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Netzwerk aus der Steckdose

Das nur steckernetzteilgroße dLAN 200 AV stellt eine besonders einfache Möglichkeit dar, ein Heimnetzwerk aufzubauen, ohne dass auch nur ein einziges Kabel neu verlegt werden muss. Einzige Voraussetzung ist eine freie Steckdose.
dLAN 200 AV verfügt über einen Ethernet-Anschluss, über den sich PCs und andere ethernetfähigen Geräte schnell und einfach in ein Heimnetzwerk integrieren lassen.

Hohe Bandbreite
Die Bruttobandbreite reicht mit 200 Mbit/s aus, um gleichzeitig beispielsweise zwei HDTV-Signale, Home-Theater-Audio oder CD-Audio in zwei Räumen und sechs VoIP-Telefonate im Heimnetz zu verteilen - und hat selbst dann immer noch genügend Reserven um IP-Daten mit 10 Mbit/s zu übermitteln.
dLAN 200 AV ist für all diejenigen Anwender gedacht, die Internet-Fernsehen und Video-on-demand in der gesamten Wohnung nutzen möchten. Die integrierte Quality-of-Service Funktion (QoS) soll selbst bei HDTV-Streams für eine ruckelfreie übertragung sorgen. Das dLAN 200 AV verfügt außerdem über einen Powersave-Modus, der den Stromverbrauch des Gerätes bei Nichtgebrauch um 30% reduziert.
Die Betriebssystemunterstützung umfasst Windows 98, Windows ME, Windows 2000, Windows XP 32 sowie MacOS x und Linux.

Das dLAN 200 AV ist ab sofort für 109,90 Euro (Einzeladapter) bzw. 199,90 Euro (Starter Kit mit 2 Produkten) im Handel erhältlich.

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Auf Touren

Alstom war nicht krank, Alstom hatte einen Unfall.« So beschreibt Wilhelm Heitmann, Country President Deutschland, die jüngere Vergangenheit des französischen Konzerns. Die mangelnde Marktreife einer Gasturbine hatte im Unternehmen eine Art Supergau ausgelöst, der französische Staat musste Geld investieren, um den Konzern zu retten. Ein Investment, das sich gelohnt hat, die Turbine wurde überarbeitet und soll nun den Anforderungen der Versorger entsprechen. Nicht minder wichtig ist, dass der Aktienkurs nach einer intensiven Sanierungsrunde in erfreuliche Höhen stieg, was der Staatskasse letztlich einen Gewinn brachte. Jetzt profitiert der Konzern vom Energieboom. Im ersten Halbjahr stieg der Auftragseingang um 46 Prozent, der Umsatz wuchs um acht Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite stieg in den Bereichen Power Turbo Systems/Power Environment im ersten Halbjahr auf drei Prozent. Frischen Wind erlebt auch die Sparte Wasserkraft. Der mächtige Baukonzern Bouygues ist mit 24,4 Prozent Anteilen an Alstom Großaktionär und seit Ende September auch Hälfteeigentümer der Hydro-Aktivitäten. Das Joint Venture soll Synergien heben. Diese erwartet sich Alstom auch von der mehrheitlichen Verlagerung der Generatorenfertigung von Mannheim nach Polen. »Der nackte Export ist schwierig geworden«, erklärt Heitmann, dass die Umsiedelung nicht nur aus Kostengründen erfolgt. Alstom habe sich bereit erklärt, für fünfzig Prozent der etwa 250 Jobs, die Mannheim verliert, Ersatzarbeitsplätze zu schaffen. »Der Energie- und Kraftwerksbereich ist endlich aus der Schmuddelecke«, freute sich Deutschland-Chef Heitmann anlässlich des 7. Technischen Presse Colloquiums in Saarbrücken, der europäische Energiemarkt sei im Umbruch. Zwei Dinge fallen dabei markant auf: Kraftwerksbetreiber lagern den Service zunehmend aus und kleinere Nachfrager bestellen eher eine Gesamtanlage, da sie über keine Planungs- und Bauabteilungen mehr verfügen.
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Gas Inside

