Wachstum und Growth
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Wilhelm Hemetsberger, Vorstand der Bank Austria Creditanstalt, hat offenbar ein Gespür für die feinen Unterschiede zwischen Deutsch und Englisch.
Aktiv betreuen soll diesen Markt die Mannschaft um Vertriebschef Gebhard Parb. Um bei den Verarbeitern zu punkten stellt das Unternehmen in jedem der drei Verkaufsgebiete je einen Sanierungsberater und einen Anwendungstechniker zur Verfügung. Sie sollen Bestandsuntersuchungen durchführen und bei Ausschreibungen beratend zur Seite stehen und gewährleisten, dass jeweils das richtige Produkt zum Einsatz kommt. Bis Jahresmitte sollen auch Experten hinzukommen, die das hierzulande vielfältige Förder-Einmaleins beherrschen. \"Wenn der Verarbeiter nicht richtig arbeitet, haben wir ein Produktproblem, die vorbereitende Analyse ist ganz wichtig um die richtige Lösung zu finden“, erklärt Vogel diesen neuen Zugang. Er will künftig mehr Augenmerk auf die Schulung der Abnehmer legen. Langfirstig ist geplant die Schulungen nur mehr gegen Kostenersatz anzubeiten. \"Wer zahlt ist auch bereit etwas mitzunehmen“, erklärt Marketingmann Poprawa den Zugang. Klarer Fokus sei es Qualität zu bieten. Dazu gehört es auch Lösungen mit Minaralwolldämmung zu forcieren, die im Moment bei gut zehn Prozent aller von Weber verkauften Fassaden zum Einsatz kommt. Die seit etwa einem Jahr auf dem Markt befindliche Dämmplatte \"weber.therm 332 express“ soll dazu ihren Beitrag leisten. Sie ist mit dem Format 41,5 cm x 80 handlich, benötigt nur einen Dübel pro Platte und verfügt über einen Wärmeleitwert von 0,035 W/(mK). Durch die gestiegenen Preis für EPS (Styropor) sei der Unterschied zur Mineralwolldämmung nicht mehr so dramatisch. Kunden, die bereit sind den Mehrpreis in Anspruch zu nehmen erhalten im Gegenzug eine nachhaltige Wärmedämmung, so Poprawa. Ganz allgemein sei die Branche seit kurzem mit einem neuen Phämomen konfrontiert. Bedingt durch die Dämmstoffknappheit sind längere Lieferzeit angesagt. \"Wir sind weg vom ad hoc-Verkauf, die Verarbeiter sollten sich umstellen und früher bekanntgeben wann sie das Materiaol auf der Baustelle braucehn“, erklärt der Marketingmann.
Mit dem Verlauf des Jahres 2006 ist man bei Weber Terranova \"recht zufrieden“ betont Vogel ohne Zahlen zu nennen. Das milde Wetter bis Jahresende und die Nachfrage brachten jedenfalls eine spürbare Umsatzsteigerung, so der Firmenchef. Trotz der Preiskämpfe sei auch der Deckungsbeitrag gestiegen. Dass Terrranova österreich im Zuge der Umstrukturierung jetzt eine Vertriebsniederlassung der deutschen Schwester geworden ist, lässt er nicht gelten. \"Der Vertrieb ist zu 100 Prozent getrennt, wir haben die Ausgeglichenheit gesucht“, erklärt er. Anerkennung findet er auch die für die Arbeit der Vergangenheit. Weber Terranova österreich sei Deutschland in vielen Bereichen, etwa im Einkauf, überlegen. Nicht wegzuleugnen ist allerdings, dass Saint Gobain hierzulande neu strukturiert. Dazu gehört auch, dass Weber-Teranova nun den Vertrieb von Rigips-Putzen in die Hand nimmt. \"Die Entscheidung, den Vertrieb der Putzprodukte bei Saint-Gobain Weber Terranova zu konzentrieren ist zum Nutzen und Vorteil unserer gemeinsamen Kunden“, erklärt Rigips-Geschäftsführer Peter Leditznig.
