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Archiv (11315)

Die mobile Krankenakte

Vor allem in den Sommermonaten bekommt man den Arzt seines Vertrauens nur relativ selten zu Gesicht. Entweder er ist im Urlaub oder man selbst genießt die schönste Zeit des Jahres. Problematisch, wenn es dann zu einem medizinischen Notfall kommt. Der Krankenbericht mit Diagnosen und bereits begonnen oder abgeschlossenen Therapien ist nicht zugänglich, was dazu führt, dass Untersuchungen unnötigerweise wiederholt werden müssen. Vorhang auf für den Medistick. Der Medistick einer gleichnamigen Schweizer Gesellschaft bietet alle medizinischen Daten einer Person in fünf Sprachen auf einem durch Passwort geschütztem USB-Stick.
Der Medistick soll den Erfindern John Miley und Alessandra Witsch dazu beitragen, die zunehmende Kostenbelastung in der medizinischen Versorgung zu mindern, indem unnötige Wiederholungsuntersuchungen wesentlich verringert werden können. Diagnose und Behandlung sollen dadurch viel schneller möglich sein. Zudem soll der Stick laut Miley, den ärzten helfen, Stress zu vermeiden, den Zwang zu Mutmaßungen verringern und eine effiziente Versorgung der Patienten ermöglichen. Die Gefahren des Missbrauchs und der Verletzung des Datenschutzes werden von Miley und Witsch nicht thematisiert.
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Neue Wege der Mobilität

\"Die größten Herausforderungen im Transport wesen ergeben sich durch die fortschreitende Globalisierung“, sagt Elmar Wieland, Chef von Schenker österreich. Die zunehmende internationale Arbeitsteilung wird das Transportaufkommen weiter überproportional ansteigen lassen. Im Jahr 2005 hat alleine die deutsche Wirtschaft 74 Milliarden für den Transport von Gütern und Materialien ausgegeben - Tendenz steigend. Wieland wirft der Politik im Allgemeinen und der Wirtschaftspolitik im Besonderen vor, die Interdependenz von Globalisierung und Transport nicht erkannt zu haben. Die Probleme seien bewusst oder unbewusst unterschätzt oder sogar unter den Teppich gekehrt worden. Er fürchtet, dass ein Umdenken erst dann einsetzen wird, wenn es zu einem Supergau in Form von Megastaus und Versorgungsengpässen sowohl für die Industrie, den Handel und die Konsumenten kommen wird.
Damit es nicht soweit kommt wird fleißig an Alternativszenarien gearbeitet, die weit über eine Verbesserung der bestehenden Infrastruktur hinaus gehen. Es macht wenig Sinn, noch mehr Straßen zu bauen oder noch mehr Schienen zu verlegen, es geht vielmehr darum, die bestehenden Kapazitäten optimal zu nutzen und darüber hinaus neue revolutionäre Denkansätze zuzulassen. Ansätze, die das Transportwesen, wie wir es derzeit kennen gründlich umkrempeln und vor allem entlasten würden. Die Konzepte sind vorhanden: Von der Renaissance der Luftschiffe über unterirdische Rohrpostsysteme bis hin zu voll automatisierten, selbst fahrenden Schienenfahrzeuge. Nur mit der Umsetzung gibt es zum teil noch Schwierigkeiten.

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SolveDirect baut CEE-Vertrieb auf

Als erste Maßnahmen hat Iwona Chelminska die polnische Version der SolveDirect-Applikationen und der Website erstellt und den Auftritt von SolveDirect auf der Messe Infosystems in Posnan, Polen, organisiert. Nun laufen bereits vielversprechende Aktivitäten mit dem ersten Vertriebspartner in Polen.

