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Archiv (11315)

Von Nikon zu Apple

Apple österreich hat einen neuen Geschäftsführer. Der 31-jährige Ronald Tremmel, Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien und zuvor Geschäftsführer bei Nikon, hat mit Juni die Leitung der österreichgeschäfte übernommen. Unter seiner Führung will der Konzern seinen erfolgreichen Weg als Consumer-Anbieter weiter fortsetzen.

Tremmel ist seit mehr als acht Jahren im Bereich Consumer-Electronics tätig. Er begann seine Karriere noch während seines Studiums 1993 bei Minolta Austria. Sein Verantwortungsbereich umfasste Umsatz- und Profitentwicklung der Minolta Austria Camera-Division, sowie Aufbau und Organisation der Tochtergesellschaften in Osteuropa.

2003 übernahm Tremmel die Geschäftsführung von Nikon österreich. Unter seiner Leitung konnte sich Nikon in den Jahren 2003 und 2004 erstmals als Nummer eins am österreichischen Digitalkameramarkt positionieren. Parallel zu seinem beruflichen Engagement schloss Tremmel das Studium der Betriebswirtschaftslehre ab und absolvierte anschließend eine Postgraduate Ausbildung zum Executive Master of Business Administration (MBA) in Wien und Kalifornien. Seine vielschichtigen Fähigkeiten und Interessen im Beruf setzen sich auch in Tremmels Privatleben fort: er reist gerne und ist passionierter Läufer.

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Eleganz und Handykomfort

Moderne Mobilfunktechnik verpackt in schönes Design: Das SL75 von Siemens, das vor kurzem in Hamburg präsentiert wurde, hebt sich durch seine runde Gehäuseform und die edlen Materialien optisch von der Masse ab.

Besonders komfortabel ist der extrem leichtgängige Schiebemechanismus ProSLIDE: Ein sanfter Daumendruck genügt und das große TFT-Display gleitet nach oben. Darunter kommt die Tastatur zum Vorschein. Auf diese Weise lässt sich das SL75 auch jederzeit einhändig bedienen.

Zahlreiche Funktionen
Zusätzlich hat das SL75 laut Hersteller alles, was man für die moderne Multimedia-Kommunikation benötigt: eine 1,3-Megapixelkamera mit integriertem LED-Fotolicht und 5-fach-Digitalzoom ein brillantes Farbdisplay (262.144 Farben, 1,8 Zoll, 132 x 176 Pixel), MMS, einen E-Mail-Client sowie einen Mediaplayer. Dieser soll alle gängigen Audioformate wie MP3, AAC, AAC+ sowie das besonders speicherplatzsparende Format AAC++ unterstützen, die auf dem internen Speicher von 52 MB Platz haben.
Kurze Filmsequenzen soll das SL75 ebenfalls aufnehmen oder per Videostreaming direkt aus dem Internet abspielen können.

über Bluetooth lässt sich das 92 x 48 x 23 mm große Triband-Handy drahtlos per Funk mit optionalen Zubehör verbinden, wie dem Headset Bluetooth HHB-700 oder einer Auto-Freisprechanlage wie dem Car Kit Bluetooth Portable HKW-700. Ein Organizer für Termine, Aufgaben und Notizen ist ebenso an Bord wie ein neu gestaltetes Adressbuch, das SIM- und Telefonspeicher übersichtlich vereint darstellt.

Das SL 75 ist ab Oktober 2005 in schwarz und silber erhältlich und kostet ungefähr 400,- Euro.

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Schaschl forever

Erhard Schaschl, Bernd Wolschner und Manfred Asamer sind die neuen Spitzenrepräsentanten des Fachverbands Stein- und Keramische Industrie. »Wir werden in den nächsten fünf Jahren die Baustoffindustrie auf einen effektiven und wirtschaftlich abgesicherten Kurs bringen. Der bisher eingeschlagene Weg ist dabei keineswegs in Stein gemeiselt«, stellte Erhard Schaschl, 62, anlässlich der Wiederbestellung als Obmann des Fachverbands Stein- und Keramische Industrie der WKö seine Prioritätenliste vor. Schaschl fordert wohl auch im Sinne seiner Aufsichtsratsfunktion im Verbund Wachstumsmöglichkeiten in der Energiebranche. Des Weiteren findet der passionierte Jäger die Einführung der Pkw-Maut »diskutabel«.
Weitere Anliegen: Wohnbau und Bürokratieabbau. Als Obmannstellvertreter wurden Bernd Wolschner, Vorstandsmitglied der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, und Manfred Asamer, Chef der Asamer & Hufnagl Kies- und Betonwerke GesmbH, an die Spitze der österreichischen Baustoffindustrie berufen.
Wolschner wurde außerdem zum Präsident der internationalen Beton- und Fertigteilindustrie gewählt.
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Das Ende der Billig-Büros

