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ECO mit Rekord

Bei sämtlichen Umsatz- und Ertragskennzahlen konnten neueRekordwerte erzielt werden. So wurde das Betriebsergebnis (EBIT) um 257 % auf 11,79 Mio.Euro erhöht. Das Immobilienvermögen belief sich zum Berichtsstichtag auf rund 698 Millionen Euro. Die aktuelle Akquisitionspipeline im Wert von mehr als 800Millionen Euro ermögliche die Fortsetzung des Wachstumskurses, so das Management.Der Markt für Business-Immobilien biete ECO unverändert große Chancen, die das Unternehmen sowohl in den Kernmärkten österreich und Deutschland als auch in den CEE-Staaten nutzen will. \"Wir werden das Immobilienportfolio um weitere hochwertigeBusiness-Immobilien bereichern und insbesondere auch im CEE-Raum eine bedeutende Position aufbauen. Dabei werden wir wie bisher äußerst selektiv nur in Immobilien investieren, die entweder den Gesamtertrag des Unternehmens nachhaltig steigern oder im Rahmen des Trading-Portfolios mit Gewinn weiterverkauft werden können“, kommentiert CEO Friedrich Scheck die nächstenWachstumsschritte.
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Verstärkung für Südosteuropa

\"Die größte Kapitalerhöhung Kontinentaleuropas“ soll es werden: Bis zu drei Milliarden Euro möchte die Immoeast AG mit der Ausgabe von knapp 278 Millionen junger Aktien in ihre Kassen spülen, wie Immoeast-Vorstandsvorsitzender Karl Petrikovics ankündigte. Mit diesem frischen Kapital soll ein Investitionsprogramm von fast 6 Milliarden Euro finanziert werden. 43 Prozent entfallen dabei auf Südosteuropa (SEE), wo die Immoeast ihre derzeitige Präsenz von 1,4 Milliarden kräftig verstärken will. Ein Drittel ist für Zentral- und Osteuropa disponiert, wo die Immoeast mit 3,6 Milliarden investiert ist. Knapp ein Viertel der Investitionen sind in Russland und der Ukraine geplant, wo das derzeitige Investitionsvolumen 1 Milliarde beträgt, knapp 95 Prozent davon in Russland. Dieser Anteil soll zugunsten der Ukraine auf 50 Prozent zurückgefahren werden, wobei im Einkauf eine Risikoprämie in Form einer zwei- bis dreiprozentigen zusätzlichen Rendite einkalkuliert werden müsse, so Petrikovics.
Das öffentliche Angebot zur Aktienzeichnung läuft bis zum 12. Mai und richtet sich an private und institutionelle Investoren in österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Polen. Dort, an der Warschauer Börse, soll außerdem Ende Mai ein zweites Listing stattfinden. Damit trage man der steigenden Zahl von Aktionären aus Zentral- und Osteuropa Rechnung, so Petrikovics. Die Immofinanz, mit 50,46 Prozent Mehrheitseigentümer der Immoeast, wird bei der Kapitalerhöhung mitziehen.
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Sicherheit siegt

Die vier österreichischen Bausparkassen - Allgemeine Bausparkasse, Raiffeisen Bausparkasse, s Bausparkasse und Wüstenrot - blicken auf ein befriedigendes Jahr 2006 zurück. Das steigende Zinsniveau habe für einen Run auf die mit einem sechsprozentigen Zinscap versehene Bausparfinanzierung gesorgt, so der Vorsitzende des Arbeitsforums österreichischer Bausparkassen (AöB) und Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse Erich Rainbacher. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 3,04 Milliarden Euro an Darlehen vergeben, das entspricht einem Plus von 11 Prozent gegenüber Jahresende 2005. \"Der Wohnbau kann auf die Bauspardarlehen nicht verzichten\", so Rainbacher über die seiner Meinung nach konjunkturfördernden Impulse der Bausparkassen. 14,5 Milliarden Euro (+ 3,4 %) wurden ausgeliehen, die Bauspareinlagen betrugen 17,8 Milliarden. Susanne Riess-Passer, Generaldirektorin der Bausparkasse Wüstenrot, sieht in der stark ausgeweiteten Finanzierungsleistung ein Signal dafür, dass die österreicher wieder verstärkt auf Bauspardarlehen und weniger auf Fremdwährungskredite setzen würden.
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Mythos 3D

