Handel ohne Wandel
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Wenn der Bund als Auftraggeber in weiten Bereichen wegfällt, ist es aber schwierig den E-Governmentbereich wieder auf Schiene zu bringen.
Natürlich spüren wir die Einsparungen des Bundes, aber wir versuchen jetzt, einen anderen Weg zu gehen und Projekte auf lokaler und regionaler Ebene zu verwirklichen. Wir sind etwa beim Projekt E-Schwechat stark involviert, auch in Oberösterreich und der Steiermark tut sich einiges.
Wie lauten Ihre Forderungen an die Politik?
Ich habe keine Forderungen, aber Wünsche. Einerseits wünsche ich mir, dass industriewirtschaftliche Gedanken in den Entscheidungsprozess einbezogen werden. Und natürlich würde ich mir wünschen, dass die Prioritäten nach anderen Kriterien gesetzt werden, als das im Moment der Fall ist.
BEKO hat große Hoffnungen in E-Govermentprojekte und ihren Export in die neuen EU-Mitgliedsländer gesetzt. Was ist davon übrig?
Das hat sich leider nicht so entwickelt, wie von uns erhofft und erwartet. Auch hier muss man die Politik in die Pflicht nehmen. Das Tool für das zentrale Melderegister ZMR war fertig. Das hätte in genau dieser Form in Länder wie Ungarn oder der Slowakei exportiert werden können. Das wurde aber leider verabsäumt. Jetzt arbeiten diese Länder an eigenen Projekten. Das wäre nicht nötig gewesen. Wir investieren nach wie vor sehr viel Geld in E-Government und E-Health aber mittlerweile verlassen wir uns lieber auf unsere eigenen Stärken anstatt auf die Initiative des Bundes zu warten.
Stichwort Product Lifecycle Management. Die ersten Projekte sind gestartet. Was erwarten Sie sich von PLM?
Zuallererst erwarte ich, dass sich der Name PLM ändern wird. Wir haben eine umfangreiche Marktanalyse durchgeführt und sind zu dem Schluss gekommen, dass der Begriff PLM ein Problem ist. Unsere Kunden kommen in erster Linie aus dem Engineering-Bereich, da finden derartige Fachtermini nur wenig Anklang. Wichtig ist, dass unsere Vertriebsmannschaft so geschult ist, dass sie dem Kunden vor Ort den Mehrwert einer Lösung näher bringen kann. Da sind hoch trabende Fachbegriffe eher hinderlich. In Zukunft wird PLM aber sicher eines unserer Hauptthemen werden.
Wie sehen die nächsten Schritte aus?
Wir konzentrieren uns jetzt vor allem auf Kleinprojekte. Das entspricht zum einen unserer Philosophie, hilft uns aber auch, wertvolles Know-how für größere Projekte zu sammeln. Wir sehen und im Gegensatz zu den Systemanbietern als Integrationspartner. Die dringendsten Probleme werden zuerst gelöst. Wir analysieren gemeinsam mit dem Kunden die Geschäfts- und Produktionsprozesse und können schon beim ersten Gespräch Lösungsansätze liefern. Es geht darum die EDV-Landschaft zu optimieren. PLM lebt und ändert sich täglich, wir wollen die Unternehmen auf diesem Weg begleiten.
Während viele Experten in Second Life einen klassischen Medienhype sehen, setzt BEKO, ähnlich wie viele andere Firmen, ungebremst auf das zweite Leben. Besteht nicht die Gefahr eines Millionengrabs?
Wir setzen stark auf Second Life, weil wir überzeugt sind, dass das Web 3.0 nicht aufzuhalten ist. Ob es sich nun um Second Life oder eine andere Plattform handelt, ist eigentlich nebensächlich, aber Second Life ist ein ideales Experimentierfeld. Wir betreiben etwa auf BEKO Island einen PLM Test Grid. Ich gebe Ihnen auch noch ein anderes Beispiel: Die TüV-Abnahme in der chemischen Industrie findet schon heute in der Regel am 3D-Modell statt. Dafür ist es nötig, dass alle Beteiligten an einem Ort zu einer gewissen Zeit zusammenkommen. Wenn ich das 3D-Modell in Second Life transferiere, kann die Abnahme zu jeder Zeit und von jedem Ort aus durchgeführt werden. Natürlich sind das heute noch Visionen, aber wir treffen bereits jetzt die nötigen Vorkehrungen, um leistungsfähig zu sein, wenn der Markt so richtig durchstartet.