Iwona Chelminska, Jahrgang 1975, ist in der Nähe von Krakau aufgewachsen, studierte International Management Studies in Katowice und Stuttgart. Vor ihrem Wechsel zu SolveDirect war sie mehrere Jahre für IT-Firmen wie Seeburger und AIM Software in Deutschland und österreich tätig um den Marktaufbau in CEE zu unterstützen. In ihren bisherigen Positionen, beginnend als Sales Support CEE, dann als eigenverantwortlicher Key Account Manager CEE, schließlich als Country Manager war sie unter anderem für die Marktanalyse, Geschäftsentwicklung, den Aufbau des Reseller- und Implementierungspartnernetzwerkes sowie den direkten Vertieb bei Key-Accounts in Polen, Tschechei, Slowakei verantwortlich.

über die SolveDirect.com Internet-Service GmbH Mit der weltweit größten Service Management Plattform hat SolveDirect das Service Management Dutzender Unternehmen automatisiert. Damit sparen SolveDirect-Kunden vom Call bis zum Serviceeinsatz 60 Prozent ihres bisherigen Zeitaufwandes. Der neutrale SolveDirect ServiceDesk SD² und die Datenclearingstelle SD.bridge stehen rund um die Uhr on demand im Einsatz.So entstehen weder beim Service-Kunden noch beim Service-Lieferanten Mehrkosten für zusätzliche Hardware oder Software. Einzige Voraussetzung für die Nutzung der Services des Application Service Provider SolveDirect ist ein Internetzugang (natürlich auch über Mobile Devices). Seit seiner Gründung Ende 2000 hat SolveDirect über 100 Kunden gewonnen. Der Kernmarkt des Unternehmens liegt in der Region Deutschland, österreich, Schweiz (DACH), zusätzlich wird der osteuropäische Markt von Polen aus bearbeitet.

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Zum größeren Nutzen

Die integrierten Betriebe waren 1997 von der Iveco AG losgelöst und 1998 unter den Namen IVC als eigenständige Firmen gegründet worden. Nach einer im Zuge der Loslösung vom Vertrieb Iveco Deutschland durchgeführten überprüfung der Konzernstruktur und der unter dem Namen \"Alps Region“ zu Jahresbeginn erfolgten Zusammenführung mit Iveco Austria habe man sich wieder zur Re-Integration entschlossen, um die Potenziale zu steigern, wie Marketingleiterin Cristina Seagesser meint. General Manager der Alps Region ist Thilo König, zugleich Geschäftsführer der Iveco Austria Gmbh.
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Mehr Druck

Die Gruppe mit Firmensitz in Turin stellt Kolbenkompressoren für den industriellen Bereich her, die über die Markennamen ABAC, ALUP, AGRE und BALMA vertrieben werden. Auf dem Markt für Schraubenkompressoren hat sich das Unternehmen mit den Markennamen ALUP, AGRE, ABAC und BALMA etabliert. Der Konzern vertreibt außerdem mit Erfolg Kompressoren für kleine und mittelständische Betriebe und den Automobil-Aftermarkt. Der Umsatz von ABAC beläuft sich auf etwa 160 Millionen Euro. Die Atlas Copco-Gruppe stellt Druckluft- und Druckgasgeräte, Generatoren, Bau- und Bergbaumaschinen, Industriewerkzeuge und Montagesysteme her.
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Neues bei VoIP

Der VoIP- und Telefonielösungsanbieter Swyx hat Harald Bender weltweit zum Leiter des Channel-Marketing-Teams berufen. Durch die Personalentscheidung verstärkt das Dortmunder Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem Fachhandelskanal.

Harald Bender, 36, ist seit Gründung 1999 für die Swyx Solutions AG tätig und verantwortet seit 2002 das Marketing des Unternehmens in Zentraleuropa. Hauptaufgabe des neuen Channel-Marketing-Teams ist es, Distributoren und Reseller bei der Vermarktung der Swyx-Produkte aktiv zu unterstützen. Gleichzeitig trägt das Team die Verantwortung für den Ausbau des Partnernetzes in neue Vertriebsregionen und Wachstumsmärkte und für die Umsetzung des neuen Swyx Partnerprogramms.

