Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Schwarze Perle bei T-Mobile

Vor genau 4 Jahren, im Herbst 2002, hat T-Mobile Austria den BlackBerry in österreich eingeführt. Die wesentliche Funktion von BlackBerry besteht darin, überall E-Mails als Push-Dienst empfangen und senden zu können. Darüber hinaus bietet er die üblichen PDA- und Handy-Funktionen. Im Unterschied zu einem konventionellen PDA muss sich der User nicht um die Synchronisierung der Daten kümmern. Beim BlackBerry werden E-Mails, Kalendereinträge, Notizen und Adressbucheinträge per Push-Dienst vom Server auf den Handheld übertragen. Das heißt, dass der Handheld immer auf dem aktuellen Stand gehalten wird, solange eine Verbindung besteht.

Umfassende Ausstattung
Das BlackBerry Pearl von RIM gehört mit einem Gewicht von etwa 89 Gramm und den Abmessungen 107 x 50 x 14,5 Millimetern zu den besonders leichten und kleinen Smartphones. Trotzdem bietet es moderne Handytechnik: Eine 1,3 Megapixel-Kamera mit fünffachen Digitalzoom und Blitzlicht oder ein Musikplayer sorgen zum Beispiel für Abwechslung. Auch Videos im Format MPEG4 lassen sich abspielen. Für Bilder, Sounds und andere Daten steht intern ein 64 Megabyte-Speicher zur Verfügung, als zusätzlicher Speicher sind microSD-Karten einsteckbar.

Komfort bringt das Smartphone auch in der Telefonie: Es hat eine integrierte Freisprecheinrichtung, bietet Kurz- und Sprachwahl und unterstützt Konferenzgespräche. Die geschossenen Fotos können auch im Bild-Telefonbuch mit Rufnummern verknüpft werden, so das man bei eingehenden Telefonaten bereits am Bild im Display sieht, wer der Anrufer ist.
Das 240 x 260 Pixel große Farbdisplay sorgt für eine klare Anzeige von Menüs, Texten, Bildern und Internetseiten. Damit sich das BlackBerry Pearl auch bei Dämmerung und Dunkelheit bequem einsetzen lässt, passt sich die Helligkeit der Display- und Tastaturbeleuchtung automatisch dem Umgebungslicht an. Das Headset können Nutzer kabelfrei per Bluetooth anschließen. Das innovative Navigationskonzept über einen Trackball sowie die SureType-QWERTZ Tastatur, bei der jede Buchstabentaste mit nur zwei Schriftzeichen belegt ist, sollen eine unkomplizierte Bedienung gewährleisten.
Das neue BlackBerry Pearl wird mit Anfang Oktober in allen T-Mobile Shops ab Euro 99 erhältlich sein.

Read more...

Innovativer Verbund

Ziel des Ilmenauer Forschungsprojekt war die Verbindung von Halbleiterchips, ohne diese zu verkleben oder mittels hauchdünner Drähte zu bonden. Um die Verbundeigenschaften des klassischen Klettverschlusses zu simulieren wird die Oberfläche eines Bauelements aufgeraut und das Silizium so lange mit geladenen Teilchen bombardiert bis lange, spitze Nadeln entstehen. Analog dem Klettverschluss verkeilen sich diese Nadeln (bis zu vier Millionen pro Quadratmillimeter Chipfläche) ineinander sobald sie zusammengedrückt werden und halten die einzelnen Bauteile zusammen. Dass die neue Technologie funktioniert, wurde bereits im Experiment nachgewiesen. Winzige Behältnisse, die etwa der Zellkultivierung dienen könnten, wurden bereits erfolgreich verschlossen. Größter Vorteil gegenüber herkömmlichen Methode ist die Wiederverwertbarkeit: Der Klettverschluss kann bis zu fünf Mal zusammengefügt und wieder gelöst werden. Da die Bauteile nicht verrutschen, können die Hersteller Mikrochips, die immer dünner und empfindlicher werden, einfacher positionieren.
Read more...

