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Kamera speichert PC-Daten

Die elegante 7,2 Megapixel Digitalkamera EX-S770 will durch ihr extrem helles 7,1 cm Wide Screen TFT-Farbdisplay im extrem schlanken Card-Format überzeugen. Das Display bietet eine Auflösung von 230.400 Pixel und soll bei einer Helligkeit von 1.100 cd/m² auch bei Sonnenlicht gut lesbar sein. Außerdem ist das Wide Screen TFT-Farbdisplay optimal auf die neuen Zusatzfunktionen der EX-S770 abgestimmt.

Neue Funktionen
Die Daten Speicher-Funktion soll dank der enthaltenen Data Transport Software die übertragung von Computerdaten - einschließlich Geschäftsdokumenten, E-Mails und Webseiten - und deren automatische Umwandlung in JPEG-Dateien ermöglichen. Informationen wie Touristenattraktionen oder Karten, die beispielsweise zuvor aus dem Internet heruntergeladen wurden, stellt die EX-S770 auf dem TFT-Farbdisplay dar. Zusätzlich unterstützt die neue Photo Transport-Funktion die übertragung gespeicherter Fotos vom PC auf die Kamera. Neben Movies im MPEG-4 Format mit VGA-Auflösung zeichnet die EX-S770 Filme im Wide Screen-Format 16:9 auf. Ideal für moderne LCD- und Plasma-TV-Geräte, für welche dieses Format optimiert wurde.

Hauptmerkmale
- 7,2 Millionen Pixel effektiv
- 3fach optischer Zoom
- Extra helles 7,1 cm Wide Screen TFT-Farbdisplay
- Anti Shake DSP (Digital Signal Processor), der die Gefahr von unscharfen Aufnahmen, die durch mögliches Zittern der Hände oder eine Eigenbewegung des Objekts verursacht werden können, reduziert
- 35 unterschiedliche BEST SHOT Motivprogramme, die großartige Fotos von unterschiedlichen Aufnahmesituationen liefern

Die Exilim Card EX-S770 ist ab sofort für 389 Euro im Handel erhältlich.

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öko-Bleistift

Seit knapp 350 Jahren wird die zum Schreiben benötigte Grafitmine von Holz umschlossen. Was eigentlich Verschwendung oder zumindest purer Luxus ist. Für 100.000 Bleistifte werden sechs Kubikmeter wertvollen Holzes verschwendet. Die Suche nach Alternativen hat findige Produzenten zu riesigen Bergen von Altpapier und alten Tageszeitungen geführt. Die Idee dahinter: Anstelle der sechs Kubikmeter Holz würde eine Tonne alter Tageszeitungen eine sinnvolle Verwendung erfahren. Das macht auch ökologisch Sinn. Um die handelsübliche Grafitmine wird in einem patentierten Spezialverfahren die alte Tageszeitung aufgebracht. Für eine hübsche Optik wird das Ganze auch noch lackiert. Seine Herkunft offenbart der Papierbleistift beim Anspitzen des Stiftes: Das Muster am Kegel verändert sich, abhängig vom bedrucktem Papier - Schwarz-weiße Textwüsten werden ebenso sichtbar wie farbige überschriften und bunte Bilder.
In der Verwendung soll sich der Papierbleistift nicht von herkömmlichen Bleistiften unterscheiden. Schreiben, zeichnen, anspitzen - alles wie gehabt.
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Mobile Unterhaltung

Die Spiele der ANNO-Serie wurden insgesamt 4.4 Million Mal verkauft und gehören damit zu den erfolgreichsten Spielen aller Zeiten im deutschsprachigen Raum.
In diesem einzigartigen Aufbau-Spiel erlebt der Spieler eine Welt, die historisch zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert angesiedelt ist. Kern des Spiels sind Gründung, Aufbau und Entwicklung einer Zivilisation vor diesem historischen Hintergrund, wobei ein ganzes Ensemble sympathischer KI-Charaktere den Spieler in eine interessante Geschichte voller Abenteuer in der Neuen Welt einbindet.