Wie steht es um die sichere Energieversorgung Europas? Dieser Frage ging Ralf Dickel, Direktor des Energy Charter Sekretariats Brüssel, kürzlich auf Einladung der E-Control in Wien nach. Dickel, zuständig für Trade and Transit and Relations with Non-Signatories, konzentrierte sich dabei auf Gas und dessen Herkunftsland Russland. »Die beste Versorgungssicherheit ist die, den erforderlichen Preis zu zahlen«, gab Dickel einen sanften Hinweis darauf, dass Europa sich auf einen globalen Wettbewerb um Rohstoffe einstellen wird müssen. Die Ausgangsituation Europas ist nicht die beste, die Eigenförderung ist rückläufig und der Verbrauch steigt kräftig an. Kein Zufall also, dass nicht zuletzt wegen der ausgeprägten Aktivitäten Chinas die Angst kursiert, dass Europa die Energie ausgehen könnte.Bei den laufenden Gesprächen mit Russland gehe es nicht darum, die Gaslieferungen nach Europa durch solche nach China zu ersetzen, sondern um die Neuerschließung von Gasfeldern in Ostsibirien, beruhigt der frühere Ruhrgas-Manager Dickel. Trotzdem müsse Europa die Orientierung Russlands nach China ernst nehmen. Bei der Frage nach dem Umgang mit den langfristigen Liefer- und Transitverträgen pocht Russland seit Jahren auf eine Verknüpfung der Gaslieferungen mit jenen der Atomindustrie, was der EU nicht ins Konzept passt, die die öffnung des Gasnetzes fordert, das von der Gazprom im Monopol gehalten wird. Russland liefert den alten EU-Staaten derzeit 25 Prozent des benötigten Nuklearmaterials. In den jungen EU-Ländern des ehemaligen Ostblocks sind es hundert Prozent. Russland fürchtet daher einen Rückgang seiner Lieferungen. Nichts einzuwenden hat Dickel gegen die Langfristlieferverträge zwischen Erzeuger und Importeur. Diese Abkommen würden beiden Seiten Sicherheit geben. Zuletzt machten mit Ruhrgas und OMV zwei westeuropäische Importeure von diesem Instrument Gebrauch.
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Mehr als ein Hauch von Luxus

Es gibt nichts was es nicht gibt. Vor allem für die Reichen. Zumindest drei von ihnen haben die Möglichkeit mit dem teuersten Handy der Welt zu telefonieren, wenn sie dafür einen siebenstelligen Eurobetrag hinblättern. Soviel kostet nämlich das Telefon \"Le Million de la Nuit“ wie der Name schon sagt. Dafür ist es aus edlen Materialien wie pures Gold und Krokodilleder handgefertigt und mit hunderten lupenreinen Diamanten besetzt. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Das edle Teil ist aber auch technisch auf dem neuesten Stand. So besitzt es eine Kamera, MP3-Player und Radio. Eine zwei Gigabyte Speicherkarte ist natürlich im Preis inbegriffen. Infrarot, Bluetooth, EDGE und GPRS sind selbstverständlich auch dabei. Andere Features, wie zum Beispiel UMTS, lassen sich natürlich, wie es sich bei Einzelanfertigungen gehört, jederzeit auf Wunsch integrieren.
Für den etwas kleineren Geldbeutel gibt es \"günstigere“ Modelle ab ungefähr 19.000 Euro. Erhältlich sind die Quadband Handys in 18-karätigem Rose-, Gelb- und Weißgold und optional mit Diamanten verziert, Standard ist ebenfalls der eingebaute MP3 Player.
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Hoval heizt Bio

Elefantengras und Getreide sind komplizierte Formen zur Nutzung von Biomasse, die Anlagen komplex, daran glauben wir nicht«, sagt Christian Hofer, Geschäftsführer von Hoval österreich. Er und das Hoval-Mutterhaus in Vaduz möchten stattdessen dem Brennstoff öl zu einem Revival verhelfen. »Ab 2007 werden unsere Kessel so ausgerüstet sein, dass die Verfeuerung von Bioheizöl möglich ist«, erklärt Hofer. Die Mehrkosten für das »BioJet« getaufte System sollen unter zehn Prozent liegen. Zwar gibt es Bioheizöl hierzulande nirgends zu kaufen, als Starthilfe lässt sich jedoch der von der Zusammensetzung her idente Biodiesel verwenden, wie Hofer weiß. Ein Zulassungsverfahren zum Verfeuern von Biodiesel ist im Laufen, der Treibstoff selbst sei europäisch genormt, so Hoval.
Das Unternehmen glaubt, dass die »zweite Generation« von Biomassetreibstoffen einen regelrechten Boom auslösen wird. Die Flächenerträge seien bei BTL (Biomass to Liquid) höher als bei den derzeit am Markt vorhandenen Treibstoffen. In Schweden und Südafrika würden derzeit erste BTL-Großanlagen gebaut. Insgesamt unterliegt der Markt für Biodiesel einem enormen Wachstum. Während die EU-25 2003 1,5 Millionen Tonnen Biodiesel produzierten, waren es 2005 nahezu drei Millionen Tonnen. Der Großteil davon wird in der Landwirtschaft eingesetzt beziehungsweise dem fossilen Diesel beigemischt. In vier bis fünf Jahren werde es genügend Bioheizöl geben, so die Einschätzung von Hofer.
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ölige Zukunft