Sieger in der Steiermark gekürt

Die Sieger des \"ebiz egovernment award Steiermark“ stehen fest. Am 21. September wurden in Anwesenheit von Bundesrat Gerald Klug die drei besten Lösungen aus der Steiermark im E-Business- und E-Government-Bereich gekürt. Das Projekt \"Papierloser Landtag Steiermark“ des Systemhauses icomedias wurde als herausragende Umsetzung von Geschäftsprozessen mittels Informationstechnologie mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die europaweit einzigartige Workflow-Lösung digitalisiert den Dokumentenlauf im Landtag Steiermark und ermöglicht die Authentifizierung aller Nutzer mittels elektronischer Signatur.

Platz zwei errang die Bankentochter EBPP. Der Billing-Spezialist hat für die in Graz ansässige sms.at GmbH eine automatisierte Rechnungserstellung und -übermittlung umgesetzt. Realisiert wurde die elektronische Abwicklung der Ausgangsfakturen an Firmenkunden über den österreichischen Rechnungsstandard \"ebInterface“.Den dritten Rang erreichte Snowboard Dachstein Tauern GmbH mit dem Onlineshop \"Blue Tomato“. Der virtuelle Store bietet nicht nur die Qual der Wahl aus einem Portfolio von 40.000 Artikeln, sondern ermöglicht auch nutzerbezogene Rezensionen der Produkte - abgerundet mit News und Links zur Sport-Community.

\"Das Siegerprojekt zeigt, dass österreich zu Recht als E-Government-Vorreiter in Europa gilt. Alle Nominierungen in der Steiermark haben uns mit Innovationskraft, soliden Geschäftsideen und engagierten Umsetzungen überzeugt“, erklärt Report Verlag-Herausgeber und ebiz egovernment award-Initiator Alfons Flatscher. \"Wir werden diese lebendigen IT-Landschaften in den Bundesländern weiterhin tatkräftig unterstützen.“

Der vom Report Verlag initiierte ebiz egovernment award hat auch heuer wieder zum Ziel, erfolgreiche und innovative Unternehmen vor den Vorhang zu holen, ihnen ein Forum zu geben. Der ebiz egovernment award Steiermark wurde vom Bundeskanzleramt - Plattform Digitales österreich, Telekom Austria, Bundesrechenzentrum, eTel, Alcatel, Wirtschaftskammer österreich und dem Land Steiermark unterstützt.

Die Nominees für den \"ebiz egovernment award Steiermark\" mit insgesamt 13 Projekten:

1000ideen.at www.1000ideen.at
Andritz AG www.andritz.com
Datenkraft IT-Consulting GmbH www.datenkraft.com
EBPP Electronic Bill Presentment and Payment GmbH www.e-rechnung.at
icomedias österreich Systemhaus GmbH www.icomedias.com
IDATA IT Konzeptions- \" Realisierungs-GmbH www.idata.at
NORIS Feuerschutzgeräte GmbH www.noris.co.at
Posch EDV GmbH www.inbox.cc
Snowboard Dachstein Tauern GmbH www.blue-tomato.at
T.U.B. Technologie- und Unternehmensberatung GmbH www.tub.at
Umformtechnik GmbH www.umform.at

Read more...