Basierend auf dieser Spieleserie ist ANNO 1701 für Nintendo DS komplett neu entwickelt worden, um die Besonderheiten des Nintendo DS voll auszunutzen. Die gesamte ANNO-Inselwelt kann mit dem Stylus erkundet, besiedelt und kontrolliert werden. Während das Spiel im Touchscreen seinen Lauf nimmt, erscheinen im oberen Bildschirm wertvolle spielrelevante Informationen. Drei verschiedene Spielmodi sorgen für schier unbegrenzten Spielspaß: eine umfassenden Kampagne voller spannender Zwischensequenzen, ein variabler Endlosspielmodus, in dem die Inselwelt frei erkundet und besiedelt werden kann, sowie ein Multiplayer-Modus, bei dem mittels drahtloser DS-Datenübertragung bis zu vier Spieler eine Inselwelt erforschen und besiedeln können.

Wichtige Features
• ANNO 1701 für Nintendo DS wurde komplett neu entwickelt und bietet Bedienungskomfort für unterwegs.
• Drei Spiel-Modi: Eine umfangreiche Kampagne mit über 15 abwechslungsreichen Missionen, ein variabler Endlos-Modus sowie ein Multiplayer-Modus mit konfigurierbaren Siegbedingungen für bis zu vier Spieler auf vordefinierten Karten sorgen für stundenlangen Spielspaß.
• Durch ein Einführungsspiel, überall erreichbare Hilfetexte, sowie einen hilfreich zur Seite stehenden Berater, wird ein leichter Einstieg und eine optimale Zugänglichkeit erreicht.
• überarbeitetes Kampf-System: Das Kampfsystem wurde im Vergleich mit der PC-Version überarbeitet und auf die Möglichkeiten des Nintendo DS angepasst.
• Erlebe die Entwicklung deiner Bevölkerung und bestimme ihr Schicksal.

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»Die Anbieter werden kämpfen«

Wieder einmal wurde der heimische IT-Markt unter die Lupe genommen. Die Marktforscher von IDC analysieren in der dem Report vorliegenden Studie »Austria IT Services 2006-2010 Forecast and 2005 Vendor Shares« den Marktauftritt der IT-Dienstleister in österreich. Pointiert werden die Veränderungen, Chancen und Gefahren, die die einzelnen Branchenplayer betreffen, beschrieben. Auch wenn von einer Marktsättigung und beinharten Preiskämpfen um eine sinkende Zahl an Ausschreibungen die Rede ist - dem Markt geht es nicht so schlecht. Bis 2010, so weit trauen sich die Analysten mit der Wetterprognose, rechnet man mit einem Wachsen des IT-Dienstleistungsmarktes um satte 3,9 Prozent. Vor wenigen Jahren noch hätten Investoren ob dieser konservativen Aussichten noch gelangweilt abgewinkt. Die Welt hat sich jedoch weiter gedreht: Heute ist jede Steigerung über zwei Prozent mehr als willkommen.

Als größten Umsatzbringer bei den IT-Services lokalisiert IDC den Outsourcingbereich mit 36 Prozent Anteil von insgesamt 3,26 Mrd. Dollar (nachfrageseitig bereinigt). Die Auslagerungsdienste sind damit weiterhin Liebkind der Branche, wenn auch der Sprössling in letzter Zeit für lange Gesichter sorgt. Im Vorjahr ist die Outsourcingsparte lediglich um 0,7 Prozent gewachsen. IDC-Analyst Rainer Kaltenbrunner führt dies vor allem auf den Einbruch des Geschäftsbereiches »Information Systems Outsourcing« zurück. Das heißt: Das Auslagern kompletter IT-Infrastrukturen stagniert. Licht ins Dunkel bringen dann wieder sexy Geschäftsfelder wie »Application Management« und »Network & Desktop Outsourcing«, die Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich verzeichnen. Der Add-on-Gedanke spezialisierter IT-Dienstleistungen (statt Megaaufträgen für einen einzigen Dienstleister) ist auch im Jahr 2005 bereits Programm gewesen. Der Multi-Vendor-Gedanke hat nicht nur den Hardwaremarkt, sondern nun auch das Dienstleistungsgeschäft erfasst. Die Experten nennen diesen Paradigmenwechsel »Multisourcing«. »Die Auslagerung von Dienstleistungen an verschiedene Anbieter reduziert die Kundenabhängigkeit«, beschreibt Kaltenbrunner ein Geschäft mit großer Zukunft.

