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Mehr als eine amputierte Limousine

Die beachtlichen Unterschiede zu den Baureihen-Geschwistern zeigen sich vor allem an der Frontschürze, den Scheinwerfern und der gestreckten Linienführung. Der optische Eindruck, den das Coupé vermittelt, wird aber vor allem von seiner Seitenansicht bestimmt: Ein kurzer vorderer überhang, ein langer Radstand, eine weit zurückversetzte Fahrgastzelle, stark geneigte A-Säulen und ein sanft bis zum Heckabschluss führender Verlauf der Dachlinie prägen die Silhouette unterstreichen gelungen den sportlichen Anspruch. Der dynamische Eindruck setzt sich auch im Innenraum fort. Fließende Linien und ein durchaus edles Ambiente laden auch zum längeren Verweilen ein.
Für das neue BMW 3er Coupé stehen zur Markteinführung drei Benzinmotoren und zwei Dieselantriebe zur Auswahl. Erstmals kommt der der 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Motor mit Twin Turbo, High Precision Injection und Vollaluminium-Kurbelgehäuse zum Einsatz. Damit wollen die Münchner die typischen Sechszylinder-Qualitäten mit der leistungsfördernden Wirkung zweier Turbolader und mit einer Benzin-Direkteinspritzung der zweiten Generation verbinden. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert er in 5,5 Sekunden, seinem Vorwärtsdrang wird erst bei 250 km/h mittels elektronischer Abregelung ein Limit gesetzt.
Das neue 3er Coupé wartet aber noch mit weiteren Neuerungen auf. Erstmals steht das Allradsystem xDrive zur Verfügung. Der von BMW versprochene Vorteil: Neben einer besseren Traktion und Fahrstabilität soll die elektronisch gesteuerte und variable Verteilung des Antriebsmoments die Kraftübertragung auf Straßen mit niedrigem Reibwert optimieren.
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Out of the box

Der niederländische Elektronikhersteller Philips will Home Entertainment noch schöner machen. Dementsprechend voll gepackt mit aktuellen Home Entertainment Features ist das Home Theatre-System Cineos HTS9800W, etwa einem HDMI-Ausgang für hoch auflösende digitale Video- und Audio-Wiedergabe sowie Video-Upscaling zur Optimierung von Detailreichtum und Tiefenschärfe bei bewegten Szenen.Als eines der ersten Systeme am Markt ist die HTS9800W für DVD und Super Audio CD mit 6.1 Wireless Surround Sound auf der Basis von Dolby Digital EX ausgestattet. Zu einer überzeugenden Technologie gesellt sich ein anspruchsvolles Design. Die extrem flachen Flat-Panel-Lautsprecher könnten sich zu einem echten Hingucker in heimischen Wohnzimmer mausern. Lästige Kabelkonstruktionen sind passé, die rückwärtigen Lautsprecher werden per Funk angesteuert. Die Steuerung des Geräts erfolgt über ein elegantes Touchscreen-Bedienfeld. Sowohl das Bedienpanel mit dem DVD-Laufwerk als auch die Lautsprecher lassen sich direkt an der Wand montieren. Philips bewirbt sein Cineos als echtes \"Out-of-the-Box“-Produkt: Auspacken, anschließen und genießen. Zum System gehören das Bedienelement mit dem DVD-Laufwerk, drei Front-Lautsprecher, drei rückwärtige Lautsprecher, die kabellos mit einem Funk-Receiver verbunden werden, und ein Subwoofer - mit einer Gesamtmusikleistung von 800 Watt. Abgespielt werden sämtliche gängigen Disc- und Dateiformate, darüber hinaus unterstützt das HTS9800W DTS, Dolby Digital EX 6.1 Surround und Dolby Pro Logic II.

