Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Neue Standards

Citrix will neue Standards bei der Bereitstellung von Websanwendungen schaffen: Die neue \"Citrix NetScaler 12000\" Hardwareplattform ist gezielt auf umfangreiche Web-Anwendungen abgestimmt. Viele Nutzer sollen damit gleichzeitig eine große Anzahl Transaktionen auf Anwendungsebene durchführen können. Damit lässt sich Citrix zufolge die Geschwindigkeit bei der Verarbeitung sicherer Webtransaktionen um bis zu 400 Prozent steigern. Der interne Netzwerktraffic bei Transaktionen wird mit Geschwindigkeiten im mehrstelligen Gigabitbereich beschleunigt. Die Hardwareplattform ergänzt die bereits bestehenden Citrix NetScaler-Systeme zur Anwendungsbereitstellung.

Traditionelle Netzwerk-Anbieter konzentrieren sich bei Performance und Verarbeitung der Anfragen ausschließlich auf die Netzwerkebene. Citrix NetScaler 12000, speziell auf die Leistungssteigerung bei komplexen Web-Anwendungen ausgerichtet, beschleunigt laut Citrix die Prozesse dagegen bereits auf Anwendungsebene. Für IT-Abteilungen, die sich zunehmend auf Geschäftsanwendungen konzentrieren, geht es vorrangig darum, die Anzahl der zu verarbeitenden geschäftsrelevanten Transaktionen zu steigern. Deshalb zielen die Citrix NetScaler-Lösungen genau auf die Bereiche, die für web-basierte Geschäftsanwendungen wichtig sind: Mit mehr als 275.000 HTTP-Anfragen pro Sekunde sowie 28.000 verschlüsselten (SSL-basierten) Transaktionen pro Sekunde ist die Plattform auf Anwendungsebene erheblich schneller als vergleichbare Produkte.

Klaus Scheibe, Director Marketing Central Europe bei Citrix: \"Mehr als 75 Prozent aller Menschen die tagtäglich ins Internet gehen, nutzen dazu ein NetScaler-System - die weltgrößten Websites und Unternehmen gehören dazu. Dem trägt Citrix mit der neuen Lösung Rechnung. NetScaler 12000 ergänzt unser Angebot an Hardware-Plattformen und baut unsere führende Stellung im schnell wachsenden Markt für Anwendungsbereitstellung weiter aus. Diese leistungsstarke Optimierungslösung ist besonders für große Unternehmen interessant.“

Die NetScaler 12000 Hardware-Plattform ist eine Erweiterung der Citrix NetScaler Produktlinie. Zu ihr gehört neben dem Modell 7000, das sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen richtet, auch die Versionen 9000 und 10000. Die Version 9000 ist für große Unternehmen mit volumenschwachen Anwendungen gedacht, die Version 10000 für komplexere IT-Umgebungen mit hohem Netzwerk-Traffic. Die neue Hardware-Plattform mit Dual-CPU unterstützt die Enterprise Editionen der Citrix NetScaler Application Switch- und der Citrix Application Firewall-Produktlinen.

Read more...

15 Prozent Einsparungen

Das Beratungsunternehmen TPI will den Spekulationen über Kostenvorteile von Outsourcing ein Ende gesetzt haben und hat erstmals die tatsächlichen Kosteneinsparungen solcher Projekte beziffert. In der Untersuchung von TPI wurden zwischen 2003 und 2005 vergebene Transaktionen analysiert, mit dem Ergebnis, dass die Nettobetriebseinsparungen im Durchschnitt bei etwas über 15 Prozent nach Berücksichtigung der remanenten Verwaltungskosten, Restrukturierungskosten und Beratungshonorare lagen. Die vertraglichen Einsparungen reichten von zehn bis maximal 39 Prozent, wobei der Durchschnittswert bei 15 Prozent und die meisten Werte zwischen zehn und 20 Prozent lagen. \"Dies widerspricht der häufigen Behauptung im Markt, dass Unternehmen ihre Kosten mit Hilfe von Outsourcing um über 60 Prozent reduzieren könnten\", so TPI.