Das große Ranking. Gelistet nach IT-Services-Umsätzen führt ebenso wie im Vorjahr der Leitwolf Siemens Business Services das Rudel der größten IT-Dienstleister in österreich an (siehe Tabelle). In den Top-10 folgend: eine gestärkte Position zwei von Raiffeisen Informatik, der Rechenzentrumsbetreiber iT-Austria überholt IBM. Das Bundesrechenzentrum steigt ebenso wie HP eine Stufe im Ranking auf. Der Grund ist T-Systems: Die Deutsche-Telekom-Tochter hat Anfang 2005 die Wartungs- und Vertriebsgesellschaft DSS an S&T verkauft und damit im Jahresvergleich ihren Serviceumsatz um mehr als ein Viertel verringert. Nach CSC (Platz acht, gleichbleibend wie 2004) und Accenture, das auch von einigen Abstiegen profitiert (EDS und ai informatics fielen 2005 im Vergleich zum Jahr davor in Umsätzen zurück), findet sich plötzlich die Telekom Austria auf Platz zehn. Der Telco hat es erstmals unter die ganz Großen in österreich geschafft - als Dienstleister möchte man in Zukunft verstärkt wahrgenommen werden. Freilich ist die IDC-Liste nicht der Weisheit letzter Schluss: Eine Rangordnung ist jenseits der acht größten IT-Dienstleister wenig aussagekräftig. Die Umsatzgrößen vom neuntgrößten IT-Dienstleister Accenture und der Nummer 25, dem WIFI, unterscheiden sich gerade mal um dreißig Mio. Dollar. Das Wirtschaftsförderungsinstitut ist dazu noch der größte Exot unter den IT-Services-Anbieter. Sein Asset ist die relativ starke Position am Markt der IT-Trainings und der IT-Education - eine der nach IDC vielen verschiedenen Sparten der IT-Services-Szene. Der zweitgrößte IT-Trainer, SAP (7,2 Prozent Spartenanteil gegenüber 18,8 Prozent des WIFI), profitiert wiederum von den Aktivitäten der SAP Business School Vienna.

Die Player eingeschätzt. Den größten IT-Dienstleister, Siemens Business Services, schätzt IDC aufgrund seines breiten Portfolios als relativ potent ein. Besonders gut ist SBS in den vertikalen Märkten »Erzeugende Industrie« und »Government« aufgestellt. Kunden wie die Sozialversicherungen (Stichwort e-card), das Finanzministerium, Innenministerium und ein groß angelegtes Full-IT-Outsourcing-Projekt für den Mobilfunker One haben sich bezahlt gemacht. Einen besonderen Vorteil können die Siemensianer aus ihrem Brand erzielen. IDC sieht Siemens als Traditionsmarke, mit der Qualität und Verlässlichkeit assoziiert werden. Die Stärke in den beiden genannten Vertikalmärkten wird gleichzeitig auch als Schwäche gesehen: »Transportation«, »Telecommunications«, »Banking« und »Retail« sind Kundengruppen, die jeweils nur unter fünf Prozent des Gesamtumsatz bei SBS generieren. Doch gibt es Hoffnung - trotz der unseligen Gerüchte, die Nummer eins könnte aus strategischen Gründen der Konzernmutter in Deutschland jederzeit von einem Konkurrenten übernommen werden: SBS expandiert weiter in der CEE-Region und könnte die günstigeren Kostenstrukturen im Osten noch besser für Nearshore-Aktivitäten innerhalb des Konzerns nutzen. Die Rolle von Fujitsu-Siemens, die wohl in der nächsten IDC-Dienstleistungsstatistik schlagend wird, ist eng mit dem Aktivitäten der SBS verknüpft: Mit April 2006 hat SBS das produktnahe Wartungsgeschäft »Product Related Services (PRS)« an Fujitsu Siemens Computers verkauft. In österreich bedeutet dies den Verschub von gut sechzig Mio. Euro an die FuSi-Kollegen.