Preis: 999 Euro

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Teures Digital-TV

Die Tage des analogen Antennen-TVs sind gezählt: Ab Ende September beginnt die schrittweise Umstellung von ORF und ATV auf Digital-Fernsehen via Antenne. \"Konsumenten sollen sich rechtzeitig informieren, damit der Bildschirm ab Früh-jahr 2007 nicht schwarz bleibt“, rät AK-Konsumentenschützer Harald Glatz. Anten-nen- und analoge Sat-Schüssel-Seher brauchen ein Zusatzgerät oder einen neuen digitalen Antennen-Fernseher, um österreich-Programme weiterhin mit Antenne empfangen zu können. Alternative: Umstieg auf Kabel oder digitale Sat-Anlagen. Die Arbeiterkammer verlangt einen möglichst langen analogen-digitalen Parallelbetrieb, eine kostenlose Hotline und Förderungen auch für einfache Zusatzgeräte.

Ab 27. September beginnt zuerst in Ballungszentren die schrittweise Umstellung auf digitales Antennen-TV von ORF1, ORF2 und ATV. Läuft alles nach Plan, werden nach einigen Monaten analogem-digitalem Parallelbetrieb ab Februar 2007 die ersten Haus-halte über ihre Zimmer- oder Hausantenne ORF und ATV nur noch digital empfangen können. Später kommen drei weitere österreich-Programme dazu. Geplant sind auch Zusatzdienste, etwa Programmführer, eine Weiterentwicklung des Teletexts oder Votings.

Aber: Wer weiterhin österreichische Programme via Antenne sehen will, braucht ein Zusatzgerät, eine Set-Top-Box, oder ein Fernsehgerät mit bereits integriertem Empfän-ger. \"Möglich wären auch der Umstieg auf Kabel oder eine digitale Satellitenanlage“, sagt Glatz. Für Zweit-Gerätebesitzer gilt: Jeder Fernseher braucht eine eigene Box.

Käufer von Boxen oder empfangstauglichen TV-Geräten werden mit einem 40-Euro-Gutschein gefördert. Und zwar dann, wenn der Haushalt grundgebührenbefreit ist oder zu den ersten 100.000 im Empfangsgebiet zählt, der bis spätestens 30. November eine Box erwirbt. Keinen Zuschuss gibt es für die einfachen, billigen Boxen, die nur die Pro-gramme empfangen. Gefördert werden nur Boxen, die zusätzlich auch elektronische Zusatzdienste empfangen können und entsprechend teurer sind (etwa 100 bis 150 Euro).

Beantwortet werden Fragen zur Umstellung unter anderem bei einer kostenpflichtigen Hotline (zwölf Cent pro Minute). \"Die Umstellung und die Umrüstungskosten werden vor allem ältere und technisch nicht sattelfeste Konsumenten verunsichern und belasten“, befürchtet Glatz. \"Alle Betroffenen müssen umfassend, rechtzeitig und kostenlos informiert werden.“ Die AK fordere bereits von Beginn an eine unentgeltliche Hotline für die Umstellung. Die kostenpflichtige Hotline, für die zwölf Cent in der Minute bezahlt werden müssen, sei unakzeptabel. Außerdem müssten alle Boxen gefördert werden, nicht nur die technisch anspruchsvolleren. Auch die umständliche Gutschein-Variante müsse weg: Die gebührenbefreiten Konsumenten können erst mit einem Schreiben, das sie bekommen, den Gutschein anfordern.

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Die Folgen simulieren

Die Hochwasserkatastrophe von Dresden im August 2002 hat einen Schaden von etwa einer Milliarde Euro verursacht. Tausende Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Der Grund für solch ein Hochwasser ist nicht nur die überflutung eines Flusses. Die unterirdische Wasserausbreitung in Kanalsystem und Grundwasser ist ebenfalls mitverantwortlich. Um künftig solche Katastrophen besser abschätzen zu können, arbeiten Forscher des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) an einem Simulationsprogramm zur Vorhersage der Auswirkungen von überschwemmungen.

Ziel des Projekts mit dem Namen \"3ZM-GRIMEX\" ist die Entwicklung eines Computerprogramms, das die wechselseitige Beeinflussung von Oberflächenwasser, Kanalsystem und Grundwasser simulieren kann. SCAI hat dabei die Aufgabe, mehrere Simulationsprogramme mit der Kopplungssoftware MpCCI (Mesh-based parallel Code Coupling Interface) zusammenzuführen. Die am SCAI entwickelte Software ist in der Lage, Simulationscodes verschiedener Hersteller zu koppeln, um damit multidisziplinäre Probleme zu lösen. Das sind Probleme, die aus zwei oder mehr voneinander abhängigen physikalischen Phänomenen bestehen. Beim Hochwasser kommen mit dem Oberflächenwasser, dem Kanalsystem und dem Grundwasser drei verschiedene Ablaufvorgänge zusammen. Jeder dieser Vorgänge wird mit einem bestehenden Programm und feststehenden Bedingungen simuliert. MpCCI sorgt nun für den Datenaustausch und die Interpolation der Daten zwischen den Simulationsprogrammen.

