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Archiv (11315)

Mist macht Profit

Beim Thema Müllverbrennung scheiden sich die Geister. Für die Energieversorger bedeutet diese Technologie die Chance auf günstige Produktion von Wärme und Strom. Mit neuen Verfahren können die Schadstoffemissionen noch weiter reduziert werden. Die Industrie muss als Partner auf den Zug aufspringen.
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Geladen und fahrbereit

Mit einem Partnerschaftsmodell zwischen Leasinganbietern und Energieversorgern soll die Elektromobilität für Unternehmen und Pendler attraktiv und rentabel gemacht werden. Größter Stolperstein für die Marktfähigkeit der Elektroautos ist noch die Batterie.

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Klimatische Veränderungen

Nach dem Scheitern des Klimagipfels: Initiativen wie der EU-Bürgermeisterkonvent, das Klimabündnis Europa oder der Preis für Klimaschutzgemeinde Österreichs sollen auf lokaler und regionaler Ebene den Klimaschutz von Städten und Gemeinden in die Hand nehmen.

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Neues von KFP

Die Marktanalysten von Kreutzer, Fischer und Partner waren auch im letzten Monat wieder ziemlich fleißig und haben einige bauaffine Studien erstellt. Dieses Mal im Branchen­radar: der Hochbau, die Pfuscher, die Gebäudereinigung und die Holzbauer.

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Aufstieg

Helfried Mück, 49, steht ab sofort an der Spitze des ca. 300 Mitarbeiter großen Unternehmens S\"T, das erst vor kurzem aus der Zusammenführung von T-Systems DSS und Computacenter österreich entstanden ist.

Der verheiratete Vater einer Tochter ist ein ausgesprochener Branchen-Kenner: Helfried Mück startete bereits im Jahr 1980 seine Karriere in der IT-Branche. So war er unter anderem für Nixdorf Computer, Hewlett Packard und Compaq Computer tätig. Zuletzt war Helfried Mück Leiter des Geschäftsbereichs T-Systems DSS.

\"Wir freuen uns sehr, mit Helfried Mück einen kundenorientierten und erfahrenen Manager gewonnen zu haben, der sich mit seinem Team sowohl dem Geschäft in österreich als auch der Betreuung von multinationalen und österreichischen Kunden widmen wird\", so Christian Rosner, COO der S\"T Holding.

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Innovationen überleben

Auf Dauer überleben können nur Sender, die mit Innovationen aufwarten können. Das ist die Kernaussage eines neuen Berichts unter dem Titel \"Television Networks in the 21st Century: Critical Mass in a Fragmenting World\" der Technology, Media & Telecommunications Group von Deloitte.
Laut Deloitte verliert das Geschäftsmodell einiger weniger dominierender Sender, die sich aus Werbeeinnahmen finanzieren, schon seit längerer Zeit an Bedeutung. Es könnte bald völlig verschwunden sein. Diese Entwicklung bringt jedoch neue Chancen für Senderfamilien mit sich, die sich an einem mehrdimensionalen, hoch flexiblen und kundenorientierten Modell orientieren. Eine Folge des Wandels sollten innovative Produkte und Dienstleistungen für den Verbraucher sein.
\"Der Kunde verlangt heute nach Inhalten für ein immer breiteres Spektrum von Medien, Kanälen, interaktiven Plattformen und Geräten\", sagt Jörg Tesch, Geschäftsführender Partner bei Deloitte. \"Das bedeutet, das Geld der Nutzer solcher Inhalte verteilt sich über eine wachsende Zahl von Angeboten. Sendernetze werden in Zukunft kein Massenpublikum mehr anlocken und daher auch ihren Werbekunden keine Premium-Preise mehr abverlangen können. Das alte Geschäftsmodell ist also nicht mehr lange anwendbar.\"
Tesch weiter: \"Die beschriebene Entwicklung ist in Ausmaß und Geschwindigkeit in den einzelnen nationalen Märkten unterschiedlich. In Deutschland wirken der gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Sektor und die Aufteilung des werbefinanzierten Privat-TV-Marktes auf im Wesentlichen zwei Senderfamilien (RTL/Bertelsmann und ProSiebenSat.1 Media) noch stützend. Angesichts der seit 2001 rückläufigen TV-Werbeeinnahmen in Deutschland steigt jedoch auch hierzulande die Notwendigkeit neue Erlösmodelle zu entwickeln.\"