Aus marketing-technischen Gründen wird der Begriff in der IT-Branche oft auch dann verwendet, wenn es um Darstellungen geht, die eigentlich nur in 2D sind, aber Objekte einen gewissen räumlichen Eindruck durch Projektion geben. \"Dabei handelt es sich dann korrekterweise aber um 3D-Darstellung durch 2D-Projektion“, erklärt Lutz Möhr, Geschäftsführer 3d Competence Center München. Aus diesem Grund ist der Begriff Stereo 3D entstanden, der in bewusster Anlehnung an die 2-Kanal-Tontechnik genutzt wird, um auszudrücken, dass zwei leicht unterschiedliche Teilbilder für das rechte und das linke Auge bereitgestellt werden. Was in Vergangenheit das Tragen von peinlich anmutenden 3D-Brillen verlangte, geht heute längst ohne. Basis sind digitale TFTs und Plasmaschirme. Die Digitaltechnik erlaubt zudem die einfache Duplizierung und Distribution des Contents. So richtig durchgestartet ist die Technologie aber noch nicht. Die Schuld sieht Möhr in einem übertriebenen Pessimismus gegenüber neuen Technologien, der auf die geplatzte \"Dotcom“-Euphorie folgte. \"Stereo 3D hat das Potenzial, Produkte hervorzubringen, die wieder begeistern. Ich bin überzeugt, dass wir kurz vor dem Durchbruch stehen“, sagt Möhr. Worauf es jetzt ankommt, sei der richtige Content.
Treiber der Technologie gibt es viele. An der Spitze stehen die Videospielindustrie, Forschungseinrichtungen und nicht zuletzt Hollywood. Die technische Machbarkeit ist bereits in weiten Teilen gegeben. \"Woran es mangelt sind in der Regel nur einzelne Puzzleteile“, sagt Möhr. Es fehlt die Rundum-Sorglos-Komplettlösung.
Dabei wäre es etwa für die Gamesindustrie ein Leichtes, ihre Spiele in 3D anzubieten, noch resignieren aber die Hersteller vor der mangelhaften Hardwareausstattung der Konsumenten. Voll auf Kurs ist hingegen Hollywood. Immer mehr 3D-Kinos sind im Entstehen und immer mehr Filme werden in 3D abgedreht. Führende Regisseure wie James Cameron, George Lucas und Peter Jackson widmen sich bereits intensiv der neuen Technologie. Das bisherige Holzhammerargument der zu hohen Kosten, lässt Möhr nicht gelten. \"3D-Filme sind in der Produktion maximal um zehn bis 20 Prozent teurer als herkömmlich gedrehte Streifen.“ Im boomenden Segment der Animationsfilme sei es ohnehin nur eine Frage des Wollens.
Den Einsatzbereichen von Stereo 3D sieht Möhr kaum Grenzen gesetzt. Auf die Frage wo der Einsatz der neuen Technologie Sinn macht, antwortet Möhr mit einer Gegenfrage: \"Wo macht es keinen Sinn, räumlich zu sehen?“ Werbung, Forschung, Industrie, Unterhaltung, Tourismus oder Ausbildung - überall könne die Stereo 3D wichtige Impulse liefern.
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Datenfeuerwehr Wallak