\"Wir stehen vor einer interessanten Aufgabe, die wir mit Hochdruck angehen. Unser neues Partnerprogramm erleichtert dem Fachhandel nicht nur den Einstieg in den VoIP-Markt, sondern begleitet und unterstützt darüber hinaus die Vertriebsaktivitäten unserer Partner“, so Harald Bender. \"Durch die einheitliche Koordination unserer internationalen Channel- und Marketingaktivitäten werden Synergien geschaffen, die die führende Position unseres Unternehmens im Bereich IP-Telefonlösungen weiter stärken werden.“

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Preiserhöhung bei Inode

Von Daniel AJ Sokolov

Zum 1. Oktober werden die VoIP-Telefontarife für Inode Privatkunden angehoben. Da auch Bestandskunden betroffen sind, erwächst diesen ein Sonderkündigungsrecht.

Bis vor kurzem war die VoIP-Telefonie unter der Marke Inode ein wiederverkaufter eTel-Dienst. UPC hat diesen Vertrag gekündigt und alle Rufnummern zur Schwesterfirma Priorty portiert. Deren Leistungen sind offenbar wesentlich kostspieliger. eTel-Chef Achim Kaspar wollte die Entwicklung nicht kommentieren, schließlich wird auf anderen Ebenen weiter kooperiert. Thomas Helfert, Leiter Produktmanagement bei Inode, vertrat gegenüber dem Report den Standpunkt, dass auf die meisten User bei unverändertem Nutzungsverhalten keine Mehrkosten zukämen, da die Mobilfunktarife gesenkt würden.

Statt sekundengenauer Abrechnung gibt es fortan einen 60/30-Takt - auch für kürzere Verbindungen ist mindestens eine volle Minute zu bezahlen, längere Verbindungen werden in 30-Sekunden-Intervallen verrechnet. Parallel steigt der nominelle Inlandstarif in der Geschäftszeit um 50 Prozent von 3 auf 4,5 Cent (alle Preisangaben pro Minute). Anrufe zu 0780-Nummern (ENUM) steigen gleich auf 14,5 Cent. Dem nicht genug, werden die kostenlosen netzinternen Verbindungen zwischen Inode-Anschlüssen komplett gestrichen.

Die Grundgebühren bleiben gleich (ab 9,50 Euro/Monat). Günstigere Minutenpreise gibt es für Verbindungen zu Mobiltelefonen. Statt je nach gerufenem Netz 22, 29 oder 35 Cent heißt es ab Oktober 18 beziehungsweise 23 Cent. Gleichzeitig steigen die meisten Auslandstarife, oft auf ein Vielfaches, an.

Ergebnis einer Stichprobe für zwei Nachbarländer und drei entferntere Destinationen, ohne Berücksichtigung der Tatktungsänderung: Deutschland Festnetz +74 Prozent, Deutschland mobil -9 Prozent; Liechtenstein Festnetz +240 Prozent, Liechtenstein mobil +72 Prozent; USA & Kanada +240 Prozent; Macao Festnetz +323 Prozent, Macao mobil +336 Prozent.

Für Neukunden gibt es mit \"Web&Phone mini\" eine neues Einsteiger-Produkt, das mit VoIP-Anschluss nur zwei Euro pro Monat mehr kostet. Für neue Businesskunden gelten die neuen Telefonietarife bereits ab Mitte August, wobei die sekundengenaue Abrechnung erhalten bleibt. Bestehende Businesskunden sind bis auf weiteres von den änderungen nicht betroffen.