Der neue Winzling ist der Nachfolger des 2004 vorgestellten Model 01, nur wartet es mit einer komplett überarbeiteten Tastatur, verbesserten Bildschirmeigenschaften und einer vier Mal schnelleren Leistung auf. Dabei soll der Akku sechs Stunden durchhalten.
Ausgestattet ist der Mini-PC, je nach Variante, mit einer stoßgesicherten 30-GB oder 60-GB großen Festplatte und 512 MB oder 1 GB RAM. Angetrieben wird er von einer 1,2 bzw. 1,5 Gigahertz starken und stromsparenden Prozessor von Via.
Das farbige 5-Zoll-TFT bietet eine native Auflösung von 800 x 400 Pixel. Durch Interpolation kann sogar eine Notebook-taugliche Auflösung von 1200 x 720 Bildpunkten erzielt werden. Für die verlustfreie HD-Ausgabe von Bild und Ton sorgt zudem ein HDMI-Ausgang, mit dem Auflösungen von bis zu 1920x1200 Pixel unterstützt werden. USB-Anschlüsse erlauben zusätzlich den Einsatz einer externen Tastatur sowie einer Maus. WLAN und Bluetooth sind ohnehin nicht mehr wegzudenken.
Die von hinten beleuchtete Daumentastatur kommt zum Vorschein, wenn man das Display zurückschiebt. Zur Maussteuerung ist ein Track-Stick integriert, es kann aber auch ein Stift wie bei Tablet-PCs genutzt werden. Dank einer Docking-Station soll das Gerät auch am Arbeitsplatz sinnvoll zu nutzen sein.
Die unterschiedlich ausgestatteten Variationen des Modells 02 sollen noch im ersten Quartal auf den Markt kommen und sind in den USA zwischen 1.500 und 2.000 Dollar angesiedelt. Wann das Gerät auch in Europa erhältlich sein wird, steht laut Expansys, dem offiziellen Oqo-Distributor für Europa, noch nicht fest.
Für die Warimpex wird sich nach dem Börsengang vor allem die Schlagzahl ändern: Die bisher gefahrene Strategie, pro Jahr drei Projekte zu entwickeln und eines zu verkaufen, werde sich auf ein Verhältnis 8 zu 2 erhöhen, so Jurkowitsch. Die Warimpex, vor 25 Jahren als Export-, Import- und Transithandelswarengesellschaft gegründet, arbeitet bei ihren Projekten mit dem Bauunternehmen Porr und dem Projektentwickler UBM zusammen. Weitere Partner sind die Vienna International Hotelgruppe, die die meisten von der Warimpex errichteten Hotels betreibt und an der die beiden Warimpex-Gründer über Privatstiftungen beteiligt sind, der Private Equity Fonds Europa Capital, die Gruppe Leading Hotels of the World sowie der Wiener Privatunternehmer Friedrich Grassi, der laut Wiener Börse einen Anteil von 1 Prozent am Unternehmen hält.. Den Einstieg der CA Immo International in die UBM mit 25 Prozent sieht Warimpex-Vorstand Jurkowitsch positiv, gemeinsam mit diesen beiden Unternehmen sei gerade ein Projekt im Anlaufen. Mit einem anderen Partner, dessen Namen die Warimpex-Vorstände noch nicht nennen wollen, wird an der Entwicklung eines Konzepts für \"Budget-Hotels“ ohne die üblichen Ergänzungsräume und ohne Gastronomie gearbeitet. Der gesamte Immobilienbestand der Warimpex beläuft sich laut einer Bewertung von CB Richard Ellis derzeit auf 382 Millionen Euro. Bewertet werden die Liegenschaften einmal jährlich, in der Bilanz scheinen die Immobilien mit ihren Herstellungskosten auf.
