Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

VoIP gehört richtig genutzt

Am Einsparungspotenzial, das eine Voice-over-IP-Lösung beinhaltet, zweifelt mittlerweile niemand mehr. So ergeben sich die finanziellen Einsparspotenziale der IP-Telefonie besonders dann, wenn Unternehmen an mehreren Standorten agieren. Die übermittlungskosten zwischen den Standorten reduzieren sich radikal und gehen im besten Fall gegen Null. Außerdem senkt Voice-over-IP die laufenden Kosten des Netzwerkbetriebs. Insbesondere sind hier die Wartungs- und Administrationskosten zu nennen. Man hat keine zwei Welten mehr und muss statt Datenkommunikation und klassischer Telefonie nur ein einziges Netz betreuen. Dennoch zögern viele Unternehmen noch, auf die neue Technik umzusteigen. Wobei als größte Hürde beim Umstieg auf eine zeitgemäße Kommunikationslösung Unternehmen die hohen Investitionskosten nennen.

VoIP-Dienste werden outgesourct. Diese Hürde kann aber mit den Productivity Solutions von Telekom Austria ganz elegant gemeistert werden, die den zusätzlichen Vorteil bieten, dass das Unternehmen immer am neuesten Stand der Technologie ist. Ein Beispiel dafür ist der SMART IP Voice Service, eine innovative Kommunikations-Zentrale für mittlere und große Unternehmen. Mit diesem Service werden Telefonate per Internet-Protokoll (IP) über das Datennetzwerk des Unternehmens übertragen. Dadurch sparen Firmen die teuren Investitions- und Betriebskosten, die herkömmliche Telefonanlagen verursachen. Das SMART IP Voice Service selbst wird zentral auf dem hochverfügbaren MPLS-Business-Backbone der Telekom Austria betrieben. Das heißt, dass dieser Service komplett gemanagt ist und der Dienst lückenlos durch die Spezialisten der Telekom Austria überwacht wird. Gleichzeitig profitieren die Unternehmen von der enormen Flexibilität bei änderungen und Erweiterungen sowie von den produktivitätssteigernden Applikationen, die mit SMART IP Voice Service verbunden sind.

Mehrwertdienste schaffen zusätzliche Effizienz. Solche produktivitätssteigernde Applikationen, die zusätzlichen Mehrwert schaffen, beginnen beim E-Conferencing über mobile Echtzeitkommunikation und reichen bis hin zum Informationsaustausch über Intra- und Internet. Ergänzend stehen E-Learning Solutions zur Verfügung, die eine zeit- und kostengünstige Möglichkeit zur selbstständigen Weiterbildung der Mitarbeiter bieten. Durch die Zusammenführung verschiedener Projekt-, Prozess- und Kommunikationsmittel wird so eine vielfach höhere Effektivität der Kommunikation innerhalb eines Unternehmens sowie mit Lieferanten oder Partnern erreicht.Telekom Austria ist der strategische Partner von Cisco Systems in österreich. Die Plattform für SMART IP Voice Service trägt das Qualitätssiegel CPN (Cisco Powered Network). Das bedeutet: durchgängig ausfallsicherer Betrieb auf der weltweit innovativsten und hochwertigsten IP-Infrastruktur.

Die Vorteile auf einen Blick:
  • Keine Investitionskosten
  • Keine unternehmensinternen Gesprächsgebühren
  • \"Pay as you grow“-Flexibilität
  • Keine Kosten bei Umzügen oder Personaländerungen
  • Selbstadministration reduziert Kommunikationskosten
  • Langsame Migration ohne Risiko
  • Proaktive Fernüberwachung gibt Sicherheit
  • Prozessoptimierung durch CTI
  • Modularer Aufbau schafft Freiraum
  • Innovation auf rentabler Basis
Read more...

Damit die IT nicht zum Geschäftsrisiko wird

Per E-Mail bahnen wir Geschäfte an, in CRM-Systemen verwalten wir Kundeninformationen, mit ERP organisieren wir Ressourcen und mittels SCM steuern wir den Fluss von Waren. Ungefähr 80 bis 90 Prozent aller Kerngeschäftsprozesse sind auf diese Weise automatisiert und beinahe selbstverständlich gehen wir davon aus, dass die dahinter stehende IT reibungslos funktioniert und die Geschäftsfunktionen unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen. Dass Technik auch einmal versagen kann, ist zwar bekannt, doch wird diese Tatsache auch im geschäftlichen Umfeld gerne verdrängt. Manchmal reift so erst im Schadensfall die Erkenntnis, dass das Unternehmen maßgeblich von einer funktionierenden Technik abhängt. Und dass Unternehmen nicht vor Ausfällen gefeit sind, hat sich im vergangenen Jahr wieder einmal gezeigt, als Medienberichten zufolge das Handelssystem der Tokioter Börse aufgrund eines Softwareproblems für vier Stunden ausgefallen ist.

