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Acer im Nacken

\"Wir sind mit dem vergangenen Geschäftsjahr mehr als zufrieden“, berichtet Wolfgang Horak, Geschäftsführer Fujitsu Siemens Computers. Mit einem Umsatz von 6,95 Milliarden sowie einem operativen Gewinn von 150 Millionen Euro konnte der Hardwarehersteller und IT Dienstleister international die Erwartungen übertreffen. In österreich erreichten die \"FuSis\" im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Umsatzsprung um 46 Prozent auf fast 200 Millionen Euro das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Die IDC-Zahlen des ersten Quartals 2007 sprechen Bände: \"Mit einem Wachstum von über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr haben wir im Bereich Desktop & Notebooks sogar Acer überflügelt - und das in einem Markt ohne Wachstum“, reüssiert Horak. Mit einem Marktanteil von über elf Prozent in diesem Bereich wähnt sich FSC bereits wenige Monate nach Jahresbeginn auf dem \"unerwarteten Platz zwei\" im nationalen Wettbewerb. Ein Ziel, das man frühestens für Ende des Jahres avisiert hatte.

Auch die Integration der von SBS übernommenen Servicesparte ITPS liegt im Plan. \"Das neue Serviceportfolio ist unser zweites Standbein im Rechenzentrum und verleiht uns zusätzliche Stabilität.\" Seine Rolle als IT-Dienstleisters will Horak unter anderem nun auch mit einer Promo-Aktion gemeinsam mit SAP ausbauen: Fujitsu Siemens Computers demonstriert, wie das \"SAP Discovery System\" die Anwender beim Einstieg in eine erfolgreiche Umsetzung von Enterprise SOA unterstützt.

Das gemeinsame Angebot unterstreicht weiter die gemeinsame Vision von SAP und FSC zum Thema SOA. Dabei wird das SAP-System auf Servern der Primergy-Serie vorinstalliert und ermöglicht, das System in den Zustand der Werks-Vorinstallation zurückzusetzen. Kunden und Partner sind damit in der Lage, Geschäftsszenarien anhand von Originaldaten zu analysieren. \"Wir ergänzen das SAP Discovery System mit einzigartigen Funktionen und Services, die uns vom Markt abheben\", spricht Horak von \"bereits eine Menge Kundenaufträge, die wir dazu erhalten haben.”

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Google, GAP und Italien

Der Tourismusspezialist Tiscover darf sich seit kurzem \"GAP“ nennen. Die Zertifizierung \"Qualified Google Advertising Professional“ soll bestes Know-how im Bereich Suchmaschinenmarketing garantieren und wird von Google als höchste Qualifizierung für Unternehmen vergeben. Tiscover ist damit fast an einsamer Spitze, in österreich kann sich nur die Salzburger Webagentur elements.at mit selbiger Auszeichnung schmücken - weltweit sind es rund 230.

Die Kriterien für die Auszeichnung umfassen unter anderem die Ausbildung von mindestens zwei Mitarbeitern als \"Qualified Individuals“. \"Durch den ständigen Kontakt unseres Suchmaschinen-Marketing-Teams zu den Experten von Google ist ein entsprechender Know-how-Vorsprung in diesem Bereich vorhanden. Dies wiederum kommt unseren Kunden zugute“, zeigt sich Tiscover-Vorstand Bruno Walter erfreut. Nebenbei haben die Innsbrucker jüngst ein Megaprojekt in Italien abgeschlossen. Ende Februar erfolgte die Aufschaltung des Portals www.italia.it. Mehr als 8000 Orte, Städte und Regionen, rund 40.000 Unterkünfte und über 10.000 andersartige Informationen sind auf \"italia“ abrufbar. Die Tiroler zeichnen dabei für das Know-how und die gesamte Technologie im Destinationsmanagement verantwortlich.