Die im vierteljährlichen TPI Index veröffentlichte Untersuchung zeigt, dass Kostenreduzierungen zwar weiterhin die Hauptmotivation für Outsourcing sind, aber eine immer größere Anzahl von Unternehmen inzwischen versucht, dadurch ihre Flexibilität und Service-Qualität zu verbessern. \"Wir werden häufig gefragt, welche Kosteneinsparungen durch Outsourcing realistisch gesehen zu erwarten sind, und die Meinungen gehen weit auseinander. Diese Untersuchung zeigt, dass die Versprechen auf massive betriebliche Einsparungen überzogen sind, und dass dabei häufig die Kosten für Beschaffung sowie das gesetzliche und laufende Vertragsmanagement nicht berücksichtigt werden. Uns ist wichtig, dass Gesellschaften ihre Erwartungen auf Tatsachen gründen, so dass Unternehmen mit genauen Zahlen rechnen und sich darauf verlassen können. 15 Prozent ist nicht nur eine realistische, sondern auch eine beträchtliche Zahl“, erklärt Bernd Schäfer, Area Managing Director von TPI Germany.

Die Untersuchung zeige deutlich, dass Kosteneinsparungen zwar eine wichtige Motivation, aber fast immer auch Teil einer breiteren Agenda für weitere Veränderungen sind, wie die Welle jüngerer Vertragsrestrukturierungen beweist. Immer häufiger sind auch der Zugang zu spezialisierten Fertigkeiten und Verfahrensexpertise oder ein \"Transformationselement“ ein wichtiger Anreiz für Outsourcing. \"Unserer Erfahrung nach können Outsourcing-Vereinbarungen, die einzig und allein mit dem Ziel immenser Kosteneinsparungen abgeschlossen wurden, die Erwartungen der Kunden häufig nicht erfüllen. Es ist entscheidend, dass eine immer größere Anzahl von Unternehmen Outsourcing hauptsächlich einsetzt, um ihre Qualität zu verbessern - im Jahr 2004 haben dies elf Prozent als Grund angegeben, heute sind es bereits 21 Prozent“, so Schäfer.

Read more...

Benachrichtigung per WAP

Ab sofort haben Business E-Mail Kunden von Telekom Austria die Möglichkeit, sich mit der WAP-Push-Funktion über wichtige eingegangene E-Mails benachrichtigen zu lassen. Dieser neue Service funktioniert auch mit herkömmlichen Mobiltelefonen, die Anschaffung eines PDA ist laut TA nicht notwendig.

Die WAP-Push-Nachricht enthält den Absender und den Betreff des E-Mails sowie einen Link zu einer WAP-URL. Durch Annahme der Nachricht kann das E-Mail geöffnet werden. Dabei wird automatisch eine GPRS-Verbindung zur Business-E-Mail-Box aufgebaut und die betreffende Mail auf einer WAP-Seite angezeigt. Auf der WAP-Seite stehen Funktionen zum Lesen, Antworten (nur an den Absender bzw. an alle Adressaten des E-Mails), Weiterleiten und Löschen zur Verfügung - so wie man es von der Business E-Mail Box gewohnt ist.

Read more...

Gespeichert und hergestellt

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) müssen genauso wie Großunternehmen ihre geschäftskritischen Daten sichern und auf Störungen des IT-Betriebs vorbereitet sein. Den spezifischen Anforderungen dieser Zielgruppe an die Datensicherung kommt HP jetzt im Rahmen seines HP Simply StorageWorks-Programms mit einem erweiterten Angebot entgegen. Das Programm umfasst Lösungen und Services, die für KMU den Einsatz von Speichertechnologien vereinfachen sollen. Zu dem neuen Speicherangebot zählen HP StorageWorks Virtual Library System 1002i (VLS1002i), die Bandbibliothek HP StorageWorks MSL4048 sowie Erweiterungen für die HP ProLiant Data Protection Storage Server (DPSS)-Familie.

HP StorageWorks Virtual Library System bietet effizientes Backup und Restore für mittelständische Betriebe sowie Zweigstellen und Niederlassungen größerer Unternehmen. Damit lassen sich Dateien anstatt in Stunden in Minuten wiederherstellen. Die Lösung ist einfach zu konfigurieren und zu installieren. Sie verfügt über eine maximale Speicherkapazität von 1,5 TB. Mithilfe einer integrierten Funktion für die Datenkompression lässt sich dieses Speichervolumen auf 3 TB erhöhen.