»Alte« Nummer zwei. Raiffeisen Informatik hat sich im Vorjahr auf dem zweiten Rang gut verstärkt. Nicht nur konnte der Abstand zum Marktführer verringert, sondern vor allem der Vorsprung auf IBM vergrößert werden. ähnlich wie SBS hat Raiffeisen Informatik besondere Schwerpunkte, hier ist es der Banken- und Versicherungsbereich. Die einschlägigen Verträge aus dem Bankenumfeld sind auch für den fetten Outsourcinganteil von 78 Prozent am Jahresumsatz beim IT-Dienstleister verantwortlich. Der Deal mit der Strabag, für die länderübergreifend Telefonieservices bereitgestellt werden, zeugt aber von einem wachsenden Systemintegrationsgedanken bei den Informatikern. Das Gute und Schlechte liegen auch hier sehr nahe: Den Schwachpunkt schlechthin sieht IDC im Banken-Image, mit dem Raiffeisen Informatik noch immer untrennbar verbunden scheint. Dem Anbieter werde dadurch zwar die Abwicklung größter Volumina zugetraut - allerdings fürchte man fehlendes Know-how in finanzfremden Branchen. Als mögliches Potenzial erweisen sich auch bei der Nummer zwei die jungen EU-Länder: Dort boomt es, die Großkunden können unkompliziert in den Osten begleitet werden.

Nach iT-Austria hatte IBM den vierten Platz 2005 inne. Knapp ein Drittel des Umsatzes in österreich wurde mit IT-Services generiert. Systemintegration und Outsourcing halten sich bei IBM die Waage, Big Blue ist ebenso wie SBS stark im Governmentbereich und kann mit der Wiener Städtischen, Magna Steyr und der Wirtschaftskammer österreich einige starke Kunden in den Vertikalmärkten aufweisen. IDC sieht auch die Marke IBM als große Stärke, die auf eine Heerschar an im Feld installierter Hardware bauen kann. Vom Hardwaregeschäft hat man sich großteils getrennt, doch sei es immer noch Eintrittskarte für das Software- und Dienstleistungsportfolio. Die Schwäche der IBMler ist der Fokus auf Großprojekte, von denen es in österreich zwangsweise eine nur überschaubare Zahl gibt. Obwohl mit eigenen Units der Angriff auf den KMU-Markt geblasen wurde, schätzen die Analysten die zugehörigen Marketingkampagnen als ineffektiv ein. Als Bedrohung für den Erfinder des PCs werden stärker spezialisierte und flexiblere Unternehmen wie SBS, T-Systems - und sogar HP - gesehen.

Zwei Kaiser... HP, das hierzulande als Vertriebs- und Marketingbetrieb für den weltweiten Konzern aufgestellt ist, hat im abgelaufenen Jahr insgesamt 689 Mio. Dollar Umsatz erzielt, auf IT-Services entfallen 172 Mio. Dollar. Die Sparte »Vertrieb & Support« ist bei HP von allen Top-10-Dienstleistern relativ gesehen am größten. Fast jeder zweite Dollar oder Euro der Dienstleistungssparte kommt aus der Hardwareecke. Entsprechend gleichmäßig aufgeteilt sind des Vertriebskaisers IT-Dienstleistungen in allen vertikalen Branchen zu finden - vom Medien- und Verlagsbereich bis zum Handel. Auch hier essenziell: die Marke, von der man sich über das Endkundengeschäft Bekanntheitsgrad bei den Business Solutions erhofft. Freilich limitiert der vorherrschende Schwerpunkt auf den Gerätevertrieb die Avancen ins Integrationsgeschäft. IDC sieht HP überhaupt nur mit 16 Prozent Umsatzanteil bei Outsourcing-Services. Und die Erweiterung auf die KMU-Kundschaft wird als kostspieliges Unterfangen gesehen, das die Gewinne massiv schmälern könnte. Derzeit würden die kleineren und mittleren Unternehmen HPs Serviceangebote als teuer und unflexibel sehen, so IDC. Ein überdenken der Preispolitik scheint notwendig.

