Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Mustersiedlung in Beton

Architekten planen eine Vervielfältigung des Konzeptes. Verdichtetes Wohnen an der Peripherie und zugleich Vorzeigen, was in Beton alles möglich ist: Das waren die zwei tragenden Gedanken, die der Architekt Adolf Krischanitz und eine Projektgruppe aus der Wirtschaft im Jahr 2000 gefasst hatten. Fünf Jahre und einige Projektsitzungen später wird die Idee nun Realität. Auf einem 7800 m2 großen Grundstück in Hadersdorf (14. Bezirk) entstehen zehn individuell gestaltete Mehrwohnungshäuser mit insgesamt 42 Wohnungen. Das Projekt trägt der Ursprungsidee folgend nach wie vor den Titel »9= 12. Neues Wohnen in Wien«. 2000 entstand der Plan, neun europäische Architekten zwölf Häuser planen zu lassen. Geworden sind es immerhin zehn Häuser, die bereits im Herbst 2006 den Bewohnern übergeben werden sollen. Die besondere Herausforderung an den Bauträger war es, die Ideen von Architekturgrößen wie Herman Czech, Heinz Tesar, Peter Märkli, Roger Diener und Max Dudler im Rahmen des Wohnbauförderungskorsetts umzusetzen.
Read more...

Spieltrieb für IP

Josef Jarosch ist seit Mai 2004 Leiter des Bereichs Communication Enterprise (Com E) bei Siemens österreich und ein klassischer Vertreter der lösungsorientierten Aufgabenbewältigung. Im Report-Interview berichtet er über die Möglichkeiten, die eine Integration von IP-Technologie bietet.

Report: Voice-over-IP sollte den Prognosen vergangener Jahre zufolge längst den Telefoniemarkt aufgerollt haben. Dennoch scheinen die Kunden auf die neuen Möglichkeiten durch IP mehr als verhalten zu reagieren. Worauf führen Sie das zurück?
Josef Jarosch: Auf der einen Seite stehen wir einer guten, funktionierenden TDM-Welt gegenüber, die kaum noch Wünsche offen lässt - auch auf Applikationsebene. Auf der anderen Seite befindet sich VoIP in einer nicht aufzuhaltenden Entwicklung. Siemens ist zu unserem Vorteil im Bereich der klassischen Telefonie wie in der VoIP-Telefonie vertreten. Doch ist eine Schwarz-Weiß-Malerei nicht angebracht: Ich könnte Ihnen auf der Stelle alle Vor- und Nachteile von TDM und IP gleichermaßen aufzählen. Das einzig Richtige für den Kunden ist das, was er wirklich braucht. So gibt es durchaus Kunden, für die derzeit VoIP aufgrund der vorhandenen LAN-Infrastruktur nicht wirtschaftlich ist.

Wie ist denn Ihre Rechnung zu Investitionen im VoIP-Bereich? Welche Einsparungen können den Unternehmen IP-Netze schaffen?
Jene Form der IP-Telefonie, die über Datenleitungen den Telefonieverkehr verschiedener Geschäftsstandorte untereinander verbindet, hat in die unteren Netzebenen massiv Einzug gehalten. Etwa dreißig bis vierzig Prozent der Vernetzungen sind bereits mittels IP-Technologie realisiert. Dort ist die Kostenfrage, der Return-on-Investment, relativ einfach berechenbar: Für Einsparungen sollten die Standorte, die Datenleitungen und der Bedarf an Sprachtelefonie groß genug sein. Grob gesagt sind im Standardfall die Kommunikationskosten um rund ein Drittel durch eine IP-Lösung senkbar.

Wie ist die Entwicklung im Telefonanlagenbereich? Wann wird VoIP im Lösungsgeschäft den klassischen Switchingbereich verdrängen?
Bei den Endgeräten und - mehr noch - den Plattformen gibt es kaum noch Unterschiede im Preisgefüge zu analogen Produkten. Auch wenn das Portfolio der herkömmlichen Gerätschaften derzeit noch breiter ist, gibt es auch schon ein gut aufgefächertes IP-Portfolio. Wesentliches Element im VoIP-Wachstum sind Hybridanlagen, die beide Technologien - TDM und VoIP - verbinden und somit auch Investitionsschutz bieten. Lediglich im Falle von Neubauten und besonders innovativen Kunden werden derzeit reine IP-Lösungen umgesetzt. IP-Anlagen sind dennoch Trend: In zwei bis drei Jahren werden fünfzig Prozent des Neugeschäfts IP-Technologie nutzen.