ölfreie Autowelt

Von Alfred Bankhamer

Bio ist schick. Das ist im Lebensmittelbereich nichts Neues. Nun aber gelangt zunehmend auch ökologisch verträglicher Treibstoff in die Tanks der Automobile. Und das selbst in den USA, die in Umweltabkommen wie dem Kyotoprotokoll eher eine Bedrohung für ihre energieintensive Wirtschaft sehen als ein Instrument zur Rettung der Welt. Dort leistet ein großer Staat im Staat Widerstand: Arnold Schwarzenegger, Governor of California, hat Anfang August offiziell gegen George Bushs Klimapolitik aufbegehrt und einen Deal mit dem britischen Premier Tony Blair für ein interkontinentales Klimabündnis präsentiert, das neben gemeinsamer Forschung an alternativen Treibstoffen in einen Emissionshandel münden könnte. Ob Taten folgen werden und welcher Art, steht noch in den Sternen. Bekanntlich stammt Bush aus einem Erdölclan und der einstige Hollywoodstar Schwarzenegger ist vor allem noch als erfolgreicher Schauspieler bekannt. Staatliche Programme in den USA fördern aber jetzt schon alternative Treibstoffe. Vor allem Bioethanol ist stark vertreten. Dabei geht es weniger um Umweltschutz, sondern um eine größere Unabhängigkeit von den ölstaaten samt unerfreulicher Nebenwirkungen wie teure Konflikte und Kriege um die die Welt antreibende Ressource. So oder so, der Effekt ist derselbe. Bio­treibstoffe boomen weltweit: ob in den USA, Brasilien, China oder der EU. Noch heuer gehen in den USA laut dem Anlagenbauer Lurgi sechzig Biokraftstoffanlagen mit einem Investitionsvolumen von beinahe drei Milliarden Euro in Betrieb. In Europa sorgen vor allem die internationalen Vorgaben in Sachen Klimaschutz und die EU-Umweltziele für einen Bioboom. Bis 2010 sollte der Anteil biogener Treibstoffe in EU-Staaten auf zumindest 5,75 Prozent ansteigen. »Wir können uns über stetige Zuwächse freuen, besonders auch wegen der neuen Biodieselbeimischungsverordnung«, freut sich Wilhelm Hammer, Geschäftsführer des steirischen Biodieselpioniers BioDiesel International Anlagenbau GmbH (BDI), der schon 1985 die weltweit erste Pilotanlage zur Erzeugung von Biodiesel aus Rapsöl errichtet hatte. »Derzeit sind österreich, Deutschland und Spanien starke Märkte.« BDI, bekannt für seine Multi-Feedstock-Biodieselanlagen, die selbst alte Speiseöle und Tierfette verarbeiten können, hat bislang elf Anlagen errichtet - jüngst am Wiener Hafen in der Lobau -, 15 weitere Anlagen sind derzeit im Bau. In einigen EU-Ländern ist die Investitionsfreude in Sachen Alternativenergien noch etwas verhalten, doch die EU-Direktiven werden auch hier einen Boom auslösen. Aus Klimaschutzgründen oder einfach wegen der Tatsache, dass die Erdöl- und Gasreserven irgendwann ausgehen werden, Alternativen sind gefragt.

Read more...

Kleine Begleiter

MP-270 - Der Sportliche
Als Sports-Player besitzt der MP-270 gummierte, seitliche Bedienelemente, die ihn auch vor Spritzwasser schützen. Mittels Pedometer lassen sich die einzelnen Schritte zählen und eine Stoppuhrfunktion misst die Trainingszeit. Der Player verfügt über ein mehrfarbiges OSD- und ein zweifarbiges kontrastreiches OLED-Display. Das On Screen Display (OSD) ist ein Menü, das über das momentane Bild eingeblendet wird. Es dient zur Bedienung des Geräts, um Einstellungen vorzunehmen.
Mit Hilfe des ID3-Tag Supports werden auf dem Display Informationen über das laufende Musikstück, wie Interpret, Album und Tracknummer geordnet. Der Klang lässt sich durch einen Equalizer mit fünf Voreinstellungen (Jazz, Klassik, Rock, Pop oder Normal) den Hörvorlieben anpassen.
Neben den herkömmlichen Formaten MP3 und WMA unterstützt der MP-270 auch das zum Abspielen von im Internet gekauften Songs oft notwendige DRM-9-Format.

Die Akkulaufzeit liegt bei rund 10 Stunden. Des weiteren ist der Teac \"Sporty“ mit einem USB 2.0-Anschluss sowie einer Speicherkapazität von 512MB bzw. 1GB ausgestattet. über das integrierte Mikrofon lassen sich auch digitale Sprachnotizen aufnehmen. Auch auf seinen UKW-Lieblingssender muss nicht verzichtet werden. Das FM-Radio ist bereits integriert, inklusive Aufnahmefunktion im WMA-Format.
Mittels mitgeliefertem Armband und Gürtelclip lässt sich der TEAC MP-270 praktisch befestigen und macht ihn so für Sport und Freizeit einsatzbereit.
Preis:
512 MB: 79,90 Euro
1 GB: 99,90 Euro

Read more...

