Neue Unzufriedenheit
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Oracles »Database Firewall« verhindert interne wie externe Attacken auf Unternehmensdatenbanken. Mit einem Verteidigungsring wird das Anwendungsverhalten überwacht und normales Verhalten erzwungen. Die Firewall schützt vor SQL-Injection-Angriffen und nichtautorisiertem Zugriff.
Info: www.oracle.at
Infineon hat es in das „Sustainability Yearbook 2011“ geschafft. Mehr als 2.000 Unternehmen nahmen an der Bewertung teil, darunter 29 Halbleiter-Unternehmen. Infineon beteiligte sich zum ersten Mal und schaffte es auf Anhieb unter die besten 15 Prozent der nachhaltigsten Unternehmen der Welt – und unter die Top 10 der Halbleiterfirmen. \"Diese sehr gute Bewertung in Sachen Nachhaltigkeit unterstützt auch glaubwürdig und überzeugend unsere geschäftliche Strategie der Fokussierung auf die drei gesellschaftlichen Megatrends Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit\", sagt Christian Pophal, Leiter Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Bereits im vergangenen Jahr wurde Infineon auf Anhieb in den Dow Jones Sustainability Europe Index (DJSI Europe) aufgenommen. Die DJSI-Bewertung ist eine Voraussetzung für die Aufnahme in das Sustainability Yearbook. Einmal im
Jahr werden die laut Marktkapitalisierung größten 2.500 Unternehmen der Welt eingeladen, sich hinsichtlich Nachhaltigkeit bewerten zu lassen.
Der Rechenzentrumsdienstleister und Colocationanbieter Interxion bietet seinen Kunden seit Ende März eine direkte und redundante Anbindung an die Handelssysteme der Gruppe Deutsche Börse. Vom Frankfurter Interxion-Rechenzentrumscampus aus können über folgende Schnittstellen Verbindungen zu den Handelssystemen realisiert werden: VALUES API (Virtual Access Link Using Exchange Services Application Programming Interface), Enhanced Broadcast Solution, Enhanced Trading Solution und Enhanced Confirmation Solution. Auch eine FIX-Schnittstelle soll in Kürze verfügbar sein.
Durch den Multi Member Access Point der Gruppe Deutsche Börse, der bei Interxion in Frankfurt gehostet wird, müssen sich die angebundenen Unternehmen nicht um das aufwändige und komplexe Zugangsmanagement kümmern, da dieses von Interxion übernommen wird. Gleichzeitig entstehen den Interxion-Kunden durch die Nutzung aktueller Schnittstellen Wettbewerbsvorteile.
Jabra und MLine haben eine Vertriebspartnerschaft geschlossen: Ab sofort vermarktet der Mobilzubehör-Distributor aus Wien das komplette Headset- und Freisprech-Portfolio für mobile Anwender von Jabra in Österreich. Damit stärkt der Headsethersteller seine Vertriebsaktivitäten in der Alpenrepublik und baut sein Distributionsnetz weiter aus.
Durch die Kooperation mit MLine unterstreicht Jabra die Bedeutung Österreichs für den Headsetmarkt. „Wir freuen uns sehr, mit MLine den österreichischen Marktführer für Mobilfunkzubehör als Partner gewonnen zu haben. Dadurch können wir die steigende Nachfrage nach innovativen Produkten von Jabra noch gezielter abdecken“, sagt Michael Migain, Sales Director Central Europe EMEA Mobile bei Jabra.
EMC hat den Security-Spezialisten NetWitness übernommen. Die Technologien von NetWitness ermöglichen eine präzise und eingehende Netzwerkanalyse. Dadurch können Sicherheitsteams schwerwiegende Sicherheitsprobleme erkennen und beseitigen sowie die Untersuchung des Vorfalls automatisieren. Die Übernahme von NetWitness durch EMC wurde am 1. April 2011 abgeschlossen. NetWitness wird ab sofort als Teil von RSA geführt, der Sicherheitssparte von EMC.
NetWitness verfügt über eine Plattform zur Sicherheitsüberwachung und –analyse von Netzwerken. Mit ihrer Hilfe erhalten Unternehmen eine vollständige und sofort verwertbare Übersicht über alle Aktivitäten in ihrem Firmen-Netzwerk. Führende Unternehmen haben weltweit Produkte von NetWitness implementiert, um viele der drängendsten IT-Sicherheitsprobleme zu lösen. Dazu gehören unter anderem: Bedrohungen durch Insider, Schadprogramme und Zero-Day Exploits (bisher unbekannte Software-Sicherheitslücken, für die noch keine Patches bereit stehen), andauerndes heimliches Ausspähen von Netzwerken (Advanced Persistent Threats), Betrug, Spionage, Datenlecks sowie die fortlaufende Überwachung kritischer Sicherheitssysteme.