Der Weg zur Besserung
Die Gründe für einen wirtschaftlichen Aufschwung sind vielfältig und lassen sich nicht immer genau festmachen. Sicher ist, dass die konstanten ölpreise eine Rolle spielen, die Weltwirtschaft für Rückenwind gesorgt hat und auch die Weltmeisterschaft ihren Teil zu einer positiven Grundeinstellung beigetragen hat. Doch der vorliegende Trend ist laut Hüfner mehr als eine zyklische, das heißt vorübergehende Entwicklung. Hüfner sieht strukturelle Verbesserungen, dem wenig flexiblen Arbeitsmarkt, der hohen Bürokratie und Steuerbelastung zum Trotz. Deutschland hat sich von den Folgen der Wiedervereinigung erholt, die Unternehmen sind wieder wettbewerbsfähig. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt bei Goldman Sachs, spricht von einer \"Wiedergeburt der deutschen Wirtschaft\".
Natürlich gibt es auch Risiken. \"Die Sache ist noch nicht in trockenen Tüchern\", sagt Hüfner. Treten Probleme in der Weltwirtschaft auf, würde Deutschland als exportintensives Land davon mehr als andere betroffen sein. Wird der Euro aufgewertet, würden die Gewinne der Unternehmen leiden und wenn die Gewerkschaften ihre Lohnzurückhaltung aufgeben, ist Hüfner überzeugt, dass es schnell zu einer überforderung der Unternehmen kommen kann. Noch ist also Vorsicht angebracht, warnt Hüfner.
From Integration to Services. Rund 180 Teilnehmer fanden zur Konferenz mit dem Untertitel »From Vision to Applications« zusammen. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten aktuelle Erfahrungswerte zum Einsatz semantischer Technologien. Worum es dabei geht, ist theoretisch leicht erklärt: Durch die inhaltliche Beschreibung, die semantische Anreicherung, von Datenbeständen werden Maschinen mittels maschinenlesbarer Metadaten und Scripts in die Lage versetzt, autonom Daten zu verarbeiten. Der Computer sollte in der Lage sein, den Kontext, in dem Daten erzeugt und abgelegt werden, zu verstehen und darauf basierend für den Nutzer relevante Daten selektieren, verarbeiten und ausgeben können. Semantische Technologien helfen in erster Linie, der steigenden Datenflut Herr zu werden und bestehende Wissensressourcen effizienter zu nutzen. Die Grundlage dafür bilden standardisierte Verfahren für die strukturelle und inhaltliche Beschreibung und Organisation von Daten. Die aktuelle Forschung zum Semantic Web und den zugehörigen Technologien findet in einem multidisziplinären Umfeld statt und umfasst neben der Informatik Forschungsgebiete wie Wissensrepräsentation, Terminologiemanagement, Informations- und Wissensmanagement, Usability-, Sprach- und Lernforschung. Die Interdisziplinarität hat die technologische Schlagseite in der Begriffsdiskussion weitgehend entschärft.
»Konvergente Netzwerke sind nicht simpel«, warnt Magiera und plädiert für den Einsatz von neuerer Hardware zur Netzüberwachung. »Gute Fehlererkennung erkennt nicht nur, was falsch läuft, sondern auch welche Netzwerkteile davon real betroffen sind. Etwa ob ein Ausfall eine geschäftskritische Sprachleitung betrifft oder eben nur einen FTP-Server.« Moderne Managementsysteme würden diese Systeme regelmäßig messen - aus Sicht des Endusers. »Damit können Trends im Netzwerk schneller erkannt werden.«
326 Unternehmen sind an Bord, nur wenige große Teilnehmer aus dem Vorjahr pfeifen heuer auf die Plattform. NextiraOne etwa setzt auf ein eigenes Regionalkonzept und die in Turbulenzen geratene Avaya hat derzeit wohl andere Sorgen. überraschend kam für Limbeck aber das plötzliche Storno des Branchenprimus mobilkom Anfang Dezember. »Dass die Absage nach unserem konzerninternen Wechsel des Telefonieanbieters von A1 zu T-Mobile erfolgt ist, ist wohl eine Trotzreaktion«, ärgert sich Limbeck. »Die Entscheidung für den Wechsel ist in Deutschland passiert. Ich kann da auch nicht anders, wenn das Angebot des Mitbewerbers nunmal besser war.« Neu im ITnT-Boot finden sich 2007 hingegen S&T, Fabasoft, Winterheller, Samsung und der Gemeinschaftsstand »E-Gov-City« der Plattform Digitales österreich. Samt Präsentation von E-Government-Granden wie dem BRZ.