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Servo Light

Festo folgt weiter seiner Devise für das Jahr 2007 und setzt auf günstige Preise für abgespeckte Produkte. Mit der neuen Baureihe soll die Verpackungsindustrie beglückt werden, eine Branche in der geringe Kosten an erster Stelle stehen. Herkömmliche Servomotoren bieten deutlich mehr Funktionen als für einfache Handlingaufgaben nötig sind. Die neuen Schrittmotoren EMMS-ST ergänzen das Festo Programm an elektrischen Antrieben und sollen mit Encoder und dem passenden Controller CMMS-ST eine Lösung \"Servo Light“ bilden.
Der Controller CMMS-ST arbeitet nach dem Closed Loop Prinzip als vollwertiges Servo-Antriebspaket und soll die Schrittmotoren durch die Regelung von Strom, Drehzahl und Position gut im Griff haben. Stoppt der als Master definierte Motor wegen einer Störung, wird durch die Lagesynchronisation auch der Slave-Motor gestoppt. So soll gewährleistet sein, dass sich die Schrittmotoren vollkommen synchron bewegen. Der CMMS-ST kann an ein CANopen-System angeschlossen werden und ist nachrüstbar auf Profibus oder DeviceNet. Netzfilter und Bremswiderstand sind integriert, eine SD-Card dient als portabler Parameterspeicher.
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Terragas mit Kunstsinn

Gemeinsam mit 250 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien überreichten die Geschäftsführer der Terragas GmbH Heinz-Peter Hochrainer und Franz Appesbacher, die insgesamt mit 10.000 Euro dotierten Preise an 14- bis 19-jährigen NachwuchskünstlerInnen. Dass das Interesse an einem solchen Preis und das künstlerische Potenzial an den Schulen enorm ist, belegten nicht zuletzt die insgesamt 236 Bewerbungen aus ganz österreich, von denen es 45 in die Vorjury schafften. Zehn Nachwuchstalente der Sparte Bildende Kunst/Malerei konnten die Hauptjury durch ihre technische Fertigkeit, ihre künstlerische Eigenständigkeit und Authentizität, schlussendlich überzeugen. Umrahmt wurde die Preisverleihung durch das Kammermusikensemble der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit einem Werk Vytautas Barkauskas, einem der bedeutendsten Komponisten Litauens, der selbst anwesend war. \"Wir freuen uns, einen so bedeutenden Künstler für die Preisverleihung gewonnen zu haben. Unsere Nachwuchstalente 2007 hatten damit die Möglichkeit, ihre Werke in einem professionellen, künstlerisch ansprechenden Rahmen erstmals in der öffentlichkeit zu präsentieren“, betont Heinz-Peter Hochrainer. \"Das kreative Potenzial an österreichs Schulen ist enorm und dieses möchten wir mit dem Terragas Artprice auch weiterhin gezielt fördern“, ergänzte Franz Appesbacher.
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10. VöZ- Architekturpreis

Der zehnte Architekturpreis der österreichischen Beton- und Zementindustrie geht an drei Projekte, die durch ihre stimmige Konstruktion, Materialwahl und ihre technologischen Qualitäten ohne Pathos und Patina überzeugen, wie Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie, bei der Preisverleihung meinte. Als Sieger wurden die Sonderschule in Schwechat der Architekten Fasch & Fuchs, die Ahornbahn von Mayerhofen im Zillertal von M9 Architekten: Senfter + Lanzinger und die Friedhofserweiterung der Gemeinde Arbing von ArchArt Architekten ZT GmbH im Bezirk Perg gekürt. Insbesondere die Friedhofserweiterung beweise, dass man mit kleinen aber doch deutlich skulpturalen Maßnahmen eine Lösung mit hoher Angemessenheit erreicht\", so die Jurybegründung. Für Jurymitglied Dietmar Steiner zeigt sich einmal mehr, \"dass Beton der Baustoff innovativer Architektur schlechthin ist und seine Potenziale heute und in Zukunft neue Dimensionen der Architektur eröffnen.“ Der Preis wird traditionell für hervorragende Bauwerke verliehen, bei deren Gestaltung und Konstruktion dem Baustoff Beton eine wesentliche Rolle zukommt.
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Neues Energiebündel