T-Systems wiederum wird von den IDC-Experten als Konvergenzkaiser gesehen, man billigt der Deutsche-Telekom-Tochter ein hohes Maß an Netzwerkmanagement- und IKT-Know-how zu. Mit Kunden wie der Landesklinik St. Pölten und dem Land Niederösterreich drängt das Unternehmen mit seinen IT-Services kräftig in den Gesundheitssektor. Diese Avancen werden neben Business-Process-Outsourcing als Hoffnungsträger für den Dienstleister gesehen. Schwächen bemerkt IDC lediglich anlässlich des Verkaufs der DSS-Vertriebsgesellschaft. Manch Kunde könnte dadurch verunsichert sein, sagen die Experten. Die Bedrohungsfelder für T-Systems finden sich laut Studie bei SBS und IBM. Der Grund: Die Konkurrenten setzten haargenau auf die gleichen Outsourcing- und Integrationsfelder.

...und ein Prinz. Zum Abschluss der im Vorjahr neuerdings zehntgrößte IT-Dienstleister in österreich: Telekom Austria. Mit den frisch geformten Lösungssparten ackert der Telco nun auf den Schauplätzen »Stability«, »Productivity« und »Marketing Solutions«. Outsourcing machte knapp die Hälfte der IT-Dienstleistungsumsätze aus, gefolgt von der Systemintegration mit 29 Prozent Services-Anteil. Der dominierende Zielmarkt war die Industrie, die nun für die dringend notwendigen Referenzgeschichten sorgt. Als Schwäche und Gefahr für die TA wird aber die Schwierigkeit gesehen, sich als Großkonzern praktisch neu erfinden zu müssen. Der Neo-Dienstleister kommt aus dem TK-Geschäft, hat dadurch zwar ein großes Kundenpotenzial, gilt mitunter aber als unflexibel. Immerhin: Bei der Verknüpfung von IT- und Telekommunikation hält IDC den Incumbent für besonders fähig.

Dass es nicht leicht sein wird, die Bekanntheit am Markt in bare Münze im Dienstleistungsgeschäft umzuwandeln, bezeugt das prophetische Statement von IDC-Analyst Rainer Kaltenbrunner am Schluss der Studie: »Schon 2005 ist der IT-Services-Markt in österreich mangels neuer Projekte nur moderat gewachsen. Auch in den kommenden Jahren wird der Wettbewerb auf dem gesättigten Markt intensiv bleiben. Die Anbieter werden um jedes einzelne Projekt kämpfen.«

Prognose 2006-2010
Die Großkunden sind abgegrast, die Experten rechnen für die nächsten Jahre mit der notwendigen Neuausrichtung der IT-Dienstleister auf KMU und den künftigen Umsatztreiber »öffentlicher Dienst«. Der Government-Bereich gilt als Motor für den IT-Services-Markt, hier findet das stärkste Wachstum statt. Bei den Klein- und Mittelbetrieben sind ebenfalls Branchenwissen, vor allem aber Flexibilität gefragt. Gefordert sind nun maßgeschneiderte Angebote für die KMU-Szene. Kein leichtes Unterfangen, wie IDCs SWOT-Analysen (Bewertung der Stärken (Strenghts), Schwächen (Weaknesses), Potenzial (Opportunities) und Bedrohungen (Threats)) der Anbieter zeigen: Den großen Dienstleistern werden durch die Bank schmerzhaft fehlende Portfolios für Kundengrößen am KMU-Level diagnostiziert.
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Kluft