Zum Diktat bitte

Bis ein Patient nach der Untersuchung seinen Befund in Händen hält vergeht Zeit, oftmals sehr viel Zeit. Ist die Diagnose erstellt, wird sie erst diktiert und dann getippt. Eine deutliche Zeitersparnis soll Speech Mike bringen. Damit wird jedes Diktat direkt am PC aufgezeichnet und ist in digitaler Form als Audiodatei verfügbar. über sichere Verbindungen können die Dateien dann zu internen Schreibkräften oder externen Schreibdiensten weitergeleitet werden. Um die Datensicherheit bei sensiblen Patienteninformationen zu gewährleisten, können mit dem Speech Mike-Barcode mit integriertem Barcodescanner Patienteninformationen an Diktate angehängt und die Daten der richtigen Datei zugeordnet werden werde.
Da ärzte aber nicht den lieben, langen Tag im Büro verbringen, hat Philips auch eine mobile Lösung gedacht. Mit den Pocket Memos wird das digitale Diktat auf einer Speicherkarte gesichert und kann via E-Mail oder IP-Verbindung zur sofortigen Weiterbearbeitung ins Netzwerk gespielt werden. Nennt man das Spitzenmodell DPM 9450 sein Eigen, sollen sogar Sprachcodes für unterschiedliche Diktattypen erkannt und die Patienteninformation im Dateikopf gespeichert werden.
Read more...

Teuer und vermeidbar

Die Ruhr Universität Bochum hat gemeinsam mit der deutschen Verwaltungsberufsgenossenschaft, die die Berufsfußballer versichert, eine Studie erstellt, die die Verletzungen der Spieler analysiert. Untersuchungsgegenstand waren die Verletzungen der insgesamt 1953 Spieler der ersten und zweiten Bundesliga sowie der Regionalliga im vergangenen Jahr. Das wenig erbauliche Ergebnis: kein einziger Spieler blieb unversehrt, im Durchschnitt erleidet jeder Spieler pro Saison zwei Verletzungen. Eine leichtere und eine schwerere, die mit einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit einhergeht. Das ist schlecht für die Vereine, denn die Spieler fehlen nicht nur in wichtigen Begegnungen, sie kosten auch viel Geld. In Deutschland kommen die Profis aus den ersten drei Ligen insgesamt auf rund 630.000 Arbeitstage - eine sechswöchige Wettkampf- und Trainingspause eingerechnet. Davon entfallen durch Verletzungsfolgen knapp 85.000 Tage. \"Umgerechnet auf einen Mannschaftskader bedeutet dies, dass 13,5 Prozent der Spieler permanent nicht einsetzbar sind\", rechnet Thomas Henke vom Lehrstuhl für Sportmedizin. Und das kostet: Die Behandlungs- und Personalkosten für Verletzungen im Profifußball summierten sich auf etwa 90 Millionen Euro pro Saison.

Schwachpunkt Knie
Auch für Fußballlaien durchaus nachvollziehbar, konzentrieren sich die Verletzungen hauptsächlich auf die Beinregion. Die schwerwiegendsten Verletzungen im Profifußball sind Knieverletzungen. Sie verursachen laut Studie Kosten in Höhe von 33 Millionen Euro, das entspricht 37 Prozent der gesamten Verletzungskosten Auf Rang zwei folgen mit 14 Millionen Euro Sprunggelenksverletzungen und mit 10 Millionen Euro Oberschenkelverletzungen.
Ganz oben auf der Liste der Fußballverletzungen stehen Risse der Kreuz- und Seitenbänder sowie Meniskusverletzungen. Die Folgen sind in der Regel eine Operation, die mir einem stationären Krankenhausaufenthalt verbunden ist, dann eine ambulante Nachbehandlung, Rehabilitationsmaßnahmen und eine Arbeitsunfähigkeit, die im Durchschnitt 50 Tage dauert. Ermüdungseffekte fallen als Ursache weitgehend aus, die Verletzungen sind über die gesamte Spieldauer hinweg mit gleicher Häufigkeit zu beobachten. Thomas Henke macht vielmehr koordinative Probleme grundsätzlicher Art für die Verletzungen verantwortlich.