Eine nicht funktionierende IT stellt also ein Geschäftsrisiko dar, und doch wird das Thema nach wie vor unterschätzt. Wenn heute von Risiken in der IT die Rede ist, dann stehen im Vordergrund Sicherheitsbedrohungen durch Viren oder Hacker sowie Katastrophenszenarien wie überschwemmungen oder Terrorismus. Solche Betrachtungen konzentrieren sich primär auf IT-interne Aspekte - dabei übersieht man leicht den eigentlichen Punkt des gesamtbetrieblichen Risikos durch IT. Dass hier noch einiger Handlungsbedarf besteht, belegt eine aktuelle Studie über das IT-Business-Risiko, die von der Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag von Mercury durchgeführt wurde. Bei dieser Untersuchung erklärten 40 Prozent der befragten europäischen IT-Manager, dass es in ihrem Unternehmen keine abgestimmte Strategie für das IT-Business-Risiko gibt. Heraus kam auch, dass es um die generelle Erfolgsquote von IT-Initiativen schlecht bestellt ist. Etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) der befragten CIOs gab an, dass die Quote der IT-Projekte mit nachweisbarem geschäftlichen Erfolg in den letzten beiden Jahren bei unter 50 Prozent lag.

Solche Ergebnisse sollten zu Denken geben. Noch in den 90er Jahren waren IT-Investitionen an einen gewissen Fortschrittsglauben geknüpft. Heute hat sich das Blatt gewendet - oft wird die Technologie als reiner Kostenfaktor betrachtet oder sie muss zumindest aus geschäftlicher Sicht einen nachweisbaren Beitrag zur Wertschöpfung leisten. Die Betrachtung des IT-Business-Risikos kann unter diesem Gesichtspunkt durchaus als Chance verstanden werden: Im Gegensatz zu kostenorientierten Metriken wie Total Cost of Ownership (TCO) lässt sich hierüber nämlich der Nachweis erbringen, dass der IT eine zentrale Bedeutung für den geschäftlichen Erfolg eines Unternehmens zukommt. Die IT sollte sich daher darauf konzentrieren, dieses Risiko auf koordinierte Weise in den Griff zu bekommen. Möglichkeiten dazu gibt es einige, wie auch aus der EIU-Studie hervorgeht. Als die drei wichtigsten Strategien im Zusammenhang mit dem IT-Business-Risiko nannten die europäischen CIOs Change-Management, Servicelevel-Management sowie Projekt-Management.

Insgesamt zeigt die Studie, dass bei der geschäftlichen Betrachtung der IT tote Winkel existieren und viele Unternehmen die Risiken unterschätzen. IT-Verantwortliche sollten sich dieser Defizite bewusst werden und insbesondere ihre Change-Management-Prozesse konsequent darauf ausrichten.

Read more...

Geld kommt zu Geld...

\"Innovation braucht keine Innovationspolitik“, sagt Mayer-Schönberger in bester neoliberalistischer Tradition bei einem Vortrag im Haus der Industrie auf Einladung der österreichischen Industriellenvereinigung. Auch wenn europäische Politiker immer wieder einen sehnsüchtigen Blick über den großen Teich werfen, der Versuch von der amerikanischen Innovationspolitik zu lernen, ist zum Scheitern verurteilt. Denn die USA hat keine Innovationspolitik. Die Innovationsoasen wie das Silicon Valley oder die Gegend um Boston sind natürlich gewachsen. Gefördert und reguliert nur von den Mechanismen des Marktes, nicht durch Eingriffe des Staates. Im Silicon Valley sind die Theorien des Cluster-Pioniers Michael Porter Realität geworden. Die Region ist ein großer Cluster, ein funktionierendes ökosystem aus Geldgebern, Anwälten, Unternehmen und Infrastruktur. Das Geheimnis des Tals ist der Erfolg, denn Unternehmen werden von erfolgreichen Netzwerken angezogen wie die Motten vom Licht. Für Europa empfiehlt Mayer-Schönberger eine System-, Struktur- und Kulturänderung.