Die für das mittlere Marktsegment konzipierte Bandbibliothek HP StorageWorks MSL4048 soll sich vor allem für Unternehmen mit vielen Geschäftsstellen eignen, die nicht an jedem Standort über einen eigenen IT-Support verfügen. Die Bandbibliothek im kompakten Format von vier Höheneinheiten speichert bis zu 19,2 TB. Beide Speichersysteme bieten integrierte Funktionen für webbasiertes Management, so dass die überwachung und die Behebung von Problemen auch per Fernwartung möglich sind.

Read more...

Neue Werbeleiterin

Mit Juli übernimmt Petra Fell, 33, die Leitung der Abteilung Marketing Communication beim Mobilfunker One und ist damit für die Bereiche Werbung, Direktmarketing, Events & Sponsoring sowie Mediaplanung zuständig. Der bisherige Marketingchef Konrad Mayr-Pernek hat das Unternehmen mit Ende Juli verlassen.

Die erfahrene Werbefachfrau startete ihre Berufslaufbahn mit der Beratung internationaler Kunden bei LoweGGK Occidental in Wien, wo sie vor allem im Bereich der strategischen Planung und Markenführung Erfahrungen sammeln konnte. Seit 2003 betreute Fell als Group Account Director Marken in der Telekom-, Medien- und Automobilbranche. Bevor Fell zu One wechselte, war sie bei Saatchi & Saatchi als Group Account Director tätig.

\"Die Leitung von Marketing Communications bei One ist für mich eine spannende Herausforderung, der ich mit viel Motivation entgegensehe. Ich freue mich darauf, den Kern der modernsten Marke österreichs weiter zu stärken sowie interessante und neuartige Akzente zu setzen\", so Fell zu ihrem neuen Aufgabengebiet.

\"Petra Fell ist die perfekte Wahl für diese Position, da sie neben einem großen Fachwissen und Know-How über die Telekom-Branche hervorragend zur One-Unternehmenskultur passt und unser Team ideal ergänzen wird\", so One-CCO Michael Fried zur neuen Werbeleiterin. Die gebürtige Grazerin hat einen vierzehnjährigen Sohn und zählt Film, Foto und Gegenwartskultur zu ihren besonderen Interessen.

Read more...

Die besten Sager im Juli

\"Es ist höchst an der Zeit, dass es zu strengeren Bestimmungen und Strafen für Onlinekriminalität kommt und man sich auch flächendeckende Maßnahmen zur Unterstützung von Internetsicherheit seitens der öffentlichen Hand überlegt\",
fordert Peter Kaiser. Kürzlich habe eine der weltgrößten Antivirendatenbanken den 200.000. Schädling in seine Virendatenbank aufgenommen. Diese Zahl habe sich innerhalb der letzten zwei Jahre verdoppelt.

\"2,7 Millionen Notrufe sind gleichzeitig 2,7 Millionen Schicksale, das darf nicht übersehen werden\",
rüttelt Thomas Barmüller, Geschäftsführer Forum Mobilkommunikation (FMK), angesichts einer aktuellen Notrufstatistik auf. 2.772.976 Notrufe wurden alleine in den ersten vier Monaten dieses Jahres via Mobiltelefon abgesetzt.

\"Der Anstieg der Fälle von nicht autorisiertem Zugriff auf sensible, vertrauliche Daten in Unternehmensnetzwerken hat den Bedarf an Sicherheitslösungen auf den Clients erhöht\",
warnt Brett Galloway, Vice President Wireless Networking Business Cisco.

\"Ich glaube das die Option einer strukturellen Trennung viele Wettbewerbsprobleme, denen wir uns heute in den europäischen Telekommärkten gegenüber sehen, beantworten könnte\",
denkt EU-Kommissarin Vivane Reding über einen europäischen Weg vernünftiger und fairer Regulierung nach.

\"Man darf nicht vergessen, dass die Regulierungsmühlen langsam mahlen und all diese Vorschläge erst in ein paar Jahren Wirklichkeit werden. Das ist eine lange Zeit, wenn man sieht wie schnell sich die Internettechnik und Internetdienste entwickeln\",
kommentiert Kurt Einzinger, ISPA-Generalsekretär die Vorstellung Redings.