Von Alfred Bankhamer

Erdöl bleibt sicher noch für viele Jahre die wichtigste Energiequelle der Menschheit. An diesem Faktum zweifeln nur wenige. In österreich hat Erdöl mit rund 450.000 Terajoule den größten Anteil am energetischen Endverbrauch. Und die meisten Studien prognostizieren auch weiterhin einen kräftigen Anstieg des weltweiten Erdölverbrauchs. Im »World Energy Outlook 2005« der Internationalen Energiebehörde (IAE) steigt im Standardszenario der Weltenergieverbrauch im Zeitraum von 2003 bis 2030 um weitere 52 Prozent an. In Summe werden die fossilen Energieträger sogar ihre Anteile bis 2030 erhöhen: öl bleibt die Nummer eins mit 32 Prozent, Gas folgt mit 31 Prozent und Kohle soll immerhin zwanzig Prozent des Energieverbrauchs abdecken. Weniger dramatisch sehen die Zukunftsforscher die ölpreisentwicklung, die 2010 auf vierzig Dollar pro Barrel sinken und erst 2030 wieder auf 65 Dollar pro Barrel steigen soll. Bei entsprechend hohem Preisniveau droht zumindest eines nicht: dass das Erdöl rasch ausgehen wird. In der Erde, tief unter dem Meeresspiegel oder in ölsanden bietet sich noch reichlich Förderpotenzial. Der finanzielle Aufwand steigt aber beträchtlich.

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Therme Oberlaa wird neu

Gebaut wird die Therme in Kooperation mit der Vamed nach dem Entwurf des deutschen Teams 4a Architekten, das Thermenhotel, das vom Investor Mirko Kovats errichtet wird, hat der Wiener Architekt Rüdiger Lainer entworfen. Der dritte Teil des Projekts, ein Erlebnisbereich, soll im kommenden Jahr geplant werden.
Zur Kritik, dass der als Grundlage des Gestaltungswettbewerbs dienende Masterplan der Architektin Laura Spinadel direkt vergeben wurde, meint Wien Holding-Chefin Brigitte Jilka lediglich, dass es sich dabei um ein unter dem Schwellenwert liegendes Konzept gehandelt habe.
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Mini-Tresor für unterwegs

Mittlerweile braucht man schon fast überall ein Passwort, um vor unliebsamen überraschungen geschützt zu sein. Sei es beim Online-Banking oder bei Email-Abfragen. Doch um Hackern und Crackern keine Chance zu geben sollten diese Passwörter nicht nur aus Wörtern bestehen. Relativ sichere Codes bestehen aus gemischten Buchstaben- und Zahlenfolgen mit einer Kombination aus Groß - und Kleinschreibung (z.B. ThdnBuwm2843). Aber bei solchen Zeichenkompositionen ist es schon schwierig sich eine zu merken, geschweige denn mehrere. Praktische Hilfe bietet der Mini-Passwortsaver von ARP Datacon.

Hohe Datensicherheit
Entwickelt nach den neuesten Kenntnissen der Verschlüsselungstechnik (AES 128) und der Datensicherheit, soll der Passwortsaver die ideale und zugleich sicherste Lösung sein, persönliche Daten nachhaltig zu schützen. AES wird u.a. auch vom Verschlüsselungsstandard 802.11i für Wireless LAN genutzt.

Der nierenförmige USB-Stick verfügt über ein Display und sechs Tasten. Die Daten können aber bequem über einen PC eingegeben werden. Hierzu wird die entsprechende Software auf CD mitgeliefert. Besonders praktisch: Der Mini-Tresor speichert bis zu 1000 Datensätze und man kann ihn bequem am Schlüsselbund verstauen - so ist er (und sämtliche Passwörter) immer mit dabei.