\"Es gibt aber auch gute Nachrichten\", sagt Tesch. \"Die Nachfrage nach Inhalten steigt in allen Medien rasant. Die Einnahmen aus Kabelverträgen haben sich beispielsweise seit 1997 verdreifacht, DVD-Umsätze sind um den Faktor 15 gestiegen und neue Medien wie das Internet Protocol Television (IP TV) lassen für die Zukunft noch mehr erwarten.\"

Erfolgreiche Senderfamilien, so der Bericht, werden sich der neuen Lage durch Maßnahmen zur \"Defragmentierung\" ihrer Zielgruppen sowie durch Erschließung neuer Einnahmequellen anpassen: Zum einen werden Inhalte und Programme über verschiedene Medienkanäle und -formate hinweg angeboten werden müssen, zum anderen werden Inhalte nicht nur als Produkte, sondern auch als Dienstleistungen in neuer Verpackung vermarktet werden können.

Parallel zu dieser Entwicklung werde die Lebensdauer von Inhalten verlängert. Dies geschehe vor allem durch stärkere Fokussierung auf digitale Inhalte, die schnell und einfach auf den Markt gebracht und medienübergreifend verkauft oder lizenziert werden können. Beispiele dafür sind physische Produkte wie DVDs, Videos und Speicherkarten sowie als elektronische Downloads, die über Kabel- oder Funknetze herunter geladen werden können.

Der Deloitte-Bericht liefert einige Beispiele für Produkte und Dienstleistungen, die sich in den nächsten Jahren durchsetzen könnten:

- On-Demand-Inhalte - \"Medien-Warenhäuser\", aus dem Audio- und Video-Inhalte bei Bedarf abgerufen werden können, beispielsweise in Form von Webcasts, Radiobeiträgen, Download per Handy und Video-on-Demand.
- Interaktivität - Zuschauerbeteiligung, Abstimmungen, Online-Einkauf, Nachrichten und Informationen, Online-Spiele, Beantwortung von Fragen, Foren und Web-basierte Chats.
- Einbindung von Ereignissen wie Konzerte zu Casting-Shows der deutschen Privatsender.

\"Diese neuen Produkte und Services ermöglichen eine engere Bindung des Zuschauers an den Sender und bescheren den Sendern gleichzeitig kalkulierbare Einnahmen aus dem Abonnement- und Wiederholungsgeschäft\", folgert Tesch abschließend.

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Schulcontracting

Konkret geht es um die Durchführung von Energiesparmaßnahmen an 65 Schulen in Wien, Oberösterreich, Salzburg und Kärnten für insgesamt 30.000 Schüler. Der Gesamtauftragswert beträgt rund fünf Millionen Euro. Entscheidend für die Auftragsvergabe waren sowohl die Höhe des prognostizierten Energieeinsparungspotenzials sowie ein eigens von der VA-Tech-Tochter entwickeltes Nutzermotivationsprogramm zur Einbindung aller relevanten Dialoggruppen wie Landesschulräte, Schüler, Lehrer und Eltern. Ziel dieses umfassenden und für eine Laufzeit von zehn Jahren vergebenen Contractingauftrags ist die Umsetzung Energie sparender Modernisierungsarbeiten, um so langfristig die laufenden Energiekosten um bis zu zwanzig Prozent zu senken.
Kräftig mithelfen beim Sparen sollen die Nutzer des Gebäudes. Gemeinsam mit den Schulen sind umfangreiche Aktivitäten in diesem Bereich geplant, wobei Akzente in Bezug auf einen sorg-samen und effizienten Umgang mit Energie gesetzt werden. Dazu werden in den betroffenen Schulen eigene Projektteams, beste-hend aus Direktoren, Lehrern, Schülern sowie Schulwarten, gebildet.
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Im Test Sony Network Walkman NW-E103

