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Startkapital statt Almosen

Von Angela Heissenberger

Anleger können mithelfen - und trotzdem gut verdienen.Spätestens seit das Jahr 2005 von der UNO zum Jahr der Mikrokredite erklärt wurde, gilt das Kreditgeschäft mit den ärmsten der Welt als das entwicklungspolitische Instrument der Zukunft. Effektive Hilfe zur Selbsthilfe lautet das Motto, denn dass Spendengelder in Milliardenhöhe die Armut nicht dauerhaft zu bekämpfen vermögen, haben inzwischen auch selbstlose Idealisten eingesehen.

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Zeit zu handeln

Die letzten Jahre waren geprägt von einer unerwartet langen, europaweiten Konjunkturschwäche. Davon war natürlich auch österreich betroffen. Allerdings in geringerem Ausmaß als andere EU-Länder. Die Wirtschaft ist im letzten Jahrzehnt real um etwas mehr als zwei Prozent gewachsen und liegt damit geringfügig über dem Schnitt der Eurozone. Auch die Arbeitsproduktivität liegt leicht über dem Eurozonenschnitt. Gemessen am BIP pro Kopf liegt österreich hinter Luxemburg und Irland an dritter Stelle. Weiterhin Besorgnis erregend entwickelt sich die Arbeitslosenquote. Die Arbeitslosigkeit stieg wie in den drei vorausgegangen Jahren an und erreichte 2005 laut Statistik Austria 5,2 Prozent.
Das österreichische Institut für Wirtschaftsforschung geht in seinen Prognosen davon aus, dass das Wirtschaftswachstum in österreich kurz- und mittelfristig stärker als in Deutschland und Italien sein wird, aber schwächer als in den neuen EU-Mitgliedsländern und auch schwächer als in den skandinavischen Ländern.
Trotz der nicht unbedingt idealen Rahmenbedingungen beharrt die Europäische Kommission auf ihren ehrgeizigen Zielen: \"Wir wollen die besten Universitäten, hoch qualifizierte Arbeitskräfte, leistungsfähige soziale Sicherungssysteme, die wettbewerbsfähigste Wirtschaft und die sauberste Umwelt“, sagt Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Für ihn ist es an der Zeit zu handeln, für die Mitgliedsstaaten gehe es jetzt darum, die nationalen Reformprogramme umzusetzen.

Reformprogramm in österreich
Das Nationale Reformprogramm (NRP) österreichs ist wenig überraschend auf Kontinuität ausgerichtet, radikale Politikänderungen und neue mittelfristige Zielvorgaben sind nicht vorgesehen. Das Programm ist eher eine Bestandsaufnahme als eine Präsentation neuer Maßnahmen. Als wichtigste makroökonomische Aufgabe wird die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen gesehen, eine Einschätzung, die auch von der Kommission geteilt wird. Die Strategie zur Erreichung des Ziels umfasst drei Ziele und ist sehr allgemein formuliert: ein ausgeglichener Haushalt im Wirtschaftszyklus, die Absenkung der Steuer- und Abgabenquote auf 40 Prozent des BIP bis 2010 und die Steigerung des Wachstums durch Investitionen in die Forschung.
In der mikroökonomischen Politik liegen die Schwerpunkte auf F&E und Innovation, Infrastrukturinvestitionen, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Umwelttechnologien, der Wettbewerb im Dienstleistungssektor wird außer Acht gelassen.
In der Beschäftigungspolitik sollen die Finanzmittel für eine aktive Arbeitsmarktpolitik aufgestockt und die öffentlichen Verwaltungen ausgebaut werden. Die zunehmende Jugendarbeitslosigkeit soll durch die Modernisierung und Erweiterung der Lehrlingsausbildung bekämpft werden. Die Integration von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt findet ebenso nur geringe Beachtung wie die Bereitstellung zusätzlicher Kinderbetreuungseinrichtungen, um eine bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben zu gewährleisten. Durch eine Senkung der gesetzlichen Lohnnebenkosten für ältere Arbeitskräfte soll die im EU-Vergleich sehr niedrige Beschäftigungsquote dieser Personenschicht angehoben werden.