\"Wenn die Telekommunikation im Gesamten als Wachstumsmotor für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung dienen soll, dann braucht sie zwingend eine konkrete verantwortliche Person auf der Regierungsbank“,
fordert Lothar Roitner, Geschäftsführer Fachverband für Elektro- und Elektronikindustrie sowie Vorstandssprecher Forum Mobilkommunikation (FMK).

\"Das zu ändern bedarf einer Diskussion auch über die föderalistischen Strukturen. Die Länder werden bereit sein müssen, Kompetenzen abzutreten, der Bund muss aktiver Verantwortung für diese Zukunftstechnologie übernehmen“,
so Roitner anschließend.

\"Auch für die kommenden 10 Jahre gilt das Motto: No mast, no fun“,
fasst FMK-Geschäftsführer Thomas Barmüller den untrennbaren Zusammenhang zwischen Endgeräten und Infrastruktur zusammen.

\"Ein aufgeklärter Umgang ist die beste Medizin gegen die mancherorts grassierende aufgeregte Verhinderung von Kommunikationsinfrastruktur“,
so Lobbyist Barmüller.

Read more...

Musikplayer zum Telefonieren

Heute werden in österreich mehr MP3s als CD-Singles verkauft: Vergangenes Jahr waren es mehr als 4 Millionen Songs. Zwei Drittel davon gingen direkt aufs Handy, da ja schon jedes Dritte über einen MP3-Player verfügt. Für diese Trends präsentiert BenQ Mobile sein neues Produktkonzept für Musikhandys \"Q-fi\". Unter diesem Titel bringt der Handyhersteller drei neue Endgeräte auf den Markt, die sich durch eine klare Ausrichtung auf den mobilen Musikgenuss und eine einfache Bedienung durch den Handynutzer auszeichnen sollen. Während das E61 durch die MP3-Steuertasten an der Oberkante des Gehäuses bequem aus der Hosentasche bedient werden kann, ähneln die Modelle EF51 und EF71 mehr einem Musik-Player als Handy.

BenQ-Siemens EF71
Edles Design mit authentischen Materialien, wie Aluminium, machen das EF71 zum elegantesten Musikhandy auf dem Markt. An der Außenseite des Clamshell-Handys sind lediglich die Bedientasten für die Musikfunktionen, ein 2,2-Zoll-Display (262.144 Farben, 176 x 220 Pixel) sowie eine 2 Megapixel-Kamera mit 9fachem Digitalzoom erkennbar. Die volle Handyfunktionalität kommt erst beim öffnen der Klappe zum Vorschein. So lassen sich alle wesentlichen Musikfunktionen einfach und ohne Handytastatur bedienen. Der integrierte Media-Player unterstützt alle gängigen Dateiformate, wie MP3, WMA, AAC und AAC+. Eine 256 MB-Karte ist im Lieferumfang enthalten. Für guten Klang sollen der 10 Band-Equalizer und das mitgelieferte Stereo-Headset sorgen.
Das EF71 kann auch als Webcam genutzt werden: Dazu wird das Handy per USB an den PC oder Laptop angeschlossen. Der Handyakku lässt sich ebenfalls einfach mit USB-Kabel über den Laptop aufladen. Die Gesprächsdauer liegt bei bis zu 180 Minuten, Standby-Zeit bis zu 225 Stunden.
Preis: 399 Euro (ab September)

Read more...

Richtig verbunden

Viele Leute verwenden, oft nicht nur aus beruflichen Gründen, zwei Computer. Doch Monitor, Tastatur und Maus in zweifacher Ausführung führt zu Platzmangel und Kabelsalat auf dem Schreibtisch. Oder man muss ständig die Kabel umstecken, was auf Dauer auch recht mühsam sein kann. Belkin hat die Lösung: Der Switch2 für Mac mini bietet Usern eine einfache Möglichkeit zwischen zwei Rechnern hin und her zu switchen - wie der Name schon sagt. Er unterstützt alle USB-fähigen Rechner und Peripheriegeräte und lässt sich einfach an der Unterseite des Mac mini anstecken - es sind weder zusätzliche Kabel noch Software erforderlich.

Der Switch2 für Mac mini ist der einzige Peripherie-Switch, der sämtliche Mac-Tastaturen und -Funktions-Tasten unterstützt, inklusive der eingebauten Maus-Schnittstelle an Mac-Tastaturen. Das Gerät funktioniert mit sämtlichen LCD- oder CRT-Monitoren, die über einen VGA 15-pin HDDB-Anschluss verfügen.