Ein Ausfall von IT-Infrastruktur durch Katastrophen oder Schadensfälle führt meist zu einem Ausfall des Systems für mehrere Tage. Das dies heutzutage für jedes Unternehmen schädlich ist, ist klar. Daher sollte jeder Geschäftsführer und IT-Leiter auch den berühmten Plan B in der Schublade haben. Oder einen Partner, der im Notfall mit einem eigenen, mobilen Rechenzentrum ausrückt. Der Innsbrucker IBM-Businesspartner Wallak Informatics setzt auf den Trend zum Outsourcing professioneller IT-Services. Sollten die roten Lampen irgendwo in Westösterreich blinken, liefert das Professionisten-Duo Richard und Dieter Wallak die Disaster-Recovery-Lösung prompt ins Haus. Auf Basis des IBM System i5 - Nachfolger der unverwüstlichen AS/400-Serie - kann dann der Schaden etwas abgewendet werden: die ausgefallenen Systeme laufen binnen kürzester Zeit auf dem mobilen System. Geliefert wird auch in den Osten und nach Bayern und Südtirol. Und wer die Konzeptionierung einer solchen Feuerwehrkette nicht als eigenes Kerngeschäft sieht, kann auf die Beratungskompetenzen der Tiroler zugreifen. \"Die Erfahrung zeigt, dass die beste Vorsorge ohne entsprechendes Training nicht genügt“, spricht Richard Wallak von \"regelmäßigen Feuerwehrübungen“ für das i5-Feuerwehrauto, um im Brandfall gerüstet zu sein. \"Es treten im Zuge der Tests immer wieder unerwartete Schwierigkeiten mit neuer Peripherie, Softwareständen oder Lizenzschlüsseln auf, die im echten Notfall zu Problemen führen“, weiß der Experte vom Nutzen dauerhafter Partnerschaften im Securitybereich. Notfalltests sollten nach dem verpflichtenden Ersttest und einer Notfalldokumentation nach Möglichkeit jedes Jahr durchgeführt werden.

Volles Geschäft. Die beiden weiteren Standbeine des IT-Dienstleisters, die E-Commerce-Lösung \"InternetShop/400“ und die mit dem eBiz-Award 2005 ausgezeichnete Logistiklösung \"CPFR/400“ sind Richard Wallak zufolge \"am Wachsen und Gedeihen“. Der webbasierende Internetshop wird von Innsbruck aus bereits für einige tausend Hotels, Restaurants und Tankstellenshops betrieben. Und der Erfolg des CPFR-Planungstools für den Handel ziehe bereits weite Kreise, reüssieren die Applikationsspezialisten.

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Drei Wünsche für die Zukunft

Er stammt aus dem Iran, hat viele Jahre in Japan und den USA gelebt und gearbeitet. Alireza Mahmoodshahi hat sich als CTO, CIO und Research Fellow bei asiatischen Providern, den AT&T Bell Laboratories und BT einen Namen gemacht. Seit 2005 ist der US-Bürger Technikvorstand beim europäischen Citynetzprovider Colt. Mahmoodshahi hat sich aus allen Regionen der Welt stets das Beste aus den Kulturen geholt und Knowhow in den verschiedensten Richtungen gesammelt. Eines fällt ihm zu Europa sofort ein: \"Wenn wir von einem strukturellen Nachteil zu den technisch fortgeschrittenen Ländern Asiens sprechen, so hängt dies oft mit dem Ausmaß der Regulierung zusammen“, sieht er in einigen Ländern der Alten Welt die Verwaltungszügel zu straff gezogen.

