlagen und 30 Stein- und Kiesgruben. Die bestehenden Rohstoffreserven betragen rund 156 Mio. Tonnen. Cemex Austria erwirtschaftete 2007 einen Umsatz von 196 Mio. Euro.

In Ungarn ist Cemex mit 40 Betonmischanlagen der zweitgrößte Marktteilnehmer in der Betonproduktion. Zusätzlich betreibt das Unternehmen acht Stein- und Kiesgruben und verfügt über eine Rohstoffreserve von rund 60 Mio. Tonnen, womit zuletzt in Summe ein Umsatz von 61 Mio. Euro erwirtschaftet wurde. Mit der übernahme der Cemex durch die Strabag dürfen sich auch die Frächter auf neue Farben ihrer Mischwägen einstellen. Die LKW wurden erst zuletzt nach der übernahme durch Cemex schrittweise umlackiert.

Eine große Umfärbung steht auch im Nachbarland Deutschland an. Dort übernimmt die Strabag ab Oktober die Deutsche Telekom Immobilien und Service GmbH (DeTeImmobilien), eine 100%-Tochter der Deutschen Telekom. Das Unternehmen erbringt mit rund 6.240 Mitarbeitern - davon circa 5.600 in Deutschland - Dienstleistungen im Bereich des Facility Managements. Das Umsatzvolumen betrug im Geschäftsjahr 2007 rund eine Mrd. Euro, ein Großteil davon entfällt auf die Deutsche Telekom. Die DeTeImmobilien gilt in Fachkreisen nicht zuletzt wegen der großen Mitarbeiteranzahl als wenig profitabel.

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Lernen, ein Leben lang

Ihr fundiertes Marketingwissen erwarb sich die Mutter von drei Kindern im Headquarter von Philips Speech Processing. Danach verschlug es sie als Referentin in den Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie. Mittlerweile ist sie an der FH Technikum Wien gelandet, wo sie für sämtliche Wirtschaftskontakte und Firmenkooperationen verantwortlich ist und zusätzlich als Geschäftsführerin des Technikum Wien Alumni Club fungiert.
Aufgrund der langjährigen Berufserfahrung konnte Gabriele Büktas nicht nur ihr Know-how im Bereich der Kundenbetreuung und im Marketing vertiefen, sondern auch gleichzeitig ein Netzwerk an guten Kontakten aufbauen. Die neue Aufgabe in der LLL-Academy Technikum Wien sieht Büktas als ideale Ergänzung zu den bereits bestehenden Tätigkeiten, da die Synergien nun optimal genutzt werden könnten. »Die drei Funktionen, in einer Person vereint, ermöglichen mir, direkt und unkompliziert mit Partnern sowie Kunden zu kommunizieren. Dadurch können Reibungsverluste vermieden und Entscheidungen schnell getroffen werden.«
Die Life Long Learning Academy Technikum Wien, kurz LLL-Academy, bietet seit September 2005 berufsorientierte Aus- und Weiterbildungsprogramme auf akademischem Niveau an. Schwerpunkte sind Technik - auch für Nicht-TechnikerInnen - sowie Angebote aus den Bereichen Wirtschaft und Persönlichkeit, speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse von Menschen in technischen oder technikaffinen Berufen.
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No Kangaroos

Es war im Jänner 2003, als sich zwei ambitionierte Studenten der TU Graz, Jakob Trentini und David Ram, den Traum vieler pubertierender Möchtegern-Schumis erfüllten. Sie gründeten ihren eigen Rennstall - das TU Graz Racing Team. Gestartet wird in der Formula Student, einer Weltmeisterschaft für Nachwuchsingenieure bei der sich mehr als 4000 Studenten und 270 universitäre Teams Jahr für Jahr in England, Deutschland, Italien, Japan, Nordamerika, Südamerika und Australien heiße Rennen liefern.
Initialzündung für das Engagement war ein Auslandssemester, in dessen Verlauf David Ram erstmals mit der Formula Student in Berührung kam. Wieder zurück in Graz zeigte Ram - ganz im Widerspruch zum landläufigen Klischee des faulen Studenten - Initiative und gründete gemeinsam mit Jakob Trentini das TU Graz Racing Team. Mittlerweile zählt das Team mehr als 40 Köpfe, in erster Linie junge Männer aber auch sechs junge Frauen sind im Team vertreten. Sie entwickeln, konstruieren und fertigen den Rennboliden TANKIA (There Are No Kangaroos In Austria) - unentgeltlich, dafür aber mit viel Enthusiasmus. Während viele andere Teams unter der Leitung von Uniprofessoren stehen, verzichtet das Racing Team der TU Graz auf diese akademische Unterstützung. Entscheidungsträger sind die Studenten - von der Planung über Konstruktion bis hin zum Marketing. Unterstützung gibt’s von den Sponsoren, die Letztverantwortung liegt aber in studentischen Händen.