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Brennstoffzellen - Transporter

Cargobike« heißt die jüngste Entwicklung der deutschen Firma Masterflex AG. Die Transportfahrräder kamen bei der deutschen T-Com anlässlich der Fußball-WM als Servicefahrzeuge rund um die Stadien in Berlin und Dortmund zum Einsatz. Cargobikes sind innovative Transportfahrzeuge mit integrierter Brennstoffzelle. Ein 250-Watt-Brennstoffzellensystem kann neben der Antriebsenergie zusätzlichen Strom zum Beispiel für die Beleuchtung des Fahrzeugs oder die Kühlung transportierter Ware bereitstellen. Die Wasserstoffversorgung wird durch den Gashersteller Air Liquide sichergestellt. Für die Masterflex AG ist dies das zweite Brennstoffzellenprojekt, das innerhalb weniger Monate erfolgreich auf den Weg gebracht wurde. Ende Mai wurde bereits die weltweit erste Fahrradflotte mit Brennstoffzellenantrieb an die nordrhein-westfälische Stadt Herten ausgeliefert.
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Virtuelle Behaglichkeit

Moderne Simulationsprogramme wie z.B. Riuska von Olof Granlund bedienen sich hier der herstellerunabhängigen Datenschnittstelle IFC und können dadurch aus den gängigsten Architektur-CAD-Systemen quasi per Mausklick die Daten übernehmen und in weiterer Folge sehr rasch die Simulationsergebnisse liefern. Einen besonderen Nutzen liefert Riuska im Zusammenspiel mit den Haustechnik-CAD-Systemen von Data Design System, welche ebenfalls über eine IFC-Schnittstelle verfügen. Die Simulationsergebnisse können so direkt in die Haustechnikplanung übernommen werden. Die damit erreichte Durchgängigkeit der Daten erspart allen am Projekt Beteiligten eine Menge an Zeit und Kosten.
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Taktikanalyse leicht gemacht

Voraussetzung für die Spielanalyse ist die genaue Positionsbestimmung der Spieler und des Schiedsrichter zu jedem Zeitpunkt des Spiels. Dies geschieht letztlich über die Fernsehkameras. über ein TV-Signal empfängt der Computer alle relevanten Kameradaten und digitalisiert sie. Bei der Auswertung errechnet Caesar die Position der Kamera, die Richtung und den Zoomfaktor, um anschließend in einem imaginären 3D-Koordinatensystem die exakte Position der einzelnen Beteiligten auf dem Spielfeld zu bestimmen. Im Idealfall erhält das System durchgehend Bilder von mehreren Kameras, denn die Aufnahmen über ein TV-Kabel zeigen oft nur einen Teil des Spielfeldes. Auch durch die Schnittführung und den schnellen Kamerawechsel sind manche Spieler für das System nicht permanent sichtbar. Das System kommt allerdings auch mit weniger Information aus, sagt Michael Beetz vom Lehrstuhl für Bildverstehen und wissensbasierte Systeme der TU München. Beim WM-Spiel Argentinien gegen Serbien-Montenegro stand nur die Bildübertragung am Fernseher zur Verfügung. Dennoch ließ sich live und in Echtzeit demonstrieren, wie einfach die Positionsbestimmung durch Caesar möglich ist.

Steht die Position der Akteure im Spielfeld fest, kann Caesar in die taktische Analyse gehen: Wie offensiv geht ein Spieler vor? Wie oft ist er im Ballbesitz und in welchem Spielfeldbereich ist er vor allem aktiv? Verfolgt Caesar einen Spieler über mehrere Fußballspiele hinweg, können Aktivitätsmuster erstellt werden. \"Mit den virtuellen Ansichten könnten völlig neue Anwendungsgebiete entstehen\", meint Informatikprofessor Bernd Radig. \"Bislang fallen bei der übertragung von Fußballspielen auf ein Handy enorme Datenmengen an. Würden nur die Positionsdaten der Spieler und des Balls ins Netz eingespeist werden, wäre die Bandbreite erheblich reduziert. Im mobilen Endgerät könnten die Daten dann visualisiert werden und der Fußballfan würde kaum einen Unterschied zum Fernsehbild feststellen\".

Mit dem Computersystem Caesar können derzeit nur Fußballspiele analysiert werden. Nach Entwicklung entsprechender Module eignet es sich jedoch ebenso für die Auswertung der meisten anderen Feldsportarten wie beispielsweise Handball, Eishockey oder Tennis.

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