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Archiv (11315)

Türen, Licht und Kaffeemaschinen

Ein Garagen-Start-up, dessen Geschäftsmodell beim Sonnenuntergang im heißen Süden ausgetüftelt wurde, lässt gleich mal an die Schmiede der Glücksritter in Silicon Valley denken. Wenn die wundersame Eingabe aber nicht im Urlaubsressort in Mexiko, sondern beim Fischgrillen in Spanien passiert, dann könnte das Unternehmen auch aus Wiener Neustadt stammen. Das niederös­terreichische Unternehmen Sorex hat eine Technologie entwickelt, mit der jedes bluetoothfähige Handy zur Fernbedienung für verschiedene Anwendungen gemacht werden kann. Je nach Einsatzzweck wird dann das Handy zum elektronischen Schlüssel, zur Haustechniksteuerung oder zum Alarmanlagenschalter. »Wir dachten uns - warum nicht die zwei Milliarden Endgeräte nutzen, die weltweit mit der gleichen, überall einsatzfähigen Schnittstelle am Markt sind?«, erzählt Sorex-Geschäftsführer Christian Csank von seiner Eingebung auf der iberischen Halbinsel. »Jedes bluetoothfähige Handy ist mit unseren Lösungen kompatibel - auch wenn es bereits zehn Jahre alt ist«, funktionieren Csank zufolge seine Lösungen ohne zusätzliche Softwareinstallation am Mobiltelefon.

»Der Vorteil unserer Entwicklung ist, dass sie einfach in der Anwendung und sehr leistungsfähig ist. Sie funktioniert von wenigen Zentimetern Entfernung bis zu Distanzen von bis 300 Metern«, so Csank. Um beispielsweise eine Tür zu öffnen, muss der User mit seinem Handy in der Jackentasche lediglich in die Nähe des Lesegeräts zu kommen. Das Modul überprüft automatisch die Authentifizierung und reagiert entsprechend. Die Einrichtung des Sorex-Systems gestaltet sich einfach: Nötig ist lediglich die Installation des Empfängermoduls. »Nach Registrierung des Bluetooth-Mobiltelefons ist das Handy innerhalb weniger Sekunden ein Schlüssel.« Für die Sicherheit der Lösung sorgen zwei Faktoren. Das Handy wird über die weltweit einzigartige MAC-Adresse der Bluetooth-Schnittstelle erkannt. Und es kommen zwei Keys zur Anwendung, die mit 128 Bit verschlüsselt sind und zwischen Lesemodul und Mobiltelefon ausgetauscht werden.

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Manche sind die Gebühren nicht wert

Von Wolfgang Freisleben

Traditionelle Investmentfonds mit satten Ausgabeaufschlägen von vorwiegend 5 % und jährlichen Managementgebühren zwischen 1 und 3 % kommen zunehmend unter Druck. Denn die Konkurrenz der Indexfonds, die simpel Indizes nachbilden, täglich an Börsen ohne Ausgabeaufschlag gehandelt werden und nur geringe Managementgebühren verrechnen, wächst rasant.
Finanzmarktforscher kamen kürzlich zu der Erkenntnis, dass aktiv gemanagte Aktienfonds, die in deutsche Standartwerte investieren, im Zeitraum von 1980 bis 2000 deutlich schlechter abgeschnitten haben als passive Fonds, die einfach den Aktienindex abbilden.

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JetStream in Expansion

Die Wholesaletruppe der Telekom unter Josef Trimmel setzt zur Erweiterung des Footprint in Südosteuropa an: In Bukarest gehen an zwei Locations TA-eigene Netzknoten mit WDM-Anbindung auf Glasfaserbasis in Betrieb, mit denen das Wholesalegeschäft in neue Bahnen gelenkt werden soll. Der \"logische Ausbauschritt\" der vorhandene Infrastruktur des Backbones \"JetStream\" sei die Abkehr von der herkömmlichen übertragungstechnologie SDH auf Wave Divsion Multiplexing, so die TA. Die Folge: noch höhere Kapazität. Wholesaleboss Joe Trimmel spricht gar von \"nahezu unbegrenzten redundanten Kapazitäten\", die nun in der rumänischen Hauptstatd zu Verfügung stünden. \"Wir können jedes Anforderungsprofil internationaler und nationaler Carrier und ISPs bei IP-Connectivity sowie Voice und Data Services erfüllen.\"