Risiko verteilen
Jede Nation soll das tun, was sie am besten kann, sagt Mayer-Schönberger. Europa verfügt kaum über Rohstoffe und kann auch nicht mit billigen Arbeitskräften dienen. Was bleibt ist die Anwendung von Wissen. Was Europa braucht sind Entrepreneure im Schumpeterschen Sinn. Unternehmer, die aus Wissen Wert schöpfen. Die Gesellschaft, fordert Mayer-Schönberger, muss diese Entrepreneure unterstützen, ihrer Aufgabe nachzukommen. Die Gesellschaft muss bereit sein, Risiken zu übernehmen. Für den Staat und seine Innovationspolitik bedeutet die Förderung des Entrepreneurship einen gezielten Umgang mit finanziellen Förderungen. \"Die Förderungen müssen begründet sein, eine Region darf nicht zu einer geschützten Werkstatt werden.“
Der Versuch, bestimmten Regionen durch verstärkte Förderungen Innovationskraft zu verleihen, scheitert in der Regel schon im Ansatz. In keinem Land der Erde ist die Innovationskraft gleichmäßig verteilt. So fließen etwa in den USA 70 Prozent des Risikokapitals in lediglich fünf Regionen. Eine Leuchtturmfunktion nimmt das Silicon Valley ein. Dass das unscheinbare Tal zu dem geworden ist, was es heute symbolisiert, ist laut Mayer-Schönberger in erster Linie Zufall, eine Verkettung vieler glücklicher Umstände. Das Erfolgsmodell Silicon Valley kopieren zu wollen, sei Unsinn. Die Innovationskraft einer Region müsse wachsen, ohne staatliche Einflussnahme. Das musste auch Singapur zur Kenntnis nehmen, wo versucht wurde die gewachsenen Strukturen des Silicon Valley künstlich zu erzeugen. Das ging in die Hose. Innovationskraft entsteht nicht, sie wächst. So wie der Krieg den Krieg ernährt sucht die Innovation die Innovation. \"Die beste Prädiktion für zukünftigen Erfolg ist gegenwärtiger Erfolg“, resümiert Mayer-Schönberger. Künstlich geschaffenen Institutionen wie dem Institute for Science and Technology Austria in Gugging prophezeit er schwierige Zukunftsaussichten. Und auch den Wildwuchs an Clustern und Netzwerke betrachtet Mayer-Schönberger mit Skepsis.

Gegen den Strom
Erfolgreiche Entrepreneure wollen Regeln brechen. Sie stellen die Orthodoxie in Frage und schwimmen gegen den Strom. Dieser Schlag Menschen ist in den USA hoch angesehen, in Europa begegnet man ihm immer noch mit Skepsis. Diese allzu große Unabhängigkeit schafft Verunsicherung, das Anders-Sein schürt ängste. Ein Unternehmen wie Apple macht diese amerikanische Eigenheit zu Nutze und spielt mit der Non-Konformität in einem USA-weit gesendeten Werbespot. \"Because the ones who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do“, so der Slogan der Kampagne. Der Bezug zu Apple: “We make tools for these kinds of people.\"
Richard Florida von der George Mason University ist zu dem Schluss gekommen, dass die Innovationskraft dort am höchsten ist, wo die meisten Homosexuellen leben. Auch der Umkehrschluss ist zulässig: eine hohe Dichte an Kirchen und religiöser Buchhandlungen ist ein sicheres Indiz für eine Innovationswüste. Das liegt laut Mayer-Schönberger nicht daran, dass Homosexuelle per se innovativ wären, sondern vielmehr daran, dass Homosexuelle ein aufgeschlossenes Klima bevorzugen. Der daraus resultierende Schluss: Innovation braucht Diversität und eine offene Gesellschaft.
Regionen, die gezielt ihre Innovationskraft steigern wollen, müssen bereit sein, ein hohes Risiko zu tragen. Das Ziel einer regionalen Innovationspolitik muss laut Mayer-Schönberger sein, Rahmenbedingungen, die vom Einzelunternehmer nicht beeinflussbar sind, innovationsgünstig zu gestalten. Dass es funktionieren kann, zeigen Beispiele wie Finnland auf nationalstaatlicher Ebene oder München auf regionaler Ebene. Aber: \"Für ein Finnland und für ein München gibt es fünf Nashvilles und zehn Iowa Cities“, mahnt Mayer-Schönberger.

Read more...