Mit der Raiffeisen Energy \" Environment bündeln und forcieren wir europaweit unsere Tätigkeiten im Bereich erneuerbarer Energien und planen, in den kommenden beiden Jahren Projekte in der Höhe von einer Milliarde Euro abzuschließen«, sagt Peter Engert, Sprecher der Geschäftsführung der Raiffeisen-Leasing. Sein Unternehmen setzt sich seit Jahren für erneuerbare Energien ein und hat bis Ende 2006 im In- und Ausland 67 Projekte zur Gewinnung von sauberer Energie mit einem Volumen in der Höhe von 273 Millionen Euro abgeschlossen. Mit der Gründung der REE will Raiffeisen seine internationale Marktpräsenz im Bereich erneuerbare Energien verstärken.
Die REE wird europaweit arbeiten und alle Bereiche und Technologien der erneuerbaren Energien abdecken. Geplant ist die Projektentwicklung, die Projektübernahme und die Beteiligung an Projekten. Die Umsetzungen erfolgen im Inland durch die Raiffeisen-Leasing und in Westeuropa gemeinsam mit der RZB. »Ein wichtiges Standbein für die REE wird auch das Geschäft in Zentral- und Osteuropa sein«, betont Karl Sevelda, Beiratsvorsitzender der Raiffeisen Leasing. Die Ausgliederung des Bereiches erneuerbare Energien in die Tochtergesellschaft REE sei, so Engert, eine strategische Entscheidung. Sie schaffe eine klare Fokussierung der REE auf erneuerbare Energien und eröffnet die Chance, jeglichen Marktbedarf zu 100 Prozent abzudecken. Die Ausgliederung und Bündelung der Aktivitäten ermöglicht auch das Eingehen von Partnerschaften mit in- und ausländischen Energieversorgern.
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»Knappes Gut«

Report: Herr Orisich, die Regierungspläne für den Ausbau der Infrastruktur klingen weiterhin vielversprechend. Denken Sie, dass die Umsetzung dieser Pläne realistisch ist und mit den vorhandenen Kapazitäten der Baustoffindustrie im Inland erledigt werden kann?
Peter Orisich: Wir hoffen sehr, dass die Infrastrukturpläne der Regierung in der jetzigen Form tatsächlich umgesetzt werden, wobei die üblichen Fragezeichen bei Finanzierung, Planung- und Genehmigungsverfahren bzw. auch rechtssichere Vergabeverfahren natürlich bleiben. Volkswirtschaftlich betrachtet, ist die Umsetzung, insbesondere der Verkehrsinvestitionen in Ostösterreich, natürlich ein absolutes Muss. Zur Kapazitätsfrage ist zu sagen, dass Zement mittlerweile zum knappen Gut wird; die Industrie beginnt hier sicher, an ihre Grenzen zu stoßen. Gerade deshalb ist es auch wichtig, die nötigen Rahmenbedingungen - Stichwort Emissionshandel - für weiteres Wachstum sicherzustellen.

Soeben sind die Würfel für eine deutliche Erhöhung der LKW-Maut gefallen. Zugleich werden heimische Frächter steuerlich entlastet. Werden Zement und Beton teurer?
Logischerweise müssen wir Kostenerhöhungen an unsere Kunden weitergeben, zumal die Transportkosten bei Zement einen wesentlichen Bestandteil der Produktkosten ausmachen. Gleichzeitig wäre es jedoch nicht richtig, hier ausschließlich eine monokausale Betrachtungsweise anzuwenden: Wir haben uns in den vergangenen Jahren mit einer Reihe massiver Kostenerhöhungen konfrontiert gesehen, insbesondere auf dem Energiesektor - dieser Trend wird sich wohl auch fortsetzen. Inwieweit alle diese Effekte aufzufangen sind, bestimmt allerdings letztlich der Wettbewerb.