Der Ausbau des Backbones schließt Bulgarien, wo die Unternehmensgruppe mit Mobiltel bereits ein Standbein aufweist, mit ein. Der Point-of-Presence in Sofia wird im neuen Telehouse von Mobiltel errichtet, ebenfalls aufgebaut wird ein zweiter Knoten in Haskovo, rund 225 km südöstlich der Hauptstadt. Von dort führt eine weitere Glasfaserstrecke bis zur türkischen Grenze bei Kapitan Andreevo/Edirne. Mit der neuesten Ausbauetappe ist nun der Südostring des JetStream auf der Verbindung Budapest-Timisoara-Sofia-Haskovo-Bukarest-Budapest geschlossen.

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Leiter für Halbleiter

Günter Schlatte, 42, hat mit 1. April die neu geschaffene Funktion des General Managers des Geschäftsbereichs \"eGovernment\"bei NXP Semiconductors im weltweiten Kompetenzzentrum für kontaktlose Identifikation in Gratkorn übernommen.

Schlatte hat über 15 Jahre Erfahrung in Leitungsfunktionen in derHalbleiter-, Smart Card-, Gaming & Casino- sowie Telekommunikationsbranche, unter anderem bei austriamicrosystems und GRIPS Electronic. Von 1991 bis1997 war er bereits - zum damaligen Zeitpunkt noch für Mikron bzw. Philips Semiconductors - in unterschiedlichen leitenden Positionen am Standort in Gratkorn tätig. Zuletzt engagierte sich Schlatte als Geschäftsführer auf Zeit mit speziellem Fokus auf Restrukturierung, Turn-around- und Wachstumsmanagement sowie Strategieberatung bei verschiedenen Technologie-und Industrieunternehmen.

Der NXP-Bereich eGovernment vertreibt hochsichere Halbleitertechnologien für staatliche Ausweisdokumente, wie zum Beispeil elektronische Reisepässe, Visa, Personalausweise, Führerscheine und Gesundheitskarten. 80 Prozent aller weltweit eingeführten elektronischen Reisepass-Systeme, unter anderem in österreich, Deutschland, Frankreich, USA, und Singapur sowie 33 weitere Staaten verwenden Technologie aus der Steiermark. Darüber hinaus kommen kontaktbehafteteNXP-Sicherheitschips auch in der eCard zum Einsatz.

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Revolution abgesagt

Auch wenn im Moment nicht alles rund läuft bei Siemens, eine Revolution in der Unternehmensführung wird es auch unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Peter Löscher nicht geben. \"Wer eine komplette Neustrukturierung erwartet, den muss ich enttäuschen“, sagte Löscher bei seinem überraschungsauftritt im Rahmen des Siemens Media Summit in Nürnberg. \"Was Siemens braucht ist eine Evolution, eine konsequente Weiterentwicklung.“ Trotz eines von Korruptionsvorwürfen verseuchten Umfelds freut sich Löscher auf seine neue Aufgabe. \"Es ist eine große Ehre für mich für einen der führenden Technologiekonzerne der Welt tätig zu sein“, sagt Löscher. Die ersten drei Monate seiner Amtszeit will er dem Kennenlernen von Unternehmen und Belegschaft widmen. Seine erste Dienstreise wird Löscher in den Fernen Osten, nach Indien, Japan und China führen.

Der gebürtige österreicher wird am 1. Juli die Nachfolge von Klaus Kleinfeld als Vorstandsvorsitzender bei Siemens antreten. Der scheidende Kleinfeld hat nur zweieinhalb Jahren an der Spitze des Elektronikkonzerns überlebt. Trotz guter Ergebnisse ist er schlussendlich über den Schmiergeldskandal gestolpert. Diesen aufzuklären wird eine der Hauptaufgaben von Löscher sein.

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Spaß-Gimmicks mit USB-Anschluss

Vor ungefähr 10 Jahren entwickelte Intel den universellen seriellen Bus, oder besser bekannt als USB 1.0. Der Bus war zum Anschluss von Geräten an den PC konstruiert. Er sollte die Nachfolge für eine ganze Reihe von damals verwendeten PC-Schnittstellen antreten und diese vereinheitlichen. Deshalb war die USB-Spezifikation nicht auf Tastatur und Maus begrenzt, sondern schloss auch andere Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner mit ein. Heute ist er nicht mehr wegzudenken und die Produkt-Ideen werden wohl nie enden: So gibt es zum Beispiel einen USB-Staubsauger für die Tastatur oder einen Kaffeewärmer.