Das Jahrhunderthochwasser von Dresden dient als Testereignis für das Projekt. Die Forscher spielen die Katastrophe am Computer nachträglich durch und können daraus wichtige Erkenntnisse für die Zukunft gewinnen sowie Handlungsstrategien erarbeiten. Insgesamt soll dadurch das Management nach Hochwasserereignissen erleichtert werden.

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Steuerlos

Wie kann die Sanierung im Wohnbau in Gang gebracht und der Pfusch im Zaum gehalten werden? Fragen, die sich die Bauwirtschaft in österreich immer wieder stellt und auf die die Politik keine Antworten zu finden scheint - in anderen EU-Ländern werden sie beantwortet, wie die Ende Juni in Wien abgehaltene Tagung der EU-Wohnbauminister gezeigt hat: Die Finnen beispielsweise können kleine Renovierungsarbeiten im Haus steuerlich absetzen. Auch deutsche Privathaushalte dürfen mit ihren Handwerkerrechnungen zum Finanzamt gehen und sie steuerlich geltend machen. Damit wird die offizielle Bauwirtschaft gefördert und der Pfusch zurückgedrängt, andererseits werden die Haushalte angeregt, in die Sanierung zu investieren. Denn sanierte und frisch gedämmte Häuser brauchen weniger Heizenergie und stoßen damit weniger CO2 aus - was sich wiederum positiv auf die Erreichung des Kiotoziels auswirkt, das eine Reduktion der CO2-Emissionen vorsieht. 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr lassen sich nach einer hochwertigen thermischen Sanierung einsparen, hat die Donau-Universität Krems errechnet.
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wieder Ruhe

Alois Geißlhofer wird mit August 2006 die Leitung des von der ecoplus geführten Clusters übernehmen. Eine enge Kooperation mit dem Holzcluster ist vorgesehen. Nach dem Trubel im ökobaucluster soll ab August wieder Ruhe einkehren. Nach der Sommerpause wird Alois Geißlhofer Chef des Clusters. Er war zuletzt acht Jahre in der österreichischen Energieagentur als Leiter des Geschäftsfeldes »Internationale Kooperation« tätig. Weil nicht alles beim Alten bleiben kann, wird der Cluster in Zukunft in »enger Kooperation mit dem Holzcluster« geführt, wie es in einer Aussendung von Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann heißt. Um das zu bewerkstelligen, ist der Cluster nach dem unüblich schnellen Abgang des früheren Führungsteams rund um Josef Seidl weiterhin intensiv auf der Suche nach zwei ökobau-Projektleitern.
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Palais-Boom

Die österreichischen Bundesbahnen erweitern den Reigen von Gründerzeitpalais in der Wiener Innenstadt, die aktuell auf den Markt kommen. Nach den Zentralen von Krankenanstaltenverbund und öGB, die demnächst frei werden und zur Verwertung anstehen, suchen die öBB einen Käufer für ein Palais mit 11.000 Quadratmetern Nutzfläche in der Friedrichstraße 4. Das 1912 errichtete Gebäude, in dem das Opernkino untergebracht ist, steht nicht unter Denkmalschutz. Der Mindestverkaufspreis liegt laut Ausschreibung bei 26 Millionen Euro. Mitte 2008 soll dann auch das Haus Elisabethstraße 9 mit 21.000 Quadratmetern Nutzfläche frei werden, in dem zurzeit noch die öBB-Infrastruktur Bau und Betriebs AG logiert.
Nicht aktiv werden kann öBB-Immobilienchefin Michaela Steinacker hingegen in der Elisabethstraße 18: Dieses Haus kann nicht verkauft werden, laut einer Empfehlung der Schiedsinstanz für Naturalrestitution muss es an die Erben des Besitzers Ferdinand Bloch-Bauer zurückgegeben werden. Noch gibt es aber keinen Auftrag der Republik österreich, die in dem Rückgabeverfahren Partei ist.
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Später Anpfiff