Die Beurteilung durch die Kommission
Die Europäische Kommission bezeichnet das Nationale Reformprogramm österreichs als \"in sich schlüssig und auf kurze Sicht angemessen und realistisch“. Allerdings hätte die Kommission einen ehrgeizigeren und längerfristigen Ansatz begrüßt. Kritik wird auch an der relativen Schwammigkeit der Formulierung laut. So seien etwa die Umsetzungsmaßnahmen nicht detailliert beschrieben. Wörtlich heißt es: \"Mehr Informationen wären erforderlich, um sich ein Urteil darüber zu bilden, ob die finanziellen Verpflichtungen im Nationalen Reformplan“ in Einklang stehen mit dem Gesamtziel, den Haushalt ausgeglichener zu gestalten.
Als Stärken werden die kohärente Strategie zur intensiven Förderung von Innovation und Umwelttechnologie gesehen, die Stärkung der aktiven Arbeitsmarktpolitik und die Absenkung der Lohnnebenkosten. Ebenfalls voll des Lobes ist die Kommission für die Absichtserklärung, die Lehrlingsausbildung für junge Menschen moderner und attraktiver zu gestalten. Starker Kritik sieht sich der Dienstleistungssektor ausgesetzt, der laut Kommission \"gegenwärtig noch stark durch regulatorische Hindernisse eingeschränkt wird“. Auch seien weitere Anstrengungen erforderlich, um die niedrige Beschäftigungsquote der älteren Arbeitskräfte anzuheben und die Investitionen in die berufliche Fortbildung Erwachsener zu erhöhen.
Die Kommission fordert österreich auf, sein Nationales Reformprogramm speziell unter Berücksichtigung der formulierten Kritikpunkte zügig umzusetzen. Gesprächen mit den österreichischen Behörden im Rahmen der neuen Partnerschaft für Wachstum und Beschäftigung im Herbst dieses Jahres blickt sie erwartungsvoll entgegen. Das klingt beinahe wie eine Drohung.

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Ausgezeichnet

Die Initiative \"Investors in People“ sorgt für neue Standards in der Personal- und Unternehmensentwicklung. Mit dem Qualitätsstandard erhalten Unternehmen einen Leitfaden, der sie dabei unterstützt, ihre MitarbeiterInnen noch effektiver zum Erfolg zu führen. Mit dem \"Investors in People“ Label werden Unternehmen ausgezeichnet, die ihre MitarbeiterInnen effektiv fördern. Der Raiffeisen Informatik GmbH wurde diese Auszeichnung für die Dauer von drei Jahren verliehen. Das \"Investors in People Label“ wird als Feedback zu bereits bestehenden Personalentwicklungsmaßnahmen betrachtet. Die Raiffeisen Informatik GmbH zeichnet sich durch laufende und bewährte Programme für MitarbeiterInnen, BerufseinsteigerInnen, Projektteams, ProjektleiterInnen sowie Nachwuchs- und Führungskräfte aus.

Im Rahmen von \"Investors in People“ wurde eine MitarbeiterInnenbefragung durchgeführt, die eine generelle Zufriedenheit im Unternehmen ergab. Diese Zufriedenheit wurde mit dem angenehmen Arbeitsklima, einer hohen Selbstständigkeit, wechselnden Aufgaben, dem Erfolg des Unternehmens und der Vielfalt an Weiterbildung begründet. Dienstleistung steht unmittelbar in Verbindung mit dem Menschen. Deshalb ist es für Raiffeisen Informatik besonders wichtig, in das Human Kapital zu investieren. \"Um unseren Kunden optimale Dienstleistung zu bringen, haben wir uns der Prüfung von \"Investors in People“ unterzogen, denn nur wer ständig in die MitarbeiterInnen investiert kann eine hohe Kunden- und MitarbeiterInnenzufriedenheit erreichen“, so Michael Würzelberger, Personalleiter von Raiffeisen Informatik. Das \"Investors in People Qualitätslabel“ erhalten nur jene Unternehmen, die Personalentwicklung systematisch organisieren und damit ein bestmögliches Unternehmensziel erreichen. Die Raiffeisen Informatik GmbH hat sich in österreich als jenes Unternehmen hervorgehoben, das den Qualitätsstandard von \"Investors in People“ am Besten entspricht. Mit dem \"Investors in People Label“ unterzieht sich Raiffeisen Informatik weitere drei Jahre der strengen Kontrolle, um auch in Zukunft einen hohen Standard im Bereich der Kunden- und MitarbeiterInnenbetreuung gewährleisten zu können.