Künftig gibt es weniger Mittel für Autobahnen und mehr Geld für die Bahn. Hat Ihre Branche damit ein Problem?
Vorrangig ist, dass in Infrastruktur als Voraussetzung für weiteres wirtschaftliches Wachstum investiert wird, da spielt es keine Rolle - von Umweltaspekten einmal abgesehen -, ob dies auf der Schiene oder auf der Straße geschieht. Darüber hinaus ist festzuhalten, dass die großen in Frage stehenden Bahnprojekte - Stichwort Koralmtunnel - auch »zementintensiv« sind.

Verkehrsminister Werner Faymann findet die Kosten im Straßenbau zu hoch und möchte beim Bau von Autobahnen zehn Prozent einsparen. Welchen Beitrag kann die Zement- und Betonindustrie dazu leisten?
Aus meiner Sicht ist es wesentlich, die Kosten des hochrangigen Straßennetzes über den gesamten Lebenszyklus zu optimieren. Hier haben Zement und Beton bereits in der Vergangenheit einen gewaltigen Beitrag geleistet. Dass sich der Einsatz von Beton als Fahrbahnbelag »rechnet«, lässt sich wohl am einfachsten über das Projekt Nordautobahn A5 beweisen: Ein PPP-Projekt dieser Art muss nach Wirtschaftlichkeitskriterien für Errichter und Betreiber optimiert sein - und hier hat man sich für Beton entschieden.

Ein in der Zementindustrie stets präsentes und brisantes Thema stellen der CO2-Ausstoß und dessen Kosten für den Industriezweig dar. Lohnt sich ein Ausbau von Produktionen angesichts der kommenden Rahmenbedingungen im Inland noch oder wird es mittel- und langfristig zu einer Verlagerung der Investitionen kommen?
Angesichts der drohenden Kostenbelastung für die Zementindustrie für die zweite Handelsperiode 2008 bis 2012 von rund 100 Millionen Euro ist diese Frage berechtigt. Der springende Punkt dabei ist jedoch, dass durch Produktionsverlagerungen ins Ausland am Ende nichts für das Klima gewonnen wird, eher im Gegenteil, einerseits durch längere Transportwege und andererseits durch möglicherweise weniger energieeffiziente Produktion. Die österreichische Industrie, auch die Zementindustrie, hat aus unserer Sicht ihre Hausaufgaben gemacht und den CO2-Ausstoß so weit wie möglich vom Wachstum abgekoppelt. Es ist nicht akzeptabel, dass wir für klimapolitische Versäumnisse in anderen Bereichen die Zeche zahlen müssen.

Sie haben Ende 2006 angekündigt, gegen die Ihrer Ansicht nach ungenügende Zuteilung von CO2-Zertifikaten notfalls den Verfassungsgerichtshof anzurufen. Ist dieses Vorhaben noch aktuell oder findet man sich mit der Zuteilung nun doch ab?
Das Thema bleibt natürlich aktuell. Wir werden zum gegebenen Zeitpunkt darüber entscheiden, ob wir versuchen, unsere Position notfalls auch rechtlich durchzusetzen.

Die Vereinigung der Zementindustrie, deren Präsident Sie sind, hat sich eben ein neues Erscheinungsbild verpasst. Die Entwicklung innovativer Technologien wird in den Vordergrund gerückt. Sind Ihre Kunden, die Bauindustrie und Baufirmen, innovationsfreundlich genug, um die im Labor entwickelten Spezialprodukte tatsächlich so einzubauen, dass am Ende eine Win-win-Situation herauskommt?
Unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist an den Bedürfnissen des Marktes ausgerichtet und anwendungsorientiert. Dadurch wird aus unserer Sicht von vornherein sichergestellt, dass wir nicht am Markt vorbei Innovation betreiben. Die von der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie sehr erfolgreich veranstalteten Expertenforen geben Zeugnis davon. Als Beispiel sei hier die Veranstaltung zum Thema selbstverdichtender Beton erwähnt.