Gerade hat sich die Baubranche mit der EU-Gebäuderichtlinie abgefunden, die für Gebäude den Nachweis der Energieeffizienz vorschreibt und die ab 2006 gelten soll, schon kommt der nächste Hammer: 2009 soll eine neue Norm in Kraft treten, die die Gebäuderichtlinie in den Schatten stellt. Sie wird, anders als die Richtlinie, nicht nur die Energieeffizienz eines Gebäudes im Betrieb beurteilen, sondern den gesamten Lebenszyklus, von der Produktion der Baumaterialien über die Nutzungsphase bis zur Verwertung nach dem Abriss, bewerten. Dazu gehören auch Kriterien wie Entsorgungskonzepte, Tageslichtgewinnung, Klimatisierung oder Standort. Und der größte Unterschied zur Gebäuderichtlinie: Die Norm wird automatisch für alle Mitgliedsstaaten gelten, ohne dass diese die Möglichkeit hätten, die Ratifizierung und damit das Inkrafttreten der für alle verbindlichen Norm hinauszuzögern, wie es sich im Falle österreichs anbahnt.
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Dynamischer Port

\"Wir sind keine Cisco\", stellt Steve Vogelsang, Mitbegründer des Netzwerk-Underdogs Laurel Networks einmal mehr fest. Man könne zwar ähnliche Wachstumszahlen wie der kalifornische Netzwerkhersteller nachweisen, doch auf anderem Niveau: \"We are still a small company\". Daraufhin wurde Laurel, das sich seit geraumer Zeit dem Breitband-Routing-Markt verschrieben hat, vom Mitbewerber ECI Telecom akquiriert. \"Beide Unternehmen sind davon überzeugt, dass dies ein sehr guter Schritt ist, ihre jeweiligen technologischen Kompetenzen und ihre Erfolge weiter zu steigern\", hieß es vor wenigen Wochen in einer Aussendung. Man möchte nun gemeinsam europäische Carrier stärker unterstützen und ihre Kunden mit Triple-Play-Services versorgen.

Für diese Versorgung mit Sprach-, Video- und Datenpaketen stellt nun Laurel/ECI eine Lösung zur Vermittlung von Videoservices über das Internet-Protokoll (IP) vor. Laurels \"ST200 Breitband Service Router\" liefert die Basistechnologie für die unternehmenseigenen Video-Interfacekarten, die für Betreiber von DSL-Zugangsnetzen konzipiert wurden. \"Der Breitbandmarkt ist äußerst potent und gesund\", weiß Vogelsang. Video-over-DSL sei typischerweise Thema für kleinere Provider. Diese seien (ebenso wie der größer aufgestellte Mitbewerb) nahezu gezwungen, in IP-Plattformen zu investieren.

Laurel hat die Plattform auch um ein Ethernet-optimiertes Netzwerkprozessor-Blade mit Durchsatzraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde erweitert. Eine entsprechende 10-Port-Gigabit-Ethernet-Interfacekarte ist hinzu gekommen. Diese Karte gibt es Vogelsang zufolge um ein Drittel der Kosten zu haben, um die Cisco vergleichbares Equipment veräußert. \"Die großen Carrier und lokalen Anbieter von Kommunikationsdiensten können ihre Umsätze pro Kunden erhöhen, indem sie Multimedia-Dienste über ihre IP-Netzwerke anbieten. Unsere Breitband-Service-Router ermöglichen eine enorme Dienstevielfalt über einen dynamischen IP-Kommunikations-Port,\" erklärt Vogelsang. In Europa hatte Laurel Networks bislang rund fünf Prozent Marktanteil im Segment IP-Netzwerke. Weiteres Wachstum scheint auch unter dem neuen Label vorprogrammiert.

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Zeitlos - Willi Tuscher im Porträt

Unvergängliche Architektur und zeitloses Design sind der bevorzugte Stil von Willi Tuscher, Vertriebsleiter des Armaturenherstellers VOLA. Mit seiner Entscheidung für VOLA hat sich Tuscher die perfekten Rahmenbedingungen für seine tägliche Arbeit geschaffen – das Unternehmen steht für klassisches und innovatives Design, für Nachhaltigkeit und Einzigartigkeit.

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Kaffeesudleserei

\"AuchDie Wirtschaftskrise konnten Ökonomen nicht in diesem Ausmaß vorhersehen. Doch haben sie ihre Modelle verbessert? Warum Konjunkturprognosen meist unzuverlässiger sind als der Wetterbericht und die Regierungen dennoch ihre Politik danach richten.

Von Angela Heissenberger.

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Auffangnetz für Pleitegeier

Die Insolvenzrechtsnovelle bringt neue Chance für Sanierung. Die Doppelgleisigkeit von Konkurs und Ausgleich wird durch ein einheitliches Verfahren abgeschafft. Die Fortführung des Unternehmens soll damit erleichtert werden, die Stigmatisierung gestrauchelter Unternehmer endlich fallen.

Von Angela Heissenberger.

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Forscherin des Monats Juni

Margit Sára hat an der Universität für Bodenkultur Lebensmittel- und Biotechnologie studiert. Im Jahr 1989, mit nur 32 Jahren, habilitierte sie sich für das Fachgebiet Allgemeine Mikrobiologie, und übernahm kurz darauf die Leitung der Arbeitsgruppe \"Nanoengineering\" am heutigen Zentrum für NanoBiotechnologie und die Leitung des Erwin-Schrödinger-Institutes für Molekulare Nanobiotechnologie. Bereits während des Studiums der Lebensmittel- und Biotechnologie kristallisierte sich ihr Interesse für die Nanobiotechnologie heraus, welche in den frühen 80er Jahren nach der Entwicklung des Atomkraftmikroskops als neues Forschungsfeld entstand.

Herzlichen Glückwunsch!

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