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Das Auto der Zukunft

MIT Vehicle Design Summit - so heißt das Treffen von 60 angehenden Ingenieuren aus 15 Ländern rund um den Globus. Vom 13. Juni bis zum 13. August sollen fünf Fahrzeuge entstehen, die zeigen sollen, was effiziente und energiesparende Transporttechnologie für den Individualverkehr ausmacht. Thomas Danne von der Fachhochschule Bochum berichtet von einer perfekten Infrastruktur, die im \"Mekka der Ingenieurwissenschaften\" am MIT für alle Teilnehmer zur Verfügung steht. In internationalen Teams arbeiten sie an unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten. So entwickelt etwa Danne ein Kraftstoffsystem für ein Bio-Diesel-Fahrzeug für 2 Personen, das mit 100 Prozent Salatöl fahren soll. \"Die Zusammenarbeit und Stimmung im Team ist sehr gut. Neben der Arbeit können wir hier mit Vorurteilen aufräumen. Manche werden allerdings bestätigt\", sagt Danne.

Alle Vehikel sollen bis zum 13. August tatsächlich fahren, daher wird jeden Tag von 8 bis 18 Uhr gearbeitet, sogar an Feiertagen wie dem Independence Day am 4. Juli. In der kommenden Woche geht es endlich in die Werkstatt und die Pläne werden Wirklichkeit. \"Nächste Woche kommt der Motor und die Formen für die Verbundwerkstoffe werden gefräst und wir fangen an, uns die Hände dreckig zu machen.\", freut sich Danne.

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Das neue Fernsehen

Vor gut 15 Jahren sind die ersten IPTV-Systeme in Europa aufgetaucht. Seitdem befindet sich die Providerbranche auf einer rasanten Fahrt zu neuen Umsätzen und Gewinnen. Seit gut fünfJahren wird die junge IPTV-Szene vom Markt auch ernst genommen. Zwischen engagierten, mutigen Insellösungen undstädtischen Breitbandinitiativen sind die Video-over-IP-Netze zu kleinen, aber zukunftsträchtigen Contentlösungen gewachsen. Wurden im Jahr 2004 weltweit noch eine Million IPTV-Kunden gezählt, waren es im Vorjahr bereits allein in Europa eine Million. Von Asien ganz zu schweigen - in China und Korea gilt die Ausstrahlung von Fernsehinhalten über IP-Netze nicht mehr als rechtliches Problem. Und in Japan hat der ansässige Breitbandanbieter Softbank Broadband bereits 100.000 Nutzer seiner neuen interaktiven TV-Plattform. Eine Million Haushalte sind ebendort im Einzugsbereich des IPTV-Angebots. »Nicht ein IPTV-Lieferant erwartet, weniger als auf das Zehnfache seiner heutigen Größe in den nächsten drei Jahren zu wachsen«, skizziert Peter White, Chefanalyst und Managing Director Rethink Research Associates, auf der Branchenmesse »IPTV World Forum«, die weltweit erstmals Ende Juni in Budapest stattfand. Noch war die Zahl der Aussteller mit insgesamt 32 Ständen relativ überschaubar. Doch rechnet die Branche mit exorbitantenWachstumszahlen in den nächsten Jahren - nicht nur in Osteuropa.

