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Enormer Schritt

Bis auf zwei Punkte sei die Kammer darin auf alle Forderungen eingegangen, die sie gemeinsam mit der Architektensektion der Kammer und anderen Interessensvertretungen aufgestellt hätten, so Andreas Vass von der IG. Die zwei Punkte, bei denen die Bundeskammer den Empfehlungen der Architekten nicht folgt, betreffen einerseits die hauptberufliche Praxis, die von der Kammer weiterhin als Voraussetzung für den Berufszugang verlangt wird, womit alle Teilzeitbeschäftigten ausgeschlossen werden, so Vass. Zweiter Punkt, der die IG an der Stellungnahme der Kammer stört, ist die Ablehnung einer im Entwurf vorgeschlagenen Reduzierung der erforderlichen Praxis von drei auf zwei Jahre für Universitätsabsolventen und von fünf auf vier Jahre für Fachhochschulabsolventen. Damit könne die IG aber leben, so Vass. Denn dafür konnte sie die Kammer dazu bringen, die Forderung, Aufträge auch bei ruhender Befugnis akquirieren zu können, in ihre Stellungnahme aufzunehmen. Ebenso verlangt die Bundeskammer die Einführung eines Anwärterstatus für Architekten, die damit bereits nach Absolvierung des Studiums eingeschränkt tätig sein könnten - was allerdings nicht im ZTG, sondern im Kammergesetz geregelt wird.
über die Bühne ist die Sache damit aber noch nicht. \"Es kommt darauf an, wie vehement die Kammer diese Standpunkte vor dem Parlamentsausschuss vertritt“, appelliert er an Kammerpräsident Krapfenbauer, sich vor der für Ende Juni erwarteten Sitzung des Parlamentsausschusses entsprechend einzubringen. Ein Expertenhearing, bestehend aus Vertretern von Kammer, IG Architektur sowie dem Arbeitsrechtsexperten Wolfgang Mazal wäre wünschenswert, so Vass.
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Alte Bekannte, neue Technik

Werner Kasztler, Generaldirektor Telekom Austria in den heißen Jahren der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes, versucht es wieder. Der 64-jährige Branchenprofi gründete den Internetprovider WiMax Telecom. Der wettbewerbstarke Breitbandmarkt wird nun gemeinsam mit einer schweizerischen Kapitalgesellschaft und einem weiteren Haudegen der Szene beackert: Dov Bar-Gera, Gründer von surfEU, RSLCom Austria und Airpage. Vereinnahmen ließen sich die erfahrenen Hasen von einer neuen Technologie, die flächendeckende, drahtlose Breitbandversorgung mit relativ geringen Investitionskosten verspricht. Mit bis zu 25 Kilometern Reichweite und übertragungsraten von bis zu 70 Mbps gilt die Funktechnologie WiMax als künftiger Standard für die drahtlose Breitband-Internetanbindung - ganz ohne Mobiltelefonie. Sprachdaten sollen bald per Voice-over-IP vermittelt werden. Die ersten, kompatiblen Handys wurden von Herstellern bei der CeBIT im März vorgestellt.

WiMax Telecom ist (neben Telekom Austria, UPC Telekabel und dem Vorarlberger Platzhirschen Teleport) Lizenznehmer der kürzlich ausgeschrieben WiMax-Frequenzen. Das österreichisch-schweizerische Konsortium ist sogar einziger Anbieter, der den Zuschlag für die landesweiten Nutzungsrechte erhalten hat. Hierzulande hat Geschäftsführer Peter Ziegelwanger bereits mit dem Bau von Sendeanlagen in Burgenland und der Steiermark begonnen. Ebendort konnten Breitband-Förderungen der Landesregierungen angezapft werden. Der landesweite Roll-out soll bis 2008 abgeschlossen sein.

Für das erste Jahr stehen laut Kasztler 2,5 Mio. Euro Eigenmittel zu Verfügung. Ab 2006 will sich der Branchenkenner Berichten zufolge nach weiteren Kapitalgebern umsehen. Ausgebaut soll zunächst nur im ländlichen Bereich werden. Stufe zwei bilden dann urbane Gebiete. Die Funktechnologie soll damit in Städten Zellgrößen von 700 Metern bis einem Kilometer ermöglichen. Den Invest-on-Return des bereit gestellten Startbudgets will der Geschäftsführer \"Mitte bis Ende 2007\

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Sicher ist Sicher - Teil II

\"EinbrücheAbsolute Sicherheit ist eine ­Illusion. Mit Prävention kann ­Ganoven jedoch das Handwerk zumindest ­erschwert werden. Im geschulten und aufmerksamen Personal sowie in sinnvoll eingesetzter Sicherheitstechnik sehen Experten wirkungsvolle Schutzmaßnahmen für analoges und digitales Eigentum.