Früher mussten die einzelnen Schritte händisch bearbeitet werden. Ein vollständig einheitliches Customer-Care- und Billing-System ist beim Incumbent aber auch heute noch nicht realisiert. Das Megaprojekt mit dem israelischen Softwareanbieter und Amdocs-Konkurrenten maxbill geht ins nunmehr vierte Jahr. »Dieses Zeitfenster ist bei Projekten dieser Größenordnung planmäßig«, wiegelt Miedl ab. 2007 werden weitere Module zugeschaltet, man sei eifrig am Testen. Insider rümpfen darüber die Nase, »alles über zwei Jahre Laufzeit gilt als verfehlt«, heißt es in der Branche. maxbill war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Derzeit werden rund 200 Prozessmanager pro Jahr ausgebildet, von der Basis- bis zur SAP Experten-Zertifizierung. »2001 sind wir mit 38 Teilnehmern gestartet, heute haben wir jährlich mehr als 1000 Teilnehmer«, reüssiert Mathera. Das Gros der Teilnehmer kommt aus Wien und Umgebung, beachtliche 30 Prozent sind internationaler Herkunft. Mit dem Wintersemester 2006/07 wurde die Universität Linz neuer wissenschaftlicher Kooperationspartner der Business School. Und kürzlich wurde das Institut im Uniranking des deutschen Centrum für Hochschulentwicklung und der Zeitung »Die Zeit« auf Platz 3 unter den deutschsprachigen Wirtschaftsinformatikinstituten gewählt.
Der Massenmarkt der Konsumenten kann den Breitbandeffekt bis dato bestenfalls erahnen. Gerade aber Herr und Frau Meier sind für die Zukunft von Breitband essenziell: Breitbandtechnologie bekommt erst dann in der Wirtschaft Gewicht, wenn die schnellen Leitungen die Massen erreichen. In Expertenkreisen wird eine Marke von zehn Prozent Marktdurchdringung als Wendepunkt in der Evolution einer Technologie gesehen. Ab dieser Grenze wird angenommen, dass das Kundenwachstum nicht mehr geradlinig, sondern wesentlich exponentiell steigt. Der Vertrieb der Portfolios rund um die neuen Technologien wird dann zum Selbstläufer: Geringere Produktkosten für die Endkunden, Mundpropaganda und Netzwerkeffekte im Wirtschaftsökosystem verhelfen zum Höhenflug in Rollout.
Katalysatoreffekte. Für Sundt stellt sich die Frage nach dem Nutzen von Breitband schon lange nicht mehr. Für ihn ist eine starke IKT-Infrastruktur Basis für jeden gesunden Wirtschaftsstandort. Breitband helfe dabei den Unternehmen nicht nur im Produktabsatz und der Kommunikation mit den Endkunden, sondern ermöglicht auch das Bestehen dezentraler industrieller Strukturen. Während dies in österreich aufgrund der Konzentration der Konzerne auf wenige Inseln wenig bedeutungsvoll scheint, ist in Ländern wie Deutschland Breitband für die Industrie überlebenswichtig. Dort herrschende dezentrale Strukturen vor, die Industrie braucht den Datenhighway ebenso dringend, wie Schiene, Straße und Strom benötigt werden. Dabei hat Breitband eine bedeutende Charaktereigenschaft mit jenen innovativen Schlüsseltechnologien gemein, die nachhaltig das BIP der Staaten dieser Welt positiv beeinflusst haben. Elektrizität, Telefonie, Eisenbahn oder Flugverkehr haben radikal Gesellschaft und Wirtschaft verändert. Der wesentliche Charakterzug war der gleiche: das Verbinden von Menschen - Interconnection. Dadurch konnten Einzelne, ganze Communitys, Unternehmen und Industrien effizienter interagieren und miteinander kommunizieren. Die umzusetzenden Maßnahmen und Investitionen für den Rollout jeder einzelnen Technologie waren freilich enorm. Enorme Größe hatte aber auch das Ergebnis, hatte der Benefit für die Volkswirtschaft.