Druckempfindliche Schalter am Switch2 sorgen dafür, dass Nutzer schnell und einfach von einem Computer zum anderen schalten, CDs auswerfen oder die Lautstärke regeln können - egal ob auf PCs oder Mac-Rechnern. Auch die Lautsprecher lassen sich an den Switch2 für Mac mini anschließen und von beiden Computern nutzen, ohne dass sie umgesteckt werden müssen.

Das Gerät ist ab sofort für 79 Euro im Fachhandel erhältlich.

Read more...

Versalzene Suppe

\"Wir haben den Verkaufsprozess gestoppt und behalten uns die Immobilien selbst“, erklärt der Industrielle Hannes Androsch. Er ist neben der Raiffeisen Landesbank Oö Haupteigentümer der Salinen AG und damit auch Herr über zahlreiche Immobilien im Salzkammergut. Wie der Report berichtete begann die Salinen AG Anfang des Jahres den Verkauf der nichtbetriebsnotwendigen Grundstücke und Häuser einzuleiten. Price Waterhouse Coopers wurde als Berater engagiert um möglichst viel für die rund 300.0000 Quadratmeter Grund und 150 Häuser zu erlösen. Nun ist klar, dass diese Idee nur Spesen verursachte. \"Die Angebote waren zu gering“, gibt Androsch zerknirscht zu. Demnächst entscheidet der Aufsichtsrat darüber ob man eigenes Geld in die Entwicklung der zum Teil leerstehenden Bauten investieren wird. \"Das Potential der Immobilien ist riesengroß, man muss aber viel Geld investieren um es auch zu heben“, meint ein Immobilien-Spezialist aus dem Salzkammergut. Geplant sind dem Vernehmen nach Investitionen in Wohn- und Gewerbeprojekte. Touristische Nutzungen, wie Hotels oder ähnliches stehen nicht zur Diskussion. Der Verkauf der Salinen-Immobilien stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Während der Landesbank-Chef Ludwig Scharinger auf ein Gesamtpaket drängte, wollte Androsch einige Bauten in Bad Ausee ausklammern. Um dort eingemietete Sommerfrische-Freunde nicht vor den Kopf zu stoßen, wie Kenner der Auseer-Lederhosen-Szene berichteten.
Read more...

Starker Arm macht Druck

Der öGB-Immobilienverantwortliche warnt vor einem schnellen Verkauf.

\"Zu heiß“, um darüber zu sprechen: Die im Juni verkündete \"Vorläufige Einstellung“ der Bauarbeiten bei der öGB-Zentrale an der Wiener Ringstraße lässt beteiligte Planer, Projektmanager und Baufirmen verstummen. In der Tat ist der Abbruch eines Bauvorhabens dieser Größenordnung, abgesehen von der politischen Dimension, kein Spaß: Der österreichische Gewerkschaftsbund zieht die Notbremse, nachdem bereits ein Drittel der Baukosten von 22 Millionen Euro verbraten ist. Mit Ausnahme einer Handvoll Arbeiter, die Sicherungsmaßnahmen wie Abschalungen von Bauteilen und die Errichten von Sicherheitsgerüsten durchführen, mussten die mit den Bauarbeiten beauftragten Firmen Porr und Hazet die Baustelle räumen. Wie viel diese Bauunterbrechung kosten wird, darauf will sich noch niemand festlegen. Derzeit sei man beim Prüfen der Vertragslage, Pönaleforderungen werden nicht ausgeschlossen, ist von den Baufirmen zu hören. \"Wir versuchen, das Personal auf anderen Baustellen unterzubringen“, meint Manfred Dorner, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft. Zur Frage, ob Kündigungen notwendig seien, will Dorner keinen Kommentar abgeben, schließt dieses Szenario aber zumindest nicht aus, ebenso wenig wie zusätzliche Kosten, die dem öGB entstehen könnten. Deshalb spricht der öGB-Liegenschaftsverantwortliche, der sich gekündigte Bauarbeiter nicht vorstellen mag, lieber von einer Unterbrechung: \"Eine Baueinstellung würde außerdem höhere Kosten verursachen“, meint er. Pönaleforderungen der Baufirmen erwartet er keine.

Read more...
Subscribe to this RSS feed