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Archiv (11315)

Trautes, vernetztes Heim

Haushalte mit einem \"Home Network\" sind derzeit noch eher selten. Bis 2010 sollen die drahtlosen Netzwerke im eigenen Heim aber dank des zunehmenden Angebots von netzwerkfähigen Geräten immer beliebter werden, so ein Prognose des Marktforschers The Diffusion Group.

Diese Zurückhaltung der Konsumenten, die derzeit Heimnetzweken eine eher bescheidene Marktdurchdringung gewährt, werde sich bis 2010 ändern, so die Studie. Demnach waren 2004 weltweit 34,7 Mio. Haushalte mit einem Home-Network ausgestattet. 107,6 Mio. Geräte waren an diese Netzwerke angeschlossen. Schon 2005 sollen es 57,6 Mio., 2006 sogar 75,8 Mio. Haushalte sein. Bis 2010 erwartet The Diffusion Group rund um den Globus 162,3 Mio. vernetzte Haushalte mit 973,8 Mio. angeschlossenen Geräten. 2004 lag die durchschnittliche Anzahl der in einem Home Network betriebenen Geräte noch bei drei, 2010 sollen es im Schnitt doppelt so viele sein.

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Betrug nach Maß

Eine Studie des amerikanisch-israelischen Sicherheitsdienstleisters Blue Security warnt Online-Unternehmen eindringlich davor, E-Mail-Adressen ihrer Kunden als Passwort-Reminder oder im Registrierungsprozess einzusetzen. Dadurch könnte es Online-Betrügern erleichtert werden, ein genaues Profil ihrer potenziellen Opfer zu erstellen. \"Hostile Profiling\" nennen Experten diese Methode, durch die die betrügerischen E-Mails viel genauer und \"persönlicher\" formuliert werden können.

E-Mail-Betrüger, so genannte Phisher, versuchen ihre Opfer mittels E-Mails auf gefakte Websites zu locken. Je echter diese E-Mails ausschauen, desto größer sind die Chancen, dass die arglosen User darauf hineinfallen. E-Mails, die etwa den Namen des Empfängers oder eine persönliche Anrede enthalten und auf Kaufvorlieben Bezug nehmen, haben diesbezüglich eine höhere Erfolgsrate.

Eine Methode in diesem \"Hostile Profiling\" ist es für E-Mail-Betrüger und Spammer, Unmengen von E-Mail-Adressen auf den Homepages der Unternehmen als Registrierungs- bzw. Reminder-Tools abzuchecken. Erhalten die übeltäter dann die Antwort \"Die Adresse ist bereits registriert\", dann zeigt das zumindest, dass die Person, zu der die E-Mail-Adresse gehört, ein Kunde des Unternehmens ist. Indem die Online-Betrüger auf diese Art und Weise Informationen von mehreren Sites sammeln, können sie ihre betrügerischen Mails ziemlich genau auf ihre potenziellen Opfer ausrichten.

Die Phisher wissen in vielen Fällen den Namen, das Geschlecht, die politische Orientierung, Hobbies oder Kaufvorlieben ihrer Opfer. Die Blue-Security-Studie ergab, dass die Mehrzahl der US-Websites ein derartiges \"Hostile Profiling\" durch Spammer und Phisher ermöglicht. Blue Security räumt aber ein, dass das Problem der feindlichen Profilerstellung derzeit noch nicht weit verbreitet ist. Trotzdem haben einige Website-Betreiber wie Banken begonnen, ihren Registrierungsprozess umzustellen und etwa E-Mail-Adressen als Login nicht zu erlauben. Das Online-Auktionshaus eBay wiederum hat E-Mail-Adressen als User-IDs bereits vor dem Aufkommen des Phishing-Problems gestoppt.