Frische Luft im Büro
Der USB-Raumerfrischer ist ein wirksames Mittel gegen muffige Luft, er kann die Belastung durch Allergene in der Luft herabsetzen, erfrischt die Atemluft und nimmt ihr einen Teil der Statik und des Elektrosmogs. Durch sein starkes Ionisator-Feld, filtert er Schmutz, Bakterien, Statik, Pollen usw. aus der Luft vor Ihrem PC. Sogar die Elektromagnetische Strahlung wird vermindert.Preis: 19,95 Euro

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Veranwortlicher für Vertrieb

Nikolaus Liebscher, 28, hat mit Februar 2007 die Vertriebsleitung für Ramsauer \" Stürmer für Ostösterreich übernommen. Zu den neuen Aufgabenbereichen zählt die Vertriebsverantwortung für Wien und Burgenland sowie für Osteuropa.

Seine berufliche Karriere startete Nikolaus Liebscher nach einer bankkaufmännischen Ausbildung im Wertpapierhandel. Danach war er als Verkaufleiter einer skandinavischen Standardsoftware in Wien tätig. \"Es ist einfach toll für ein Unternehmen zu arbeiten, das sich durch permanentes Wachstum auszeichnet.\

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Solare AG

Die Firma Kioto Clear Energy AG mit Sitz in Klagenfurt war bis Ende 2006 eine GmbH, seit 2007 firmiert das Unternehmen als AG. Konzipiert als Holding mit zehn Gesellschaftern firmieren darunter mehrere Firmen u.a. jene des solaren Shooting-Stars Robert Kanduth. Als Vorstände agieren Gerhard Rabensteiner und der gelernte Wirtschaftsprüfer Meinhard Aicher, die ebenfalls Anteile halten. Die Gruppe wird künftig wie folgt aufgestellt sein: Da ist einmal das Zugpferd, die Firma GeenONEtec Solarindustrie GmbH, die zur Hälfte der Kioto AG und zur Hälfte der Velux-Schwester Solarcap gehört und EU-weit einen Marktanteil bei Solarkollektoren von rund 25 Prozent hält. GreenONEtec beschäftigt etwa 400 Mitarbeiter und setzte zuletzt 77 Millionen Euro um. Die 100 Millionen-Marke sollte bei der Dynamik des Marktes bald erreicht sein, erklärte Kanduth vor kurzem. An zweiter Stelle steht die Firma Kioto Photovoltaics GmbH (früher RKG Photovoltaik GmbH) mit identem Firmensitz wie GreenONEtec im Industriepark in St. Veit an der Glan. Es folgen die Firmen Uniblock Clear Energy Components und Unex Heatexchanger. Beides Unternehmen, die von Erwin Stricker gegründet wurden und in die AG eingebracht wurden. Stricker ist nun neben Kanduth - der knapp 50 Prozent hält - Gesellschafter der Kioto AG und fungiert in der Uniblock als General Manager. Unex mit Sitz in Eisenstadt existiert seit 1999 hat sich auf das Engineering von Wärmetauschern spezialisiert und verfügt über ein Vertriebsnetz, das sich neben österreich auf die Länder Deutschland, Finnland, Spanien und Italien erstreckt. Uniblock wiederum bezeichnet sich selbst als führender Spezialist für Solarenergie und Warmwasseraufbereitung Europas. Die Firma wurde 2004 aus derTaufe gehoben und ist auf die Konstruktion, Innovation und Produktion von Komponenten für die Erzeugung von Warmwasser spezialisiert. \"Ziel der Gruppe ist es unseren Businesspartnern komplementäre OEM-Produkte zur Solartechnik anzubieten\", erklärt Rabensteiner. Dass all das in einer AG gebündelt ist, habe sich durch die Zahl der Gesellschafter ergeben, erklärt er. Dass schon bald ein Gang an die Börse geplant sei, stellt Rabensteiner in Abrede. \"Ein Börsegang ist einerseits verlockend aber sicher kein akutes Thema\", erklärt er. Keiner der Gesellschafter wolle Cash machen, außerdem gäbe es auch andere Möglichkeiten der Finanzierung. \"Momentan sind wir klassisch finanziert und fahren nicht schlecht damit\", betont Rabensteiner. Sollte sich aufgrund rascherer Expansionsschritte die Notwendigkeit für frisches Kapital ergeben, sei die Börse nur eine Option unter mehreren. Das Umfeld würde jedenfalls passen. Viele der börsenotierten Solaraktien legten zuletzt gewaltige Wertzuwächse hin.
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Ethernet Link