Die Zementindustrie hat einige goldene Jahre hinter sich. Hat sich das auch bei den Beschäftigten ausgewirkt oder wurde die Erhöhung des Ausstoßes durch höhere Produktivität bewältigt?
Im Vergleich zu 2002 ist unsere Mitarbeiteranzahl bis 2006 um rund vier Prozent auf 1.283 gestiegen. Das heißt, sowohl Beschäftigtenstand als auch Produktivität haben zugenommen. Erfreulich ist auch, dass wir im Jahr 2006 in unseren Werken über 100 Lehrlinge ausgebildet haben.

Lafarge hat 2006 zwei Transportbetonwerke gekauft. Sie verfügen damit über erhebliche Kapazitäten im Osten österreichs. Schmerzt es Sie sehr, dass den Beton für die Nordautobahn ein Unterkärntner Betonerzeuger liefern wird?
Das ist ein anderes Marktsegment - mobile Mischanlagen -, in dem wir nicht aktiv sind. Daher haben wir uns auch gar nicht an der Ausschreibung beteiligt.

Lässt sich aufgrund des milden Winters heute schon eine Prognose für 2007 abgeben? Wenn ja, gibt es Zuwächse im Vergleich zu 2006?
Es wird sicher einen Zuwachs im Jahr 2007 geben. Das wäre aus unserer Sicht allerdings auch ohne den milden Winter der Fall. Wir sind zuversichtlich, dass es ein gutes Jahr wird, aber abgerechnet wird zum Schluss.

Zur Person
Peter Orisich
Der 1959 in Wien geborene Manager war viele Jahre bei Unilever und kam 1998 zu Lafarge-Perlmooser. Seit 2002 ist der WU-Absolvent dort Generaldirektor. Als solcher initiierte er diverse Programme zur Sicherheit am Arbeitsplatz und zur Umweltverträglichkeit und erhöhte die Lehrlingszahlen deutlich. Zudem wurde dem grauen Produkt Zement durch ein neues Markenkonzept Farbe eingehaucht.
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Metallocryl: Fassaden für die Stadt der Zukunft

Die Stadt der Zukunft wird bunter. Vielerorts sind bereits jetzt schon lebhafte Farben in die Stadtbilder eingezogen und haben kräftige Akzente gesetzt. Neue Materialien ermöglichen zudem eine beträchtliche Erweiterung des kreativen Spielraumes. Der Gestaltungsvielfalt sind damit beinahe keine Grenzen mehr gesetzt. Eine dieser völlig neuen Fassadenbeschichtungen heißt \"Metallocryl“. Sie kommt von Synthesa aus Perg/Oö. Ihr metallisches Schimmern weckt tiefgründige Emotionen und verleiht zeitlose Eleganz.

Die Beschichtung wurde von Synthesa ursprünglich für die Allianz-Arena in München entwickelt. In der Zwischenzeit ist daraus eine ganze Metallocryl-Kollektion geworden. Mit bis zu 20 Metall-Effektfarbtönen in Silber, Gold, Kupfer, Bronze und Eisen und 60 Trendfarbtönen. Metallocryl gibt es als Putz (Capatect Metallocryl Reibputz) sowie als Farbbeschichtung für außen oder innen. Sowohl Metallocryl-INTERIOR als auch Metallocryl-EXTERIOR empfehlen sich besonders für den Einsatz auf strukturierten Untergründen. Hier entstehen durch das Licht- und Schattenspiel metallische Wirkungen besonderer Intensität.