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Beobachtung in Attosekunden

\"DemMit Millionen Stundenkilometern rasen Elektronen rund um den Atomkern. Unvorstellbar kurz ist die Zeitskala, auf der atomare Prozesse ablaufen. Unter Beteiligung von PhysikerInnen der TU Wien gelang es nun erstmals, den zeitlichen Ablauf von Ereignissen im Bereich von Attosekunden (Milliardstel einer Milliardstelsekunde) zu messen.
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Gütezeichen für Payment

Als erstes mobiles Zahlungsmittel wurde die paybox mit dem staatlich anerkannten österreichischen E-Commerce-Gütezeichen\" für sicheres und kundenfreundliches Online-Shopping ausgezeichnet. Das österreichische E-Commerce-Gütezeichen wurde gemeinsam von Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, VKI, dem österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (öIAT, Internet Ombudsmann) und verschiedenen Ministerien entwickelt. Es macht kundenfreundliche und sichere Internet-Angebote für Konsumenten auf den ersten Blick erkennbar.

paybox-Vorstand Jochen Punzet gibt sich stolz, dass die \"hohen Sicherheitsansprüche von paybox\" mit dem E-Commerce-Gütezeichen auch offiziell bestätigt wurden: \"Diese staatlich anerkannte Auszeichnung zeigt, dass unsere Online-Plattform unter www.paybox.at alle erforderlichen Kriterien für kundenfreundlichen E-Commerce erfüllt.\" Nach dem \"österreichischen E-Government-Gütezeichen\", das paybox für den Einsatz im öffentlichen Dienst zertifiziert, ist die nunmehrige Auszeichnung bereits die zweite maßgebliche staatliche Auszeichnung, die paybox erhalten hat.

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Funknetze für die Schäfchen

Auch die Kirche hat sich als Unternehmen den Gesetzen der Wirtschaft zu unterwerfen. Also wird die Vermarktung der zahlreichen Assets, die sich der Konzern im Laufe der vergangenen Jahrhunderte erarbeitet hat, zu Beginn des dritten Jahrtausends groß geschrieben. Man setzt auf die Zeichen der Zeit und fettet die manchmal mageren Bilanzen mit der Vermietung von Dachstühlen und Glockentürmen auf. Diese nämlich sind seit längerem im Fokus der Mobilfunker. Statt unschöne Handymasten zu errichten, setzt man hier auf Altbewährtes.

Rund 650 Euro ist der Standort Glockenturm monatlich in den Standardverträgen des Amtes für Rechts- und Liegenschaftsangelegenheiten der Erzdiözese Wien wert, unabhängig ob die Gemeinde mit GSM oder UMTS versorgt wird. Bei Kombianlagen sind in der Regel derzeit knapp unter 800 Euro zu löhnen. Für die Gesundheit seiner Schäfchen geht man in Wien auf Nummer sicher: in den Mietverträgen verpflichten sich die Sendeanlagenbetreiber zur Einhaltung der \"Vorsorgegrenzwerte der Weltgesundheitsorganisation, respektive zur Einhaltung der in österreich durch den Gesetzgeber vorgegebenen Vorsorgegrenzwerte für die maximal zulässige Leistungsflussdichte im entsprechenden Frequenzbereich in der jeweils geltenden Fassung.\" Grundsätzlich sei bei der Installation der Anlagen darauf zu achten, \"dass möglichst wenig Bausubstanz des Gebäudes beeinträchtigt wird, und dass keine von außen sichtbaren Einbauteile an der Fassade angebracht werden.\" Heißt: Antennen werden in der Farbe dem umgebenden Bauteil angepasst. Und die meist vor den Antennen liegenden Holzlamellen der Schallfenster des Glockenstuhles müssen durch Kunststofflamellen in gleicher Holzoptik ersetzt werden.

Keine Auskunft. Christine Föllmer-Maier, Amt für Rechts- und Liegenschaftsangelegenheiten der Erzdiözese Wien, verweist auf Anfrage des Report zu den einschlägigen Mieteinkünften aus \"Gründen des Datenschutzes\" auf die Pfarren selbst. Man sei lediglich \"Verwalter des pfarrlichen Vermögens\". Die Vermietungen für Sendeanlagen würden weder im Namen noch auf Rechnung der Erzdiözese Wien stattfinden. Doch bewegen sich Föllmer-Maier zufolge die Flächenvermietungen in Glockentürmen \"von der Fläche her im minimalen Bereich\". \"Die Einnahmen verbleiben den Pfarren und werden dort als Beitrag zur Instandhaltungslast der Gebäude verwendet\", heißt es aus der Erdiözese.

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Fruchtbarer Boden

\"FürWährend in Österreich, einem Land, in dem die Menschen bereits mit dem Handy in der Hand auf die Welt kommen, eine Unzahl an IT-Spezialisten mobile Lösungen für die Wirtschaft bastelt, konzentriert sich die in Wien ansässige Frequentis auf die schwierigen Fälle.
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