Zahlreiche Studien weisen einen kausalen Zusammenhang zwischen der Verbreitung und Qualität von IKT und der Produktivität respektive dem Wirtschaftswachstum nach. Dank der treibenden Kraft der Breitbanddienste kann der europäische IKT-Markt heute mit guten Wachstumsraten aufwarten. Einer Studie des Marktforschungsinstituts EITO zufolge ist 2006 die IKT EU-weit um 3,1 Prozent auf 644 Mrd. Euro gewachsen. Das stärkste Wachstum gibt es in den neuen EU-Ländern, vor allem im IT-Bereich. Die IKT-Entwicklung ist zu einem Selbstläufer geworden: Die Experten gehen für 2007 von einem Zuwachs von 2,9 Prozent auf insgesamt 663 Mrd. Euro IKT-Markt aus. Für die positive Entwicklung zeichnet vor allem die starke Nachfrage nach Internet- und Datendiensten verantwortlich. Diese werden auch in den nächsten Jahren den Umsatzrückgang bei Sprachdiensten der Betreiber mehr als wettmachen: Voice ist zwar noch immer Cashcow im Festnetz, aber längst kein Wachstumstreiber mehr. An Stelle des klassischen Geschäfts mit Sprachminuten treten nun Breitbanddienste, IPTV und Online-Content. Der Ausbau der Datenautobahn im Festnetz ist auch 2007 Investitionstreiber Nummer eins in der Szene. Der Umsatz der europäischen Branche wächst in diesem Bereich um 7,8 Prozent. Zum Vergleich: Die Mobilfunksparte wächst im gleichen Zeitraum gerade mal um 2,8 Prozent.
Tendenzen zur Wirtschaftlichkeit. Die OECD kam in einer weiteren Studie zum Schluss, dass der IKT-Beitrag zum gesamten Wirtschaftswachstum der gemessenen Volkswirtschaften von durchschnittlich zwei Prozent derzeit zwischen 0,3 und 0,8 Prozentpunkten liegt und somit wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes ist. In den USA, Kanada, den Niederlanden und Australien nimmt der IKT-Beitrag ein Viertel des gesamten Wirtschaftswachstums ein. In österreich erwirtschaftet die IKT jährlich rund 12,5 Mrd. Euro und entspricht damit bereits der Größenordnung der Tourismussparte. Mit dem IKT-Markt liefern 126.000 Beschäftigte einen substanziellen Anteil von rund sechs Prozent des BIP. Durch ein teils noch vorherrschendes fehlendes IKT-Bewusstsein ist das Beschäftigungspotenzial bei IKT-Anwenderjobs aber noch immer nicht ausgeschöpft. Die OECD rechnet mit insgesamt 300.000 Arbeitsplätzen, die unmittelbar im IKT-Bereich hierzulande möglich wären.
Länder wie die USA oder der skandinavische Raum zeigen, dass eine konsequente wirtschaftliche Ausrichtung auf neue Informations- und Kommunikationstechnologien das Wachstum sichert. Breitband wird dabei als »Missing Link« für die Entwicklung des gesamten IKT-Bereichs gesehen. Kurzfristig wirken sich Breitbandinvestitionen auf das Wirtschaftswachstum auf direktem Wege aus. Langfristig aber sind die schnellen Datenleitungen Multiplikator und Katalysator für zahlreiche Folgeerscheinungen, die einem Schneeballeffekt gleich ausgelöst werden und viele neue Wege in der Wirtschaft erschließen. Breitband generiert zusätzliche Arbeitsplätze im Industrie- und Dienstleistungssektor, beschleunigt technologische Innovationen und bildet eine Stütze der Wissensgesellschaft.