Eines der Hauptargumente der VoIP-Entwickler ist die Fülle an Applikationen, die Collaboration-Lösungen begünstigen. Welche zukünftigen Lösungen werden reüssieren?
Ich glaube nicht, dass Applikationen am Telefon als Endgerät - statt am Computer - der Weisheit letzter Schluss sind. Das Argument für IP-Lösungen, mit intelligenten Lösungen den Workflow und die Zusammenarbeit in den Unternehmen zu verbessern, gilt natürlich. Doch haben wir mit Computer-Telephony-Integration und Unified-Messaging bereits heute effiziente IP-Lösungen, die auch ohne einen Bildschirm am Telefon auskommen. Oft wird von den Applikationen gesprochen, die zukünftig unsere Kommunikation erleichtern werden. Wenn aber ein Kunde wirklich Vorteile durch diese Applikationen erzielen will, müssen sie zeitgleich realisiert werden. Sonst passiert es nie, ist meine Erfahrung. Die Killerapplikation, die der Kunde braucht, hat eigentlich nichts mit IP zu tun - es sind die Geschäftsprozesse selbst. Etwa für die Anbindung und das Management der Workforce. Business Cases dazu sind meist hoch positiv, müssen aber trotzdem von Fall zu Fall genau betrachtet werden. Manchmal braucht der Spieltrieb aber gar nicht geweckt werden. In diesen Fällen erkennt der Kunde, wie zukunftssicher eine Investition in eine VoIP-Lösung ist.

Read more...

Und es hat Zoom gemacht

Die Powershot S2 IS ist mit dem gleichen leistungsstarken DIGIC II Prozessor ausgestattet, der auch in den Profi Spiegelreflexmodellen von Canon zum Einsatz kommt. Durch ihn verfügt die Powershot S2 IS laut Hersteller über eine mit 2,4 Bildern pro Sekunde besonders schnelle Serienbildfunktion. Im Vergleich zum Vorgängermodell fokussiert sie das Motiv doppelt so schnell und soll in der halben Zeit einsatzbereit sein.

Funktionalität und Leistung
17 Aufnahmemodi für Foto inkludieren einen manuellen Modus, sechs voreingestellte Scene-Modi für schnelle Optimierung der Einstellungen in schwierigen Aufnahmesituationen und einen Assistenten für das Zusammenfügen von Panoramafotos, die aus mehreren Bildern bestehen.
Die \"My Colors“-Funktion soll die Anwendung von neun verschiedenen Farbeffekten auf Fotos und Videos in Echtzeit erlauben und kann über ein eigenes Symbol auf dem Wählrad angesteuert werden.

12fach optisches Zoomobjektiv mit Bildstabilisator
Das leistungsstarke optische 12fach Zoomobjektiv holt sogar weit entfernte Objekte nah heran und beinhaltet einen optischen Bildstabilisator. Seine Aufgabe ist es, Unschärfen bei Fotoaufnahmen auszugleichen und Bildverwacklungen bei Videoaufzeichnungen zu minimieren.
Der Bildstabilisator kann je nach Anwenderwunsch ausgeschaltet werden oder immer aktiv sein. Er macht Aufnahmen mit zwei bis drei Stufen längeren Belichtungszeiten ohne Verwacklungsgefahr möglich. Bei Veranstaltungen mit schlechten Lichtbedingungen, wo die Verwendung eines Blitzes aber unerwünscht ist, wie z.B. Konzerte oder Hochzeiten, stellt der Bildstabilisator laut Hersteller eine erhebliche Arbeitserleichterung für den Fotografen dar.

Gleichzeitig fotografieren und filmen
Videoaufzeichnungen im VGA Feinmodus (640x480) mit 30 oder 15 Bildern pro Sekunde werden über die eigene Videoaufnahmetaste gestartet. Eine neue Funktion soll ermöglichen, dass Fotos in maximaler Auflösung aufgenommen werden während die Videoaufzeichnung läuft. Die Filmaufnahme wird temporär unterbrochen während das Foto aufgezeichnet wird und unmittelbar danach fortgesetzt, bis der Anwender die Filmaufnahme anhält. Fotos und Videos werden separat abgespeichert.
Als Teil der Videoaufnahme, als Tonaufnahme alleine oder zur Kommentierung von Fotos steht laut Canon hochqualitativer Stereosound zur Verfügung. Ein Windfilter verbessert die Tonqualität bei Außenaufnahmen in stürmischen Bedingungen. Die Kamera verfügt auch über die beliebte Zeitlupenfunktion, die bereits bei einigen kürzlich präsentierten Digitalkameras zum Standard gehört.