Für den Ausbau des Geschäfts und gezielte Wachstumsschritte im Kernmarkt Europa und angrenzenden Wachstumsregionen plant E.on, bis Ende 2010 Investitionen von 60 Mrd Euro umzusetzen bzw. zu veranlassen, 70 Prozent davon für weiteres Wachstum. Ein Schwerpunkt ist dabei mit zwölf Milliarden Euro der Bau hochmoderner und klimafreundlicher Kraftwerke. Drei Milliarden Euro entfallen auf erneuerbare Energien, insbesondere auf Windkraftwerke. Auf rund zehn Milliarden wird der Erwerb von Endesa-Aktivitäten in Europa und Viesgo geschätzt. Das umfangreiche Neubauprogramm, die Integration der Viesgo- und der Endesa-Kraftwerke sowie Folgeinvestitionen werden die Erzeugungskapazität von E.on bis 2010 um rund 50 Prozent steigern.
Im Gasgeschäft sollen zehn Milliarden Euro investiert werden. Schwerpunkte sind dabei neue Speicherkapazitäten, Exploration, Gasförderung und der Ausbau der Infrastruktur für den Gasimport und -transport, insbesondere die Ostseepipeline und LNG-Terminals, unter anderem in Wilhelmshaven und Krk. Für Wachstumsschritte im russischen Strommarkt, in der Türkei und in Südosteuropa sind rund sechs Milliarden Euro vorgesehen. All das soll dazu beitragen, dass das Ebit bis 2010 um zehn Prozent auf 12,4 Milliarden gesteigert wird.
Seit 2004 war Wulf Geschäftsführer der Saab-eigenen Niederlassung in der Bankenmetropole Frankfurt am Main und leitete dort erfolgreich die Geschicke der schwedischen Premiummarke. In den Jahren 2001 bis 2003 konnte Wulf Erfahrungen im Bereich Händlernetzentwicklung bei Saab Deutschland gewinnen. Zuvor war Wulf bereits bei diversen anderen Premiummarken tätig.
Anschlussfreudig
Neben dem HDMI-Anschluss für digitale Videoquellen und dem VGA-Connector (samt Audio-In) für die Verbindung zum PC, verfügt das Gerät auch über einen Komponenten-, einen Composite-, einen S-Video- und einen SCART-Eingang. So ist der N20W451T für alle digitalen und analogen Videoquellen gut gerüstet.
Beim Fernsehen darf natürlich auch der Ton nicht fehlen. Dieser wird zum einen durch zwei Drei-Wege Lautsprecher mit jeweils 3 Watt (RMS) und zum anderen durch die Verwendung der SRS-WOW-Technologie sichergestellt. Dabei handelt es sich um ein aufwändiges Klangverbesserungssystem, dass einen Raumklangeffekt erzeugt, der sonst nur von Surround-Systemen erzielt wird. Darüber hinaus werden Bässe tiefer und voller, sowie die Klangdynamik intensiviert.
Technische Daten:
• Hochauflösendes Panel 1366 X 768
• Diagonale 20 Zoll (51 Zentimeter)
• Blickwinkel 176° / 176°
• Helligkeit 500 cd/m2
• Kontrast 800:1
• Reaktionszeit 16 ms
• Lebensdauer 60.000 Stunden
• Teletext 1000 Seiten
• Bild in Bild
• Video In: HDMI, SCART, Komponenten, Composite, S-Video
• PC In: VGA (D Sub), Audio In
• Audio 2 x 3 Watt
• Kopfhörerausgang
• Abmessungen mit Fuß 544 x 450 x 250 Millimeter (544 x 395 x 99 Millimeter ohne Fuß)
• Gewicht 9 Kilogramm
• Preis: 399 Euro
Der MultimediaStorageViewer P-5000 gewann einen der begehrten Preise und wurde zum \"Besten Back-up-Speicher in Europa 2007\" gekürt. Die Juroren honorierten die Speicherkapazität, die Qualität des PhotoFine-Displays und die Vielseitigkeit des P-5000.