Know-how aus österreich. Seit kurzem schmückt sich auch das heimische Vorzeigeunternehmen Kapsch mit Partnerschaften in der IPTV-Szene. Mit dem Netzwerkhersteller UTStarcom wurde vor wenigen Wochen ein Agreement für gemeinsame Vertriebsaktivitäten unterzeichnet. Das Management aus den USA schätzt die Verbindungen der österreicher in Zentral- und Osteuropa. Die Kapsch-Sparte CarrierCom wiederum möchte nun neben den hervorragenden Expertisen, die man bereits in der IP-Telefonie hat, auch am aufstrebenden IPTV-Markt Fuß fassen. Doch ist UTStarcom ein klassisches Schwergewicht in der Branche: Lösungen gibt es generell erst ab einer Untergrenze von50.000 Kunden, UTStarcom-Chief-Scientist Qiang Li hat auch den Megarollout auf eine Million Haushalte in Japan begleitet. Diese Erfahrung kann die oberösterreichische InnovationsschmiedeOcilion nicht bieten. Die junge Tochter des Providerpioniers Infotech, der in Ried im Innkreis eine eigene IPTV-Plattform gebastelt hat und dort bereits erfolgreich TV-Dienste anbietet, ist derzeit noch auf der Suche nach Großprojekten. Mit Finanz- und Vertriebspartner aus dem Ausland versucht man sich aber ebenfalls bereits am internationalen Parkett. Einladende Video- und Applikationslösungen für die margengetriebene Providerlandschaft hat man ebenso wie die großen Hersteller. Ocilion-Managerin Barbara Schatzl kann bereits auf Erfolgemit Kunden in österreich verweisen - etwa bei der Tiroler Planet Digital, die die Kassen österreichischer Hoteliers mitmaßgeschneiderten IPTV-Lösungen für die Hotelzimmer zum Klingeln bringt. Beim Kabelnetzbetrieber Liwest bereitetman einen künftigen IPTV-Start vor. Jüngst wurde auch ein neues,größeres Gebäude in Ried in Besitz genommen. Das Geschäft mit Breitband und IP-Fernsehen floriert.

Die Innovationskraft Ocilions drang auch an Kapsch nicht vorbei, Carrier-Com-Sprecher Hans-Georg Mayer sieht die Oberösterreicher als Ergänzung der IPTV-Palette unterhalb der UTStarcom-Schwelle. Die Region um österreich-Ungarn und die Nachbarländer ist für die Amerikaner wie Innviertler eine Spielwiese für neue Geschäftschancen. »Wir sehen in dieser Region ein massives Wachstum in der Nachfrage nach Breitbandlösungen«, heißt es bei dem Unternehmen aus übersee. »Die Entbündelung geht nun richtig los, die Verbindungsentgelte nehmen ab und wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit Kapsch CarrierCom die Nachfrage dieses Marktes erfüllen können.« Barbara Schatzl wiederum sieht ebenso ihre Zukunft in der Region Central & Eastern Europe (CEE). »Derzeit wird bei den östlichen Nachbarn aufgrundvon großen Subventionen viel aufgebaut«, kann Schatzl fastschon im Wochentakt Interessenten aus Ungarn, Kroatienund anderen Ländern am Showcase in Ried begrüßen.

Fehlende Standards. Während die IPTV-Player unermüdlich Aufklärungsarbeit ob ihrer Produktmöglichkeitenbetreiben (so resultiert ein IPTV-Angebot in der Regel im Konsum interaktiver TV-, Video- und Entertainment-Applikationen per Set-Top-Box am guten alten Fernsehgerät - und nicht am PC-Screen), legen sich die meisten Netzbetreiber derzeit noch mit frühen IPTV-Installationen selbst ein Ei. Der Grund: Noch fehlen die Standards, die Anwendungen und Plattformen nachhaltig miteinander kommunizieren lassen. Derweil sind die Bastler unterwegs. Firmen wie UTStarcom haben aber die Misere um den sich zerklüftenden Markt erkannt. Technikchef Qiang Li ist im Standardisierungsgremium Telecommunication StandardizationSector (ITU-T) in Genf vertreten und meint, »die Industrie braucht bei IPTV unbedingt standardisierte Technologien, um am Markt zu reüssieren«.