Die Austrian Energy Agency, Speerspitze der Energieforschung und Energieberatung, beweist soeben, wie wichtig es ist, in WM-Zeiten wie diesen den richtigen Kick zu haben. Kurz vor dem Ende der Vorrunde der Fußball-WM weisen die weisen Experten der Energieagentur darauf hin, dass es nicht optimal ist, einen Fernseher zu kaufen, der viel Strom verbraucht. Wählt man ein effizientes Gerät, lassen sich je nach Größe und Typ des Guckers zwischen 49 und achtzig Prozent Strom sparen, so die Energieagentur. All jenen, die sich bereits vor Beginn der WM einen Fernseher gekauft haben, nutzt der Hinweis freilich nix. Ihnen zum Trost sei darauf hingewiesen, dass die Energy Agency rechtzeitig vor der WM 280 aktuelle Fernseher getestet hat und es nur etwa ein Drittel davon geschafft hat, in die Liste von www.topprodukte.at aufgenommen zu werden. Dort sind jene Fabrikate gelistet, die man hätte kaufen sollen. »Da spürt man richtig die Effektivität der Abseitsfalle, die dazu führt, dass Fehler passieren, die nicht passieren dürfen«, würde Herbert Prohaska vermutlich kommentieren.
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Malen ohne Druck

Gasdruckregelanlagen werden häufig Objekt von Beschmierungen. Um dem vorzubeugen und das Stadtbild bunter und farbenfroher zu gestalten, hat die Wien Energie Gasnetz Kinder von Wiener Schulen zur Verschönerung von vier Gasdruckregelanlagen eingeladen. »Die Kinder leisten damit einen Beitrag, um das Stadtbild bunter zu gestalten, und können sich gleichzeitig öffentlich kreativ betätigen«, erklärt der Wien-Energie-Gasnetz-Geschäftsführer Helmut Miksits. Zwei weitere Gasregelstationen im fünften und sechsten Bezirk werden in den nächsten Wochen von Studenten der Universität für angewandte Kunst verschönert.Das Wiener Erdgas Hochdrucknetz wird mit ein bis vierzig bar betrieben. Gasdruckregelstationen sorgen dafür, dass Erdgas mit dem richtigen Druck zu den Kunden kommt. Haushalts- bzw. Gewerbekunden benötigen einen Druck zwischen zwanzig mbar und etwa ein bar. Wien Energie Gasnetz betreibt insgesamt 410 Gasdruckregelstationen, etwa neunzig Prozent davon sind frei stehend.
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Freude am Bau

Frisch, saftig und kein bisschen steirisch: Der Spatenstich für den Ausbau des Verbund-Kraftwerkes Limberg II bereitet den Managern der Verbundgesellschaft so richtig Freude. 365 Millionen fließen in den Ausbau des Pumpspeicherkraftwerkes. Der Verbund verdoppelt damit ab 2012 die Leistung der Kraftwerksgruppe Kaprun. Verbund-Generaldirektor Hans Haider freut sich besonders, dass beim derzeit größten Bauwerk im Bundesland Salzburg überwiegend österreichische Firmen tätig sein werden. Bisher wurden Aufträge über 230 Millionen Euro vergeben. Zum Zug kamen die Baufirmen G. Hinteregger & Söhne in Salzburg, östu-Stettin in Leoben, Porr Tunnelbau in Wien und Swietelsky Bau in Graz. Des Weiteren naschen die Firmen Voith Siemens Hydro Power Generation in St. Pölten, VA Technologie in Linz, VAM Anlagentechnik & Montagen in Wels oder Pöyry Energy in Wien/Salzburg an Limberg mit. Bauherr von Limberg II ist die Verbund-Wasserkraft-Tochter Austrian Hydro Power (AHP). Mit dem Pumpspeicherwerk wird die Leistung der Kraftwerksgruppe Kaprun von derzeit 353 auf 833 Megawatt erhöht.
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