Weitere Funktionen
Die Bildschirmdiagonale des dreh- und schwenkbaren LCD-Monitors wurde von 3,8 auf 4,5 Zentimeter erhöht. Die Nachtanzeigefunktion assistiert bei schlechtem Licht und die Helligkeit des Suchers soll aus zwei Einstellungen gewählt werden können.

Die neue Powershot S2 IS ist ab Ende Mai 2005 um voraussichtlich 569 Euro im Fachhandel erhältlich. Der Lieferumfang der Powershot S2 IS beinhaltet 4 AA Alkali Batterien und eine 16 MB SD Speicherkarte.

Read more...

Mission startklar

Der in einem europäischen Gemeinschaftsprojekt von 250 Studierenden gebaute SSETI Express Satellit soll noch im Juni dieses Jahres starten.

Die Zusammenarbeit im paneuropäischen Netzwerk von StudentInnen, Universitäten und ExpertInnen, die an der Weltraumausbildungs- und Technologieinitiative für Studenten (SSETI) beteiligt sind, erfolgte über eine an der TU Wien beheimatete internetbasierte Infrastruktur. Nun sieht der SSETI Express Satellit seiner Mission entgegen: er steht startklar in einem Reinraum der European Space Agency (ESA) bereit.

SSETI Express wurde mit dem Ziel gebaut, als Demonstrationssatellit für den European Student Earth Orbiter (ESEO) zu fungieren. Dieser wiederum soll auf einer Ariane 5 gestartet werden. Der 60 x 60 x 70 cm große SSETI Express wird in seinem Inneren noch drei kleinere \"CubeSats\", zehn Zentimeter große würfelförmige Testsatelliten mitführen. SSETI Express wird mit einer kommerziellen Cosmos DMC-3 von Plesetsk in Russland seinen Weg in die Umlaufbahn antreten. Der Hauptsatellit SSETI Express soll dazu eingesetzt werden, ein Antriebssystem zu testen und zu charakterisieren, Bilder der Erde zurückzusenden und als Transponder für Amateurfunkanwender dienen.

\"SSETI ist ein Rahmenprogramm, das jetzt von mehreren Studentengruppen verschiedener europäischer Universitäten konkret organisiert wird\", so Philippe Willekens vom Education Department der ESA. \"Die Gemeinschaft ist auch für andere Studentengruppen offen. Diese einmalige Chance für Studenten ist auch eine einmalige Chance für die ESA zu sehen, dass die junge Generation über ein weites Internet-Verbundsystem mit geringen Ressourcen, jedoch mit viel Enthusiasmus und Energie arbeitet.\"

SSETI wurde 2000 vom Education Department der ESA mit dem Ziel gegründet, StudentInnen zu ermutigen, sich Kenntnisse über den Weltraum anzueignen, indem sie kleine Satelliten entwickeln, konstruieren und starten. Der Slogan lautet: \"Let´s launch the dream!\" SSETI soll sich zu einem echten Förderungsnetzwerk für alle studentischen Weltraumaktivitäten entwickeln, bei dem die Mitglieder detaillierte Machbarkeitsstudien für einen europäischen Studenten-Mondorbiter (ESMO), einen europäischen Studenten-Mondrover (ESMR) und sogar einen Marsorbiter durchführen.

Die Koordination zwischen den Gruppen erfolgt mit Hilfe eines auf der TU Wien stationierten Newsserver und wöchentlicher Internet Relay Chats (IRCs) sowie über die SSETI-Website. Daten werden über FTP- und verteilte Datenbankserver ausgetauscht. Persönliche Treffen sind eher die Ausnahme als die Regel, wobei sich die Gruppenvertreter alle sechs Monate zu einem Workshop im ESTEC treffen.

Nachdem das vollständige Subsystem an das European Space Technology Centre in den Niederlanden abgeliefert wurde, verfolgen die Studierenden, die am SSETI-Projekt beteiligt waren, den Integrationsprozess durch tägliche Fotoaktualisierungen, das Integrationslogbuch und einer Webcam.

Read more...
Subscribe to this RSS feed