Die Zukunft der Netze sieht der Experte dagegen in den drei Buchstaben \"NGS“ - den \"Next Generation Solutions“. \"Seit meiner Arbeit in den Bell Labs versuche ich die Provider davon zu überzeugen, dass ihr Geschäft künftig nicht nur das Verbinden von Kabeln sein wird“, schwimmt auch Mahmoodshahi auf der Servicewelle, die drei Dinge verspricht: Einfachheit (für den Endkunden), Flexibilität (in der Auswahl der Dienste) und Schnelligkeit (für neue Geschäftsmodelle). Auf neuerlich drei Ebenen fußt die NGS-Idee: Der Physical Layer sieht Glasfaser bis zum Endkunden vor. Auf Transportebene soll der gute alte LAN-Standard Einzug in die großräumigen Metro-Networks halten. Und auf Serviceebene sieht Mahmoodshahi das IMS - IP Multimedia Subsystem - als Basis für neue, einfach aufspielbare Applikationen. Provider können so jederzeit Services einführen, ohne das Rad ständig neu erfinden zu müssen. \"Nötig sind nur die richtigen Schnittstellen, um ans IMS anzudocken.“

Der Idealzustand, Fiber bis in jedes Arbeitszimmer zu bekommen, ist freilich nicht überall finanzierbar. Zu diesem Zweck werkt Colt seit dem Vorjahr an der Verknüpfung von Ethernet-over-DSL. über Kupferleitungen wurden bereits immerhin symmetrische Datenübertragungen von bis zu 40 Mbit/s bewerkstelligt. \"Das gab es überhaupt noch nie“, kommt der abgebrühte Manager sogar noch einmal ins Schwärmen. Glasfaserstrecken gegenüber bietet diese Geschwindigkeit zwar keine nennenswerte Konkurrenz, im Vergleich mit herkömmlichen 2 oder 3 Mbit starken DSL-Verbindungen muten 40 Mbit aber rasend schnell an.

Ein Mehrwert von reinen, puren Ethernetservices und somit \"purem IP“ ist bei Colt die Vision der inkrementell änderbaren Bandbreiten. Das Providerangebot kann damit jederzeit an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden - egal ob dieser im Moment nach 10 Mbit, 11 Mbit, 15 Mbit, oder 1 Gbit verlangt. \"Ethernet macht den Transport Layer wesentlich flexibler“, ist das neue Credo bei Colt.

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Consulting im Kosovo

Im März 2007 erhielt der in Gerasdorf bei Wien ansässige WLL-Spezialist Funknetz.at die Anfrage, ein Funknetz für ein lokales Jungunternehmen im Kosovo zu konzipieren. Schon einige Wochen später wurde der Auftrag unterzeichnet. Die Mannschaft um Geschäftsführer Manuel Urbanek erstellte das technische Konzept zum Marktstart eines kompletten Internetproviderdienstes innerhalb eines Zeitraumes von nur wenigen Wochen Vorbereitung. Das Paket umfasst neben Zieldefinition, Grob- und Strukurplanung, Consulting bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen auch den Einkauf, die Realisierung, Aufbau und Inbetriebnahme des Netzes inklusive Backbone, Einschulung im Kosovo bis hin zur übergabe an den lokalen ISP.

Der Kosovo liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel. Mehrere Wiederaufbauprojekte führen zu einem Nachkriegsaufschwung der Wirtschaft, welche weiters von der überdurchschnittlich jungen Bevölkerung profitiert. Dies kommt auch dem jungen Internet-Service-Provider V.I.P. Trading & Albi Sh.p.k. mit Sitz in Ferizaj zu Gute. Durch den Aufbau des Funknetzes werden bis Ende Juni 2007 rund 350.000 Einwohner die Möglichkeit haben, einen Internetzugang zu erwerben. Vorfinanziert wird das Projekt vom Mutterunternehmen V.I.P. Trading in Wals.

