Vernetzte Klasse

Dell-Experte Paul Merry ermöglicht Schulen eine Transformation zu mehr Flexibilität.Dell liefert mit einer speziellen Lösung für den Schulunterricht ein Komplettpaket für die IT-Klasse von morgen.

Von Martin Szelgrad, aus London

Informationstechnologie und Volksschule – das ist eine Partnerschaft, die immer häufiger eingegangen wird. Zunehmend finden Computer, Drucker und Internetzugang Platz in den Klassenzimmern. Wenn auch in den ersten Schulstufen noch mit Bleistift und Füllfeder geschrieben wird, finden ergänzend E-Learning-Inhalte zu Rechnen, Schreiben und Lesen allemal bereits Einzug ins Lehrmittel-Portfolio. »Wir stehen vor einem Richtungswechsel in der Bildung«, meint Paul Merry, Experte für den Bereich »Connected Classroom« bei Dell. Mit den passenden IT-Lösungen könnten Lehrer und Schüler nicht nur flexibler agieren, der Lernstoff sei auch spielerisch aufbereitet und so besser rezipierbar. Der Hardware-Hersteller will mit maßgeschneiderten Lösungen für Bildungseinrichtungen – von der Volksschule bis zur Erwachsenenbildung – Lehre und Lernen effizienter und interaktiver gestalten.

In Zusammenarbeit mit Pädagogen hat Dell eine Lösung speziell für den Bildungsbereich entwickelt. Dazu gehören: ein interaktiver Projektor, eine Videokonferenz-taugliche Kamera, das Netbook »Latitude 2110« für die Schüler sowie ein zentrales »Mobile Computing Cart« für den Lehrer. Besonders Letzteres verdient nähere Aufmerksamkeit. Der Wagen, in seinem Aussehen vergleichbar mir einem brusthohen Flight-Case, kann über standardisierte Einschübe bis zu 24 Notebooks aufnehmen. Der Gerätepool findet nach dem Unterricht darin nicht nur die wohlverdiente Ruhe, sondern wird auch automatisiert synchronisiert. Zur Ausstattung gehören ein Wireless-Access-Point und Wake-on-LAN, über die eine Fernwartung der Geräte möglich wird. Die Verwaltung der Geräte wird so erheblich vereinfacht. Nicht zuletzt findet sich das flotte Wägelchen auch als Sherpa für den Transport der Netbooks von Klassenzimmer zu Klassenzimmer wieder. Der Wagen ist auch absperrbar.

Für die Schüler eignen sich schüttel- und schmutzresistente Notebooks.Robuste Modelle
Und die Endgeräte? Das Latitude 2110 ist mit einem Intel-Atom-Prozessor ausgestattet und bietet neben einem besonders robusten Chassis auch eine extrem stabile Tastatur. »Wir wollen schließlich sichergehen, dass selbst bei intensivster Benutzung nicht die Tasten herausfallen«, weiß Merry um die Energie und den Forscherdrang der kleinen und auch größeren Nutzer in den Klassenräumen. Die IT-Lösung verbindet: Durch eine einfache Webcam können Kinder etwa bei Erkrankungen auch von zu Hause am Unterricht teilnehmen. Jedes erdenkliche Szenario ist vorstellbar. Dell berichtet von Lehrern, die den Unterricht regulär ohne Laptops in der Klasse führen, über eine intelligent schaltbare Kamera aber die Lehrinhalte Kindern zuführen, die zu einem längeren Spitalsaufenthalt gezwungen sind. Sobald ein Mitschüler in der Klasse zu Wort kommt, wechselt die Kamera selbstständig den Fokus. Ist der Lehrer wieder am Sprechen, springt das Bild auf den Pädagogen zurück. Die Unterrichtseinheiten können damit  auch aufgezeichnet werden. Und selbst in den Pausen kommt die IT nicht zur Ruhe. Dann wollen sich natürlich die Freunde »remote« miteinander unterhalten.

»Wir werden mit unserer Technik sicherlich keine Lehrpläne beeinflussen«, stellt Merry klar. »Wir geben den Schulen aber geniale Werkzeuge in die Hand.« Trotzdem: Billig ist die Lösung nicht. Der Preis für eine Standardausrüstung beginnt bei knapp 9.000 Euro und geht bis 24.000 Euro aufwärts. Dell betont allerdings, dass die Komplettlösung je nach Einsatz kostengünstiger als herkömmlich eingekaufte Multimediaausrüstung kommen kann. Und werden dann auch Schüler erreicht, die sonst nicht am Unterreicht teilnehmen können, relativiert sich die Kostenfrage wieder.
Last modified onFreitag, 30 Juli 2010 15:09
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