Die Rennen
An den Rennwochenenden geht es um mehr, als nur schnell im Kreis zu fahren. Die Bewerbe sind sieben Disziplinen aufgeteilt, vier dynamische und drei statische. Beim dynamischen Teil bewerten hochrangige Juroren aus der Automobilindustrie und der Formel 1 die technische Leistungsfähigkeit des Boliden, beim statischen Teil geht es um die Teamleistung im Hinblick auf Innovation, Kreativität und ressourcenschonende Fertigung.

Erwartungen für 2007
Heuer startet das TU Graz Racing Team in seine vierte volle Saison. Nach der erfolgreichen Saison 2006 mit zwei zweiten und einem ersten Platz, hängen die Trauben für 2007 hoch. \"Wir wollen uns weiter verbessern“, sagt Marketingleiterin Mirna Dokic, \"und natürlich nicht schlechter abschneiden als 2006.“ Schließlich gilt es, die hohen Erwartungen als bestes europäisches Team zu bestätigen. Noch ist der heurige Wagen, der TANKIA07, nicht fertig, am Computer lassen sich aber bereits erste Eindrücke gewinnen. Neben einer extremen Leicht- und Modulbauweise soll die Motorleistung optimiert und das Handling verbessert werden. Zudem soll der Bekanntheitsgrad des Teams weiter gesteigert werden - auch in übersee. Erstmals will man in diesem Jahr auch bei Bewerben außerhalb Europas antreten. Zusätzlich zu den Rennen in England, Italien und Deutschland will man auch in den USA und Australien an den Start gehen. Das kostet natürlich Geld. Das Budget in der Höhe von 50.000 Euro wird ausschließlich durch Sponsoren gedeckt. Zu den wichtigsten zählen AVL List, Magna Steyr, Sun Microsystems, Red Bull, Carbotech, Pankl Racing Systems und Iveco. Es gibt vier verschiedene Sponsorpakete, Bronze, Silber, Gold und Platin, die sich nach dem Wert des Sponsorings und der Gegenleistung des Teams unterscheiden. \"Wir sind ständig darum bemüht, neue Partner für unser Team zu gewinnen“, sagt Dokic. Jüngstes Mitglied im Sponsorenpool ist DPS Software GmbH. \"Mich hat das Projekt von Anfang an fasziniert“, sagt DPS-Geschäftsführer Nikola Neskovic. \"Den Studenten ist es gelungen von null weg ein erfolgreiches Team auf die Beine zu stellen. Da hilft man gerne.“ Neben der finanziellen Unterstützung stellt DPS auch sein Know-how zur Verfügung. \"DPS unterstützt uns beim Umstieg von Catia auf Solid Works, von dem wir uns einige Vorteile bei der Konstruktion unserer Rennautos erwarten. Unsere Teammitglieder werden bei DPS in Wien geschult und können dadurch die Bedienung von Solid Works von Grund auf erlernen“, erklärt Dokic, die davon überzeugt ist, dass sowohl das TU Graz Racing Team als auch DPS österreich von dieser Zusammenarbeit profitieren werden.

History:
Die Formula Student ist die europäische Antwort auf die amerikanische Formula SAE (Society of Automotive Engineering), die seit 1976 in den USA stattfindet. Die stetig steigende Popularität in den USA wird durch den Einstieg der \"Big Three“ - Ford, General Motors, Chrysler - als Sponsoren im Jahr 1986 dokumentiert. Im Jahr 1991 wurde der Team-Captain des Siegerteams direkt im Anschluss an den Wettbewerb von Indy-Car-Rennteam Chip Ganassi Racing unter Vertrag genommen. 1997 nimmt das erste europäische Team an der Formula SAE teil, ein Jahr darauf wird mit dem ersten Rennen in Europa die Formula Student geboren. 2003 nehmen erstmals auch zwei österreichische Teams an der Veranstaltung teil. Neben dem Racing Team der TU Graz ist mit Joanneum Racing Graz ein weiteres Team aus der Steiermark im Einsatz. Sie stellen bis heute den einzigen österreichischen Beitrag zur Formula Student und unterstreichen den Ruf der Steiermark als Automotive-Hochburg österreichs.