Keine schlechten Aussichten für einen Wirtschaftszweig.
Die Zusammenarbeit könnte - ginge es nach den Wienern - künftig noch einen weiteren Schritt gehen. »Es laufen bereits Gespräche, die gesamte GSM-R-Entwicklung aus Deutschland nach Wien zu holen«, so ein Insider. Die Wiener kämpfen aber auch an anderer Front, denn Carrierausrüster Alcatel überprüft derzeit die Bedeutung des Lucent-Merger-Portfolios fürs heimische Business. Wohl möglich, dass man dabei den Wienern frontal kommt, schließlich ist Kapsch seit Jahren Vertriebspartner für die kanadischen Netzwerker. Doch stellt sich die Mannschaft um KCC-Vorstand Thomas Schöpf bewusst den neuen Marktverhältnissen. Um ebenfalls im Carrierbereich künftig besser Fuß fassen zu können, wurde Branchenhaudegen Peter Futterknecht akquiriert. Der neue CTO soll das Traditionsunternehmen in die ergiebigen Telcogewässer steuern. Untiefen und Strömungen der Szene sind dem Technikkapitän bestens bekannt: Die berufliche Laufbahn begann Futterknecht bei Alcatel als Verantwortlicher fürs Netzwerkmanagement. Die weiteren Stationen: Leiter Netzwerkbetrieb bei der UTA, dann Head of Network beim Mobilfunker One. Die Alcatel-Vergangenheit kam ihm dann wieder bei einem weltweit beachteten Projekt zugute: Ende 2003 lagerte One den Netzbetrieb an die Franzosen aus.
Applikationen. Der neue Technikchef will Kapsch CarrierCom nun »für die Zukunft aufstellen«, wie er sagt. Noch sei der Dienstleister aktuellen Technologien verhaftet, Aktivitäten Richtung NGN und IMS werden daher angestrebt. Besonders im Softwaregeschäft will der Experte die Time-to-market-Raten seines neuen Arbeitsgebers verbessern können. »Wir werden in Zukunft viel am Applikationslayer bewegen. Dazu sind aber Termintreue und jene Qualitätsanforderungen nötig, die Carrierkunden voraussetzen«, beschreibt Futterknecht die angestrebte Metamorphose des IKT-Dienstleisters zum Carrierspezialisten. Also gelte es, auch die Releasezyklen im Telcogeschäft zu verkürzen. Die Digitaltechnologie ist nach zwanzig Jahren im Amt bereit zur Ablöse, das Next-Generation-Network werde nach weiteren sieben Jahren von IMS-Themen in den Hintergrund gedrängt werden. »Es geht dabei nicht um einen Selbstzweck der Industrie, sondern um Maßnahmen, künftigen Anforderungen besser entsprechen zu können.«
Die laut Hersteller herausragende Klangqualität entsteht durch drei Faktoren: Die adaptive Schallwanddämpfung sorgt für eine konstant gute Basswiedergabe. Die patentierten Duofol-Membranen verhindern unerwünschte Teilschwingungen und sorgen so für störungsfreien, kristallklaren Sound. Schließlich neutralisiert das Gegenschallsystem NoiseGard aktiv Lärm: Ein winziges Mikrofon außen am Kopfhörer nimmt die Umgebungsgeräusche auf, ein Prozessor errechnet dazu den so genannten Gegenschall und legt ihn darüber. Das Ergebnis: die beiden akustischen Signale heben sich gegenseitig auf, der störende Lärm dringt nicht mehr ans Ohr. Im Falle des PXC 350 verringert ihn das bewährte System NoiseGard Advance um bis zu 85 Prozent. Der PXC 450 reduziert Lärm sogar um bis zu 90 Prozent, dank des neuen Systems NoiseGard 2.0.