\"International Ethernet Link\" basiert auf dem Ethernet Standard und ermöglicht die Anbindung von weltweiten Niederlassungen an das Rechenzentrum. Multinationale Unternehmen können so ihre IT-Arbeitsabläufe zusammenführen, die IT-Kosten senken und gleichzeitig einen sicheren und zuverlässigen Austausch der Kommunikation, des Unternehmensauftritts und des Datenaustauschs garantieren. über International Ethernet Link lassen sich IT-Anforderungen mit einer Verbindungsrate von bis zu 100 Mbit/s zehnmal schneller abwickeln.

International Ethernet Link ist die Ergänzung zu den weltweiten IP VPN MPLS Services von Orange Business Services inklusive Ethernet Access Services. Ethernet Access eignet sich als kosteneffiziente Lösung für große Niederlassungen, die über Glasfaserkabel angebunden werden. Ethernet Access steht heute in 20 Ländern zur Verfügung.

Mit Ethernet Access als lokalem Zugang profitieren Unternehmen von Einfachheit, Entwicklungspotential und der Flexibilität von Ethernet, kombiniert mit der Vernetzung eines weltweiten IP VPNs.

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Die Sager des Monats

\"Ich selbst bin Leidtragender der E-Government-Internationalisierung\",
hat Prof. Roland Traunmüller, Johannes Kepler Universität Linz und Leiter Forum eGovernment der österreichischen Computer Gesellschaft vor kurzem seine Assistentin nach Deutschland verloren. Sie sei durch ihr Know-how und ihre Kompetenz selbst zum Erfolgsschlager geworden.

\"Welches andere Land hat die Akten all seiner Ministerien in einer einzigen Datenbank gelagert?\",
spricht Traunmüller von einem Boom bei E-Government in österreich.

\"Es ist uns gelungen, die Zahl der Transaktionen in nureinem halben Jahr zu verdoppeln\",
sieht sich paybox-Geschäftsführer Jochen Punzet mit gestiegener Kundenbegeisterung konfrontiert.

\"Für Nokia Siemens Networks eröffnen sich großartige Chancen. Dennoch müssen wir uns der Realität des Marktes stellen“,
erklärt Christoph Caselitz, Chief Market Officer Nokia Siemens Networks, Entlassungen von insgesamt 9000 Beschäftigten.

\"Da wären noch deutlich mehr Auflagen nötig gewesen, um alle auf den Zusammenschluss zurückzuführenden Wettbewerbsprobleme zu beseitigen, aber das hätte die TA wahrscheinlich nicht goutiert\",
vermutet Berthold Thoma, Präsident des Verbandes Alternativer Telekom-Netzbetreiber ein erfolgreiches Lobbying der TA beim Regulator RTR. Der VAT moniert, dass im Zuge des eTel-Kaufs durch die Telekom wechselwilligen eTel-Kunden kein Sonderkündigungsrecht eingeräumt wurde \"und auch die Umstellungs- und Herstellungskosten müssen von diesen selbst bezahlt werden\".

\"Die Blu-ray-Disc-Verkäufe sind seit Beginn des Jahres im Steigflug“,
ist Andy Parsons, Vorsitzender Blu-Ray Disc Association´s U.S. Promotion Committee und Senior VicePresident Pioneer. Blu-ray hat sichgegenüber der HD-DVD seit Jahresbeginn doppelt so oft verkauft und dieser Vorsprung wachse beständig.

\"Gemessen an der Bevölkerung pro Kopf lag die Durchdringung mit Breitbandanschlüssen in österreich im Jahr 2006 knapp über 16 Prozent und damit deutlich über dem EU-Durchschnitt von 15,7 Prozent“,
ist für RTR-Geschäftsführer Georg Serentschy ein Abstand von 0,3 Prozentpunkten \"deutlich\".

\"Der Hype von heute erzeugt die Probleme von morgen\",
weiß HP-Manager Uwe Flagmeyer.

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