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Teures Sturmtief

Knapp 8000 Anrufe, mehr als 200 E-Mails innerhalb von 38 Stunden und einen Schaden von 7,8 Millionen Euro bescherte der Orkan »Kyrill« der Energie AG Oberösterreich. Der Sturm richtete die schwersten Verwüstungen an der Strominfrastruktur seit dem Zweiten Weltkrieg an. Oberösterreich war mit Abstand am schwersten betroffen. Umstürzende Bäume und Orkanböen führten in der Nacht vom 19. auf den 20. Jänner an fast 1200 Stellen im 29.000 km langen Stromnetz des Versorgers zu Leitungsunterbrechungen. Hauptbetroffen waren Mittelspannungsleitungen (30.000 Volt) und Niederspannungsleitungen (400 Volt). In Summe waren 145.500 Kunden von Stromausfällen betroffen. »Die zerstörerische Wirkung von Kyrill resultiert vor allem aus einer Kombination von Windstärken bis 170 km/h, der Zeitdauer des Orkans mit mehr als fünf Stunden und der großen betroffenen Fläche vom oberen Mühlviertel bis ins steirische Salzkammergut«, so das Resümee des technischen Vorstandes der Energie AG, Werner Steinecker. Dennoch konnten die Folgen für die Bevölkerung vergleichsweise gering gehalten werden. Möglich wurde dies durch ein konzernübergreifend funktionierendes Krisen- und Notfallmanagement und den bedingungslosen Einsatz von mehr als 600 Netztechnikern, Netzmonteuren und Organisationspersonal, so die Energie AG. Nach wie vor werden einige Versorgungsgebiete mit großen Notstromaggregaten versorgt. Die Arbeiten bis zum vollständigen Wiederaufbau des Stromnetzes werden noch mehrere Monate dauern. Insgesamt 75 Kilometer Niederspannungsleitungen und dreißig Kilometer Mittelspannungsleitungen werden in Form von unterirdischen Kabeln neu errichtet. Damit müssen im Baubudget des Netzes von rund fünfzig Millionen Euro andere Projekte nach hinten verschoben werden.
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öffentliches Facility Management

Strategien der öffentlichen Hand in Facility Management und Immobilienwirtschaft« waren Thema der Ende Jänner abgehaltenen FM-Gespräche an der Fachhochschule Kufstein. Experten aus österreich, Deutschland, Ungarn und der Schweiz referierten und diskutierten vor über 170 Teilnehmern. »Die öffentliche Hand hat einen wesentlichen Immobilienbestand, aber nur sehr begrenzte finanzielle Ressourcen«, meinte Thomas Madritsch, Leiter des Studienganges Facility Management & Immobilienwirtschaft an der FH. »Der öffentliche Bereich hat aber den Nutzen von Facility Management erkannt und beginnt jetzt auch, die Dinge nach und nach umzusetzen«, so Madritsch. So gehe die Stadt Wien mit der Gründung der Magistratsabteilung 34, Bau und Gebäudemanagement, einen neuen Weg. Josef Neumayr und Klaus Zimmel, Leiter der MA 34, berichteten, dass diese Dienststelle derzeit drei Millionen Quadratmeter Fläche in 1800 Objekten betreut. »Der Weg zu professionellem Facility Management für Gemeinden ist lang, aber es führt keiner daran vorbei«, meinte auch Robert Hink, Generalsekretär des Gemeindebundes österreich.
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Under construction

Das Architekturzentrum Wien (AzW) hat eine neue Dependance: Im ehemaligen Prodomo Haus in Wien-Fünfhaus ist das \"Architekturzentrum West“ untergebracht. Die von den Architekten Dietrich/Untertrifaller angemieteten Räumlichkeiten sollen als \"Schaufenster für österreichische Architektur“ dienen und Wien als Standort im internationalen Diskurs positionieren, meinte AzW-Leiter Dietmar Steiner bei der Eröffnung des Az West. Geplant sind vier Ausstellungen pro Jahr, die vorwiegend jungen Akteuren eine Plattform bieten sollen. Gestartet wird am 18. April, bis dahin sind die Räumlichkeiten eine Baustelle. \"Under construction“ sind laut Steiner auch die Beziehungen zum Bund. Nach \"sechs Jahren Gesprächsverweigerung“ der ehemaligen Kulturministerin sei er sich sicher, dass das AzW mit der neuen Ministerin eine gute Basis finden werde, um die leidige Frage der Bundessubventionen zu klären, so seine Hoffnung auf eine Million Euro zusätzlicher Mittel. Aber auch die Stadt Wien hat ihre Subventionen seit 2004 sukzessive reduziert, wie AzW-Geschäftsführerin Karin Lux beklagte. \"Langfristig ist ein Betrieb so nicht machbar“, meinte Lux im Hinblick auf die steigende Zahl von Nachlässen und Archiven, die es zu verwalten gelte. Trotz Budgetknappheit denkt die AzW-Leitung aber an weitere Räumlichkeiten: Derzeit befinde sich die Stadt Wien in Verhandlung mit den Besitzern der so genannten Josef Frank-Villa in Hietzing, wo ein Architekturmuseum eingerichtet werden soll.
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