Erfolgreich und hoffend

\"Die e-card wird in einigen Jahren wesentlich mehr leisten als bisher“, erklärt Siemens-Vorstand Franz Geiger. \"Ziel ist es, alle wesentlichen Gesundheitsinstitutionen einzubinden. Die e-card-Systemarchitektur soll darüber hinaus zum Schlüssel für den elektronischen Gesundheitsakt (ELGA) ausgebaut werden.“ Im Laufe des nächsten Jahres sollen alle österreichischen Apotheken in das e-card-System eingebunden werden. Das \"e-Rezept\" ermöglicht die durchgängige IT-gestützte Abwicklung dieses wichtigen Bereichs des Gesundheitswesens. Es ermöglicht dem Arzt des Vertrauens Einblick in die Medikamentenhistorie des Patienten und bietet die Möglichkeit, systematisch Wechselwirkungen zwischen Medikamenten zu vermeiden. Solche Wechselwirkungen können zu schwerwiegenden Medikamentenunverträglichkeiten - und damit zu hohen Folgekosten - führen. Voraussichtlich 2007 wird das e-Rezept das Papierrezept endgültig ablösen. Spätestens 2008 folgt die e-Rezept Integration der Krankenanstalten.

Der Bereich \"Public\" ist für die Geschäftskundensparte Siemens Business Service (SBS) mit 30 Prozent Umsatzanteil einer der größten Geschäftssparten. Laut IDC ist SBS ebendort der größte Marktplayer in österreich. \"Wir waren bei allen großen Governmentprojekten der letzten Jahre federführend dabei\", so SBS-Geschäftsführer Albert Felbauer, der nun auch die Region Südosteuropa mit Lösungen zu Grenzkontrolle, Führerschein oder Katastersysteme beliefert. Ein Drittel des Umsatzes werden bereits außerhalb österreichs generiert. Dennoch beneidet Felbauer die britische SBS-Schwester. Dort betreibt der Konzern nicht nur das komplette Passsystem für die Einwanderungsbehörde \"UK Home Office Immigration & Nationality Department\" sondern hat auch die gesamte IT sowie 2000 Mitarbeiter des Finanzinstituts \"Nationals Savings & Investments\" übernommen. \"Der Leidensdruck bei den österreichischen Finanzdienstleistern ist noch nicht so groß\", wartet Felbauer hierzulande noch auf größere Aufträge im Banken- und Versicherungsbereich.

Read more...

Klagen über Klagen

Mit dem Start der Diskontmarke \"bob\" reiht sich die mobilkom als letzter Mobilfunker in die Riege der Billigschienen am Mobilfunkmarkt ein. Nach langem Zögern besinnt man sich der Marktanteile im No-Frills-Bereich und wirft scheinbar die lange Jahre aufgebaute Qualitätsstrategie über Bord. Doch auch die neue Billigmarke funkt aus dem A1-Netz. Abstriche in der Servicequalität müssen die Konsumenten wohl nur bei Hotlines und Kundenbindungsprogrammen machen. Nunmehr vier Netzbetreiber und weitere Mobilfunkmarken wie bob, eety, tele.ring, Yesss, Tele2UTA, Schwarzfunk rittern um die Kunden jenseits der 100-Prozent-Penetration in österreich. Doch ist das lange nicht das Ende. In Ländern wie Dänemark stellen die virtuellen Netzbetreiber bereits ein Viertel aller Handykunden.

Die Klage von T-Mobile/tele.ring, die mobilkom betreibe mit der Werbung, bob-Kunden könnten um sieben Cent in alle Netze telefonieren, unlauteren Wettbewerb, ist schlicht und einfach lächerlich. Die Argumentation der Konkurrenz: Wer weniger als den Mindestumsatz von neun Euro telefoniert, zahlt einen höheren Minutentarif als jene sieben Cent. Interessanterweise klagt jener Betreiber, der bereits mit seiner \"Formel 10\" Mindestumsätze ingeführt hat. Aber vielleicht beginnt nun einen neue ära der Klagen? In der Kundenakquisition ist ja bekanntlich nicht mehr viel zu holen. Das könnte dann auch gleiche Blüten annehmen, wie vor Jahren bei den Elektrohändlern MediaMarkt und Saturn gesichtet. Damals lieferten sich die beiden Töchter des Metro-Konzerns über ein volles Jahr ein werblich hervorragend inszeniertes Scheingefecht. Gegenseitige Klagen waren nicht zu befürchten. Der fiktiv geführte Wettkampf lenkte die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf die beiden Marktgrößen und drängte die anderen Mitbewerber ins Abseits. Metro konnte dadurch die Umsätze und den Bekanntheitsgrad seiner beiden Töchter überdurchschnittlich steigern. Die Idee dahinter: Die Werbeschlacht gab den Konsumenten das Gefühl, dass sie im Kampf der beiden Anbieter die eigentlichen Nutznießer wären.