Das Gerät bietet 80 GB Speicherkapazität und ein großes 4-Zoll-LCD-Display, das auf der Epson PhotoFine Ultra LCD-Technologie basiert. Dank eines neuartigen Systems aus vier Farbfiltern (rot, blau, smaragdgrün und gelbgrün) gibt er auch kritische Farben naturgetreu wieder. Neben den Formaten JPEG und RAW werden auch zahlreiche andere Video- und Audioformate unterstützt und machen es so zu einem wahren Multimedia-Gerät. Der Epson P-5000 zeigt 24-Bit Farbbilder mit bis zu 16,7 Millionen Farben an und die Kompatibilität mit sRGB und Adobe RGB-Farbräumen ermöglicht eine noch präzisere Darstellung. Der P-5000 verfügt über SD- und CF- Kartensteckplätze sowie eine USB 2.0-Schnittstelle für eine schnelle Datenübertragung zwischen Gerät und Computer.
Preis: 699 Euro
Produktmerkmale:
- Epson 4,0 Zoll PhotoFine Ultra LCD mit weltweit erstem Vierfarben-Filter
- Einmalige Bildhelligkeit, Farbbrillanz und Detailgenauigkeit (640x480 Pixel)
- Sicherung, Betrachtung und Austausch digitaler Fotos (JPEG \" RAW)
- 80 GB Speicherkapazität
- Adobe RGB Unterstützung
- Integrierter CompactFlash- und SD-Speicherkartensteckplatz
- Lange Lebensdauer der Batterie (Diashow mit einer Dauergebrauchszeit von bis zu 3 Stunden)
- Direkter Ausdruck über PictBridge
- Metadaten per Knopfdruck verfügbar
- Ordnerschutzfunktion für garantierte Sicherheit
- Sortierung der Bilder beim Betrachten für verbessertes Dateimanagement
- Unterstützung unterschiedlichster Film- und Musikformate (MP3, AAC,WMA, MPEG 1/2/4, AVC, WMV9 und Motion JPEG und DiVX)
- Weltweit erster tragbarer Player mit xvYCC-Videofarbraum-Unterstützung
Gerade heute suchen Menschen daher nach Wegweisern in diesem überangebot. Das Internet ist hier gegenüber klassischen Medien im Vorteil: Ein gewisses Maß an personalisierten Inhalten ist heute bei führenden Webseiten Standard. Nutzer stellen sich auf ihrer persönlichen Website ihr eigenes Nachrichten-Programm per RSS-Feeds zusammen oder verfügen, wie etwa bei Yahoo! Music, über ihre eigene personalisierte Radiostation. 59 Prozent der deutschen Internet-Nutzer unter 25 Jahren finden laut einer Studie von Novatris/Harris Interactive die Personalisierung von Startseiten wie \"Mein Yahoo!\" wichtig. Kunden schätzen es zum Beispiel auch, wenn ein Online-Shop wie Amazon ihnen Hinweise gibt, welche Bücher, DVDs und Musikangebote für sie aufgrund ihrer bisherigen Kaufhistorie interessant sein könnten. Technisch ist es heute möglich, jedem Nutzer gezielt Inhalte und Werbung anzuzeigen, die für ihn in diesem Augenblick mit hoher Wahrscheinlichkeit relevant sind. Leider ist die Mehrzahl der Systeme hier jedoch noch sehr einfach gestrickt und basiert kaum auf statistisch ausgewerteten Verhaltensweisen.