Von Karin Legat

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Die große Lüge

\"DreifaltigkeitWirtschaftlicher Wettbewerb wird unter anderem über das Marketing entschieden. Dabei ist ein Begriff völlig unangebracht: Fairness. Denn Marketing ist Krieg mit erlaubten Mitteln. Wie Sie aus der Schlacht als Sieger hervorgehen.

Von Hans-Jürgen Borchardt

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Für Verhaltensregeln

Mobil-Marketing nimmt durch die hohe Handy-Penetration, mit der österreich im europäischen Spitzenfeld liegt, einen immer wichtigeren Stellenwert im Marketing-Mix der Unternehmen ein. Noch nie war es möglich den Kunden jederzeit persönlich zuerreichen und eine interaktive Kommunikation aufzubauen. Grund genug eine eigene, neue Plattform in österreich aufzubauen.

Die \"Mobile Marketing Association\" ist nun neues Networking-Forum der Marketing-Branche. Vertreter unterschiedlichster Interessen haben die internationale Interessensvertretung nun nach österreich geholt. \"Die MMA Austria soll die Entwicklung von Mobile Marketing samt der dazu erforderlichen Infrastruktur in österreich fördern und Networking ermöglichen. Schließlich ist Mobile Marketing viel mehr als der simple Versand von SMS\

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Die besten Autos im Juni

Italy meets Britain: Jaguar Advanced Lightweight Coupé

Mit der Studie Lightweight Coupé zeigt sich die britische Raubkatze von seiner attraktivsten Seite. Das ebenso kraftvolle wie elegante Styling gewährt einen laut Jaguar realistischen Ausblick auf die künftige Designlinie der Traditionsmarke. Die vom Jaguar Advanced Design Team entwickelte 2+2-Studie ist Ausdruck der Vision, wie die nächste Generation von Jaguar-Modellen aussehen könnte: Auch wenn die Schönheit im Auge des Betrachters liegt, kann man sich ruhigen Gewissens darauf festlegen, dass den Designern ein großer Wurf gelungen ist. Die kühle Eleganz britischer Automobilkunst ist im Lightweight Coupé eine stimmige Symbiose mit der italienischen Leichtigkeit und Verspieltheit eingegangen. Das Ergebnis ist eine völlig neue Definition des Jaguar-Coupédesign: Vorn und hinten gibt es nahezu keine Karosserieüberhänge, was wesentlich zu seiner kraftvollen und dynamischen Erscheinung beiträgt. Weitere charakteristische Designdetails umfassen die 21-Zoll-Aluminiumfelgen mit eigens dafür entwickelten Pirelli-Reifen, die optisch weit nach hinten verlagerte Passagierkabine, die betont kantigen Scheinwerfer und den streng geometrisch gestylten Kühlergrill mit einem Gitter aus poliertem Aluminium. Der Innenraum der Raubkatze weiß mit britischen Understatement zu überzeugen: Er zeigt sich modern und zurückhaltend, aber eindeutig luxuriös und einladend. Zentrales Element des fahrerorientierten Cockpits ist ein mittig angeordneter Instrumententräger, zu dem auch ein Telematikbildschirm gehört. Hinter dem Lenkrad befinden sich die Schaltpaddel für das automatische Getriebe, eine Jaguar-Premiere.
Wäre das Jaguar Advanced Lightweight Coupé keine Studie, sondern bereits ein serienreifes Modell, hätte Jaguar mit ihm den leistungsstärksten 2+2-Sitzer seiner Geschichte auf die Räder gestellt. Dank seiner leichten Aluminiumkarosserie und dem überaus kraftvollen V8-Antrieb wäre das Concept Car für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit jenseits von 290 km/h gut.

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Schwieriges Umfeld, gut gemeistert

\"4-Sterne-PlusFalkensteiner blickt auf ein ordentliches Jahr 2009 zurück. Einbußen in der Stadthotellerie standen leichte Zuwächse in der Familien- und Wellness-Hotellerie gegenüber. In Zukunft will man verstärkt auf Residences und serviciertes Wohnen setzen und als Regional Player der Alpe-Adria-Region seinen Stempel aufdrücken.

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Das Versagen der Eliten

\"DerDie Vorbilder aus Politik und Wirtschaft haben schon mehr geglänzt. Statt Tatkraft dominiert Ratlosigkeit, statt Vision regiert Sachzwang. Gleichzeitig kosten Kungelei und Korruption die Wirtschaft Milliarden – und die Politik Vertrauen.

Von Heinz van Saanen.

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