Mehr unter netschool.at

Read more...

Weg von den Boxen

\"In unserem angestammten Bereich der Color-Office-Geräte sind wir klarer Marktführer. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Marktanteilsposition in diesem Segment von 38 Prozent auf über 50 Prozent ausgebaut werden. Richtungweisend für die Zukunft des Unternehmens sehen wir die Erweiterung unserer Geschäftsfelder in die Bereiche der integrierten IT-Gesamtlösungen, der Softwaredienstleistung und der Anwenderberatung“, gibt Johannes Bischof, Geschäftsführer der Konica Minolta Business Solutions Austria, die strategische Ausrichtung des Unternehmens vor. \"Vor allem im Bereich der integrierten IT-Gesamtlösungen sehen wir durch Ausweitung unsere Beratungs- und Consultingleistungen eine große Zukunft. Wir liefern nicht mehr nur die \"Box“ mit dem bestellten Drucker oder Kopierer, sondern bauen mit unseren Kunden eine umfassende IT-Partnerschaft rund um das gedruckte und elektronische Dokument auf“, skizziert er. 25.000 Bestandskunden würden dazu eine \"hervorragende Ausgangsbasis\" für entsprechende Cross-Selling-Aktivitäten im Bereich der Systemlösungen bieten. Bischof wähnt sich damit auf fruchtbarem Boden und sieht großen Bedarf an solchen Dienstleistungen. Das elektronische Dokument werde quer durch alle Unternehmensgrößen immer mehr zu einem wichtigen Thema: Probleme bei Security und Produktivität stehen dabei im Vordergrund. Konzepte zum Management von Dokumenten, Druckkostenkontrolle bis hin zum Rechnungsdruck sind nun quer durch alle Branchen gefragt.
Read more...

Starke Jungs

Der Oberösterreicher Hannes Mairhofer ist Maurerweltmeister. Kein Zufall, legt doch die Branche schon ein Vierteljahrhundert Wert auf die Ausbildung ihres Nachwuchses. Vor 25 Jahren wurde das bewährte duale Ausbildungssystem, bestehend aus Lehrbetrieb und Berufsschule, innerhalb der Bauberufe um die Idee einer weiteren Säule, die »zwischenbetriebliche Ausbildung«, ergänzt. Damit entstand erstmals das System der »trialen Ausbildung«. Das Konzept des neu installierten »Lehrbauhofs« war es, den immer höher werdenden Anforderungen der Bauberufe gerecht zu werden. Der jetzige Leiter, Baumeister Thomas Prigl: »Positive Nebeneffekte sind eine allgemeine Aufwertung des Berufsbildes sowie die Wertschätzung seiner Tätigkeit durch den Lehrling selbst und durch außenstehende Personen.« Anlässlich des Jubiläums gab es im Lehrbauhof Ost einen Festakt mit dem Regierungsbeauftragten für Lehrlingsausbildung Egon Blum, die Präsidentin des Wiener Stadtschulrates Susanne Brandsteidl sowie Günter Tmej, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien.
Read more...

Kopfstände aller Art

Das ökostromgesetz ist richtig, vernünftig und bringt gezielte Vorteile für österreich«, betonte kürzlich der öVP-Umweltsprecher und Nationalratsabgeordnete Karlheinz Kopf. Das neue ökostromgesetz in der jetzigen Form bringe mehr Geld für erneuerbare Energieträger, mehr Arbeitsplätze, eine Absicherung des Wirtschaftsstandortes österreich und mehr Schutz für Umwelt und Klima. Das neue Gesetz garantiere, dass noch mehr Geld für den ökostrom in die Hand genommen werde. »Damit kann das Ziel, bis 2010 einen Anteil von zehn Prozent ökostrom zu haben, erreicht werden«, stellte Kopf abschließend fest. Seltsam, kürzlich im Wirtschaftsausschuss erklärte der Chef der E-Control Walter Boltz als unumstrittener Kenner der Energieszene, dass mit der Novelle die jährlichen Förderungskosten für ökostrom von 270 auf 220 Millionen Euro sinken. Das unter der Voraussetzung, dass der Strompreis auf dem Niveau der ersten Monate des Jahres 2006 bleibt. Steigt der Preis, sinkt das Fördervolumen. Boltz geht trotz des anhaltenden ölpreises mittelfristig von sinkenden Strompreisen aus, damit würde das Fördervolumen steigen. Woher der Regulator seinen Optimismus bezieht, sei einmal dahingestellt, realistisch ist er nicht wirklich. Im fernen Russland deutet einiges darauf hin, dass der Preis für Erdgas steigen wird. Die Entwicklung des ölpreises ist Tagesthema. Zugleich investiert die europäische Stromwirtschaft massiv in neue Gaskraftwerke. Welche Auswirkungen die Hinwendung zu Erdgas hat, lässt sich am Beispiel österreichs anschaulich darstellen: Werden alle derzeit geplanten Gaskraftwerke tatsächlich realisiert, steigt der Gesamtgasbedarf des Landes um rund ein Drittel.
Read more...