Präventive Maßnahmen
Um die hohe Anzahl an Verletzungen zu minimieren, raten die Forscher zu strukturierten Trainingsprogrammen, die die Koordination schulen. Beim Aufwärmen soll es nicht nur um eine Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems gehen, sondern auch um eine Erhöhung der Belastungstoleranz von Muskeln, Sehnen und Bändern. \"Im Fußball werden darüber hinaus das Training der Rumpfkraft, der Sprungkraft sowie der Kraft der Beinbeuger oft vernachlässigt“, sagt Henke. Dabei sei aber gerade die Stabilisation des Rumpfes wichtig, um im Lauf oder Sprung koordiniert und effektiv agieren und den Ball spielen zu können.

Keine Daten für österreich
In österreich an verlässliches Zahlenmaterial zu gelangen ist schwierig. Was die Finanzen angeht, halten sich die Vereine gerne bedeckt. Eine ähnlich geartete wissenschaftliche Studie ist derzeit nicht in Planung. Sollten sich die europäischen Vereine allerdings mit ihrer Forderung nach einer Abstellgebühr für Nationalspieler durchsetzen, werden auch die heimischen Profivereine nicht umhin kommen, detailliertes Zahlenmaterial zu erheben.

Read more...

Attraktiv, aber schwierig

China gehört zu den attraktivsten Ländern, die von Führungskräften für einen Auslandsaufenthalt in Betracht gezogen werden, gestaltet sich aber auch als sehr schwierig für eine erfolgreiche Tätigkeit. Dies war das Ergebnis einer Umfrage von über 140 internationalen Personalvermittlern, die die zehnte Ausgabe des vierteljährlichen \"Executive Recruiter Index\" abschlossen, der von Korn/Ferry International veröffentlicht wurde.
Weitere Standorte, die von \"Expatriats\" (ständig im Ausland lebende Personen) gerne gewählt werden, sind Westeuropa, insbesondere Großbritannien, Nordamerika und Südostasien, besonders Singapur. Zu den Arbeitsplätzen, die die wenigsten \"Expatriats\" anlocken, gehören die Nichtgolfstaaten im Nahen Osten, Afrika, Mittel- und Osteuropa sowie Südamerika.

Zu den Orten, die für \"Expatriats\" beruflich am Erfolg versprechendsten sind, zählten die Vermittler Westeuropa, Nordamerika und Südostasien. Die für den beruflichen Erfolg der \"Expatriats\" schwierigsten Länder sind, laut Aussagen der Personalvermittler, Nordasien (insbesondere China, Japan und Südkorea), die Nichtgolfstaaten im Nahen Osten, Mittel- und Osteuropa sowie Südamerika.
\"Aufstrebende Nationen mit starkem Wachstum bieten oft die besten Möglichkeiten für \"Expatriats\", können aber auch am problematischsten sein\", erklärte Chris van Someren, President von Korn/Ferry für Europa, den Nahen Osten und Afrika. \"Unsere Ergebnisse lassen vermuten, dass sich Führungskräfte bei einem Wechsel ins Ausland verständlicherweise nur widerstrebend in politisch oder wirtschaftlich unsichere Situationen begeben, sowie in Kulturen, die als übermässig homogen oder isoliert empfunden werden. Globale Unternehmen müssen kreative Lösungen finden, um \"Expatriats\" diese anspruchsvolleren Standorte schmackhaft zu machen und ihren Erfolg zu fördern.\"

Bei der Umfrage wurden die Vermittler auch aufgefordert, die verschiedenen Vorzüge und Nachteile von Versetzungen ins Ausland zu bewerten. Die Vermittler lobten die \"Expatriate-Programme\" für die Förderung eines besseren kulturellen Verständnisses, die Vereinfachung der Eröffnung neuer Zweig- oder Geschäftsstellen und als Werkzeug zur beruflichen Weiterentwicklung. Am wenigsten effektiv waren die Auslandsversetzungen ihrer Meinung nach im Hinblick auf den Mangel an örtlichen Nachwuchskräften, die Schaffung neuer Geschäftsmöglichkeiten im Ausland, sowie verbesserte Möglichkeiten, Führungskräfte in ihren Positionen zu halten.