Richtig sprudelnd ist dagegen der Gewinn, der um knapp siebzig Prozent auf 67,8 Millionen Euro anstieg, wie aus der Bilanz hervorgeht. Das Betriebsergebnis stieg demnach um 37,4 Prozent auf 87 Mio. Euro, das EGT auf 88,6 Mio. Euro und der Jahresüberschuss um 70,6 Prozent auf 66,8 Mio. Euro - obwohl die Förderung der RAG deutlich geschrumpft ist. Im Vorjahr förderte die RAG 75.646 Tonnen öl und 456,3 Mio. m3 Gas. Das entspricht einem Minus von 1,5 Prozent bei öl. Beim Erdgas sank die Förderung gleich um gut vierzig Prozent. Neben der EVN halten Shell, E.ON, die Steirische Gas-Wärme GmbH und die Salzburg AG Anteile an der RAG, die 200 Mitarbeiter beschäftigt.
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Kelag schluckt Kropfitsch

Der bisherige Eigentümer der E-Netz Kropfitsch GmbH zieht sich aus privaten Gründen vom Geschäft zurück. Zur E-Netz Kropfitsch GmbH gehören vier Netzgebiete südlich von Klagenfurt und im Rosental: Stein bei Viktring, Lambichl/Nadram, Maria Rain/Toppelsdorf und Ferlach/St. Margareten. Das Kropfitsch-Netz besteht aus 27 Trafostationen und 84 km Stromleitungen. Schon bisher war das Kropfitsch-Netz an drei übergabepunkten technisch in das Netz der Kelag integriert. Die rund tausend Stromkunden im Gebiet der E-Netz Kropfitsch GmbH werden ab sofort von der Kelag mit elektrischer Energie beliefert.
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Hoffnungsträger Sonne.

Im Mittelpunkt stand die überlegung, dass diese Technologie in den kommenden Jahrzehnten steigende Bedeutung für die weltweite Elektrizitätsversorgung übernehmen wird. Für österreich ist derzeit eine »Roadmap« in Ausarbeitung, bei der von einem 20-Prozent-Anteil am Gesamtstrom bis zum Jahr 2050 ausgegangen wird. Ohne Förderungen ist die Stromgewinnung aus Photovoltaik wirtschaftlich nicht machbar. Da die konventionelle Stromproduktion sich verteuert und die Preis für PV-Anlagen pro Jahr um rund fünf Prozent sinken, sehen die Fans des Sonnenstroms ihre Zeit kommen. 2020 sollen die Kosten aus Photovoltaik mit herkömmlicher Stromerzeugung vergleichbar sein. In österreich sind etwa tausend Personen im Segment Photovoltaik beschäftigt, der Großteil der Produkte wird exportiert.
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Sport statt Energie

Die steirischen Grünen werfen dem für Umwelt, Energie und Sport zuständigem Landesrat Manfred Wegscheider vor, eine Schlagseite zur Wirtschaft zu haben. Nur so können sich die Grünen erklären, dass die Kraftwerksprojekte der Wasserkraft Koppentraun GmbH an der Schwarzen Sulm vom Land genehmigt werden konnten. Tatsächlich ist das Okay für Wasserkraft inmitten eines Natura-2000-Schutzgebietes ziemlich kühn. Das hat Wegscheider inzwischen auch erkannt und versucht verzweifelt, zurückzurudern. Die Gemeinde Bad Aussee soll dem Kraftwerksprojektanten 155.000 Euro zahlen, damit dieser die Staustufen fallen lässt. Diese Einsicht kommt spät und ginge zulasten der Gemeinde, die sich weigert, jetzt zu blechen. Der Verdacht der Grünen ist dennoch völlig unbegründet. Wegscheider ist kein Mann der Wirtschaft, sondern einer des Sports. Die Webpage des Politikers lautet www.sport.steiermark.at. öffnet man das Ding, springt einem gleich einmal der Golfschuh entgegen, was heutzutage längst kein Hinweis mehr auf eine Schlagseite zur Wirtschaft ist. Sämtliche Newsmeldungen des Landesrats haben einen Bezug zum Sport. Da wird der Damenfußballmannschaft Leoben gratuliert, mit Skistars in die Kamera gelächelt und mit Leichtathleten posiert. Ener­gie und Umwelt sind Wegscheiders Themen nicht. Für die Eröffnung von Biomasse- oder Biogaskraftwerken, die seinen niederösterreichischen Ressortkollegen Josef Plank stets auf Trab halten, hat er offenbar nicht viel übrig. Er ist Sportlandesrat - und ein Mann, den Energie- und Umweltfragen offenbar so wenig tangieren, wie die mittlerweile geschassten öGBler sich um die Bilanz ihrer Bank gekümmert haben. Eine klassische Fehlbesetzung in einer Zeit, in der gerade die Energiefrage in der Steiermark zunehmend an Brisanz gewinnt.
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Deutscher Treibstoff