Das Lechzen nach einem gemeinsamen Weg hat auch handfeste Gründe. Mit offenen Systemlandschaften wird es sich einfacher gestalten, künftig auch mal den IPTV-Lieferanten zu wechseln. Big-Player wie Alcatel und Microsoft, die in einem Schulterschluss den IPTV-Markt knacken wollen, werden so manch kleineres Unternehmen ziemlich in den Schatten stellen. Im Mai wurde dazu ein erstes Projekt in Ungarn veröffentlicht: Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Online Ungarn hat Alcatel mit dem Aufbau eines IPTV-Pilotprojekts beauftragt. Die eingesetzte Technik basiert auf der Software-Plattform »IPTV Edition « von Microsoft und den Lösungen für die Integration von TV-Diensten von Alcatel. Dazu soll bald auch eine eigene Microsoft-Set-Top-Box folgen.

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Kleine Schritte

\"Das Handy ist ein Audio-Device, kein Video-Device“, eröffnete One-Stratege Florian Pollack Ende Juni 2005 das weltweit erste mobile UMTS-Radioangebot. LoungeFM sollte \"statt Geplapper, Jingle-Terror und Klamauk Hörerlebnis zum Entspannen\" bieten. Für die zurückhaltende Moderation sorgt der ehemalige Kunststücke- und Talkradio-Moderator Dieter Moor, Musicbox-Legende Walter Gröbchen ist für das Musikprogramm verantwortlich. Also gratuliert man sich ein Jahr später selbst - feiert nun aber \"österreichs erfolgreichstes Web-Radio\".

Was war passiert? Das ursprüngliche Konzept, spätestens ab Oktober des Vorjahres Gebühren für den exklusiven Radioservice zu verlagen, musste aufgrund fehlender Nutzerscharen wieder verworfen werden. Dafür besann man sich auf die zusätzliche Präsenz im Netz. \"Mit insgesamt 60.503 Zugriffen im Monat Mai ist LoungeFM das erfolgreichste Web-Radio österreichs\", lässt Pollak nun verlautbaren. 9200 Unique User wurden im Monat Mai gezählt, mehr als jeder zweite davon blieb im Schnitt rund 58 Minuten. Mit UMTS-Nutzerzahlen hält man dagegen hinter dem Berg. \"Daten aus den Mobilfunknetzen sind mit jenen aus dem Webstream-Auswertungstool nicht seriös vergleichbar \", erklärt LoungeFM-Geschäftsführer Florian Novak.

Gegenwärtig befindet sich das UMTS-Radio noch immer in der Trial-Phase, man arbeitet weiterhin am Start des kommerziellen Betriebs. \"Es wird notwendig sein, den Kunden einen echten Mehrwert zu bieten\", visiert Novak nun ein Angebot an, das gleich mehrere Programmkanäle umfassen soll.

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Viele bunte Bilder

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, eine \"Basissanierung“ noch keinen \"modernen Büro- und Technologiestandort“. Einmal mehr müssen Ankündigungen des Wiener Vizebürgermeisters Sepp Rieders relativiert werden: Zwar nimmt die Stadt Wien nach jahrelangen Diskussionen endlich 9,5 Millionen Euro in die Hand, um die 1898 errichtete schmiedeeiserne Rinderhalle am ehemaligen Schlachthof St. Marx zu sanieren. Dass damit, wie anlässlich dieses Events der öffentlichkeit groß verkündet wurde, dieser Standort \"einer der wichtigsten innerstädtischen Wirtschaftsstandorte“ wird, darf momentan noch bezweifelt werden. Denn noch gibt es lediglich Interessenten für die Rinderhalle, im Herbst soll überhaupt erst die Entscheidung darüber fallen, wie die Halle bespielt werden soll, so Rieder bei der Präsentation.
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Verlust baustellen