Jeder Datensatz besteht aus einem 32 Zeichen langen Beschreibungsfeld, das unverschlüsselt gespeichert wird, einem 32 Zeichen und zwei 16 Zeichen langen Feldern, die verschlüsselt gespeichert werden. Das Beschreibungsfeld dient zum Auffinden eines Datensatzes, in die anderen Felder können Passwörter und weitere vertrauliche Daten eingetragen werden. Nun braucht sich der Anwender nur noch ein einziges Passwort zu merken, um auf den Passwortsaver zugreifen zu können.
Preis: 37 Euro (inkl. Software und Batterie)

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Luxusmeile Riemergasse

Mitte Dezember wurde der Umbau des ehemaligen Wiener Handelsgerichts zu einem Luxushotel eingereicht, März oder April 2007 soll Baubeginn sein, berichtet Walter Staininger, Projektverantwortlicher für die holländische Van-Herk-Gruppe. An der Fassade wird, mit Ausnahme zweier ebenerdiger Eingangszonen links und rechts vom denkmalgeschützten Portal, nichts geändert. Statt der ursprünglich 200 geplanten Zimmer wird das Hotel rund 180 erhalten. Ein Dachaufbau ist nicht vorgesehen, das Dachgeschoß wird als Wellnesscenter ausgebaut. Bewilligt hat das Denkmalamt ein zusätzliches Kellergeschoß als Garage. Ein Betreiber für das 5-Sterne-plus-Hotel steht noch nicht fest, Staininger spricht von Hotelgruppen wie Four Seasons, Kempinski, Meridien, Marriott, Hyatt und Raffles-Vermont. Die Van-Herk-Gruppe entwickelt das Projekt nach den Plänen des Architekten Georg Driendl gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), von der sie das Gebäude gekauft hat.
Die gegenüberliegenden Häuser Riemergasse 4 und Schulerstraße 22 mit 4200 Quadratmetern Nutzfläche, in denen Teile des Handelsgerichts und das Bezirkgericht untergebracht waren, hat die BIG nach langen Verhandlungen im September an den Perchtoldsdorfer Investor Gernot Schwayer verkauft. Der hohe Kaufpreis von 11,2 Millionen Euro oder 2700 Euro pro Quadratmeter hat sogar die BIG überrascht. Schwayer führt derzeit Gespräche mit dem Bundesdenkmalamt und plant zwölf Wohnungen mit Nutzflächen zwischen 250 und 400 Quadratmeter. Planer und Partner ist der Wiener Alexander Serda, der schon als Architekt für das ehemalige Handelsgericht im Gespräch war. Schwayer erwartet sich mindestens 9000 Euro pro Quadratmeter. Die bekäme die Van Herk-Gruppe auch beim Umbau Riemergasse 2, so Schwayer.
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Wachstum und Wandel

Das operative Ergebnis (EBIT) des niederösterreichischen Energiekonzerns ist um 40,7 Prozent auf 184,4 Millionen gewachsen, der Umsatz stieg von 28,7 Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro, berichtet das Unternehmen. Ausschlaggebend dafür war die übernahme des Stromversorgers ESM AD, der das gesamte Staatsgebiet der Republik Mazedonien versorgt. Diese sowie die Anfang 2005 erfolgte mehrheitliche übernahme zweier bulgarischer Stromversorger hat auch dazu geführt, dass die EVN erstmals in ihrer Geschichte mehr als drei Millionen Kunden ihr Eigen nennen kann. Der Anteil am Umsatz, den die EVN Gruppe in Mittel-, Ost- und Südosteuropa macht, liegt damit mittlerweile bei 33,5 Prozent. Hohe Primärenergie- und Strombezugspreise sorgen allerdings für hohen Kostendruck und belasten ebenso das Betriebsergebnis wie die Aufwendungen für den notwendig gewordenen Zukauf von CO2-Emissionszertifikaten. Knapp über eine Milliarde Euro musste die EVN für Fremdstrom und andere Energieträger aufwenden. Mit der Inbetriebnahme Ende November wurde eine Trinkwasserversorgungsanlage für Moskau abgeschlossen, ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von 190 Millionen Euro. Auch der Auftrag für ein mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk in Moskau konnte im abgelaufenen Jahr an Land geholt werden. Für ein gemeinsam mit der Steag geplantes Kohlekraftwerk in Duisburg fand Ende November außerdem der Spatenstich statt. Die Inbetriebnahme für das 820 Millionen teure Projekt ist für 2010 geplant.
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