70 Prozent der Internetnutzer wünschen personalisierte Werbung
Etwa vier von fünf Internetnutzern möchten laut einer US-amerikanischen Umfrage von ChoiceStream personalisierte Inhalte angezeigt bekommen. 57 Prozent sind dafür bereit, demografische Informationen anzugeben, 63 Prozent ihre Präferenzen. Sieben von zehn Nutzern sind daran interessiert, über das Internet personalisierte Werbung zu erhalten. Mehr als ein Drittel der Nutzer sagen, sie würden Werbung mehr Aufmerksamkeit schenken, wenn sie personalisiert wäre. Gleichzeitig wird jedoch erwartet, dass Anbieter diese sensiblen Daten schützen. Der Online-Werbemarkt muss also intelligente, ausgefeilte Systeme entwickeln, die in erster Linie den Datenschutz berücksichtigen und dem Nutzer stets relevante Werbung anbieten.
Das mobile Internet wird sich vom klassischen Internet durch noch stärkere Personalisierung abheben. Niemand hat auf dem kleinen Bildschirm eines Handys Platz für Inhalte, die ihn nicht interessieren. Die neue mobile Suche Yahoo! oneSearch macht es dem Nutzer leicht, Inhalte zu finden, die relevant für ihn sind. Auch Fernsehwerbung steht vor einer Veränderung: Fernsehen über das Internet (IP-TV) ermöglicht auch dort, den Zuschauern relevante Werbung einzublenden, statt die Werbung breit zu streuen. Selbst auf öffentlichen Plakatwänden bahnen sich Neuerungen in Richtung Personalisierung an: In Pilotversuchen erkennen sie Verbraucher, die der personalisierten Ansprache zugestimmt haben, über RFID . Die Plakatwand schaltet dann um auf eine Anzeige, die für die Person aufgrund angegebener Präferenzen eine besonders hohe Relevanz besitzt. Zudem können Plakatwände heute schon als Stationen für Downloads über Bluetooth eingesetzt werden - und Bilder, Videos, Spiele oder Klingeltöne anbieten.\"
Der Autor: Bereits seit 2003 ist Heiko Genzlinger als Head of Sales bei Yahoo! Deutschland tätig. Seit September 2006 ist der Medienexperte Sales Director Yahoo! Media Sales
Das AMS Oö fördert Mädchen in Lehrberufen mit geringem Frauenanteil und die qualifizierte Ausbildung von Frauen in männerdominierten Berufsfeldern. Im Jahr 2006 haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des AMS Oö 512 lehrstellensuchende Mädchen und arbeitsuchende Frauen in technische Berufe vermittelt oder ihnen eine technisch orientierte Implacement-Ausbildung erschlossen. Im laufenden Geschäftsjahr bietet das AMS Oö 110 Implacement-Ausbildungen für Frauen in technischen Berufen an (\"FEM-Implacement\"). Die maximal drei Jahre dauernde Ausbildung endet mit dem Lehrabschluss. Sie ermöglicht es Betrieben, dringend benötigte Fachkräfte kostengünstig und betriebsnah auszubilden. Die beträchtlich hohen Kosten der langen Ausbildung trägt überwiegend das AMS Oö.
- Hartl Anlagenbau GmbH, Mauthausen (Kleinbetrieb)
Produziert und vertreibt Gesteinsbrechanlagen und Siebanlagen in alle Welt und setzt Frauen in allen Geschäftsbereichen ein
- GIG Fassadenbau GmbH, Attnang-Puchheim (Mittelbetrieb)
Verwirklichung von architektonisch anspruchsvollen Fassadenlösungen (internationale Großprojekte), 200 MitarbeiterInnen (davon elf Frauen den Bereichen Fertigung, Design und Projektleitung)
- Fronius International GmbH, Sattledt (Großbetrieb)
Internationaler Experte für Schweißtechnik, Batterieladesysteme und Solarelektronik, setzt Maßnahmen, Arbeit und Familie für Frauen vereinbar zu machen (u.a. mit einem Werkskindergarten)
- FCI Austria GmbH, Mattighofen (Sonderpreis FEM-Implacement)
Weltweit führender Lieferant von Steckverbindungen für die Automobilindustrie, Kommunikationselektronik und Microchips für unterschiedlichste Anwendungen 400 MitarbeiterInnen am Standort Mattighofen (davon sieben Frauen in der Produktion)