Alles ist Baukultur. Auch wenn es um die Kosten-Nutzenfrage im sozialen Wohnbau geht. Dort stehen die Kosten für ein gefördertes Wohnbauprojekt schon seit langem nicht mehr in Relation zum Nutzen der Bauwirtschaft, sprich zum Ertrag. Die Wirtschaftlichkeit ist für die Bauwirtschaft gerade in diesem Bereich in den letzten Jahren aus dem Ruder gelaufen: Höherwertige Architektur und gestiegene Ansprüche an Ausstattung und Bauqualität sowie die allgemeinem Kostensteigerungen auf der einen Seite stehen einem seit 1994 nicht mehr valorisierten Baukostenwert von 1120 Euro pro Quadratmeter gegenüber, der von der Stadt Wien als Obergrenze für die Förderungswürdigkeit eines Wohnbauprojekts eingezogen wurde. Auch die Fördermittel von 100 Euro pro Quadratmeter sind seither nicht angehoben worden. \"Die Preise steigen nur langsam, aber die Kosten laufen davon“, bringt es Horst Pöchhacker, der Präsident der Vereinigung industrieller Bauunternehmungen, auf den Punkt. Auch das Baugewerbe, früher stärker im Wohnbau aktiv als heute, ist davon betroffen: \"Mit diesen Preisen geht bald nichts mehr“, meint der Bauunternehmer Wilhelm Sedlak und schildert geförderte Wohnbauprojekte, bei denen es zu einer Unterdeckung von 20 Prozent gekommen sei. In einer von der Geschäftsstelle Bau in der Wirtschaftskammer - der Dachorganisation von Bauindustrie und Baugewerbe - beauftragten Studie der TU Wien wurden 43 Wohnbauprojekte untersucht - das Ergebnis: 31 davon wurden als Verlustbaustellen identifiziert.
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Neuer Bereichsleiter

Willi Kroneisl, 43, ist neuer Chef des Controlling-Teams bei mobilkom austria. Der Niederösterreicher sieht seine Kernaufgabe im Zusammenspiel von Profitabilität und starker Marktrolle in einem herausfordernden Markt: \"Mein Ziel ist es, die Stärken meiner MitarbeiterInnen dafür einzusetzen, dass mobilkom austria ihre Führungsposition im österreichischen Markt halten bzw. ausbauen kann. Dazu braucht es viel persönlichen Einsatz und Wissen, aber auch den menschlichen Blickwinkel auf Abläufe und Funktionen,\" so Willi Kroneisl.

Der ausgebildete Bilanzbuchhalter und Controller wechselte 1997 von Austrian Airlines zu mobilkom austria. Dort startete er seine Karriere als Area Controller für Marketing/Vertrieb. Seit 1999 hatte er unterschiedliche Funktionen im Zentralen Controlling inne, unter anderem als Initiator für die Integration des strategischen und operativen Controllings. Kroneisl war für die Durchführung zahlreicher Kostenoptimierungsprogramme verantwortlich und war seit 2005 stellvertretender Bereichsleiter.

Kroneisl, der in seiner Freizeit Gitarre spielt, für die mobilkom austria-Staffel beim Wiener City Marathon läuft und mit seiner Frau gerne reist, hat die Leitung des Bereichs Controlling am 1. Juni 2006 übernommen.

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Neuer IT-Leiter

Christian Cachee ist neuer IT-Leiter beim internationalen Zahlungsmittelanbieter paysafecard. Der gebürtige Wiener, 33, begann nach Abschluss seines Wirtschaftsinformatikstudiums seine berufliche Laufbahn im Jahr 2000 bei der österreichischen Post AG. Dort war er nach Tätigkeiten in den Bereichen Client Management und System-Analyse ab 2004 als Leiter der Abteilung Infrastruktur & Betrieb für den IT-Betrieb der Post verantwortlich. In seiner neuen Funktion bei paysafecard ist er vorrangig für die weitere Internationalisierung des Online-Zahlungsmittels und den reibungslosen IT-Betrieb verantwortlich.

Christian Cachee pflegt in seiner Freizeit die Hobbies Mountainbiken, Skifahren und Tanzen.

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