Mit ihrer modernen Anmutung ist die Metallic-Beschichtung für repräsentative Bauten im öffentlichen Raum geradezu prädestiniert. Das beste Beispiel, wie so ein Amtsgebäude der Zukunft aussehen kann, findet sich in Laakirchen(Oö). Das über eine gläserne Brücke mit dem Altbau verbundene \"Neue Rathaus“ der Traun-Gemeinde ist ganz in Metallocryl und Glas gehalten. Die kupferfarbene Metallic-Beschichtung - hier in Capatect Metallocryl Reibputz ausgeführt - bildet den idealen Rahmen für die großzügig den Himmel und die Wolken widerspiegelnde Glasfassade und setzt einen markanten Kontrapunkt zur dörflichen Vergangenheit.

Das vom Linzer Architekten DI Josef Ullmann geplante und unter der Bauleitung der Wohnungsgenossenschaft \"Familie“ um 3,9 Mio. Euro errichtete Neue Rathaus ist jedoch nicht nur hinsichtlich der Fassade sondern auch wegen seiner topmodernen Haustechnik interessant. Mittels Fernwärme wird der Fußboden geheizt bzw. im Sommer mit Brunnenwasser aus dem eigens geschlagenen Brunnen gekühlt. Auf eine Klimaanlage wird verzichtet. Das zentral gesteuerte Lüftungs- und Beschattungskonzept hält die Räume im Sommer kühl und nützt im Winter jeden Solargewinn zur Einsparung von Energie. Das Warmwasser wird durch Wärmerückgewinnung aus der Abluft vorgewärmt und sogar der Strom wird zum Teil selbst erzeugt. Bis zu 3.000 kWh/Jahr kommen aus der Photovoltaikanlage am Dach.

Die Sonnenstadt an der Traun wurde übrigens am 7. Juni 2007 zur Stadt erhoben. Im Rahmen der Stadterhebungsfeier erfolgte auch die offizielle Eröffnung des Neuen Rathauses. Mehr über Laakirchen auf www.laakirchen.at.
Information über die Metall-Effektbeschichtung \"Metallocryl“ unter:

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Richtig gepolt

»Manche Unternehmen haben mittlerweile erkannt, dass es Handlungsbedarf gibt«, sieht Marcus Duschek, Service Manager Pidas, das Thema Kundenservice im Aufwind. Als lästige Angelegenheit wurde der Kontakt zum Kunden bislang meist betrachtet, entsprechend mühselig lief die Kommunikation an den Beschwerdehotlines der Firmen ab. »Diese oft einmalige Möglichkeit zum Kundenkontakt muss strategisch betrachtet werden«, rät Duschek. Experten fordern eine entsprechende Verankerung des Kundenservices im Wertschöpfungsprozess von Unternehmen und passende Managementstrategien dazu. Die Kunden wollen oft nicht bloß ein Produkt, sondern eine Komplettlösung erwerben. Als Beispiel wird gerne die Tourismusindustrie genannt: Dort ist die Kultur des freundlich gehaltenen Kundenkontaktes wesentlich verankert, die Branche zieht aus guten Beziehungen unmittelbaren Vorteil.

Die Prioritätensetzung in der Wertschöpfungskette läuft in anderen Branchen heute freilich noch anders. Dort werden in Bereichen wie dem Vertrieb die Mitarbeiter umfassend geschult und Wert auf Soft Skills und emotionale Intelligenz gelegt. »Das Gleiche sollte auch für den Servicemitarbeiter gelten«, empfiehlt Pidas-Geschäftsführer Gerhard Wanek.

Noch immer wird das Thema Kundenservice zu sehr rein analytisch gesehen: Definieren Unternehmen heute Qualitätslevels, dann liegen diese in technischen Bereichen wie Erreichbarkeit, Reaktionszeiten oder Quoten in der Antwortgebung. Richtlinien für Freundlichkeit und Beziehungsmanagement fehlen meist. Und auch wenn die Notwendigkeit zur Integration des Kundenservice in den Unternehmensprozessen erkannt worden ist, läuft diese mitunter falsch. Als Kardinalfehler macht Marcus Duschek die unzureichende Differenzierung zwischen Incident- und Problemmanagement aus. »Das Unternehmen sollte zuerst dafür sorgen, dass der Kunde trotz seines Problems mit einem Produkt oder Service weiterarbeiten kann. Erst nachdem dies unmittelbar gesichert ist, kann die länger dauernde, komplexere Ursachenforschung gestartet werden.« Was im Hintergrund, beim Anbieter selbst, passiert, sei dem Endkunden schließlich egal. »Der möchte sein persönliches Problem gelöst bekommen - nicht arbeiten oder ein Gerät nicht benutzen zu können.«