Der häufigste Grund für das Scheitern von Auslandsbesetzungen ist nach Meinung von über der Hälfte aller Vermittler (51 Prozent) die mangelnde kulturelle Kompatibilität. Weitere häufig angeführte Antworten waren familiäre oder persönliche Probleme (23 Prozent), sowie unzureichende Führung oder Zielsetzung (12 Prozent).
Schliesslich gab eine überwältigende Mehrheit der Vermittler (91 Prozent) an, dass Führungskräfte mit internationaler Erfahrung entweder ausserordentlich oder ziemlich begehrte Kandidaten seien. Die ideale Durchschnittsdauer für einen beruflichen Auslandsaufenthalt liegt nach Ansicht der Vermittler bei 32 Monaten oder etwa zweieinhalb Jahren.

Read more...

Scheingewinne

Dass die österreicher Anlagemuffel sind, ist ein Gerücht, das sich hartnäckig hält und von manchen Anbietern fleißig gepflegt wird - das aber nicht unbedingt den Tatsachen entspricht. Denn bei Betrachtung der aktuellen Zahlen der österreichischen Nationalbank kommt man zu einem anderen Schluss: Per Ende Juni 2006 waren demnach in österreich 159,53 Milliarden Euro in diversen Publikums- und Spezialfonds angelegt, um knapp 1,6 Prozent mehr als im Vergleichzeitraum des Vorjahres. Statistisch gesehen hat also jeder der 8,3 Millionen österreicher rund 19.200 Euro in einer der 2168 aufgelegten Investmentfonds angelegt.
Dabei sind die Rentenfonds mit 65 Prozent Anteil oder 87, 8 Milliarden nach wie vor die beliebtesten Anlageformen der österreicher. 25 Milliarden oder knapp 19 Prozent sind in diverse Aktien und Beteiligungen investiert, 11,5 Milliarden in Investmentzertifikate.
Read more...

Schönhofer geht wieder

Eric Simonsen hat mit Wirkung vom 1. Juni 2007 die Position des Chief Financial Officer bei Nokia Siemens Networks übernommen nachdem überraschend der ehemalige Siemens-österreich-CFO Peter Schöndorfer seine Vorstandsfunktion zurückgelegt hat. Schönhofer leitete als Chief Financial Officer während des Integrationsprozesses den Aufbau und Start des Bereiches Finance und Controlling von Nokia Siemens Networks. “Wir danken Peter für seinen großartigen Beitrag zum Start von Nokia Siemens Networks,” so CEO Simon Beresford-Wylie. “Dank ihm ist Nokia Siemens Networks auf dem richtigen Weg, die geeigneten Finanz- und Kontrollsysteme sowie -prozesse einzuführen. Er war uns ein vertrauter Kollege und ein wichtiges Mitglied des Führungsteams während der sehr fordernden Zeit der Integration.\"

Simonsen leitete bislang die weltweite Restrukturierung des Unternehmens und ist Mitglied des Executive Boards von Nokia Siemens Networks. Der neue CFO war Senior Manager bei Unternehmen wie WorldCom Corp., Cable & Wireless America Inc. und Genuity Inc. Von 1991 bis 2001 arbeitete er als Chief of Operations und Chief Financial Officer bei Allmerica Financial Corp., einem Fortune 400 Unternehmen. Seit 2002 ist Simonsen für AlixPartners tätig, ein Unternehmen, das schwerpunktmäßig bei Integrations- und finanziellen Umstrukturierungsprozessen berät. Simonsen bleibt Managing Director bei AlixPartners, während er gleichzeitig die Vollzeit-Aufgabe bei Nokia Siemens Networks übernimmt. Simonsen ist amerikanischer Staatsbürger und hat bereits früher in Skandinavien gearbeitet und gelebt; in seiner neuen Rolle wird er sowohl in Helsinki als auch in München tätig sein.

Read more...
Subscribe to this RSS feed