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Folgenreicher Umfaller

Am Bezirksgericht Oberwart wurde soeben ein Prozess vertagt. Ein Kranunternehmen aus Wolfau im Burgenland fordert von der Familie ihres ehemaligen Mitarbeiters 170.000 Schadenersatz. Die Ursache der Klage liegt gut zwei Jahre zurück: Damals stürzte auf der Baustelle der Therme Stegersbach ein Kranwagen um. Der Fahrer war nach dem Unfall noch einige Monate bei der Firma weiterbeschäftigt und wurde im November 2005 in die Arbeitslosigkeit entlassen. Kurz danach erreichte ihn eine Forderung seines Arbeitgebers über Schadenersatz in der Höhe von 142.000 Euro. Es folgten mehrere Verhandlungen, in denen versucht wurde, zu klären, ob der Kranführer beim Aufstellen des Krans leicht oder grob fahrlässig gehandelt hatte. Der Angeklagte hielt dem Druck nicht Stand - er nahm sich im Mai 2006 das Leben.
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Achtung Einbrecher!

Wer erinnert sich nicht an die »Rammbock-Bande«: In einer spektakulären Aktion vor drei Jahren krachten fünf Profis mit einem Lieferwagen in die Auslage eines Juweliers in der Wiener Innenstadt, nachdem sie Nebenstraßen rund um die Kärntner Straße abgesperrt und der Polizei mit einem Nagelbrett den Weg versperrt hatten. Nach dem Blitzüberfall flüchteten sie mit Schmuck im Wert von einer Million Euro. ähnliches widerfuhr einem Juwelier in der Salzburger Altstadt im Sommer 2005: Drei Täter fuhren rückwärts mit einem gestohlenen Geländewagen in die Auslage und stahlen etliche Uhren. Der gleiche Juwelier wurde im Oktober 2005 vom sogenannten »Gentleman-Räuber« heimgesucht und innerhalb von eineinhalb Jahren noch weitere viermal überfallen.
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Erdwärme- Joint-Venture

Anfang Mai wurde in Deutschland die Firma Vertical Heat GmbH gegründet. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture des Heizungskesselbauers Viessmann und der Herrenknecht Tunnelvortriebstechnik. Die Stoßrichtung der Neugründung ist somit klar: Die Nutzung der Erdwärme soll forciert werden. Als Geschäftsführer des Unternehmens fungiert Oliver Kohlsch, der als ausgewiesener Experte der Erdwärmenutzung gilt. Tätig werden soll das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern überall dort, wo Nachfrage besteht, wie ein Sprecher der Firma Herrenknecht erklärt. Herrenknecht hat erst im April gemeinsam mit der Bohrtec GmbH, einem Hersteller von Pilotbohrmaschinen, die Bohrtec Vertical GmbH gegründet, die sich auf Vertikalbohrgeräte für die oberflächennahe Energiegewinnung konzentriert. Die Erdwärme in Tiefen von 100 bis 150 Metern kann für die Beheizung und Kühlung von Wohnhäusern, öffentlichen Einrichtungen sowie Büro- und Industriegebäuden genutzt werden. »Ziel ist die Entwicklung und Herstellung leistungsfähiger und innovativer Vertikalbohrgeräte für oberflächennahe Geothermiebohrungen«, heißt es in einer Aussendung. Ein erstes Vertikalbohrgerät vom Typ »VB 20«, das Bohrungen bis 150 Meter abteufen kann, ist bereits in Bau und wird im Juni 2007 in den Einsatz gehen.
Viessman bietet Wärmepumpen mit einer Heizleistung bis zu 106,8 KW an, die sich in Kaskaden installieren lassen. Im Zuge des Geothermie-Tages in Tirol demonstrierte Kohlsch kürzlich am Beispiel des Technologiezentrums Lichtenau, wie eine Spitzenlastanlage für 3.300 m² Bruttogeschoßfläche konzipiert und finanziert werden kann. Dort wurde 23 Sonden mit einer Tiefe von 90 Metern installiert. Würden Energie für Heizung und Warmwasser für den Bau konventionell erzeugt, würden pro Jahr 11.830 Euro an Kosten anfallen. Mittels Geothermie wird dieselbe Leistung um schlanke 5.045 Euro erbracht. Kohlschs Resümee: »Das Erdwärmesondensystem finanziert sich durch die Einsparungen von selbst«.
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