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Drei Arten von Antworten

Diese Glosse will Manager, die Impact Manager werden oder bleiben wollen, anregen, tiefer greifende überlegungen über den Zusammenhang zwischen den Arten der zu lösenden Herausforderungen und den jeweils dazu erforderlichen Typus von Antworten anzustellen. Die Wahl eines dieser Antworttypen hat wesentliche Konsequenzen, wie dieser durch vorauseilende gestalterische Maßnahmen zu entsprechen ist.Der Autor stützt sich dabei überwiegend auf die Arbeit von Cross/Liedtka/Weiss. Diese unterscheiden drei Arten von Herausforderungen:

>> Lösung von bekannten Herausforderungen mit bekannten Antworten (Routine),
>> Lösung komplexer Herausforderungen, bei welchen die einzelnen Komponenten (Module) der He­rausforderung bekannt sind, jedoch deren Verknüpfungen und Verwendungen nicht, und
>>Lösungen von diffusen Herausforderungen, welche sowohl bei den Teilen als auch den Verknüpfungen innovativer Lösungen (maßgeschneiderter Antworten) bedürfen.

Der Wert der Antworten bestimmt sich bei der

>> Routineantwort aus der effizienten und konsistenten Lösung von bekannten Problemstellungen, bei der
>> modularen Antwort aus der Herstellung und Lieferung einer entsprechenden Gruppierung oder Folge von vorhandenen Expertisen und bei der
>> maßgeschneiderten Antwort aus dem raschen Erfassen, Eingrenzen und der innovativen Lösung.

Diese unterschiedlichen Wege zur Wertschaffung erfordern vom Impact Manager unterschiedliche gestalterische Maßnahmen betreffend z.B.

>> die Zusammenarbeit,
>> das Vertrauen,
>> die Durchlässigkeit von Strukturen und
>> das Management der Durchführung.

Die Zusammenarbeit soll sich bei der Routineantwort auf die Prozesse, bei der modularen auf die Rollen und bei der maßgeschneiderten Antwort auf enge und redundante Beziehungen fokussieren. Die Einbindung von Externen ist bei den maßgeschneiderten Antworten am stärksten ausgeprägt vorhanden. Das Vertrauen sollte bei der Routineantwort auf die Prozessarbeit, bei der modularen auf die Rollenerfüllung und bei der maßgeschneiderten Antwort auf die Expertise der anderen fokussiert werden.
Die Durchlässigkeit der Struktur sollte bei der Routineantwort kaum, bei der modularen stärker und bei der maßgeschneiderten Antwort sehr stark ausgeprägt sein. Bei der maßgeschneiderten Antwort wird dies auch extern notwendig sein. Das Management der Durchführung sollte sich bei der Routineantwort auf die Effizienz und Liefertreue, bei der modularen auf die Integration vor der Auslieferung und bei der maßgeschneiderten Antwort auf das Ergebnis fokussieren. Diese notwendigen Differenzierungen bedürfen, wird das überlegene Leistungsangebot, verbunden mit einer überlegenen Erfüllung angestrebt, einer an den strategischen Notwendigkeiten ausgerichteten, aufmerksamen und dynamischen Architektur der gestalterischen Maßnahmen. So gesehen, ist jeder Impact Manager der Architekt seines Erfolgs.

Die Glosse im Juni wird sich mit dem Thema »Negative Dienstleistungen - ein interessanter Wachstumsmarkt« befassen.

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