Bunt, rund und fetzig…so beschreibt Sony seinen neuen MP3-Player NW-E103. Das Einsteigergerät ist nicht viel größer als ein Brillenglas mit einem Durchmesser von sechs Zentimetern und einem federleichten Gewicht von 26 Gramm. Somit fällt es kaum auf, wenn man es in die Tasche steckt. Trotz der Größe bietet der Winzling viel Leistung: Das Modell spielt den Kompressionsstandard ATRAC3Plus von Sony und kann somit bei einem Speichervolumen von 256 MByte bis zu 11 CDs aufnehmen. Darüber hinaus funktioniert auch das gängige MP3-Format.

Das abgerundete, ergonomische Design ist übersichtlich, einfach und anwenderfreundlich. Gesteuert wird das Miniatur-Gerät über vier Druckknöpfe, die leicht mit zwei Fingern zu bedienen sind. Im LCD-Display können während der Musikwiedergabe Titel-, Interpreten- oder Albumnamen angezeigt werden. Die Batterielaufzeit reicht bis zu 70 Stunden an, und das mit einer einzigen AAA-Alkalibatterie.

Der NW-E103 ist in fünf mehr oder weniger schrillen Farben erhältlich: in Silber, Blau, Orange, Bordeaux, Pink oder Weiß. Zielgruppe dürfte wohl auch eher ein jüngeres Publikum sein.

Der Lieferumfang ist leider etwas dürftig: außer einem USB-Kabel und Kopfhörer gibt es noch ein Faltblatt als Bedienungsanleitung und ein Software CD-Rom. Was fehlt ist ein Akku oder zumindest eine Batterie. Hat man das Stromversorgungsproblem gelöst, könnte es eigentlich losgehen. Doch zu früh gefreut. Der PC erkennt den Player zwar als Wechseldatenträger, und per drag and Drop können auch um die 70 Lieder im MP3-Format auf den NW-E103 gezogen werden. Aber will man wenig später zum Musikgenuss kommen, erscheint \"No Data“ auf dem Mini-Display.

Musikgenuss mit SonicStage
Ein Blick in die beigelegte Bedienungsanleitung, hilft weiter: \"Verwenden Sie zur Wiedergabe von Musik mit dem Network Walkman unbedingt die SonicStage-Software“. über diese Musikverwaltungs-Software SonicStage wird ein komfortables Editieren, Abspielen und Aufnehmen von Audio-Dateien versprochen, doch leider ist es recht mühsam, denn sämtliche Musikdateien, die man auf den Player übertragen will, müssen zwangsläufig über SonicStage gehen. Und das dauert seine Zeit. Dafür hat man dann aber wesentlich mehr Lieder im komprimierten ATRAC-Format.

Den Sony NW-E103E gibt es ab sofort im Fachhandel. Der Preis liegt bei ungefähr 100 Euro.

Fazit:
Obwohl er klein und handlich ist und für 100 Euro sehr viel Speicherplatz bietet, ist die Handhabung recht gewöhnungsbedürftig. Was für andere Player kein Problem darstellt, nämlich die Drag and Drop-Funktion, ist für den NW-E103 sehr wohl eines. Doch hat man sich mit der SonicStage-Software angefreundet, hat man einen Musikbegleiter für alle Situationen, der nicht nur viele Lieder bietet, sondern auch um die 70 Stunden im Einsatz ist.

Plus/Minus:
+ Größe
+ Gewicht
+ Akkuleistung
- Umständliche Musiküberspielung

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