Biodiesel boomt

Einst belächelter Pionier, jetzt anerkannter Exporteur: Der steirische Anlagenbauer Biodiesel International GesmbH in Grambach bei Graz feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einem Auftragshöchststand. Allein in den Jahren 2006 und 2007 gehen zwölf Biodieselwerke mit einer Kapazität von rund 600.000 Jahrestonnen in Betrieb. Somit hat das Unternehmen in österreich und zehn Staaten auf drei Kontinenten Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 800.000 Tonnen Biodiesel errichtet. BDI zählt sich zu den »Pionieren«, die Biodiesel zu einem wichtigen Faktor auf dem Gebiet der sanften Energie gemacht haben, so Geschäftsführer Wilhelm Hammer. Im von BDI entwickelten und laufend verbesserten sogenannten Multi-Feedstock-Verfahren kann der Kraftstoff nicht nur aus einem Rohstoff, sondern aus verschiedenen Ausgangsprodukten produziert werden. Neben der klassischen Umesterung von Rapsöl können BDI-Anlagen auch Altspeiseöl und tierische Fette zu Treibstoff veredeln. Für das Unternehmen sei es gut gewesen, dass die EU die Beimischung von Bio-Kraftstoffen ab 2005 verpflichtend gemacht habe, so die geschäftsführenden Gesellschafter Hammer und Helmut Gössler. Dadurch sei Biodiesel kein Nischenprodukt mehr, sondern endgültig ein Faktor auf dem Energiemarkt. Die BDI beschäftigt siebzig Mitarbeiter, zum Umsatz schweigt man sich nobel aus. Er steige ständig, teilt die Firma dazu knapp mit. Mit einem Anteil von 15 Prozent an der BDI minderheitsbeteiligt ist Michael Koncar, Gründer der VTU Engineering GmbH. Die VTU ist zugleich Subauftragnehmer der BDI, liefert der BDI Basic Engineering und Planung zu und macht damit etwa 15 Prozent ihres Umsatzes. Die VTU wurde von Koncar 1990 aus der Universität heraus gegründet und beschäftigt mittlerweile 105 Mitarbeiter.
Read more...

Angst vor Größe

Der österreichische Biomasse-Verband begrüßt die intensiven Bemühungen der Regierung und der Sozialpartner, neue Einspeisetarife für ökostromanlagen auszuverhandeln«, betont der Vorsitzende Heinz Kopetz anlässlich der derzeit laufenden Beiratssitzungen zur Tarifgestaltung im novellierten ökostromgesetz. »Wir brauchen rasch eine Festlegung der Einspeisetarifverordnung, damit die Rahmenbedingungen für die zukünftige Förderung klar sind und so möglichst bald die Unsicherheit für Investoren beendet ist.« Im Bereich der Biomasse- und Biogas-Verstromung sehen die momentanen überlegungen eine Anhebung der Tarife für große Anlagen und die Absenkung der Vergütungen für Anlagen mit kleiner Leistungskapazität vor. »Im Gegensatz dazu vertritt der österreichische Biomasse-Verband allerdings den Standpunkt, dass Biomasse-Anlagen - fest, flüssig oder gasförmig - mit einer Engpassleistung über einem Megawatt überhaupt keine Förderung mehr bekommen sollen«, so der Vorsitzende weiter. »Derartige Großprojekte dürfen nur mehr errichtet werden, wenn sie sich am Markt rechnen.« Kopetz warnt vor einer Verschiebung der Fördermittel hin zu Großanlagen, weil das zu einer unnötigen weiteren Verschärfung der Situation am angespannten Rohstoffmarkt führe. »Es kann nicht Ziel der ökostromförderung sein, einige wenige industrielle Großprojekte zu ermöglichen.«
Read more...
Subscribe to this RSS feed