Siemens hat zu Jahresbeginn 2011 einen Auftrag aus Südkorea über die Lieferung seiner neuesten und energieeffizientesten Gasturbine („H-Klasse“) erhalten. Erstmals liefert Siemens ein komplettes Gas- und Dampfkraftwerk (GuD) mit der neuen Turbinengeneration. Das Kraftwerk Bugok 3 mit einer elektrischen Leistung von 400 Megawatt (MW) wird einen Wirkungsgrad oberhalb der Rekordmarke von 60 Prozent aufweisen und für mehr als 300.000 Personen Strom produzieren. Auftraggeber ist der südkoreanische Stromerzeuger GS Electric Power and Services Co., Ltd., Seoul. Die mit Erdgas betriebene Anlage soll im Sommer 2013 ans Netz gehen.
Als wichtige Komponenten einer neuen transeuropäischen Verbindung im Stromversorgungsnetz errichtet Siemens Energy die Stromrichterstationen für eine Hochspannungs-Gleichstromübertragungsverbindung (HGÜ) zwischen dem französischen Baixas, westlich von Perpignan, und Santa Llogaia in Spanien, südwestlich von Figueras. Die Anlage kann eine Leistung von 2000 Megawatt (MW) übertragen – genug, um sehr große Energiemengen verlustarm zu transportieren. Zum Einsatz kommt die neue HGÜ-Technik HVDC Plus mit einer Übertragungsspannung von +/- 320 Kilovolt (kV). Die Entfernung zwischen den beiden Stromrichterstationen beträgt rund 65 Kilometer. Übertragen wird die Leistung via Gleichstromkabel in der Erde, die auf einer Strecke von acht Kilometern in einem Tunnel durch die Pyrenäen geführt werden. Der Siemens-Auftragswert liegt knapp unter der Hälfte des Gesamtprojektwertes von rund 700 Mio. Euro. Die Inbetriebnahme des EU-teilfinanzierten Projektes ist für Ende 2013 vorgesehen.
Unsere Energieversorgung ist im Wandel begriffen: Neue technologische Lösungen sind gefragt, etwa wenn es um neue, moderne Energiequellen oder um effizientere Stromnetze geht. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden bündeln der Verbund und die TU Wien ihre Kräfte in einer auf fünf Jahre ausgelegten Energie-Forschungsallianz. Gemeinsam will man im Energiebereich zukunftsweisende Forschung vorantreiben, die universitäre Lehre stärken, und besonders helle Köpfe für den Energiebereich rekrutieren. Die Themen reichen dabei von Elektromobilität über Energiemanagement hin zu neuen innovativen Stromspeichermethoden.
Die Hochtief-Tochter PPP Solutions und die Strabag-Tochter Hermann Kirchner haben den Zuschlag für ein weiteres PPP-Projekt im deutschen Autobahnnetz erhalten. Die beiden Unternehmen werden einen etwa 58 km langen Abschnitt der A8 zwischen Ulm und Augsburg planen, finanzieren, ausbauen sowie 30 Jahre lang betreiben und erhalten. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 410 Millionen Euro.
Die Einreichfrist für den INiTS Award 2011 hat begonnen: Das universitäre Gründerservice INiTS prämiert innovative wissenschaftliche Arbeiten mit Chance auf wirtschaftliche Verwertbarkeit mit einem eigenen Award.
In den Kategorien Informations- und Kommunikationstechnologie, Life Science und Allgemeine Technologien werden Preisgelder im Gesamtwert von 13.500 Euro vergeben. Zusätzlich erhalten alle Einreicher einen Gutschein für den Workshop »Opportunity Check«.
Mit 1. April hat sich das Gasspeichervolumen in Österreich erhöht. Im Zuge einer Kooperation zwischen dem Speicherbetreiber RAG als technischer Operator und E.ON Gas Storage als Kapazitätsvermarkter wurde der Speicher 7 Fields mit einem Arbeitsgasvolumen von 1,1 Mrd. m3 in einer ersten Ausbaustufe neu geschaffen. Er darf ab 2013 von Österreich mitbenützt werden.
Die Kärntner Hypo Alpe Adria Bank hat das Schlosshotel Velden an das italienische Unternehmen Complesso Turistico Schloss CTS verkauft. Die Italiener wollen 15 Millionen Euro in den Ausbau des Spa- und Wellnessbereich investieren. Über den Kaufvertrag wurde Stillschweigen vereinbart.
Die deutsche Strabag-Tochter Ed. Züblin AG hat den Auftrag zum schlüsselfertigen Bau des TaunusTurms im Frankfurter Bankenviertel erhalten. Auftraggeber ist die US-Immobilienfirma Tishman Speyer in Kooperation mit Commerz Real. Der Bauauftrag im Wert von etwa 200 Millionen Euro umfasst einen 170 Meter hohen Büroturm mit 40 Etagen sowie einen 62 Meter hohen Wohnturm mit 16 Etagen.