Nach der mehrheitlichen übernahme der Abid durch die in Falkenhagen ansässigen EOP Biodiesel AG kann Krutak aufatmen. Ihm ist es zwar nicht gelungen, die Ursprungsidee, Biodiesel regional und in kleinem Maßstab zu produzieren, umzusetzen. Dafür aber hat er mit dem neuen Partner nun Aussicht, in größerem Maßstab im Dieselbusiness mitzunaschen. In der ersten Stufe sollte am ehemaligen Agrana-Gelände in Hohenau an der March eine Produktion mit einer Kapazität von 50.000 Tonnen gebaut werden. Wenn der Treibstoff einmal sprudelt, will man den Ausstoß auf 95.000 Tonnen fast verdoppeln. Ab 100.000 Tonnen wäre eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich, die kostet Geld und Zeit, wofür im Treibstoffgeschäft wenig Platz ist. Geplant ist die Verarbeitung von in österreich wenig vorhandenem Raps, zudem könnten auch andere pflanzliche öle zum Einsatz kommen. »österreich ist für uns ein sehr attraktiver Markt«, begründet der CEO der EOP, Sven Schön, das Investment eines niedrigen Millionenbetrages.
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Der Regenbogen general

Neben Rot-Grün hatte nicht nur das BZö für den Sozialdemokraten aus freiheitlicher Familie gestimmt, sondern auch zwei abtrünnige schwarze Stiftungsräte. Alexander Wrabetz kann sich für seine am 1. Jänner offiziell beginnende Amtszeit also auf eine breite Basis stützen. Wer aber die Schlangengrube Küniglberg kennt, weiß, dass sich an die Kür des 46-Jährigen auch etliche Wünsche und Erwartungen knüpfen. Das fängt bei der Personalpolitik an und hört bei der Programmgestaltung auf - insbesondere die Nachrichtensendungen mögen sich der regierungstreuen Hofberichterstattung ab- und seriösem Journalismus wieder zuwenden, lautet etwa eine der Forderungen. Den Medienkoloss ORF mit 882 Millionen Euro Umsatz und mehr als 4000 Mitarbeitern kennt der promovierte Jurist als kaufmännischer Direktor seit 1998 in- und auswendig. Vor großen Aufgaben zeigte er schon immer wenig Scheu: Bereits mit dreißig wurde Wrabetz Generalsekretär der öIAG, Hugo-Michael Sekyra bezeichnet er heute noch als seinen Mentor. Als Geschäftsführer des VAMED-Konzerns managte er später die Errichtung zahlreicher Spitäler in ganz Asien. Auffrischungen wird auch die Anstalt ORF nötig haben, denn Quoten und Werbeeinnahmen gingen in den letzten Jahren stetig bergab. Der Verlust der Senderechte an der Fußball-Bundesliga gilt als folgenschwerer Tiefpunkt der ära Lindner. Wie resistent sich Wrabetz gegen Einschmeicheleien und Interventionen erweist, wird mit schon jetzt mit Argusaugen beobachtet. Ein Zugeständnis an seine drei Kinder im Teenageralter hielt der mit einer ärztin verheiratete Familienvater, der bei diversen Festivitäten auch gerne mal zu Nena abtanzt, bereits in seinem Reformkonzept fest: Es soll wieder eine eigene Jugendsendung geben.
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